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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
96
We Feed the World - Essen global
Format: DVD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2016
Über diesen Film ist ja wahrlich schon viel geschrieben und diskutiert worden. Trotzdem möchte ich wenigstens in ein paar Zeilen meine Eindrücke schildern:

Diese Dokumentation über die industrielle Nahrungsmittelproduktion öffnet wirklich die Augen. Es zeigt den Irrsinn einer völlig fehlgeleiteten Entwicklung, bei der auf der einen Seite wertvolle Nahrungsmittel und Ressourcen vernichtet werden, während auf anderen Teilen der Erde Menschen an hungern und wegen fehlender Lebensmittel dort sterben müssen. Oder noch perverser: Es existieren sogar Länder, die Lebensmittel (z. B. Soja für die Tiermast) exportieren, während die eigene Bevölkerung hungert. Das alles wird deutlich dargestellt, indem verschiedene Akteure vom Bauern über die Vertreter der Nahrungsmittelindustrie zu Wort kommen ohne dass das Gesagte durch einen Kommentator kommentiert oder durch dramatische Musik oder Ähnliches begleitet wird. Letztendlich ist es der Schnitt der einzelnen Sprachbeiträge und Bilder, der eine erschreckende Realität in ihrer ganzen Tragweiter besser zeigt, als jede „Erzählung“ oder jede kommentierte Dokumentation es könnte …

Noch 9 Jahre nach dem Erscheinen dieses Films ist das Thema aktuell wie eh und je. Die industrielle, rein profitorientierte Nahrungsmittelproduktion einer gigantischen Industrie hat längst jeden Bezug zur Natur verloren. Die Fotos glücklicher Schweine und fröhlicher Kühe auf wunderschönen Weiden oder von Hühnern auf Wiesen und unter Bäumen sind längst nur noch gut gepflegte Fiktionen für Werbefotos. Sie geben das gute Gefühl, dass alles „in Ordnung“ ist und wir im Einklang mit der Natur leben und essen … Doch längst geht es auch bei der Nahrungsmittelherstellung nicht mehr um Gesundheit und Geschmack, sondern um Aussehen und Profit. Der Film zeigt, wie hinter den Kulissen von Produktionsstätten Pflanzen und Tiere oft nur noch Untertanen des Profits sind.

Ich denke, Inhalte von Filmen wie dieser sollten (auch) in der Diskussion um das Transantlantische Handelsabkommen (TTIP) mit einkalkuliert werden. Dass möglicherweise zukünftig Konzerne die Demokratien Europas und US-Amerikas aushebeln könnten und dass viele Inhalte bis heute intransparent und geheim in dubiosen Hinterzimmerverhandlungen ausgearbeitet werden, ist das eine. Das andere ist, dass möglicherweise endgültig nur noch Konzerne alleine darüber bestimmen, was wir kaufen und essen können.
Wir sollten nicht nur wachsam sein, sondern Realitäten wie die in diesem Film gezeigte kennen, um uns als mündige Konsumenten zu wehren, indem wir bewusst einkaufen und klug handeln. Ich denke, dass dieser Film bei jedem Betrachter zunächst ein ungutes Gefühl auslöst. – Im besten Fall aber hilft er jedem von uns, als Konsument neue Wege zu suchen und zu gehen, statt unangenehme Realitäten auszublenden und zu verdrängen. Der Film macht sehr deutlich: Der Markt sind auch wir als Konsumenten. Wir haben es (mit) in der Hand, welche Produkte Konzerne anbieten, unter welchen Bedingungen sie Gemüse-, Getreide- und Tier“produkte“ herstellen und welche Folgen dieses Handeln hat.

