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am 17. März 2009
Motörizer war zusammen mit dem Best of Album Essential Noize mein erstes
Album der Motörheads und es hat mich sprichwörtlich vom Stuhl gehauen.
Lemmys rockige Stimme ist etwas, wovon andere Rocksänger nur träumen können.
In diesem Sinne, möchte ich die Songs einer Analyse unterziehen:

1.Runaround Man:
Sehr rockig und wohl der beste Einstiegssong, den Motörhead wählen konnte.
Dieser Song ist auch, wie der Name schon sagt, perfekt zum Joggen oder Sprinten.

2.(Teach you how to) Sing the Blues:
Ein herrlich fieser Song, mit herrlich fiesem Text.

3.When the Eagle screams:
Einer der einzigen Songs, der weder richtig rockt, noch einen
sinnvollen Text bietet.
Außerdem ist er auch nicht gerade langlebig, nach dem ersten Höhren
ist die Luft raus.

4.Rock out:
Ein toller Song, der auf einer Live Tour neben Overkill und co.
auch eine Chance haben könnte und bei vollaufgedrehter Anlage die
Nachbarn zum Ausziehen, oder um 4 Uhr Früh, auch zum Totschlag anregen könnte.
Rock Out, Rock Out....................!!!!!!!!!!!

5.One short Life:
Einer der besten Songs auf diser Platte, der herrlich langsame, dahintreibende Klang regt einen schon einmal zum Mitsingen an.
Er unterstreicht vielleicht auch Lemmys Lebensphilosophie.

6.Buried Alive:
Guter Text, geniale Gitarren und Drums, sowie eine unglaubliche Geschwindigkeit.

7.English Rose:
Der beste Song auf dieser Scheibe, Lemmys Reibeisenstimme rockt.
ACHTUNG: English Rose könnte bei hoher Lautstärke zur Schwerhörigkeit
beitragen!!!!!!!!!

8.Bach on the Chain:
Ein relativ guter Song, der jedoch nicht an die Klasse anderen Songs
herankommt.
Trotzdem hat er eine gewisse Langlebigkeit.

9.Heroes:
GENIALER Song, der wunderbar aus der Masse heraussticht und
mit Motörhead- typischem Text zu überzeugen weiß.

10.Time is Right:
Ein eher mittelmäßiger Song, der jedoch eher vom Text lebt, welcher
zeigt, dass Lemmy keine philanthropische Person ist.

11.The thousand Names of God:
Ausgezeichneter Abschlusssong, der zum Besten gehört, was dieses Album zu bieten hat,

FAZIT: Fans der alten Klassiker der Motörheads sollten zuerst einmal probehöhren.
Leute, die bisher mit den Motörheads nichts anfangen konnten, könnten dieses Album sogar richtig gut finden.
Fans, die mit den Motörheads immer zufrieden waren, können auch bei dieser Scheibe getrost zugreifen.
Was meine eigene Meinung betrifft, Motörhead röcks förever!!!!!!!!!!!!!!!
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am 22. Februar 2009
Lemmy hat es uns mal wieder gezeigt! Entgegen dem neusten Trend der Rockgrößen, unter dem Namen der "Weiterentwicklung der Band", den größten Müll aller Zeiten ins Volk zu schallen, bleibt wenigstens eine Band ihrem Stil treu. Gitarre, Bass, Schlagzeug und dann alle Pegel nach rechts...
Wer "Rock out" gehört hat will sie haben. Also nicht lange herumlesen:::Anhören!
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am 3. September 2008
Im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren steigt die Freude aller Fans von lautem, dreckigem und ehrlichem Rock 'n' Roll. In diesem Turnus veröffentlicht nämlich die englische Hard Rock Truppe Motörhead seit dem Jahr 1996 ihre Alben.
2008 ist es also mal wieder so weit. Lemmy und seine Jungs haben ein neues Album am Start, diesmal hört es auf den vielsagenden Titel "Motörizer". Und tatsächlich gibt der Riff - Motor des Trios richtig Gas.
Was im Vergleich zu den brillanten Vorgängern "Inferno" (2004) und "Kiss of death" (2006) jedoch auffällt, ist, dass das Gesamtniveau der neuen LP doch etwas abfällt. Die 11 Nummern klingen wie immer authentisch, echt und direkt, aber die ganz großen Ideen fehlen diesmal. Trotzdem ist das neue Werk keinesfalls so schlecht wie etwa "We are Motörhead" (2000), dem bisher wahrscheinlich schlechtesten Motörhead - Output.
Einige Songs wissen durchaus zu überzeugen. So macht etwa der ruppige Rhythmus von "Teach you how to sing the Blues" in Kombination mit dem Killer - Refrain richtig gute Laune. Auch der pfeilschnelle Nackenbrecher "Rock out" gehört defintiv zu den Höhepunkten. Gerade in diesem Lied zeigt sich einmal mehr die bissige Kauzigkeit von Songwriter Lemmy Kilmister.
Des Weiteren sei das eingängige "English Rose" erwähnt. Der Song besticht durch einen klasse Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt, während "The thousand names of God" wahrscheinlich der einzige "Hit" der Platte ist. Ein Titel, der sich in die Reihe vieler Motörhead - Klassiker von "Ace of Spades" bis (zuletzt) "Be my Baby" einzureihen vermag. Hier hört man die Engländer in Bestform, Rhythmus, Refrain, Riff - alles passt genau. Der beste Song eines insgesamt aber durchschnittlichen Albums.

