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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 10. Juli 2009
Mit diesem Album wurde ich zum Genesis. Als ich zum ersten Mal Suppers Ready gehört habe,habe ich mich gefragt, was machen diese Leute dort. Ich bin 25 Jahre alt und somit noch für einen Genesis Fan noch sehr jung. Ich war im ersten Moment völlig damit überfordert. Ich kannte so eine Musik noch nicht. Dennoch kam ich irgendwie nicht an dieser Platte vorbei, sie hatte einfach irgendetwas, was ich noch nicht beschreiben konnte.Heute weiß ich, was diese Platte hat. Sie hat klasse!! Sie zeigt, was man mit Instrumenten alles machen kann. Zudem hat das Stück Suppers Ready alles,was ein spitzen Lied haben muss. Für mich ist dieses Lied eines der besten Liedern der Rockmusik. Auch die anderen Lieder dieses Albums sind einfach wunderbar.Vorallem Steve Hacketts ,,Horizons ".Einfach wunderschön. Ich kann nur jeden raten, der auf Prog.Rock steht, holt euch dieses Album,es ist ein Meilenstein in der Geschichte der Rockmusik.
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am 10. April 2008
An alle, die Genesis-Alben gerade neu entdecken:
Hier liegt die alte remasterte Fassung (Definitive Edition Remaster) von 'Foxtrot' vor. Dieser Artikel wird nicht mehr hergestellt und daher in Kürze vom Markt verschwinden. An seine Stelle tritt, wie bei allen anderen Genesis-Alben, die neue SACD-Abmischung von Nick Davis. (Bei 'Foxtrot' voraussichtlich ab September 2008.)
An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den aktuellen 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Herrn Davis gesagt werden!
Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal für dieselbe Aufnahme zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben der Alben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
Man kann auf der Platinum-Collection bereits die überarbeitete Version von 'Supper's Ready' anhören. Das akustische Verhältnis der Instrumente zueinander wurde verändert. Die Dominanz bestimmter Töne fehlt. Stattdessen stehen die einzelnen Klänge nunmehr gleichberechtigt nebeneinander. Die musikalische Aussage des Liedes wurde somit verändert.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen der Lieder 'Pigeons' (EP 'Spot the Pigeon') oder 'The Knife' ('Trespass'/Platinum-Collection). Auch auf den anderen Alben werden Liedenden gefadet ('Entangled' von 'A Trick Of The Tail'), Instrumente in den Hintergrund gemischt ('Duchess' von 'Duke'), andere weggelassen, klanglich verändert, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf (in diesem Umfang!) aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar.
Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein, es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen. Doch leider lebt diese Gruppe zur Zeit halt nur noch von der mehrfachen Wiederverwertung alten Materials.

Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die eh schon alles haben und auswendig kennen.
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TOP 500 REZENSENTam 14. April 2017
Mit ihrem vierten Album schafften GENESIS den ersten kleineren Durchbruch, zumindest schafften sie es in Großbritannien bis auf Platz 12 der Charts und in Deutschland auf Platz 45.
"Foxtrot" ist eine enorme Weiterentwicklung zum vorherigen Album und wird heute völlig zu Recht zu den Prog-Klassikern-gezählt. Das Songwriting und auch die musikalische Umsetzung lassen eigentlich nichts zu wünschen übrig, das ist wirklich große Klasse.
Mit PETER GABRIEL (Gesang, Flöte), TONY BANKS (Keyboards, Piano), PHIL COLLINS (Schlagzeug), STEVE HACKETT (Gitarre) und MIKE RUTHERFORD (Gitarre, Bass) waren GENESIS durch die Bank mit erstklassigen und hochtalentierten Musikern besetzt. Es gibt wirklich wenige Bands, die eine Vielzahl solcher Ausnahmetalente in ihren Reihen hatten, wie die erste "Stammbesetzung" von GENESIS.

