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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
95
4,5 von 5 Sternen
We Feed the World - Essen global
Format: DVD|Ändern
Preis:7,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. März 2017
Ein Klassiker von Erwin Wagenhofer. Gut recherchierte Dokumentation mit ausreichend Grusel-Potential rund um die moderne Lebensmittelindustrie. Vorher oder währenddessen nicht unbedingt Essen ist unsere Empfehlung.
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am 11. Dezember 2006
Man sieht Bilder und hört die Meinung von betroffenen Akteuren und Opfern der Globalisierung und muss feststellen, dass es auf der Welt eigentlich nur diese 2 Kategorien gibt. Ob wir es wahrnehmen/wollen/ignorieren o.nicht, wir können uns nicht davon stehlen, denn wir machen alle mit.

Jean Ziegler untermauert durch Zahlen der UN diese durch mächtige Menschen organisierte Unmenschlichkeit, die im Film - stellvertretend für alle Multis - ein Gesicht serviert bekommt, den CEO von Nestlé in unkommentiertem, aber vielsagendem Statement.

Dieser Film ist ein Rufen nach Veränderung unserer Gewohnheiten. Spätestens danach, braucht sich niemand zu fragen, warum immer mehr Boat-People Zuflucht in der 1. Welt suchen müssen.
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Was mich an diesem Film so fasziniert hat ist die Tatsache, das gezeigt wird wie klein in Wirklichkeit unsere Welt geworden ist. Wie ich mit dem Kauf eines Hähnchens für 2,99 EUR dazu beitrage das der Regenwald abgeholzt wird.

Ich war mir bewußt, das Tiere in unserer heutigen Zeit eine Sache sind und das Hühner, Kühe usw. nicht mehr artgerecht gehalten werden (können), da sie ein Rohstofft sind, der billig sein muss, damit das Endprodukt billig ist. Aber das die Mastküken wie Kartoffeln über zig 100 Meter von einem Laufband auf das andere fallen und wenn sich eines das Genick bricht... wen interessierts? Ich war abgestoßen davon, wie die Hühner geschlachtet werden und habe trotzdem respekt vor den Leuten die dort arbeiten und das täglich über sich ergehen lassen müssen...!

Das klingt jetzt alles bestimmt sehr naiv. Es ist aber nun mal ein unterschied, ob ich das in einem Buch/Artikel lese oder auf einem Foto sehe oder in bewegten Bilder, so als ob man daneben steht.

Wichtig ist zu erwähnen, das hier nicht gezeigt wird wie Lebensmittel gemacht werden. Es wir nur gezeigt, wo sie herkommen, nicht was drin ist.

Ein Film, den jeder gesehen haben muss! Für den Unterricht geeignet und regt zu Diskussionen an. Ein Film der einen verstehen lässt, warum es Globalisierungsgegener gibt und wieso sie nicht mehr einfach nur still protestieren wollen. Wobei ich sagen muss, das man auch nicht Städte in Schutt und Asche legen muss um seinen Protest auszudrücken.

Den Kritikpunkt von weiter vorne vonwegen "Kein Kommentar, keine Erklärung"... wer braucht das? Jeder der diesen Film gesehen hat, fängt von selbst an nachzudenken und sein eigenes Verhalten zu hinterfragen!! Jede Person, die diesen Film sieht und nicht sofort feststellt, das etwas total falsch läuft... dem kann man nicht mehr helfen.

Ein sehr empfehlenswerter Film! Bitte anschauen!!! Lehrer, zeigt diesen Film in euren Klassen! Vielleicht sollten auch Politiker, ganz besonders die Staatschefs und vor allem diese Jungmanager die von nichts Ahnung haben, außer Zahlen und Gewinntabelleten diesen Film an ihrem ersten Arbeitstag sehen und dann mal darüber nachdenken in was für einer Welt sie leben wollen.
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am 22. Dezember 2006
Jeder, der sich schon mal mit Dokumentarfilmen beschäftigt hat, wird von diesem Film begeistert sein. Der Autor lässt seine Gesprächsparnter kommentarlos reden und assoziieren und am Ende z. T. sich selbst entlarven. Blendend gemacht, meines Erachtens nicht polemisch, sondern eine brilliante Aufklärung. Wer nach diesem Film immer noch der Meinung ist, dass ein Liter Milch nicht mehr als 25 Eurocent kosten darf, dem ist nicht mehr zu helfen.
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am 11. Juli 2007
Ein österreichischer Bauer bewirtschaftet heute sechsmal mehr Land als sein Vater, um den gleichen Lebensstandard zu halten. Getreide ist billiger als Streusalz. Bretonische Fischer werden statistisch ausgewertet, um durch industrielle Großfischerei ersetzt zu werden. Hybridpflanzen verdrängen in Rumänien und Spanien den natürlichen Anbau. Zuckerrohr ist out, aber nicht die Monokulturen, Soja heißt der neue Dschungel von Brasilien.