Denn der Rest der 11 Titel ist erstaunlich mittelmäßig. Können Songs wie "Runaround man", "Heroes", "Buried alive" oder "When the Eagle screams" noch als "typische" Motörhead - Songs verbucht werden, so sind "One short life" und "Time is right" leider Totalausfälle, wie es sie seit "No Remorse" von "Hammered" (2002) nicht mehr gegeben hat. Beide Titel wirken uninspiriert, ohne Struktur und einfach nicht gut genug.

"Motörizer" ist alles in allem betrachtet sehr gut hörbar, besitzt einige Glanzlichter, aber auch einigen Durchschnitt, weshalb als Bewertung nur drei Sterne übrig bleiben.

Zuletzt hatte ich mich gewundert, dass Lemmy Kilmister (Bass/Gesang), Phil Campbell (Gitarren) und Mikkey Dee (Schlagzeug) im Alter immer besser werden. Das aktuelle Album widerlegt diesen Trend ein bisschen. Nichts desto trotzt gilt auch beim gefühlt 500sten Werk der Drei - Akkorde - Fraktion die goldene Regel, dass Motörhead niemals ein wirklich schlechtes Album veröffentlichen. Die Songs sind sehr gut gemacht, rocken und kicken und heben sich in Stil und handwerklicher Perfektion deutlich von vielem ab, was derzeit in der Metal und Hard Rock - Szene floriert.

Leider wirkt der Gesamteindruck an manchen Stellen etwas zu routiniert und die Songs verkommen zum Einheitsbrei. Zudem ist die Gesamtspielzeit von 39 Minuten doch etwas kurz.

Die Tatsache dass viele Riffs schon mehrfach auf anderen Alben benutzt wurden, macht die Band bei Weitem nicht langweilig, sondern sympathisch. Lemmy klaut bei sich selbst - und das mit erhobenem Haupt, denn was er aus der "Wiederverwertung" macht kann sich hören lassen.

Ich freue mich schon sehr auf das Jahr 2010, wenn uns die drei mit ihrer nächsten CD beglücken. Jede neue Veröffentlichung sollte genossen werden, denn Lemmy ist mittlerweile auch schon über 60.
Dass er trotzdem noch in der Lage ist gute Songs zu schreiben und seinen Sinn für Groove und literarische Meisterleistungen beibehalten hat, macht ihn und seine Band so einzigartig. Deshalb lohnt es sich stets auf's Neue ein Motörhead - Album zu kaufen. Auch diesmal.
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am 29. August 2008
Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an die neue Motörhead Platte herangegangen weil mir bereits die beiden Vorgänger "Inferno" und "Kiss of Death" sehr gut gefallen haben. Vor allem "Kiss of Death" fand ich sehr gut, weil Motörhead mehr Melodien in ihre Songs eigebaut haben als auf "Inferno", welches mehr eine mächtige musikalische Dampfwalze war. Allerdings kann ich die Kritik an "Kiss of Death" sehr gut nachvollziehen, dass gerade wegen dieser Vielfalt, das Album ein wenig zusammengewürfelt klingt.

Für meinen Geschmack haben Motörhead mit "Motörizer" ein gutes Mittelding zwischen den beiden Vorgänger-Alben gefunden, ohne die bisher eingeschlagene musikalische Richtung zu verlassen. Das Album klingt für mich in-sich-geschlossener und kompakter als "Kiss of Death", jedoch um einiges mehr nach Rock'n'Roll als "Inferno".

