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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
NAD Vollverstärker C326BEE graphite
Preis:356,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. Januar 2011
Welches Gefühl hat ein Klang-Freak wie ich, wenn er einen in die Jahre gekommenen Marantz PM16 durch den NAD C326 BEE ablöst, der in einer Preisklasse weit unterhalb (der seinerzeitigen) des Marantz liegt?

BAUCHWEH!

Und dann nicht Erleichterung, sondern Euphorie!

Gefüttert wird mein C326 BEE von einem NAD C515BEE und gespeist werden KEF 104/2 Standlautsprecher plus Boston Aktiv Subwoofer. Die erste Maßnahme: Lautstärke des Subwoofers massiv zurückdrehen, danach: Nur noch genießen. Der Klang detailreich, ausgewogen, dynamisch, spritzig, exakt, knackig, druckvoll -> perfekt.

In Sachen Ausstattung hat der NAD einiges zu bieten: Auftrennbare Vor-/Endstufen, Mono-Pre-Out, separate Subwoofer-Ausgänge (wegen derer ich mich für dieses Modell entschieden habe), 6 Hochpegelbuchsen Anschlüsse plus Recorder-Eingang, sowie an der Front einen Miniklinken-Eingang für Portis o. ä. Dass die Anschlüsse alle vergoldet sind macht ihn richtig edel. An der Front: Neben einem großen Volume-Regler: Bass, Höhen, Balance sowie eine ebenfalls vergoldete Kopfhörer Buchse. An der Rückseite kann man Soft-Clipping aktivieren.

Meine Beobachtungen im Betrieb des guten Stückes: Ich muss (vielleicht aufgrund der Lautsprecher) den Verstärker in Punkto Lautstärke an der Untergrenze fahren und kleinste Einstellungsänderungen bewirken große Lautstärkesprünge. Über die Fernbedienung lässt sich die Lautstärke in meinem Setting nie zufriedenstellend einstellen. Wenn ich am Gerät selbst die Lautstärke reguliere, darf ich den Regler maximal Millimeter bewegen, und dafür ist die Fernbedienung viel zu ungenau.

Weiters wird der NAD ziemlich warm im Betrieb. Beides war ich von meinem Marantz nicht gewohnt. Das mit der Lautstärke nervt, bezüglich der Wärmeentwicklung kann ich kein Urteil abgeben, weil ich einfach zu wenige Vollverstärker kenne, und mein dahingeschiedener Ex doppelt so groß und dreimal so schwer war, sowie ein Mehrfaches gekostet hat. Eine andere Liga eben. Wohl gemerkt nur preislich und in Bezug der erwähnten Punkte. Klanglich macht mir der NAD um Längen mehr Spaß.

Wenn ich beim CD Player NAD C515BEE schon an der Fernbedienung herumgemäkelt habe, optisch und vom Bediengefühl her ist diese beim Verstärker nochmal ein Sprung nach unten und passt so überhaupt nicht zur edlen Qualität des Gerätes. Man kann eingeschränkt auch andere NAD Geräte damit ansteuern, ganz ersetzen kann sie die CD-Player FB nicht.

Warum also 5 Punkte? Weil ich ein Klang-Freak bin und derart guten Sound in dieser Preisklasse nicht erwartet habe. Weil das Gerät eine Top-Ausstattung mitbringt, und ich dafür ein bißchen Bewegung wegen der Lautstärke in Kauf nehme. (Letzteres muss ja nicht auf alle Systeme zutreffen.)

Tip: Wer hier zugreift, sollte sich seine alten, vielleicht schon längst verkramten Lieblingsplatten nochmal anhören. Manche glaubt man nicht wieder zu erkennen - im positiven natürlich.

