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Kundenrezensionen

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am 1. Juli 2005
Das erste Bob Dylan Album hat nur zwei Stücke, die der Meister selbst geschrieben hat, aber das schadet dem Album überhaupt nicht. Das andere Material reicht von Blues bis zeitgenössischem Liedgut und Dylan gibt volle Power. Sein Harmonikaspiel ist rauh und sein Finger müssen geblutet haben, so wie er die Gitarre stranguliert. Super Einstand.
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am 22. Juni 2009
Bob Dylan hat die Folk- und Rockszene seit Beginn der Sechzigerjahre beeinflusst wie kein anderer Musiker. Aufgewachsen mit Country- und Folksongs, interessierte er sich in seiner Jugend für Rock'n'Roll und spielte Piano und Gitarre in diversen Schülerbands. Ende der Fünfzigerjahre schrieb er sich an der Universität von Minnesota ein, doch schon bald darauf ging er nach New York, tauchte ein in die sich zunehmend politisierende Folk-Szene und verbrachte so viel Zeit wie möglich am Krankenbett seines großen Vorbilds Woody Guthrie, der an Chorea Huntington starb.

Mit seiner näselnden Stimme imitiert Dylan den Dialekt der Bergdörfler aus den Appalachian Mountains. So wie das damals Mode war in New Yorker Folkmusic-Kreisen, in denen sich in erster Linie Sprösslinge aus soliden Bürgerfamilien herumtrieben. Aber weil die Songs des quasi als gottgleich verehrten Woody von den einfachen Menschen in den Bergen und Ebenen der Weiten Amerikas handelten, versuchte man damit Authentizität oder zumindest Gespür für eine solche anzudeuten.

Anfang der Sechziger gab es viele junge Musiker, die sich bemühten, Woody Guthries musikalisches Erbe anzutreten. So recht gelungen ist es nur einem. Denn eigene Songs zu schreiben, welche die bestimmenden Einflüsse der Folkmusic weiterentwickeln und zeitgeschichtliche Ereignisse reflektieren, daran dachte damals kaum jemand. Dylan trat häufig in Cafés und kleinen Clubs des Greenwich Village auf und unterschrieb 1961 einen nicht sonderlich gut bezahlten Plattenvertrag bei Columbia Records.

Sein 1962 erschienenes Debüt versammelt eine Reihe von Folk- und Bluesnummern und enthält bereits zwei eigene Titel. Das Album kommt aus New York, nicht vom Mississippi, das hört man. Bob Dylan stimmt einen vergleichsweise gepflegten Ton an; sein Erstlingswerk hat mehr einen sympathischen Countrytouch, als dass es dem unsinnigen Versuch erliegt, ein schweißtreibendes Roots-Feeling zu vermitteln. Insgesamt eine selbstbewusste Veröffentlichung, doch der Durchbruch kam erst ein Jahr später mit "The Freewheelin' Bob Dylan".

Beim Remastering wurde klanglich Großes geleistet. Nichts klingt schrammelig; die saubere Produktion hebt die feinen Arrangements glasklar hervor. Gitarre und Stimme sind optimal aufeinander abgestimmt. Selbst denen, die diese Platte seit Jahrzehnten kennen, wird diese Aufnahme ein Erlebnis sein.
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..... sondern das Album irgendeines anderes Folk Sängers dann würden die Bewertungen hier vermutlich etwas anders aussehen.
Natürlich IST es Dylans erste - aber macht das was danach kam dieses Album besser oder schlechter? Eigentlich nicht.

Für sich betrachtet ist das hier schon ordentlich, aber auch kaum mehr als das.
Dylans Stimme klingt bereits wie die eines 50 oder 60 Jährigen (also genau richtig um den Folk Melodien Glaubwürdigkeit zu verleihen) und es ist auch schon, obwohl das hier im Kern noch eine Cover Platte (mit zwei Eigenkompositionen) ist, sein erstes eigenes kleines Meisterwerk - seine Ode an sein Vorbild Woody Guthry - enthalten.

Hin und wieder hört man dem jungen Dylan seine Unerfahrenheit und Jugend allerdings noch an. Hier und da werden einige Lieder zu hektisch - ist es der jugendliche Energieüberschuss? - vorgetragen.
Auch Dylans Gitarrenspiel wirkt nicht immer ausgefeilt. Teilweise stört das nicht, verleiht den Aufnahmen sogar Charakter. Hin und wieder hätte man sich aber doch einen etwas ausgefuchsteren Gitarristen gewünscht.
Auf der anderen, positiven, Seite ist es durchaus erstaunlich wie glaubwürdig es klingen kann wenn ein so junger Mann wie der nette Bub auf dem Cover :-) den Tod besingt. Das hat schon große Klasse.

Die Songs sind natürlich größtenteils toll, allerdings gibt es auch die üblichen - monotonen und recht einfältigen - Folk Gurken.
Und hier ist Dylan als Performer noch nicht weit genug um sie, zumindest geht es mir so, dennoch zu "verkaufen".

Ich besitze alle Dylan Alben und dieses, sein erstes, lege ich auch durchaus ab und zu mal auf. Aber es gehört auf keinen Fall zu den Höhepunkten und Lieblingswerken in diesem umfangreichen Katalog.
Hätte dieses Album einen anderen Namen auf dem Cover oder hätte er es irgendwann später - so zwischendurch - rausgehauen, es würde vermutlich kaum ein Hahn danach krähen.

Und wie ich in meiner Einleitung schon schrieb, was nützt mir das Wissen um all das Grandiose das danach kam denn beim Anhören dieses Albums?