Fazit: Eine absolut aufrüttelnde Dokumentation in erschreckenden bewegten Bildern. Der Film löst€ bei mir auch bei mehrfachem Sehen immer wieder ein großes Unbehagen aus. Doch wir haben daraus auch unsere Konsequenzen gezogen. Wir sehen zu, dass wir unser Leben so gut es geht immer mehr unter der Überschrift „Nachhaltigkeit“ gestalten. Wir möchten nicht mehr dazu beitragen, dass Hühner in 8 Wochen schlachtreif gemästet werden und dann aus überfüllten und verdreckten Ställen, dann von Maschinen getötet und gerupft über Förderbänder in unseren Ofen und dann in unsere Mägen purzeln. Und wir möchten auch nicht, dass der brasilianische Regenwald als eine der wichtigsten „grünen Lungen“ unserer Erde Tag für Tag zerstört wird, damit wir billiges Schweinefleisch essen können. Ich denke, wir können den Klimawandel nur dann noch abmildern und auch ein so hochgestecktes ambitioniertes Ziel wie „Frieden auf der Welt“ nur erreichen, wenn wir endlich unseren Egoismus an den Nagel hängen. Wir alle müssen schon bereit sein für rigorose Änderungen im Denken UND Handeln. Auch wenn es etwas pathetisch klingt, ist es doch nicht weniger wahr: Dieser Film leistet meiner Meinung nach einen wertvollen Beitrag dazu, jedem deutlich zu machen, warum es geradezu die Pflicht jedes Einzelnen ist, „Nachhaltigkeit“ endlich Wahrheit werden zu lassen.
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am 24. Dezember 2008
Obwohl mir - zugegeben - der aktuelle Film "Let's make money" mehr zusagte als "We Feed the World" ist es dennoch ein großartiges Stück Arbeit. Die Berichterstattung finde ich in "Let's make money" noch ein wenig umfassender und präziser als in diesem Film - trotz allem erlebt man in realitischen Bildern was bei uns eigentlich täglich auf den Tisch kommt. Die Kunst dieses Films ist nicht anzuklagen, sondern objektiv zu berichten. Der kleine Bauer darf ebenso sprechen wie der Nestle-Boss - gerade dadurch erzielt der Film seine Wirkung, denn der Zuschauer beginnt sich selbst Gedanken zu machen: "Wo stehe ich, was denke ich...". Tiere sind reine "Produktionsmittel" und keine Lebewesen mehr, die meisten von uns leben im Überfluss - während andere verhungern und verdursten wird bei uns der "Überschuss" verbrannt. Qualität zählt nicht mehr, der Fokus liegt zu 99% auf den Kosten... das sind die Aussagen des Films und gibt uns zu denken. Man wird vielleicht nicht gleich seine gesamte Konsumgewohnheiten umstellen - aber man macht sich z.B. schon mal seine Gedanken ob's zu Weihnachten wirklich die "Supermarktgans" sein soll, wo die Alternativen liegen und wie man als Konsumen Einfluss auf das System hat. Dafür gibts auf jeden Fall 5 Sterne.
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am 27. Dezember 2017
Ich finde, dass jeder Mensch diesen Film gesehen haben sollte.
Vielleicht beginnt jeder danach, beim nächsten Einkauf etwas bewusster auf Nahrungsmittel zu verzichten, die es aktuell hier nicht geben kann (z.B. Erdbeeren im Winter).
Ebenso hoffe ich, dass mit diesem Film die Menschen vielleicht ab und zu mal auf Fleisch verzichten können, oder zumindest eher wieder die Ware beim heimischen Metzger bervorzugen.
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am 23. Januar 2014
....dass nicht jeder in unserer Gesellschaft weiß, wie die Nahrungsindustrie funktioniert. Hauptsauche man bekommt sein Essen möglichst billig. Die Schäden, die die Industrie weltweit verursacht sind den meisten Menschen unbekannt. Dieser Film wirft eindrucksvoll einen Blick hinter die Kulissen und zeigt die Perspektive verschiedener Involvierter.

Sehr interessanter Film und eindrucksvoll, deswegen klare Kaufempfehlung!
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am 8. März 2017
Ein Klassiker von Erwin Wagenhofer. Gut recherchierte Dokumentation mit ausreichend Grusel-Potential rund um die moderne Lebensmittelindustrie. Vorher oder währenddessen nicht unbedingt Essen ist unsere Empfehlung.
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am 22. August 2013
Sehr sehr guter Kritischer Film !!

Einer der besten die ich zu dem Thema gesehen habe. Weisst ganz klar aus was das Interesse der Konzerne ist und
in welche Richtung wir uns bewegen nämlich das bald die Kinder nicht mehr wissen wie Tomaten wirklich schmecken und
viele andere Dinge.

Sehr gut auch die härte also nicht zuviel Schlachthof aber trotzdem sehr deutlich wohin der Weg geht und was wir wirklich
aufgetischt kriegen und oftmals einfach auch wollen weil die Konzerne wollen Profit und 70% der Menschen nen Huhn für 2€
was will man dann auch erwarten
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am 10. Mai 2014
Man bekommt einen Einblick, wie die Lebensmittelproduktion funktioniert, und das diese zu Lasten aller geht. Ein Problem globaler Natur. Und zum Schluss ein Statement vom Nestlémanager, Wasser zu privatisieren - da kann man nur mit dem Kopf schütteln!
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am 26. Mai 2013
Dieser Film ist ein absolutes Muss für alle, die nicht nur gedankenlos, unkontrolliert und unkritisch konsumieren wollen. Er klärt absolut über viele Produktionsmissstände auf und regt zum Nachdenken an. Es ist schrecklich, sich bewusst zu machen und absolut wichtig und richtig, wieviele Nahrungsmittel produzieren und dann auch weggeworfen werden, obwohl so viele Menschen auf der Erde verhungern. Wenn man diesen Film gesehen hat, wird man sein Verhalten und seine Einstellung zu vielen Dingen des Lebens überdenken und bewusster leben.
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am 25. Oktober 2010
Ich hab den Film im Kino gesehen und hab mir jetzt auch noch die DVD geholt. Man kann eigentlich nur eins sagen, dass sollte jeder mal gesehen haben!
Mit welcher Selbstverständlichkeit wir Essen verschwenden ist wirklich traurig. Und wie wir unseren Luxus und Überfluß auf dem Rücken der Armen austragen.

Ohne Übertreibungen und umständliche Kommentare läuft dieser Film dahin, ruhig und dadurch noch beängstigender zwingt er einem seine Bildgewalt auf.
Große Kinomomente!
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am 25. September 2014
Eine sehr gelungene Dokumentation über die Nahrungsmittelindustrie. Zusammenhänge zwischen Gewinnmaximierung und Ethik werden klar veranschaulicht und regen zum Diskutieren und Nachdenken an.
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