Das Album bietet drückende Up-Time Nummern, rollende Mid-Tempo Songs und ebenfalls swingend-schleppende Shuffles, die jedoch alle wie gewohnt nach Lemmy und den Jungs klingen und sich auch sehr gut ergänzen.

Besonders hervorgehoben sei Phil Campbell's Gitarren-Arbeit, die musikalisch sehr viel ausgereifter und songdienlicher klingt als auf "Inferno" und "Kiss of Death" zusammen, jedoch ohne glatt oder langweilig zu wirken.

Ebenfalls hat Lemmy mit seinen Texten wieder eine tolle Arbeit geleistet. Es gibt wohl kaum einen zweiten Songwriter im Rock-Bereich der es sogut versteht wie Lemmy, dermaßen viel Ironie und bösen Witz in seine Lyrics einzubauen ohne lächerlich zu klingen. Ebenfalls kann der Motörhead-Frontmann wie gewohnt mit seinem rotzigen, dreckigen Basssound, der an einen Bomber-Motor aus dem 2ten Weltkrieg erinnert, überzeugen.

Zu Mikkey Dee ist nicht viel zu sagen, außer, dass er fantastisch ist, wie immer ;). Er versteht es meisterhaft, den Songs den richtigen Groove und die richtige Mikro-Time zu verleihen und ihnen mit den richtigen Fill-Inn's an den richtigen Stellen das gewisse "Etwas" zu geben. Das einzige Manko liegt, meiner Meinung nach, an Dee's Crash-Becken Sounds, die bei der Produktion sehr viel dünner und heller ausgefallen sind als sonst, was mir nicht gut gefällt. Bei diesem Soundbrett von Lemmy und Phil hätten die Crash-Becken ruhig ein wenig aggressiver ausfallen können.

Alles in allem ist "Motörizer" eine tolle Motörhead-Scheibe, die sich ohne Probleme in die lange Discographie einreihen kann. Auch das Cover ist sicherlich nicht das schlechteste, obwohl der legendäre Cover-Designer Joe Petagno leider abgesprungen ist. Motörhead zeigen der Welt mal wieder, wie Rock'n'Roll zu klingen hat. Sie presentieren sich dabei frisch, unaufgebraucht und bieten abgesehen von solider Rock-Arbeit auch an vielen Stellen tolle, kleine Ideen zum Arrangement und zur Instrumentierung, die "Motörizer" zu etwas Eigenständigem machen. Die Produktion ist ebenfalls sehr gut gelungen und führt den mittlerweile klassischen Kilmister-Campbell-Dee Sound in gewohnter Manie weiter. Jedem Motörhead- und Rock-Fan ist somit "Motörizer" wärmstens ans Herz gelegt. 4 Sterne aus dem Grund, da es nicht die Platte des Jahrhunderts ist ;).

P.S.: Jetzt ein für alle Mal an ALLE: Das Bassintro bei "Rock Out" ist weder Ace Of Spades, noch Iron Fist, noch We Are Motörhead sondern Nothing Up My Sleeve(!) von "Orgasmatron". Legt die scheibe mal rein und vergleicht. Ihr werdet es hören.
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2008
...äh, pardon Motörhead (kann mir endlich einmal einer sagen wozu das ö in Mötley oder Öyster oder eben Motör gut sein soll?), für alle die sie nicht kennen, sind eine englische Band die aus Hawkwind hervorging und die beide Arten von Musik spielt: Rock UND Roll. Rock hört sich bei Lemmy + Co dann an wie eine Mischung aus Punk und schnell gespieltem Rock'n'Roll mit derben Gitarren und Roll muß man sich vorstellen wie Whitesnake bis 1984 geklungen haben, nur ohne Orgel und mit einem besseren Sänger (;-)).

Was Motörhead aber so unglaublich - ähem - beständig macht, ist die Tatsache, daß Sie seit ihrer Gründung durch den Ex-Jimi Hendrix Roadie Hr. Kilmister 1975 ihren sound keinen Zentimeter verändert haben; sie sind dabei in guter Geselllschaft, denn schließlich waren ja auch Bands wie die Ramones nicht unbedingt permanente musikalische Erneuerer. Witzig ist halt nur, daß eine Band 20mal dasselbe Album aufnimmt und immer noch so eine große treue Fangemeinde hat - erinnert sie das vielleicht an AC/DC?