Bis heute unvergessen sind Songs wie "Watcher of the Skies" und der fast 23-minütige epische Longtrack "Supper's Ready". Letztere Nummer zählt zu den meistbeachtetsten Longtracks in der Geschichte des Prog-Rocks, nicht nur bei GENESIS-Fans! Thematisch geht es darin um verschiedenste menschliche Beziehungen, besteht aus sieben Teilen und zeigt eigentlich die verschiedenen Facetten der Musik von GENESIS auf.
Wie vielseitig und kreativ GENESIS zu dieser Zeit waren, zeigt auch sehr schön "Can - the Utility and the Coastliners" auf. Zu Beginn mutet dieser Song sehr folkloristisch und mittelalterlich an, bekommt dann aber durch das Gitarrenspiel von STEVE HACKETT einen richtig kraftvollen rockigen Touch verpasst.

Alles in Allem habe ich auf "Foxtrot" keinen einzigen schwachen Song entdeckt, ich finde das Album großartig und es gehört definitiv zu denjenigen, die im Nachhinein enorm an Wertschätzung dazugewonnen haben.
In der Bandhistorie von GENESIS ist es für meinen Geschmack ein Höhepunkt der klassischen Prog-Rock Phase, allerdings dürfen das Andere ruhig auch anders sehen. Mir gefällt es außerordentlich, vor allem wegen seinen raffinierten Kompositionen und der gekonnten Umsetzung.

Mein Fazit: "Foxtrot" ist ein sehr einprägendes Album, das mich vor allem auf der emotionalen Schiene sehr berührt hat. Die Musik ist sehr tiefgründig und ergreifend - auf mich wirkt es sehr emotional.
Es ist ein wirklich sehr gelungenes Album und zählt, für meinen Geschmack, völlig zu Recht in die Riege der richtungs- und wegweisenden Alben der Prog-Rock-Geschichte.
Wer auf klassischen Prog-Rock steht, der kommt an diesem Album fast nicht vorbei - meine Empfehlung!

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 26. Mai 2017
Wer hier als Genesis-Fan nicht auf seine Kosten kommt in Sachen Progressiv-Musik, dem ist nicht mehr zu helfen. ;) Dieses Album ist völlig eigenständig zu betrachten, an manchen Stellen weist es in Sachen Komposition leichte Ähnlichkeit zu Nuancen von "Nursery Cryme" (Seven Stones - Time Table) auf, jedoch ist es ein völlig anderes Album - auf seine Weise. Das zeichnet Genesis vor allem aus - jedes Album, wirklich jedes, ist anders... ganz anders. So auch der Nachfolger "Selling England by the Pound" von 1973. Dazu später eine Extra-Rezension von mir. Widmen wir uns nun schrittweise diesem Meisterstück hier. Der Opener "Watcher of the Skies": Das Mellotron-Intro zählt zu den weiteren Highlights der Musik-Geschichte, und wurde/ wird vielfach auch live präsentiert. Zu diesem Rhythmus fällt mir nur eins ein: "I can't dance" - *lach*. Wie soll man zu so etwas tanzen? Nun ja, dazu ist der Song wohl auch eher nicht gedacht, sondern zum Abfeiern. Als nächstes Stück "Time Table": Wunderbare Klaviereinleitung, glänzende Gesangspartien von Peter Gabriel, Klangstimmungen der besondere Art... die Instrumente wirken wieder, wie immer, aus einem Guss. Dann das erste bombastische Highlight auf der Platte: "Get 'em out by Friday": Wunderbar, wie Mr. Hackett wieder die Gitarre zum Weinen bringt... das Schlagzeugspiel von Phil Collins ist von komplexer Genialität und lässt einen nicht mehr ruhig auf dem Stuhl sitzen. Interessante Texte, die hier präsentiert werden: Erinnert an eine Studie aus der Zukunft, wo ganze Straßenzüge von Leuten aufgekauft, und die Leute mit horrenden Mieten erpresst werden. Nur um die Leute aus den Häusern raus zu bekommen. Fürchterliche Vision. Teilweise wird dies bereits so praktiziert, z. B. von Scientology. Can-Utility and the Coastliners: Hier fährt Genesis wieder mal alles auf, was es ausmacht: Vertrackte, in sich verzahnte Melodien, Rhythmuswechsel erster Güte, bombastische Instrumentierung. Eines der stärksten Stücke auf dem Album. "Horizons": Steve Hackett zeigt hier sein Können an der Gitarre mit einem ganz eigenen Stück - unvergesslich. Relaxt und wunderbar eingespielt. Nun zum absoluten Höhepunkt des Albums: "Supper's Ready": Wer kennt es nicht, das 23-minütige Stück, in sieben Teile aufgeteilt...? Es ist Genesis' kompliziertester, vielseitigster, revolutionärster (Apocalypse 9/8) und bombastischster Song überhaupt. Fazit: Wer auf gute handgemachte Progressiv-Mucke der besonderen Art steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Zugreifen!
