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Kundenrezensionen

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am 18. April 2009
Judas Priest hatten schon Jahre vor dieser Scheibe wichtige Platten veröffentlicht - Unleashed in the East, Britsh Steel, Screaming for Vengeance. Alles Scheiben, die in die Richtung wiesen, die da "klassischer Metal" heißt.

Aber dann hauten sie dieses Album raus. Rasant und aggressiv wird mit "Freewheel Burning" eröffnet, und Halford untermauert durch sein unnachahmliches Kreischen seinen Status als Metal God.
Etwas langsamer, aber dennoch rasant dann "Jawbreaker".
Mit "Rock Hard, Ride Free" befindet sich eine Midtempohymne auf dieser Scheibe, bei der man gern mal die Faust in die Luft reckt und mitgrölt.
"The Sentinel" beginnt rasant, wieder mit den unverwechselbaren Halford-Schreien, im Mittelteil wird's atmosphärisch-gespenstisch, und der Gesang tendiert dabei mehr in Richtung Gruselgeschichtenerzahler - und anschließend wird sofort wieder das Gaspedal durchgetreten!
"Love Bites": Fängt düster und bedrohlich an und steigert sich zu einem Midtempo-Track mit teilweise hypnotischen Gitarrenläufen.
"Eat Me Alive" ist wieder ein rasanter Track, gnadenlos aggressiv reißt er einfach alles nieder.
Mit "Night Comes Down" folgt eine bemekenswerte, kraftvolle Metalballade.
Der Midtempo-Track "Some Heads Are Gonna Roll" ist - obwohl nicht von schlechten Eltern- kommt etwas unauffällig daher.
"Heavy Duty" und "Defenders of the Faith" gehen nahtlos ineinander über - es handelt sich dabei um eine Art Stadion-Song, dessen Chorus am Ende man am liebsten mitgrölen möchte.

Die Sound ist satt und klar, K.K. Downings und Glenn Tiptons Gitarrensoli scheinen nicht von dieser Welt, Halford hat vielleicht noch nie besser gesungen. Dave Hollands Drumming ist vielleicht sehr simpel, aber effektiv, da druckvoll und präzise. Textlich gesehen gibt es das, was von von Priest gewohnt ist: Über böse Fantasiewesen, die alles zerstören; Donner und so weiter. Allerdings kenne ich keine Band, die diese typischen Thematiken sprachlich so ausgefeilt verpacken kann - Halford ist eben der Metal God. Insgesamt eine wahre Heavy Metal- Orgie ohne Ausfälle.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist vielleicht das Cover, das so etwas wie eine bizarre Kreuzung zwischen einem "Transformer" und einem Triceratops zeigt.

Judas Priest hatten mit diesem Album den klassischen Metal perfektioniert. Und genau das konnten sie - trotz des wichtigen "Painkiller" - mit den nachfolgenden Veröffentlichungen nicht mehr erreichen, geschweige denn toppen. Wie denn auch? Noch nie klang klassischer Heavy Metal gleichzeitig so klar, präzise, virtuos, kraftvoll und kompromisslos. "Defenders..." ist und bleibt wohl die Referenz, die Definition.
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am 11. März 2015
Als großer Fan der britischen Truppe, vor allem aber vom Sänger Rob Halford, musste ich mir natürlich auch diese Jubiläumsausgabe zulegen. Das Album selbst habe ich bereits in allen Variationen, als LP, CD und natürlich auch die Remastered Variante mit den Bonus Tracks. Zur Ausstattung kann ich noch nicht viel sagen, da ich die CD noch nicht in den Händen hatte. Ich beziehe mich in der Rezension also nur auf die mp3-Tracks.

Zum Album selbst ist an dieser Stelle schon alles gesagt worden, meiner Meinung nach das beste Priest Album der 80er Jahre, aber das ist ja Geschmackssache. Wirklich interessant sind die Bonus CD's. Die sind voll gepackt mit Aufnahmen eines Gigs in der Long Beach Arena 1984. Hier die Einzelheiten:

Besonders gespannt war ich auf die Aufnahmequalität. Und ich bin angenehm überrascht. Ein sehr guter Sound zeichnet diesen Mitschnitt aus. Deutlich sind die Gitarren auf die beiden Stereo Spuren aufgeteilt, was vor allem mit Kopfhörern ein neues Klangerlebnis bietet. Gerade bei selten gespielten bzw. veröffentlichten Tracks wie "Love Bites" oder "The Sentinel" ist das äußerst interessant. Der Bass ist vielleicht ein bissel laut, aber das kann man durchaus verschmerzen. Was allerdings zunächst einmal negativ auffällt ist die Gesangsdarbietung von Rob Halford. Leider überschlägt sich seine Stimme sehr oft und ich habe den Eindruck gewonnen, dass der gute Mann einfach nur heiser ist. Und ausgerechnet bei einem meiner Lieblingssongs, "The Sentinel", ist das sehr ausgeprägt und Halford trifft teilweise noch nicht einmal den richtigen Ton. Das ist schade, denn die einzige andere halbwegs vernünftige Version die ich neben der Studioversion kenne, ist die auf der 86er Live VHS/DVD von der Turbo Lover Tour (veilleicht kennt jemand hier eine bessere?). Diese Version ist aber viel zu schnell gespielt. Sei es drum, das ganze hat natürlich auch einen großen Vorteil: Alles ist tatsächlich live und nicht "Unleashed in the Studio". Alleine für die seltenen Live Perlen wie "Desert Plains", "Sinner", "Night comes down" und "Heavy Duty" lohnt sich der Kauf, zumindest für jeden Judas Priest Fan.
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am 3. März 2014
Auf diesem Werk aus dem Jahre 1984 spielen Priest den echten Power Metal europäischer Prägung ein. Jede andere Band hat sich an Werken wie British Steel, Screaming for Vengeance oder eben Defenders of the Faith orientiert. Ohne diese Kultalben wäre der Metal auch in Deutschland mit Bands wie Helloween, Running Wild, Rage oder Gamma Ray wohl kaum so erfolgreich geworden LOL !