@edit am 09.08.2011, aufgrund der Kommentar-Nachfragen

Ich habe die Rezension abgegeben, da hatte ich meine Klassik CD's noch nicht durchgehört. Da muss ich zugeben, tut sich der NAD nicht mehr ganz so leicht. Bei Orchestermusik gehen dann doch etwas die letzten Details verloren, ein paar hohe Töne werden eine Spur zu Schrill (vor allem die Geige der 4-Jahreszeiten). Also Klassik Klang Freaks sollten ev. auf ein größeres oder anderes Modell setzen. Für alle anderen bleibt die Empfehlung auf 5 Sternen.
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1010 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. April 2011
Nach dem Entschluss, mir wieder ein klassisches Stereo-System zu beschaffen, habe ich mich auf dem Verstärker-Markt umgesehen und natürlich auch die einschlägige Fachliteratur studiert.

Wesentliche Kaufkriterien waren neben einer guten Klangbewertung die Optik (kein klobiger Receiver, dessen unzählige Anschlüsse und Endstufen ich sowieso nie nutze) und natürlich die Ausstattung. Wichtig dabei waren für mich die Auftrennbarkeit von Vor- und Endstufe, der separate Subwooferausgang, natürlich vergoldete Anschlüsse und keine(!) Phonovorstufe (warum Geld ausgeben für nicht benötigte Features?).

Bis vor ein paar Jahren hatte ich einen hervorragenden Onkyo Integra A-8017, der 25 Jahre lupenreinen Klang lieferte, zum Schluss aber mit Kontaktproblemen zu kämpfen hatte und außerdem keine Fernbedienung besaß.
Zwischenzeitlich versuchte ich mich auch an etwas zeitgemäßerem Equipment (HK-Receiver, Pioneer-CD-Receiver, Yamaha DVX-1000), deren Klang ich aber bescheiden fand. V.a. von der Yamaha-Anlage war ich (klanglich) sehr enttäuscht, weil sie durchweg positive Bewertungen erhalten hatte, insbesondere auch im Stereobetrieb.

Mit dem jetzigen Equipment (NAD C326 + Canton Chrono 509) bin ich dagegen voll zufrieden. Mein Eindruck ist ein außerordentlich kräftiger und gleichzeitig transparenter Klang. Gerade diese Verstärker-Lautsprecher-Kombination scheint mir absolut sinnvoll, da die Chronos mit ihrer superklaren Klangcharacteristik mit einem außerordentlich soliden Fundament unterfüttert werden. Manchmal will ich kaum glauben, dass dieser Verstärker nur 2x50W Sinusleistung abgibt (beim Test der Zeitschrift "Stereo" 2x58W gemessen). Vielleicht liegt es auch an der sehr hohen Impulsleistung ("Stereo"-Test: 2x210W !!), auf jeden Fall entfaltet sich bei jeder Art von Musik von Klassik bis Metal ein äußerst müheloses Klangbild.

Optisch finde ich das nur 12cm hohe Kistchen sehr gelungen: die blauen LED passen sehr schön zu der dunklen und edel wirkenden Frontplatte. Insgesamt bildet das schlanke Design einen angenehmen Kontrast zu vielen bulligen Konkurrenzprodukten und war für mich ein echter Kaufgrund.

Haptisch hinterlässt der NAD einen zwiespältigen Eindruck: Alle Drehregler sind aus Plastik, wirken aber solider als bei den meisten aktuellen Konkurrenzmodellen von Denon, Onkyo oder Yamaha. Alu-Knöpfe wie noch vor 20 Jahren sind in dieser Preisklasse offensichtlich nicht mehr drin. Da Skalen fehlen, sind die Positionen der Drehregler schlecht ablesbar. Gut gelungen sind dagegen die Umschalttasten: solide Druckpunkte und leises Relais-Klicken bei Betätigung stehen im Gegensatz zu den häufig wackeligen Eingangswahlschaltern der Konkurrenz.
Negativ: Die Frontplatte ist an den seitlichen Abschlüssen etwas scharfkantig, und das Gehäuse wird oben nach kurzer Betriebszeit sehr warm. Im Leerlauf (kalt) habe ich 36Watt Verbrauch gemessen, was mir für einen klassischen Analogverstärker aber i.O. erscheint.