Wir werfen Brot weg, kaufen Mehl dort wo Menschen hungern und verkaufen Lebensmittel in der südlichen Hemisphäre unter dem Herstellungspreis. Menschen hungern, sterben Hungers, verlassen ihr Land und streben nach Europa. Lebensmittel fahren auf tausenden Lkw's, tausende Kilometer quer durch Europa und die Auswirkung auf den Endpreis liegt nur bei einem Prozent.

Globalisierung ist potenzierter Darwinismus. Wir tun etwas nicht mit globaler Vernunft, sondern mit nationaler Unvernunft.

Der Film berichtet von Bauern, Fischern, Ingenieuren, einem Vertreter der UNO und dem Konzernchef von Nestle. Alle erzählen wie sie die Welt und die Ernährung der Menschheit sehen. Der Preis diktiert das Weltverhalten. Geschmack, Qualität und Ursprünglichkeit haben keinen Marktwert. Wieso schaffen es eigentlich die Autobauer, Luxus über den Preis zu stellen?

Der Film wirkt authentisch und erzählt mit leiser sachlicher Stimme die fatale Unvernunft unseres Verhaltens im Umgang mit Nahrungsmitteln.
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am 29. April 2010
Analog zu dem Spruch: "Was kümmern mich Atomkraftwerke, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose" zeigt dieser Film, wo das Essen, das bei uns aus dem Supermarkt kommt, tatsächlich herkommt und wie es produziert wird. Essen, bei dem es nicht mehr darauf ankommt, wie es schmeckt, sondern wie es aussieht, und wie man damit am meisten Profit macht.
Dass Hühnerfarmen kein fröhlicher Ort sind, haben wir uns alle schon mal gedacht. Der Film zeigt, wie täglich 50000 Küken als Lebendware über Fließbänder purzeln, nur um innerhalb von 8 Wochen schlachtreif gemästet zu werden und ebenso 50000 Hühner täglich maschinell getötet, gerupft und eingeschweißt werden. Guten Appetit.
Wer nicht schon Vegetarier ist, der überlegt sich das nach dem Film nochmals.
Der Film zeigt, dass 90% des europäischen Tierfutter-Sojas auf ehemaligen brasilianischen Regenwaldflächen angebaut werden, während in Europa große Teile der eigenen Mais und Weizenernte dazu verwendet werden, in unseren Kraftwerken zu Strom verheizt zu werden. WIR essen indirekt den Regenwald auf.
Der Film zeigt, dass das System Nahrungsproduktion nicht nachhaltig ist. Sprecher der Industrie und Saatguthersteller kommen zu Wort, lehnen das eigene Tun mehr oder weniger ab, zucken aber mit den Schultern, weil der Markt nach Billigware schreit und sie viel Geld damit verdienen können.
Dieser Film ist ein Augenöffner.
Dabei ist die Lösung greifbar einfach: Zurück zu einer menschen- und tierwürdigen Produktion, die uns während der letzten Jahrtausende zu einer erfolgreichen Spezies gemacht hat. Die aktuelle industrielle Produktion ist nicht nachhaltig, damit nicht langfristig aufrecht erhaltbar. Wir zerstören unsere eigene Grundlage.
In einem anderen Video (auf youtube), in dem der geniale Douglas Adams ("Per Anhalter durch die Galaxis") aus seinem fantastischen Buch "Die letzten ihrer Art" vorträgt, sagt er sinngemäß: Es geht hier gar nicht darum, dass wir die Welt retten müssen. Wir zerstören die Welt nicht, die Welt ist sehr groß und hat schon mehrere Male Phasen des Massenaussterbens überstanden. Es geht darum, dass wir uns selbst retten.
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am 4. März 2011
Wer - wie ich - den Film "Unser täglich Brot" schon kannte, als er sich "We feed the world" angesehen hat, befindet sich in einem Dilemma:

Denn: We feed the world" gebührt die einerseits die Ehre, Pionierarbeit geleistet zu haben und bemerkenswert hohen Anzahl von 600.000 Kinobsesuchern einen hoch interessanten Einblick hinter so manche Kulisse der modernen Lebensmittelproduktion gewährt zu haben:

1.Aus hochpreisigem Saatgut wird unfruchtbares, stromlinienförmiges, aber geschmacksreduziertes Hybrid-Gemüse erzeugt, welches den massenhaften Einsatz von Pestiziden ermöglicht und nach und nach die Artenvielfalt bedroht.
2.Der ehrlichen, regionalisierten und noch von Hand" durchgeführten Kutterfischerei droht das Aus durch EU-Regularien und industrialisierte Großfangschiffe. Die Folge: Qualitätseinbußen, weil die Fische wesentlich länger totgequetscht in den Netzen durchs Wasser gescheift werden und dadurch an Frische und Schmackhaftigkeit verlieren.
3.Gezeigt wird eine Geflügelschlachtfabrik, in der 50 000 Hühner am Tag getötet werden mittels einer eiskalt durchrationalisierten Fließband-Struktur, die unweigerlich Assoziationen zu Konzentrationslagern weckt.
4.Zu Wort kommt ein Lebensmittelgigant, dessen CEO sich nicht zu schade ist, gegen die Interessen der Menschen an einer gemeinnützigen Wasserversorgung die Ökonomisierung des Trinkwassers durchsetzen zu wollen, mit dem fadenscheinigen Credo, es sei besser für die Menschen, wenn man dem Wasser einen Wert gebe...
5.Der brasilianischen Regenwald wird in Folge des gewaltigen Bedarfs an Anbauflächen für Futtermittelplanzen schrittweise und irreversibel zerstört.
6.Zerstört wird auch der Binnenmarkt für afrikanische Agrarerzeugnisse, dessen Preisgefüge für einheimisches Gemüse durch die Einfuhr europäischer Überschussprodukte implodiert.

Aber anderserseits fällt "We feed the world" stilistisch doch arg hinter "Unser täglich Brot" zurück:
Ohne Klammer, einfach nur aneinandergestückelt, spult der Film die oben angesprochen wichtigen Facetten globaler Lebensmittelproduktion ab. Es sind also überwiegend die Fakten, die beeindrucken, nicht die Bildsprache oder der dramaturgische Aufbau, der im Brainstorming-Modus stecken geblieben scheinnt.
Für einen Kino-Dukumentarfilm ist dies m.E. ein Mangel, der - ungeachtet aller Verdienste dieses immer noch sehr sehenswerten Werks! - mit einem Stern Abzug bestraft werden muss.
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am 16. Januar 2007
Ich wusste schon einiges über die Machenschaft der Lebensmittelketten, doch bei diesem Dokumentarfilm wurden meine schlimmsten Befürchtungen wahr!

Mir wurde bei diesem Film ganz anders und vielese was ich nicht wusste werde ich nun auch bei meinem tägl. Lebensmitteleinkauf versuchen zu verändern.

Denn der Konsument bestimmt schluss endlich was er kaufen möchte und was nicht.

Dieser Film sollte meiner Meinung nach in allen Schulen ein Pflichfilm sein!
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am 12. Januar 2007
Eine ausgezeichnete Dokumentation, zusammen mit "Super Size Me", "Eine unbequeme Wahrheit", "Darwins Alptraum" und "the Corporation" äußerst geeignet für den Einstieg bzw. die Diskussion im Bereich Ökologie und Ökonomie sowie Ernährungslehre an den Schulen. Nur zu empfehlen!
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am 11. Dezember 2006
Wenn man sich diesen Film zum ersten mal ansieht, kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus. Zum einen bietet er viele Informationen über die Nahrungsmittelproduktion in Europa, die ich nie gedacht hätte. Zum anderen ist die Mischung aus Interviews, Bildern und eingeblendeten Fakten perfekt aufeinander abgestimmt.

Obwohl mich "We feed the World" sehr an die Dokumentationen von Michael Moore erinnert hat, verlangt dieser Filmer ein bisschen mehr von seinen Zusehern und verzichtet auf zusätzliche Kommentare. Dies ist jedoch auch gar nicht notwendig und fällt nicht einmal auf, da man so damit beschäftigt ist über die grotesken Intervies mit Konzernchefs und die Methoden der EU den kopf zu schütteln.

Wer immer noch unsicher ist sollte sich einfach den Trailer ansehen, ansonst kann man hier nichts falsch machen - preisgekrönt und ausgezeichnet!
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