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am 3. Februar 2009
Seit fast 20 Jahren begeistert der ehemalige Gitarrist der Bochumer 80er-Metal-Band Steeler mit seinen Solowerken, die sich vornehmlich an Anhänger hymnischen Hardrock/Metals der Marke Rainbow oder Black Sabbath der Dio- oder Martin-Ära richten. Nimmt man das Erstwerk "Wild Obsession" aus, das noch Axels Griffbrettakrobatik in den Vordergrund stellte, gab es praktisch keine musikalische Entwicklungen. Und dafür sind ihm die meisten Fans dankbar.

Das bewährte Team um Axel und Übersänger Johnny Gioeli, das seit inzwischen zehn Jahren unverändert zusammen ist, liefert wieder mal hohe Qualität ab. Es gibt auch wieder die epischen Langstücke neben den kurzen Rockern und gefühlvollen Balladen, daneben noch eine schöne Instrumentalnummer namens "Emotional Echoes". Neuerungen: Fehlanzeige! Einziges Merkmal: Die Keyboards wurden zurückgefahren und klingen nicht ganz so episch wie auf den Vorgängern. Die Gitarren stehen mehr im Vordergrund. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Titelsong, der mit über acht Minuten nicht nur der längste, sondern auch der beste Song ist.

Fazit: Auf Axel Rudi Pell ist Verlaß! Allerdings wünsche ich mir ab und zu mal einige Ausbrüche aus dem alten Trott, so wie damals auf "Black Moon Pyramid" mit dem unvergleichlichen "Aquarius Dance".
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am 9. Januar 2009
Es gibt mehrere Konstanten im Leben auf die man sich absolut verlassen kann. Zum einen, dass jeder Mensch essen und trinken muss um dauerhaft zu überleben, zum anderen dass er dann und wann auch etwas schlaf braucht um nicht erschöpft das Zeitliche zu segnen und zum dritten, dass Axel Rudi Pell Axel Rudi Pell ist. Klingt wie ein abgedroschener Spruch, trifft aber absolut zu.
Seit seinem Debutalbum "Wild Obsession" im Jahre 1989 macht der Wattenscheider Gitarrist fast jährlich mit einer neuen Veröffentlichung auf sich aufmerksam. Und auf seinen musikalischen Stil ist dabei Verlass wie auf den Lauf der Welt: Bombastisch - hymnischer Melodic Rock mit klaren Reminiszensen an Altmeister wie Dio oder Rainbow.
Dass die genannten absolute Ausnahmekönner sind und waren steht außer Frage, dass es nicht verkehrt ist sich an ihnen musikalisch zu orientieren ebenfalls. Jedoch tut Pell eben dies seit Anbeginn seiner Karriere ohne jegliche Experimente. Es ist ähnlich wie bei Motörhead: Man weiß vor jedem neuen Werk genau was man kriegt.
Einerseits grandios, da der Blondschopf Pell einige wirklich gigantische Alben veröffentlicht hat. Andererseits auf Dauer auch ermüdend, da manches Mal leider auch recht viel Mittelmaß aus seiner Arbeitswut resultiert.
Aktuellstes Beispiel hierfür ist sein mittlerweile 13. Studiowerk "Tales of the Crown" von 2008. Im Vorfeld als Album voller Veränderungen angepriesen, stelle ich nach gut 60 Minuten fest: Same procedure as every year! Nur diesmal etwas schwächer als gewohnt.

Das letzte Album "Diamonds unlocked" sagte mir persönlich sehr zu, da der Altmeister einige wirklich geniale Covers am Start hatte. Eine wie ich finde zu unrecht kritisierte Platte, die manche Fans verschreckte. Insofern hatte er recht mit "Tales of the Crown" wieder eine traditionell - typische Axel - LP zu veröffentlichen, da die Fans offensichtlich genau das von ihm wollen.

Betrachtet man die 10 neuen Songs genauer, so fällt auf, dass die ganz großen Hooklines diesmal ausbleiben. "Higher", "Riding on an arrow", "Buried alive" oder "Angel eyes" klingen äußerst durchschnittlich. Die fehlenden Hooks werden durch ein leider zu penetrantes Ausdehnen diverser Refrains auszumerzen versucht. Leider geht dieser Versuch grandios schief und die genannten Titel gehören teilweise zu den schwächsten die er je auf Platte pressen ließ.

Anders verhält es sich da mit den Highlights der Scheibe. Allen voran das unglaublich eingängige "Ain't gonna win". Der Song hätte etwa Jorn Lande auch gut gestanden. Fettes Riff, absolut geiler Refrain - ein echter Hit. Für mich trotz seines recht simplen Arrangements mit der beste Titel.