Die Fernbedienung ist eine Universalausführung für alle möglichen NAD-Geräte und damit ziemlich groß geraten, leider ohne Lernfähigkeit. Reichweite und Ansprechverhalten sind aber gut. Allerdings lässt sich die Lautstärke per FB nicht sehr fein justieren, weil die Empfindlichkeit des Lautstärke-Drehknopfes im unteren Bereich zu groß ist, d.h. ein kleiner Drehwinkel bewirkt eine unverhältnismäßig große Pegeländerung.

Was gibt es sonst noch?
Die Klangregelmöglichkeiten sind auf +/-6dB begrenzt, und es gibt eine Überbrückungsmöglichkeit (Tone-Defeat) des Klangregel-Netzwerks.
Die zuschaltbare Soft-Clipping-Funktion ist ein nettes Detail, das Sicherheit gegen Fehlbedienungen bietet.
Die fehlende Anschlussmöglichkeit für ein zweites Lautsprecher-Paar enpfinde ich nicht als Nachteil. Für einen Lautsprecher-Vergleich habe ich auf ein externes Umschaltpult zurückgegriffen.
Sinnvoll: Der Verstärker lässt sich durch einen Schalter an der Rückseite komplett abschalten. Ansonsten ist im Stand-by-Modus die aufgenommene Leistung kleiner als 1W.

Fazit: 5 Sterne wegen des souveränen Klangs, der sinnvollen Ausstattung und des Designs. In der Preisklasse bis 500.- würde ich diesen Verstärker jederzeit wieder kaufen.

Nachtrag 03.08.11: Mittlerweile habe ich einen digitalen Soundprozessor zwischen Vor- und Endstufe eingebaut, der den Tiefbass verstärken und (wichtiger!) ausgeprägte Bassresonanzen meines Wohnzimmers weitgehend eliminieren kann. Die mit der Tiefbassunterstützung einhergehende erhöhte Leistungsanforderung quittiert der kleine Verstärker nach wie vor mit großer Gelassenheit, und ich bin immer wieder begeistert, wenn die elektronischen Bass-Attacken des Schweizer Duos Yello den Hörraum bzw. dessen Möbel auch ohne Subwoofer zum Erzittern bringen.
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am 16. April 2014
Ich befeuere mit dem NAD 326BEE zwei B&W 684 und habe auch noch einen Subwoofer angeschlossen.

Klanglich ist der NAD 326BEE für den Preis einfach hervorragend: sehr präzise, detailauflösend und rauscharm, ohne Allüren und ohne irgendetwas zu überzeichnen.

Zwei Dinge könnten noch besser sein:
1. Wie bereits vielfach angemerkt könnte die Fernbedienung bzw. die Lautstärkeregelung besser sein: Bei leisen Lautstärken hat bereits ein kurzes Tippen auf der Fernbedienung (die übrigens gut in der Hand liegt und wertig erscheint) große Lautstärkeänderungen zur Folge.
2. Er wird schon recht warm. An sich stört mich das nicht, nur habe ich deshalb etwas Bedenken in Hinblick auf die Langlebigkeit des Verstärkers. Aber ich hoffe einfach mal, dass er mir noch viele Jahre Freude bereiten wird.

Trotz der beiden Kritikpunkte: 5 Sterne, weil Musik zu hören mit ihm einfach Spaß macht!
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am 7. Juni 2013
Den NAD C326BEE habe ich im Heim als Hifi-Verstärker und auf mehreren Partys verwendet.

Als HiFi-Verstärker:
Zu Hause treibt der NAD 2 Cabasse MC 40 Minorca Kompaktlautsprecher an.
Die Kombination mit diesen sehr schnellen, exakten Lautsprechern ist erstklassig.
Egal ob Blu-Ray-Player, CD, MP3-Player oder Schallplatte.
Der Klang ist deutlich präziser und knackiger als mit meinem Ur-Alt Sony Receiver.
Die Auflösung ist genial. Vorher habe ich z.B nicht gehört, dass bei
Philip Poisels "Wie soll ein Mensch das ertragen" eine Frau im Refrain mitsingt...