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am 27. Dezember 2001
Eins vorweg: Foxtrot ist das beste Prog-Album aller Zeiten!! Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es das perfekte Album gibt, das von der ersten bis zur letzten Sekunde begeistert. Foxtrot hat mich eines Besseren belehrt. „Watcher of the Skies" lässt es gleich zu Beginn ordentlich krachen. „Time Table" beginnt mit wunderbarem Klavierspiel, gefolgt von ruhigem Gesang mit passender instumentaler Untermalung. Der Refrain wird mitreißend vorgetragen. Anschließend verklingt das Lied leise, leider, es hätte so weitergehen können. „Get 'em out by Friday" gehört dann wieder zur lauteren Fraktion. Ruhige und knallige Abschnitte wechseln mehrfach. Der sozialkritische Text über Miethaie (einschließlich eines Blicks in eine erschreckende Zukunft, in denen kleinere Mieter gezüchtet werden, da von ihnen mehr in ein Haus passen!!) wirkt kein bisschen aufgesetzt, sondern zeugt erneut vom schwärzestem Humor P. Gabriels. „Can-Utility and the Coastliners" beginnt auch getragen, steigert gekonnt die Spannung und entlädt sich in einem tollen Keyboard/Gitarren-Finale. „Supper's ready" ist natürlich das Beste, was Genesis je gemacht haben. Die geniale Symbiose zwischen der Story über einen selbstentfremdeten Mann und der Musik, die alle damals existierenden Register zieht, ist einzigartig. Die „Apocalypse in 9/8" ist so spannungsgeladen, dass es fast schmerzt. Dabei wirkt das ganze nicht zu schrill, sondern hört sich einfach nur klasse an. Ein einmaliges Werk, dass jeder, der sich Genesis-Fan nennt, vor dem Besuch eines Konzertes gehört haben müsste (notfalls unter Zwang), damit er erkennt, was die Gruppe früher zu leisten imstande war. Die Höchstnote von fünf Sternen wird diesem grandiosen Werk nicht gerecht, aber mehr geht nunmal nicht.
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am 1. November 2006
"Foxtrot" ist die 2. Platte in der Besetzung Banks (Keyboards), Collins (Drums, Vocals), Gabriel (Lead Vocals), Hackett (Guitars) und Rutherford (Bass, Guitars). Sie bedeutete im Vergleich zur "Nursery Cryme" einen deutlichen Fortschritt in Sachen Professionalität und Sound. Ausserdem sind einige Klassiker enthalten. Aus heutiger Sicht ist der Sound aber doch arg angestaubt. Aber die Songs machen es wett.

Watcher of the skies: Das Mellotron-Intro von Tony Banks ist Geschichte. War viele Jahre im Live-Set.
Time table: Ein gutes Stück, interessanter Text, aber kein Klassiker.
Get `em out by friday: Toller Song, richtig rockig, hier stimmt alles.
Can utility and the coastliners: Prog Rock vom Feinsten, leider unterbewertetes, geniales Stück.
Horizons: Gutes Instrumental (Intro für den nächsten Song).
Supper`s ready: Fast 23 min. Bombast-Prog-Kunst Song. Eigendlich schon ein Epos. Hier führt uns die Gruppe und besonders Peter auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sicher eines der besten Stücke von Genesis und alleine 6 Punkte wert.