Motörizer ist also wieder einmal dieses eine Motörhead Album, mit sehr gut gespielten Gitarren, einem charmanten crooner am Mikro, der immer noch das schönste Gebiß des Muiskbusiness hat und der gewohnten Mischung aus Rock UND Roll; soundtechnisch klingt es viel besser als beispielsweise ,Ace Of Spades' man schreibt ja die 0er Jahre und die Songs sind zwar nicht unbedingt prädestiniert dazu als Ohrwürmer in die Musikgeschichte einzugehen, aber Spaß macht das ganze immer noch; also: den Lautestärkeregler auf 11 drehen, ein Bier über den Kopf leeren, die Luftgitarre schwingen und kräftig dazu headbangen, denn das ist Rock UND Roll...
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am 22. August 2008
Jaaaaaaa, endlich wieder 'ehrliche', dreckige Mucke - Lemmy und seinen Bastarden sei Dank! Und was sollen an dieser Stelle wohl für große Worte verloren werden? Auf MOTÖRHEAD ist eben Verlass, eine halbgare Veröffentlichung wird dem Fan wohl nie geboten werden.

Gleich mit dem Einlegen des Silberlings müffelts in der eigenen Bude förmlich nach Fluppen, Schweiß, Furzen, Öl und Whisky... Und es ist wie erwartet (und erhofft ;-)) nichts für Liebhaber cleaner, steriler Radioproduktionen, sondern für 'echte' Kerle und deren Bräute; nichts für bei-Rot-Motor-Aus-Schalter, Sitz-Harner und Schorle-Trinker. Hier steppt die alte Rocksau und für "Sir" Lemmy mutiert selbst die Queen noch zur Stehpinklerin...

Im typischen erdigen, rohen Sound enthält "Motörizer" insgesamt 11 geniale Tracks wie z.B. "English Rose", "The Thousand Names Of God", "Back On The Chain", "Rock Out", "Buried Alive" oder "Time Is Right".
Allen voran siegt natürlich immer wieder der staubtrockene Knarrz-Gesang von Lemmy, welcher von Freundschaft und dem schweren Leben einfacher Menschen erzählt.
Höhepunkt des Albums ist für mich zweifelsohne "Heroes", dessen Biker-Kneipe-Atmosphäre musikalisch nicht zu toppen sein dürfte; in dem Song verbinden sich Schwermut und Freiheit in einer Erhabenheit, die zum gleichzeitigen Lachen und Weinen einlädt.
Phils Gitarrenspiel ist voller groovender Riffs und es gibt genügend Variation und Tempowechsel auf der ganzen 'Platte', um auch jene, die unterm Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom [;-)] leiden, davor bewahren, gelangweilt zu werden.
Simple Riffs meist, die aber verdammt wirksam sind, so wie es auch die Riffs bei Black Sabbath waren. Man könnte meinen, dass für das beste Rezept für deftigen Rock kein Rezept zu haben ist - klingt komisch, ist aber so. Anspieltipps sind das wirklich eingängige "Heroes" und einer der besten MOTÖRHEAD-Songs überhaupt, "English Rose".
Absoluten Neu-Einsteigern (naja,... jeder fängt mal an), denen die "Stimme" von Mr. Kilmister nicht gefällt, sei dringendst empfohlen, die Scheibe öfter rotieren zu lassen, denn nach einer gewissen Zeit will man auf dieses Organ einfach nicht mehr verzichten... Hand drauf!
Alle übrigen Fans der Band werden wieder bestens bedient, und all die Uneingeweihten, die auf ungekünstelten und dreckigen Hard Rock ohne peinliche Allüren stehen, sollten sich unbedingt mal mit MOTÖRHEAD auseinandersetzen. Am besten 'livehaftig' auf der anstehenden Tour, denn was auf Platte schon unendlich geil ist, wird bei den Gigs locker potenziert...