Ebenfalls heraus stechen die beiden Epen. Zum Einen ist da der Titelsong "Tales of the Crown". Wahrscheinlich der beste 8 Minüter den Axel Rudi Pell jemals auf den Markt geworfen hat. Hier stimmt alles! Melodie, Athmosphäre, Killer - Refrain, Text. Perfekt!

Zum Anderen "Northern lights". Ein Gänsehaut - Stück. Wahnsinnig kraftvolle, fesselnde, mitreissende Hymne. Man meint förmlich das Schiff in der rauen nordischen See im Überlebenskampf vor sich zu sehen. Ein Geniestreich!

Ebenfalls zu erwähnen wäre das etwas simple, aber eingängige "Crossfire" und das Instrumental "Emotional echoes". Im Stil vom "Aquarius dance" gehaltene, locker flockige Nummer. Ein wahres Kleinod, das richtig schön entspannt groovt.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Herr Pell auch anno 2008 noch im Stande ist absolute Gänsehaut - Nummern zu schreiben. Er sollte sich jedoch auch überlegen eventuell nicht jedes jahr eine neue Platte zu veröffentlichen, sondern zu warten und dann richtig überzeugende Nummern zusammenstellen.

Soundtechnisch lässt sich wie immer nichts sagen. Die typischen Trademarks wurden von Charlie Bauerfeind perfekt in Szene gesetzt. Die Musikerfraktion macht ihren Job wie gewohnt Solide. Zwar stört mich der Schlagzeugsound von Mike Terrana schon seit sehr langer Zeit, aber irgendwie gehört der ja auch dazu zum Klangbild von Pell.
Gesanglich Top ist wieder einmal Johnny Gioeli. Singt sehr leidenschaftlich. Für die schwachen Nummern kann er nichts.

Ich bin mal gespannt wann das nächste Axel Rudi Pell - Album erscheint und ob es wieder stärker wird. Denn das Vorliegende ist meines Erachtens zusammen mit "Shadow Zone" und evtl. "Kings and Queens" das vom Gesamteindruck her schwächste Album des Saitenhexers.
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am 8. Oktober 2008
Ich hatte bei einem befreundeten Journalisten die Möglichkeit, diese neue Axel Rudi Pell CD vorab mehrmals zu hören und ich muß sagen, daß ich total begeistert bin. Zum Glück sind die Neuerungen nicht so stark ausgefallen wie gefürchtet. Man bekommt hier den typischen ARP Stil zu hören, der allerdings irgendwie frischer und lebendiger klingt als es zu erwarten war. 10 absolute Ohrwürmer, deren Refrains sofort "hängenbleiben", selbst beim superstarken, Latin-angehauchten Instrumental "Emotional Echoes" ist die wiederkehrende Melodie ein Knaller. Wenn "Neuerungen", dann in erster Linie hier beim Instrumental und den beiden Songs "Ain`t Gonna Win" und "Crossfire", die im Rhythmusbereich sehr modern klingen, aber trotzdem den charismatischen ARP Flair besitzen. Mit "Buried Alive" bekommt man endlich auch wieder einen Double-Bass-Kracher erster Güte zu hören, schnell und hymnisch! Das Titelstück könnte auch von Black Sabbath (die Dio Ära) sein, ein typisches Iommi-Riff und ein gekonnt inszenierter Rhythmuswechsel in einen ruhigen Part mit Gänsehaut Gesang und gefühlvollen Sologitarrenpassagen. Überhaupt strotzt dieses Album nur so von bewundernswerter Musikalität aller Mitstreiter, die alles auf den Punkt bringen. Die Produktion ist definitiv die beste aller ARP Alben, genau so muß melodischer Metal klingen. Für mich die beste und abwechslungsreichste Scheibe von Pell & Band !
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am 26. Oktober 2008
Endlich ist es da und geht sofort ins Ohr!!!Bei mir läuft nichts anderes mehr...Ich freue mich schon den ein oder anderen Song live von der Band zu hören!Mit dem Opener "Higher" ist dem Gitarrenmeister ein wahrer Midtemposong gelungen, der sofort zum Mitsingen animiert.Der Refrain von "AinŽt gonna win" bleibt jedem Rockfan im Gehörgang und "Northern Lights" ist für mich eine der schönsten Balladen der heutigen Zeit. Endlich wieder mal ein Album auf dem alle Musiker wahre Künstler sind.Johnnys Stimme kommt bei diesem Album einmalig zurm Ausdruck und Mike Terrana ist ein echter Drumgott:-)
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am 8. Oktober 2008
keine aufregung: ich habe das album schon, aufgrund meines berufes.