Die Jahre 1972 bis 75` waren sicher die besten (nicht die kommerziellsten) Jahre der Gruppe. Sie waren auf einer Augenhöhe mit PINK FLOYD und YES und somit gehören sie zu den Urvätern des Prog Rock. Und das soll was heißen!
5 Sterne für `Foxtrot`.
22 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2014
Im Jahr 1972 erschien "Foxtrot", die vierte Studio-Scheibe der Gruppe Genesis, und die Zweite in der Besetzung: Peter Gabriel (Vocals), Tony Banks (Piano), Steve Hackett (Gitarre), Mike Rutherford (Bass) und Phil Collins (Drums).

Die Scheibe eröffnet mit dem atmosphärisch dicht geflochtenen WATCHER OF THE SKIES, das geheimnisvoll, mit Mellotron und Orgel vorgetragen, beginnt, und nach zwei Minuten in einen flotten Rythmus überleitet, nunmehr begleitet von Gitarre und Gesang. Untermalt wird der Song von Tony Banks' spritzigem Keyboardspiel, das nie epischer klang als bei diesem Musterstück. TIME TABLE dann geht wieder in die songorientierte Richtung mit dem zarten Gesang Peter Gabriels, sodass sich Assoziationen zu SEVEN STONES (Nursery Cryme) aufdrängen. Im Mittelteil frickelt Tastenmeister Tony Banks mit klassischen Parts herum, und auch die E-Gitarre kommt hier nicht zu kurz. Der Track endet abrupt und leitet in das theatralische GET 'EM OUT BY FRIDAY über. Recht schnell gespielt zieht das Stück aber etwas belanglos und träge, aber beileibe nicht schlechter am Ohr des Hörers vorbei. Es fehlt jedoch die Epik deren Grenzen von Songs wie WATCHER OF THE SKIES oder THE MUSICAL BOX (ebenfalls von der Nursery Cryme) bereits ausgelotet wurden und mit der nichtssagenden erzählerischen "Mark Hall of styx enterprises (also know as 'The Winkler') konnte ich mich nie anfreunden. Weiter geht es mit CAN-UTILITY AND THE COASTLINERS das stilistisch an WACHTER OF THE SKIES anknüpft aber zu Beginn akustischer gehalten ist und ausartendere Instrumentalparts mit malerischen Keyboardsounds verknüpft. Ein Prog-Kleinod das in eine andere Welt teleportiert, man kann die Gefühle der Gruppe beim Schreiben dieses leider unterbewerteten Progressive-Sternes regelrecht spüren. Das kurze Instrumental HORIZONS lockert dann die progressiveren Stück auf, ehe mit dem dreiundzwanzigminütigen Epos SUPPER'S READY der wohl epischste Song von Genesis seine Anfänge findet. Hier werden mehrere geschickt miteinander verwobene Passagen quasi erzählerisch an den Zuhörer vermittelt. Eine Vielzahl an Breaks und unvorhersehbaren, schönen Melodien veredeln den Track, ehe dieser am Schluss wieder zu seiner Ausgangsposition zurückkehrt. Neben THE MUSICAL BOX vom Vorgängeralbum der tiefgründigste und ausartendste Genesis-Epos.
Wer mit Prog-Rock etwas anfangen kann wird von FOXTROT nicht enttäuscht. Für Fans der Gruppe ein Muss. KAUFEN!
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am 27. Januar 2000
Die 1972 erschienene Foxtrot ist die erste von drei aufeinanderfolgenden Studioalben, die Genesis auf ihrem kreativen Höhepunkt zeigen. Foxtrot ist im Gesamtklang etwas rauher als ihre Nachfolger "Selling England By The Pound" und "The Lamb Lies Down On Broadway", bietet aber gleichermaßen ausgeklügeltes Songwriting und geniale Texte. Dabei stellt sie sich wesentlich runder und stilsicherer als ihre Vorgänger "Nursery Crime" und "Trespass" dar.