Einziger Nachteil bei einem TV als Quelle:
Die Lautstärke des Verstärkers liegt im minimalen Bereich und springt in diesem Bereich
zwischen sehr leise und ein wenig laut.
Tagsüber ist das OK, abends allerdings stört mich das manchmal, wenn ich gern geringfügig leiser stellen möchte.

Als Party-Verstärker:
Da die Endstufe meiner Party-Ausrüstung defekt ausgefallen ist, zog ich den NAD heran.
Der Verstärker schaffte es ohne Probleme meine selbstgebauten Boxen anzutreiben.
Subwoofer mit Frequenzweichen, sowie Hoch- & Mitteltöner.
Bei Live-Musik (Gitarre & Gesang) bekommt der NAD 326BEE klar seine Grenzen aufgezeigt,
klang aber für die Gäste "normal".

Alles in Allem ist der Vollverstärker bestens für Hifi geeignet
und auch als Behelf für eine Party verwendbar.
Einzig die Lautstärke mit 1-2% Bereich springt mir etwas zu sehr,
so dass ich bei der Lautstärkeeinstellung meines TVs manchmal die exakte Einstellung vermisse,
die der NAD C326BEE in allen sonstigen Bereichen zeigt.
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am 21. Januar 2017
Bei mir sollte der C326 einen in die Jahre gekommenen C300 ablösen - nicht, weil Letzterer ausgefallen wäre (er funktioniert trotz "immer an" tadellos - soviel zum Thema Bauteile-Lebensdauer bei NAD), sondern, weil ich immer das Gefühl hatte, dass der C300 mit den angeschlossenen Linn-2-Weg-Zwergen etwas überfordert war.

Die Verstärker müssen in meiner Kette übrigens ausschließlich Signale von Blu-Ray- bzw. TV-Quellen über Kimber-Cable weiterleiten. Bei anspruchsvolleren Ausgangsstufen dürfte das Ergebnis ebenfalls anspruchsvoller ausfallen.

Also, C326 verkabelt und kalt gehört: Deutlich dynamischer als der C300 - aber doch recht ähnlich, eben NAD typisch neutral.

Einbrenn-CD rein und eine Woche lang immer mal wieder durchlaufen lassen.

Und dann ging das Licht an: Wunderbar offen und luftig, völlige Kontrolle der Lautsprecher, am eindrucksvollsten jedoch die blitzschnelle Verarbeitung dynamischer Ereignisse. Wenn z.B. im Film was richtig kracht, dann lässt der C326 es auch aus den Speakern krachen und zwar blitzsauber und nicht so verzerrt, wie manchmal in Kino. Tonal ist immer alles untadelig. Sie hören alle Unterschiede in der Qualität verschiedener Tonträger mit absoluter Sicherheit.

Ist das schon High-End? High-End-Verstärker machen sich unsichtbar und vermitteln ausschließlich die akustische Ereignisse in der Qualität, in der sie ihnen angeboten werden und das immer völlig unabhängig von der eingestellten Lautstärke. Sie sind Kunstwerke - und ab 5k€ zu erwerben. Ein bisschen kann der NAD C326 das aber auch und, wie gesagt, ich habe ihn nicht gehört, wenn er von einer wirklich guten Quelle gefüttert wird...