für pell-fans ist es großartig - genau das, was er immer macht, und das ist im metal, dem vielleicht konservativsten genre der populären musik, ein qualitätsmerkmal: also von sehr knackigen riffs angetriebenen hardrock/metal irgendwo zwischen deep purple, rainbow und klassischem deutschmetal, mit himmelwärts strebenden melodien, opulenten arrangements, kräftigen gitarrensoli, alles eher im gemäßigten tempobereich. wo die modernen elemente versteckt sind, von denen pell vorab spricht, bleibt mir ein rätsel, aber die fans werden darüber froh sein. die songs jedenfalls haben wieder hohen mitsingwert und sind refrainorientiert aufgebaut. die balladen sind herzerwärmend bis -zerreißend, aber doch sehr nah am klischee gebaut.

für nicht-fans ist das ein weiteres, gutes, aus der zeit gefallenes hardrockalbum, auf dem die achtziger jahre jetzt auch schon 28 jahre dauern.
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am 26. Oktober 2008
Tja, als langjähriger ARP Fan war ich sehr gespannt auf die neue CD. Jetzt hab ich Sie und muss leider feststellen, dass leider kein "Ohrwurm" wie Living a Lie oder Mystica oder Forever Angel oder oder oder dabei ist. Deshalb nur 4 Punkte. Außerdem dominiert der Drumsound zu sehr und ich habe so ein bisschen das Gefühl, das viele Stücke "kaputtgetrommelt" werden. Ich hätte es gerne ein wenig Songdienlicher. Aber ich bin überzeugt, das die Nachfolgescheibe in einem Jahr wieder ein Hammer wird.
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am 30. Dezember 2008
HAMMER CD UND EINE HAMMER BALLADE - Touching my soul - DAFÜR LIEBE ICH DIESE CDS VON AXEL und wegen solcher songs - forever angel - the line u.s.w KAUFE ICH SIE MIR IMMER WIEDER GERNE:
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am 3. März 2009
Für mich eine der gelungensten Scheiben von ARP.
Vieö Spass beim Hören!
Gruß H. G.
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am 5. November 2008
Zuerst einmal: Ich bin ein sehr großer Pell-Fan, habe alle Alben und finde das Axel mit Johnny Gioeli den besten Sänger für seine Band gefunden hat.

Das neue Album allerdings ist eine herbe Enttäuschung. Ein, zwei gute Songs sind durchaus vertreten, dazu zähle ich "Ain't gonna win" und den Titeltrack, der Rest klingt für meinen Geschmack etwas zu sehr "vertraut".

Im Klartext heißt das, das einem alle Melodien ziemlich bekannt vorkommen. Das muß bei Axel Rudi Pell ja nichts schlimmes sein, nur leider sind diese "bekannten" Melodien diesmal keine Ohrwürmer wie sonst.

Der Totalausfall "Crossfire" z.B. nervt einfach nur, "Buried Alive" hat keinen zwingenden Refrain, "Angel Eyes" rauscht gemütlich am Ohr vorbei.

Schade, denn die Musiker, allen voran natürlich Axel und Johnny, sind hervorragend. Ich hoffe, daß die nächste Pell-Platte wieder ein "Knaller" wird wie damals "Shadow Zone".
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am 26. Oktober 2008
Joey Gioeli ist ein begnateter Sänger. Er passt auch unheimlich zu Axels Sound und singt sich jedemal die Seele aus dem Leib.
Wenn ich aber so in die Historie zurückblicke waren die andern Sänger auch genial - JSS und Rob Rock passten da am besten. Sie schafften es, dass jedes Album nicht nur "gut" war sondern auch interessant! Und das ist, was ich so langsam an den Alben vermisse...das Interessante. Um Gottes Willen, soll sich das Songwriting nicht verändern, aber ein wenig frischer Wind, ausgelöst durch eine andere starke Shouterstimme würde den Sound wieder nach vorne kicken.
Wie erwähnt: ich bin immer froh darüber, wenn sich sich die Liederstruktur nicht groß ändert, aber mit Joey ist es doch mitlerweile zuuu voraussichtlich. Über einen völlig unbekannten aber auch einen alt eingesessenen (z.B. Joe Lynn Turner - "schwärm") würde ich mich freuen beim nächsten Album. Trotzdem würd ich mir die Platten von Joey Gioeli's anderen Projekten (Hardline) ebenfalls holen.
Vielleicht liest du das ja Axel ;-) ... das soll ja keine richtige Kritik an Dir oder an Joey sein...aber Ihr seid ja auch nicht verheiratet - da macht es ja mal nichts ein wenig "fremdzugehen" ;-)
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