Vom orchestralen Intro des Openers "Watcher Of The Skies" bis zu den letzten Klängen des mehr als zwanzig Minuten langen Epos "Supper's Ready" läuft die Scheibe nie Gefahr langweilig zu werden. Sie hat genau diese Mischung aus vertrackten Rhythmen und wundervollen Harmonien, die jedem Fan der Gabriel-Ära das Herz schneller schlagen lassen.
Die Texte, die Peter Gabriel schreibt, suchen wohl ohnehin ihres Gleichen in der Rockgeschichte und auch hier stellt er wieder sein Können unter Beweis. Intelligent, feinsinnig, manchmal lyrisch und mit viel Sprachwitz zieht er den Zuhörer in seinen Bann. Im Zusammenspiel mit der Musik ist das Ergebnis Kopfkino vom Feinsten.
Eine vorbehaltslose Kaufempfehlung für jeden, der auf den Progressive Rock der 70er steht und für Genesis-Fans absolute Pflicht.
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am 1. Dezember 2002
Nach der viel zu langen Mainstream-Zeit haben mich Genesis mit "Calling all Stations" wieder etwas versöhnt - doch die Klassiker aus der ersten Zeit der Band sind nach wie vor der Referenzpunkt. Und das absolute Highlight für mich ist "FOXTROT", ein stringentes Klanggemälde von nicht abnehmender Faszination auch nach hundertfachem Durchtauchen. Wenn es einer Steigerung bedarf, so ist das 6. Stück das Sahnehäubchen auf dieser musikalischen Prachtstorte. Ein Genuss - und die CD hat mir schon manche lange Zugfahrt zu kurz erscheinen lassen: abtauchen, treiben lassen... Tut euch was Gutes!
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am 30. Juni 2014
"Genesis" haben in der Zeit mit Peter Gabriel als Sänger wirklich total einzigartige Musik gemacht. Sie machten Ihr Ding. Und das ist das bewundernswerte an dieser Band zu dieser Zeit.
"Foxtrot" aus dem Jahre 1972 ist bereits das 4. Album und es strotzt nur so vor Ideen; vor großen Melodien, "krummen" Takten und feinst ausgetüftelten Songs.
Der Beginn von "Watcher Of The Skies" mit dem Mellotron-Intro von Tony Banks ist längst Geschichte. Nach ca. 2 minuten drehen dann alle auf und hier erkennt man welch fantastischer Drummer Phil Collins war. Wunderbarer Prog.-Rock-Song.
"Time Table" nimmt das Tempo wieder heraus und serviert sich als tolles balladeskes Stück mit einem richtig starken Refrain. Danach folgt "Get 'Em Out By Friday" und ist für mich das Beste Stück der Platte. Soviele Ideen, die sich nicht gegeneinander ausstechen sondern hervorragend zusammenpassen, muss man erstmal haben um sie dann auch noch in einen 8-minütigen Song unterzubringen. Die Tempi-wechsel, der Gesang Gabriels; Alleine das Thema des Liedes. Wahnsinns Rocksong. Auch "Can-Utility And The Coastliners" schlägt in die selbe Kerbe. Welch eine Melodie-tolle Komposition. Danach kommt das starke Instrumental "Horizons" vom Gitarristen Steve Hackett in dem er sein ganzes Können zeigt.
Abgeschlossen wird "Foxtrot" dann mit "Supper's Ready", ein in 7 Teile gestückelter Song, der satte 23-Minuten ausmacht und damals zusammen mit "Horizons" die komplette 2te Seite der LP in Anspruch nahm. Ein Lied das man nicht beschreiben kann. Alles was Genesis konnten und was Sie zu der Zeit ausmachte wird hier zelebriert: Träumerische Lyrics von Gabriel ,krachende Keys und Gitarren von Banks und Hackett, intelligente Bassläufe von Rutherford und virtuos gespielte Drums von Collins. Klassiker; Legende.
Ein weiteres 5 Sterne Album einer der größten Bands der 70er.
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