Es ist ohne Zweifel ein solider Einstieg der Potential andeutet, aber ganz sicherlich nichts was die Welt damals - und schon gar nicht heute - aus den Angeln heben könnte. Daher nur für Kompletissten und Folk Enthusiasten wirklich unverzichtbar
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am 30. November 2015
Dylan orientiert sich klar an seinen Blues Vorbildern und deshalb finden sich auch nur wenige selbst geschriebene Titel auf dem Album. Viel Leidenschaft, ausdrucksstarke Songs.
Für mich eines der interessantesten Alben aller Zeiten.
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am 22. Juli 2013
Diese Scheibe lässt schon Rückschlüsse auf weitere Glanzleistungen von Dylan erwarten, obgleich sie schon mit seinen spätreren Werken mithalten kann. Ok, Bob hat vielleicht nicht vieles selbst geschrieben, aber dennoch hat er die Lieder mit einer Emotion und Liebe untermalt, die die nativen Interpreten nicht bringen konnten. Man denke an "Man of Constant Sorrow" oder "Pretty Peggy-O". Die ersten Lieder sind hervorragend gelungen und die Mitte bringt ordentlichen rauen Folk-Schwung in die Platte, z. B. "Highway 51". "Freight Train Blues" rundet das ganze mit Herzblut und innerer Zufriedenheit ab. Der "Song to Woody" ist mit "Man of Constant Sorrow" die Schönheit der nativen Musik selbst.

Fazit: Das Album ist unfassbar gut und kann auf jedenfall mit Werken wie "Blonde on Blonde" und "Blood on The Tracks" konkurrieren. Jedoch sind nicht alle Lieder wirklich gut, was bei oben genannten Alben doch der Fall ist. Aber was gut ist, ist auch wirklich gut.
Ein Muss für jemanden der Musik zu schätzen weiß...
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am 14. März 2001
Viele Geschichten geistern über Dylans Anfangszeit, dass er etwa mit dem Zug durch halb Nordamerika reiste, das Leben eines Vagabunden führte. Was davon wahr ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen zu glauben. Dylans Erstlingswerk ist noch sehr rauh und sehr nahe an Woody Guthrie, Dylans größtem Vorbild, angelehnt. Herausragendes Stück seines Erstlings ist wohl "Baby let me follow....", das er auch später bei The Last Waltz, dem Abschiedskonzert von the Band und 1966 bei seinen umstrittenen Auftritten mit The Band (The Hawks) sehr elektrische vorführte. Und natürlich das heraussragende "Song to Woody", eine Hommage an sein Vorbild, auch bei seinem 25-jährigen Bühnenjubiläum wieder vorgetragen, von unübertroffener Intimität.
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am 23. November 2015
Versnad unkompliziert und schnell. CD in sehr guter Qualität. Un der Inhalt der Scheibe ist genau das, was ich mir vorgestellt habe.
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am 15. Mai 2014
Man kann darüber streiten, ob nicht auch andere Hits der Interpret gehören. Wie auch immer, mal abgesehen von der nicht ganz so tollen Qualität der Wiedergabe: Man kann sich nicht satt hören an dieser einmaligen Musik. Zudem sind gute Laune und für viele bestimmt auch schöne Erinnerungen garantiert.
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...wirken sehr selbstbewusst. Da muss ich zustimmen!
Das ist er nun also, der erste Longplayer in Bob Dylans mittlerweile äußerst langanhaltender und beträchtlicher Karriere.
Wie viele andere junge Musiker bediente sich der blutjunge Bob Dylan bei seinen ersten Aufnahmesessions ausschließlich Covermaterials, das, so wie es Herr Dylan hier rüberbringt, absolut echt und authentisch klingt. Mehr noch: Durch seinen einzigartigen (auch eigentümlichen) Gesangsstil, haucht Dylan diesen althergebrachten Nummern auf seine Weise (neues) Leben ein. Das beste Beispiel hierfür ist "House Of The Risin' Sun", das, obwohl es nicht aus Dylans Feder stammt, gerade deshalb bekannt wurde, weil Dylan sich seiner Zeit darum annahm (ehe die Animals wieder ein paar Jahre später, die wohl bekannteste Version dieser Single veröffentlichten).

Natürlich ist "Bob Dylan" im Vergleich zu Dylans späteren Werken keine Ausnahmeerscheinung bezüglich Songwriting (die Songs stammen ja nicht mal von ihm). Eine Ausnahmeerscheinung ist es aber insofern doch, als dass Dylan sich hier eben ausschließlich fremdkomponierter Stücke annimmt, die er in relativ kurzer Zeit (Dylan war ein absoluter Rekodler was das Tempo seiner Aufnahmesessions angeht, auch später noch!), etwas eigenwillig, aber durchaus mit Herzblut und Überzeugung (und überzeugEND) performed hat.

Ich denke, dass die Scheibe für Fans ohnehin unentbehrlich sein wird. Und auch für nicht ganz so eingefleischte Anhänger kann ich Bob Dylans Erstlingswerk herzlich weiterempfehlen!

Die Scheibe ist jedenfalls (mindestens) interessant! Und sie besitzt unverkennbar bereits die musikalischen Grundzüge des Großmeisters!

Ich halte 4 Sterne deshalb durchaus für angebracht.
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am 8. April 2009
hier kann man bob in der originalausgabe hören die essenz die grundprogrammierung sozusagen wie wenn du windows auf deinem pc neu aufgespielt hast ohne irgend welche anpassungen an irgendwelche massengeschmacksgeschichten oder zu viel dazugemixten mist oder aber auch altersbedingten veränderungen bei der stimme , der rohdiamant bob dylan in der ersten ausgabe , diese cd ist wien lehrbuch für alle die wissen wollen wie folk zu klingen hat. allein wie dylan hier mundharmonika spielt ist der kauf der cd wehrt!
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