Geben wir ihm etwas Zeit. Es bereitet unglaublich viel Spaß, über ihn zu hören.
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am 13. Januar 2016
Wer ein eingefleischter Stereotyp ist und bleiben will, kommt an dem NAD nicht vorbei. Ausgeprägte Höhen, Mitten und Tiefen, aber nix von dem wirkt lästig. Alles vollkommen ausgeglichen und räumlich.
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am 16. Oktober 2016
Also entweder besitze ich den wohl besten NAD 3130 aus den 80ern oder der hier angeschlossene NAD 326 ist ein Montagsmodell!? Warum wird der 326 so extrem gelobt? Er klingt so langweilig und neutral im Vergleich zum 3130 aus dem gleichen Hause, nur halt ist der 3130 von 1987 (oder so). Es ist genau wie der Hype um den ach so legendären NAD 3020. Der weckt bei mir leider auch keine Emotionen. Nun bestätigt sich abermals, das der NAD 3130 der unangefochtene und ultimative Vollverstärker für meinen Geschmack ist. Sind denn meine Hörgewohnheiten wirklich so weit vom Durchschnitt und den High-end Profis aus der Fachpresse entfernt? Der NAD 3130 hat definitiv ausreichend Leistung, er spielt druckvoll und bringt wirklich feinste Nuancen der Aufnahmen zum Vorschein, die ich vorher nie wahrgenommen habe. Wenn einer Aufnahme etwas Bass fehlt, dann betätigt man die Bass EQ Taste und das Teil spielt so genial. All das fehlt mir beim NAD 326. Es gibt weder Bass EQ noch Loudness.
NUN DER TEST: Wenn ich beide Systeme kombiniere, sprich die Vor- und Endstufen auftrenne und den 3130 als Vorverstärker für den 326 arbeiten lasse, dann gefällt mir der NAD 326 auch aber das kanns doch nicht sein und lässt nur den Schluss zu, dass die Vorstufe beim 3130 wirklich fantastisch abgestimmt sein muss und die jeweils angesteuerte Endstufe mit dem feinen Klang versorgt wird! ...und ist es dann auch nur die Vorstufe, die beim 326 leider viel zu neutral, unauffällig und langweilig daher kommt? Die Endstufe des 326 hingegen ist ja wie mein Versuch zeigt, durchaus in der Lage das perfekt aufbereitete Musiksignal der 3130 Vorstufe perfekt wieder zu geben.
Fazit: der NAD 326 wird wieder verkauft. Schade aber nur wegen der Fernbedienung werde ich keinen Verstärker behalten, der nicht mal in der Lage ist einen 30 Jahre alten 3130 nur annähernd gefährlich zu werden. Ich kann jedem nur den Rat geben Ausschau nach einem guten gebrauchten NAD 3130 zu halten. Der kostet nur einen Bruchteil der aktuellen Produktpalette, lässt diese und sicher einige andere high-end Verstärker jedoch locker hinter sich!
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am 7. Januar 2015
Ich musste meinen alten Onkyo Integra A 8670 ersetzen. Da war guter Rat teuer, ich habe mir etliche Verstärker angesehen, einige haben mich von der Verarbeitung sowie Klang nicht überzeugt, andere waren mir schlicht zu teuer. Nach ewiger Suche wurde dann der NAD bestellt.
Angestöpselt. WOW. Dar Klang steht dem Onkyo in nichts nach. Bin sehr zufrieden, Klang und Verarbeitung TOP.
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am 14. Februar 2016
Zu Beginn der 1980er Jahren, als die Japaner sich ausschließlich um Klirrwerte und Geräuschspannungsabstände kümmerten, gab es die Trutzburg NAD, die es sich zur Aufgabe machte, einfaches, preiswertes und dennoch musikalisches HiFi zu bauen. NAD hatte immer eine eigene Fangemeinde, der es egal war, dass die Geräte hässlich waren und sich billig anfühlten. Dafür war der Klang umso besser und setzte sich vom japanischen Einheitsbrei ab.

30 Jahre später sieht die Sache anders aus. Das Design ist, zugegeben, heute deutlich gefälliger und die einfache Technik wich einem guten Stück High-Tech. Vielleicht lässt sich mit Einfachheit heute kein Geld mehr verdienen. Vielleicht aber hätte man sich beim "Klang" auch nicht auf Björn Erik Edvardsen verlassen sollen. Überhaupt ist es mir ein Rätsel, warum man bei einem Verstärker von Klang spricht. Wenn ein Verstärker klingt, dann stimmt mit ihm etwas nicht.