Aber zurück zu diesem Album, ich hatte es bisher nur auf völlig abgenudleter LP und als es bei amazon dieses Werk Remastert und mit Bonustracks für nur noch 5 Euro gab musste ich es wieder haben. Hatte bisher alle meine alten Priest LP Alben gegen die CD Version ersetzt, aber immer gegen die alte CBS CD Pressung. Hier gabs dann mal die Neue Version von Columbia. Egal ist cool wie eh und je.

Anspieltipps gibt es viele ob nun der Klasse Opener "Freewheel Burning" , "Jawbreaker" oder der Überhammer "The Sentinal" wer hier nicht die Matte fliegen lässt ist kein Metalfan. Das dieses Album aus den 80igern ist merkt man fast gar nicht, es knallt ohne Ende. Für mich persönlich die beste Priest Scheibe neben British Steel und Painkiller. Für jeden neuen oder wie bei mir alten Fan absolute Kaufempfehlung.

5 Sterne von mir eigentlich für alle Priest Alben bis Painkiller ...danach kam leider wenig gutes nach. Die Klassiker mit Rob Halford sind aber Spitze !!!
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am 27. März 2015
Die Band ist eine Heavy-Metal Legende. Für mich war der Livemitschnitt deswegen sehr interessant, da ich die Band 1981 und 1990 live gesehen habe und besonders an das 1981 Konzert eine wunderbare Erinnerung habe (Hamburg - Messehalle 11 damals). Hier wird richtig Gas gegeben. Auch schlagzeugtechnisch ist dies besser als die letzten Live-Mitschnitte der aktuellen Formation - trotzdem sind beide phantastische Drummer. Das remasterte DOTF Album habe ich mir nicht angehört, da ich die Levescheibe vom Hörerlebnis bevorzuge.
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am 22. Dezember 2008
Auch wenn sie jeder kennt, hier ein kurzer Abriss zur Band: Judas Priest haben ihr erstes Album bereits 1973 herausgebracht, das Ding kann aber durchaus vernachlässigt werden. Priest war damals noch nicht die Band, als die sie später populär wurde.
Erst ab ihrem Zweitwerk (1976 - Sad wings of destiny) waren sie interessant und auch hier erst im Ansatz eine Metalband. Das ist insofern beachtenswert, als - meiner Meinung nach - zu dem Zeitpunkt ausschließlich Black Sabbath ebenfalls Metal spielten. Alle anderen waren Heavy-Rock-, Progressive-Rock- oder schlicht Hard-Rock-Bands. (Das soll jetzt keine Qualitätsmerkmal sein, aber interessant ist es für mich allemal.) Metal kam also damals ausschließlich aus der Stahlkocher-Hauptstadt Birmingham.

In den folgenden Jahren gab sich Priest (fast) keine Blöße, die Kerle veröffentlichten Alben von hoher Qualität, hatte bald eine klar erkennbare Identität (durch die beiden Leadgitarren und natürlich den Falsett-König Rob Halford) und dennoch eine angenehme Vielfalt in ihren Liedern.

Für mich ist dieses 1984er-Album ihr zweitbestes, nach dem Donnerschlag "Painkiller". Priest waren eigentlich kein Kind, aber doch sicher Nutznießer der ca. 1980 startenden New Wave of British Heavy Metal.
Mit dieser zweiten, diesmal richtig großen Geburt des Metal haben sich die Grenzen des Stils relativ schnell in alle möglichen Richtungen ausgeweitet, vor allem durch aggressiveres und schnelleres Spiel. Was das betrifft, hat die Band ihren eigenen vorläufigen Höhepunkt mit diesem Album erreicht.