Fazit: Ein zweites "Ace Of Spades" werden Lemmy und Co. wohl nicht mehr eintrichtern - zumal auch 'untoppbar' -, aber auch so verleihe ich hier 4 solide Sterne. Und w e n i g e r als 3* gehen meiner bescheidenen Meinung schon gar nicht...
Noch mal zum Mitschreiben: MOTÖRHEAD sind Religion! Prost & Amen.
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am 28. November 2011
klasse music,passt sehr gut zu meinem neuen auto ansonsten kann ich nicht viel sagen ausser das es tolle müsic ist
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am 18. September 2008
Den Innovationspreis für kreative Ideen wird auch dieses Jahr nicht an Motörhead gehen, für den Preis in Sachen "Bestes Album von Altrockern" könnte es aber durchaus reichen.
Das Album ist an sich nicht viel anders als die anderen Scheiben von Motörhead, die üblichen Verdächtigen aus der Rockschublade werden mal wieder zusammengefügt und heraus kommt ein Album, welches zwar nichts neues beeinhaltet, aber genau das drin hat, was man von Motörhead erwartet. Schnelle Rocksongs, bluesige Titel und Texte, welche typisch Lemmy sind.
Wer Motörhead mag wird die Scheibe sowieso schon besitzen, wer sie nicht mag wird auch dieses Mal keinen Grund finden seine Meinung zu ändern. Mit Motörhead ist's wie mit der britischen Küche: Entweder man ist ein Anhänger davon und tut es sich immer wieder an - oder man lässt die Finger davon.
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am 22. August 2011
Anfangs dachte ich, jooahhh schon cool aber nix gegen Inferno oder Kiss of Death. Nach 50ig mal hören, viel besser. "Runaround man" und "Teach you how to sing the blues" sind klasse Opener, "Rock out" der Knaller des Albums und "Heroes" einer der besten Songs der Band überhaupt. Der Rest ist klassisches Motörheadfutter mit einem etwas größeren Bluesschliff als auf den letzten Scheiben. Das Album reiht sich ohne Weiteres in den Katalog der Band ein und gehört nun auf jeden Fall zu meinen 5 Lieblingsalben der Band, die da wären:
1. Inferno
2. Kiss of Death
3. Motörizer und The wörld is yours teilen sich diesen Platz
4. Bastards
5. Orgasmatron

Ace of spades ist natürlích einer der heiligen drei Könige des Hardrocks und sollte deswegen nicht mit auf die Liste.
Lemmy ist Gott und er wird immer mächtiger!!!!
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am 7. Mai 2012
Viele werden mich jetzt vermutlich in der Luft zerreisen, vielleicht gibt es aber auch einige, die froh sind, dass endlich einmal keine blinde Legenden-Verehrung betrieben wird, sondern endlich mal jemand unvoreingenommen die Wahrheit schreibt über dieses klägliche Machwerk. Ehrlich gesagt, ist es mir ein Rätsel, wie die meisten Menschen auf so hohe Wertungen kommen. Reicht es denn schon aus für 5 Sterne, wenn Motörhead ein hartes Album rausbringen?? -- Es gehören doch auch immer noch gute Kompositionen, geile Riffs und schöne Refrains dazu - oder sehe ich da was falsch?? -- Das ist ein ganz schöner Soundbrei, der einem hier vorgesetzt wird -- klingt alles sehr verwaschen, keine Einzelheiten herauszuhören, diese seit Inferno(2004) postmodernen Gitarren-Shredder-Sounds tun ihr übriges - die Kompositionen unausgegoren, einfach belanglos, ohne Wiedererkennungwert -- da waren Alben wie Inferno, Ace of Spades sowieso, We are Motörhead oder auch 1916 aus einem ganz anderen Holz geschnitzt!
Lediglich Song 1,2,4,7,9,11 können mich halbwegs zufrieden stellen, wobei das kurze zackige "Rock out" sicherlich der herausragende Track des Albums ist. Songs wie "One short life" oder "Back on the Chain" sind einfach nur lahm und schlecht. Aber auch die schnelleren lieblos heruntergedroschenen "When the Eagle Screams","Time is right" und "Buried alive" können zu keinem Zeitpunkt musikalisch überzeugen. Ein Album bei dem man sich kaum einen Refrain merken kann, kaum ein Riff oder eine gelungene Melodie Ihr Ziel trifft oder man sich daran erinnern könnte -- das einzige was es positives zu sagen gibt, ist die Tatsache, dass es sich wenigstens unverkennbar zu 100% nach Motörhead anhört, leider nicht Qualitätsmässig.

Für mich ein wirklich schlechtes Motörhead-Album, auch die Spielzeit von knapp 39 Minuten ist Motörhead-typisch kurz -- da könnte man meinen, dass dann wenigstens keine Langeweile aufkommt, aber weit gefehlt, das Album schleppt sich ohne Elan und die frühere gewohnte treibende Heavyness, müde und schlapp über die Ziellinie. In dieser Form sind Motörhead nur noch ein Schatten Ihrer selbst, auch die Stimme von Ian Kilmister wirkt alt und müde, da werden keine Bäume mehr ausgerissen, er krächzt halt seine Texte ohne Anstrengung und immer in selber Tonhöhe ins Mikrofon.

Dieses Werk kann ich wirklich niemandem guten Gewissens empfehlen, selbst hartgesottene Fans der Band werden hieran nicht lange Vergnügen verspüren.
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