Den 326BEE besass ich auch für kurze Zeit. Doch überzeugen konnte er mich nicht. Das er eine Frontplatte und Knöpfe aus Kunststoff besitzt, wusste ich. Und dennoch konnte ich mich einfach nicht daran gewöhnen. Das Design gefällt mir allerdings gut, noch besser finde ich allerdings den 316BEE gelungen; erinnert mich an Braun. Vermutlich kann ich mich an diesen Kunststoff nicht gewöhnen, weil ich den 1970er Jahren aufwuchs und so noch erleben durfte, was Qualität Made in Germany einst bedeutete.

Wenn schon die Haptik nicht überzeugen kann, dann sollte es doch nach guter alter NAD Tradition der "Klang" tun. Doch leider genau diese Erwartung kann der 326 nicht erfüllen. Es wurde hierzu ja bereits so ziemlich alles geschrieben, daher werde ich hier nur noch die Punkte erwähnen, die für mich entscheidend sind.

Musik klingt über den 326 für mich flach, mit zu wenig räumlicher Tiefe. Zudem verwaschen und mit zu heller Abstimmung. Irgendwie steril und ohne Emotionen. Ich kann das nur schwer beschreiben, aber meine Worte bringen es irgendwie auf den Punkt. Auch kam es mir vor, als wenn die Musik nicht aus der Mitte kam, sondern mehr von links und von rechts, ohne, dass etwas "Ganzes" daraus wird.

Genau dies sind die Punkte, die mich störten und zu einem Verkauf des 326 führten. Ärgerlich auch, dass der NAD keine eingebaute Phonovorstufe besitzt und man dafür auf ein externes Gerät ausweichen muss. Vor dem Kauf des 326 besass ich bereits eine PP2, daher störte mich dies in jenem Moment nicht so sehr.

Nun, inzwischen sind gut 8 Jahre vergangen, in denen ich mit einem Technics SU-V5 von 1980 hörte. Der macht so ziemlich alles besser als der NAD. Dennoch suchte ich in all den Jahren immer wieder nach einem neuen Ersatz. Und endlich bin ich fündig geworden. Wem die NAD-Optik zusagt, sich aber weder an der Haptik noch am Klang so richtig erfreuen kann, der sollte einen Blick auf AMC werfen.
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am 17. März 2016
Habe mir den AMC XIA vor ca. 1Woche bestellt.Anhand von Testberichten im Vergleich zum NAD C326 BEE,den ich schon seit 3 1/2 Jahre besitze.Der AMC ist zwar schlechter ausgestattet,gewann aber klanglich im Vergleich zum NAD.
Der Klang des NAD gefiel mir die ganze Zeit sehr gut.Sehr viel Bass,die Mitten und Höhen samtig weich.Und er kann richtig mit Power spielen.
Was mir aber fehlte war so ein bissl der audiophile (;-) Klang.Aber ich wollte keine Tausend€ oder mehr ausgeben.
Dann bin ich im Internet auf den AMC gestossen,und bestellte ihn hier.
Also angeschlossen (an ein paar Sonics Allegra NP 4500€),und probegehört. Am Anfang spielte er sehr fein und räumlich.(audiophil?).Es fehlte im Vergleich zum NAD ein wenig Bass.
Nach längerer Einspielzeit(mind. 20 STD) hatte er auch mehr Bass,nicht ganz so tief wie der Nad,aber konturierter.
Ansonsten bin ich klanglich sehr begeistert.So exakt und räumlich.Und wenn man mal lauter hören will,Wahnsinn was der AMC leistet.
Und das mit 2 mal 60 Watt.Ohne Verzerren bis die Ohren wegfliegen.
Da er nicht so viele Eingangssteckplätze hat,hab ich noch einen Cinchverteiler mitangeschlossen.
Also von mir volle Kaufempfehlung*****
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