Der Opener "Freewheel burning" schiesst mit einer Macht aus den Boxen, die wohl die meisten Metalfans erblassen hätte lassen, wären nicht kurz zuvor Metallica, Slayer, Metal Church und einige andere neue Thrash-Monster entfesselt worden. Unwiderstehlich und brutalst gut, eine Hymne.
Was folgt, ist zwar mit deutlich weniger Gas gespielt, aber dennoch so messerscharfer Metal, dass man sich damit rasieren könnte. Jawbreaker und Rock hard, ride free tönen mit einem Selbstbewusstsein, das dem Hörer richtig Spaß macht.
The Sentinel, einer meiner Lieblinge, ist ein Science-Fiction-Geschichte mit teilweise wunderbarer Klangmalerei, und nicht zu vergessen: Metal!
Auch von den Folgeliedern fällt keines ab; manche schneller, manche langsamer, meist mit wunderbar griffigen Melodien, bis zu der Rausschmeisser-Doppelnummer Heavy Duty/Defenders of the Faith, die dermaßen hypnotisch eintönig über einen drüberstampft, dass es kaum möglich ist, NICHT headzubangen. zu headbangen. bangzuheaden. Hm.
Egal. Auf jeden Fall kann ich hier kaum meinen Kopf stillhalten. Und das alles zwar mit homogenem Sound, aber jeder Menge Variationen.

Zweifellos eines der herausragenden Judas-Priest- und allgemein Heavy-Metal-Alben.
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am 24. Mai 2011
...Ist der erste (innerliche) Aufschrei wenn Ich die Platte zu hören bekomme.
Denn mich erwartet gute 40 minuten Heavy Metal wie er im Buche steht:
Simple aber mordseffektive Monster Riffs am laufendem Band, ein geniales Soloduell zwischen DEM Gitarrenduo Tipton/Downing nach dem anderen, und ein Rob Halford in der Verfassung seines Lebens!
In den frühen 80ern waren Judas Priest einfach eine absolute Macht und es waren Alben wie eben "Defenders of the Faith" die Priest zu Metal Göttern machte nicht "Turbo" nicht "Jugulator" und erst recht nich das Gotengeschwurbel "Nostradamus". Wer bei rasanten Überfliegern der Marke "Freeweheel Burning", "Jawbreaker" oder "Eat me alive" nicht automatisch seine Luftgitarre anschmeißt und moshend durch die Gegend stolpert hat einfach keinen einzigen Funken Rock n' Roll im Arsc* und soll deshalb SOFORT ALLE seine MetalSachen irgendnem Atzenhopper zum vernichten schenken.
Geschmack hin oder her...
Das ist Metal!!!
Viele kritisieren zwar das simple Schlagzeugspiel von Dave Holland aber Ich finde, das passt perfekt zu den Songs....
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am 22. Januar 2013
Es war im Fasching 1984 als ich als junger Stepke diese Scheibe kaufte. Und was soll ich sagen DotF hat mich bis heute nicht losgelassen.

Schon alleine der Opener Freewheel Burning haut einem die Birne raus, auch von Jawbreaker geht die selbe Intensität aus.

Der Hammer ist aber der Song " The Sentinel" ein geniales Lied mit Tempiwechseln bis zum Umfallen. Auch Tracks a la Rock Hard Ride Free, Some Heads.... Eat me alive und der Schluss: We are Defenders of the Faith sind bis heute noch genial.

Fazit: Judas Priest waren nie besser, (ok vielleicht mit Painkiller), 5 Punkte.
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am 9. März 2013
Der Opener, Freewheel Burning zeigt schon wo es bei diesem Album lang geht - Volldampf voraus!
Im unverkennbaren Priest Stil geht es danach weiter und mit The Sentinel und Love Bites folgt dann auch der Höhepunkt des Albums. Unverkennbar, direkt und aggressiv , rundum satter sound - so stellt man sich Heavy Metal vor.

Dem Eindruck tut auch der eher dürftige Abschluß des Albums mit Turn on the light keinen Abbruch mehr.

Zu diesem günstigen Preis wird man nur wenige gleich gute oder bessere Metal Alben bekommen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2003
Obwohl es verdammt schwer fällt, aus dem immensen Priest-Back-Katalog eine Scheibe als "beste" auszuwählen, würde ich mich für die 84er Scheibe "Defenders of the Faith" entscheiden (trotz anderen Überfliegern wie"British Steel", "Painkiller" oder "Screaming for vengeance"). Der Grund: für mich ist das hier die definitive Metal-Blaupause. "Defenders" ist ein super-abwechslungsreiches Metal-Album, angefangen beim schnellen Opener "Freewheel Burning" über Mid-Tempo Stampfer wie "Rock hard, ride free" bis hin zur Mega-Ballade "When the night comes down". Hier ist jeder Song ein Volltreffer. Der Sound der neu bearbeiteten 16 Bit remasterten Version ist auch anno 2003 noch hervorragend, Rob Halford stimmlich auf seinem Zenith und über Glenn Tipton und KK Downings KÖnnen muß man eigentlich keine Worte verlieren - man höre nur die sich abwechselnden Gitarrensoli in "The Sentinel" (eines der Priest-Markenzeichen, aber niemals besser als in diesem Song). Ein echter Metal-Klassiker.
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am 16. Oktober 2015
Ich musste mir nun einfach die "Defenders of the faith" kaufen, da sie in meinen Augen neben "Screamin' for vengeance" zu einer der besten Werke Judas Priests gehört (Obwohl ich beide auch als LP habe).

Anspieltips:
- Rock hard ride free
- Love Bites
- Some heads are gonna roll
- Night comes down
- Defenders of the faith
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