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Kundenrezensionen

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am 24. Juni 2002
Mit seinem inspirierten, technisch brillanten und stets gefühlvollen Gitarrenspiel gelang es Stevie Ray Vaughan zu Beginn der 80er Jahre in die Fußstapfen solch legendärer Bluesgitarristen wie Johnny Winter oder Eric Clapton zu treten. Anfänglich in klassischer Trio-Formation agierend scherte sich seine Band "Double Trouble" einen feuchten Kehricht um modische Strömungen in der Rockmusik und führte statt dessen unbeirrt die große Tradition des R'n'B fort, ohne dabei je überholt zu klingen. Die Musik dieser Band bietet im Gegenteil ein erstklassiges Anschauungsbeispiel für die zeitlose Faszinationskraft des Blues.
"Soul to Soul" aus dem Jahr 1985 gilt vielen als das bis dato reifste Werk des Texaners und tatsächlich bietet die Scheibe eine stilistische Vielfalt, welche man auf seinen früheren Platten nicht findet. Vaughan haucht Klassikern wie "You'll be mine" oder "Come on" (bekannt geworden durch die Interpretationen von Howlin' Wolf respektive Jimi Hendrix) neues Leben ein, zelebriert kernigen, bodenständigen Bluesrock ("Look at little Sister"), schwelgt mit seiner Gitarre in höheren Sphären ("Life without you"), lebt die einfühlsamen Seiten des Blues ("Ain't gone 'n' give up on Love"), spielt jazzig-entspannt ("Gone home") oder kreiert einen nostalgischen Bluessound ("Empty Arms"). Ein besonderes "Schmankerl" liefert das wirklich gelungene Hendrix-Cover "Little Wing/Third Stone from the Sun" als Bonustrack. Das alles strotzt von der ersten bis zur letzten Note nur so von musikalischer Leidenschaft. Ob rasante Gitarrenläufe oder einfühlsame Phrasierungen - Vaughan beherrscht sein Instrument virtuos und ausdruckstark, wie etwa das ungemein erotische Spiel von "Change it" belegt. Neben der gewachsenen stilistischen Bandbreite präsentiert sich auch der Sound auf "Soul to Soul" durch authentische Keyboard- sowie Saxophoneinlagen variationsreicher und differenzierter als zuvor.
Vaughan präsentiert sich auf dieser Scheibe musikalisch gereift und schraubt den auf seinen früheren Werken bestimmenden Rockaspekt etwas zurück. Mag einen vielleicht das (durchgehend gute aber nicht überragende) Songmaterial als solches nicht vom Sitz reißen, so besorgt dies die unvergleichliche Interpretationskunst Vaughans, der im übrigen auch als Sänger zu überzeugen weiß. Wer modernen Blues mit einem deutlichen Rockeinschlag mag, kann hier blind zugreifen - falls er/sie die Scheibe nicht ohnehin schon lange im Regal stehen hat.
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TOP 500 REZENSENTam 30. August 2012
Wohl um einen fetteren und wuchtigeren Sound zu bekommen, erweiterte SRV die Besetzung seiner Begleitcombo um Reese Wynans an den Keyboards. Dessen Hammond Spiel passte auch ausgezeichnet zu Vaughan's eigener Deutung des Chicago Blues. Speziell bei den fragileren tracks wie ,Ain't Gone'n'Give Up On Love` oder dem Eddie Harris Cover ,Gone Home` weiss Wynans wichtige Akzente zu setzen. Letzteres kommt dann auch schon ganz schön jazzig daher und zeigt welches Potential der Ausnahmegitarrist und seine Band vor allem in dieser Richtung noch gehabt hätten.

Nur 4 der 10 tracks hier sind Vaughan Originale und natürlich brilliert er hier - wie immer - an der Gitarre, aber so ganz die Magie von ,Texas Flood` und ,Couldn't Stand The Weather` erreichen Sie hier nicht. Das liegt nicht an der erweiterten Besetzung sondern an der Auswahl der Tracks. Der instrumentale opener ,Say What!` ist ein straighter Blues, über den Vaughan natürlich brilliant einfallsreich und virtuos improvisiert, die single ,Chang It` gehört sowieso zu seinen besten Stücken und auch ,Come On (Part III)` kann voll und ganz überzeugen, aber auf dieser Platte hat man zum ersten Mal das Gefühl das auch schon ein wenig Füllmaterial darauf ist, denn den beiden recht ähnlichen Nummern ,Lookin` Out The Window` und ,Look At Little Sister` und auch ,Empty Arms` fehlt einfach der gewisse Twist, den der Texaner sonst fast jeder Nummer hinzuzufügen wusste. Freilich ist das hervorragend gespielt, aber eben doch nur ganz normaler Blues - trotz der Zugabe von Saxofon auf track 2+3.

Dixon's ,You'll Be Mine` verpassen Sie dann aber wieder eine Frischzellenkur die sich gewaschen hat und Stevie's Gitarre brennt beim Solo und den geschrummten Power Chords so richtig schön. Wunderschön dann der closer - das im cleanen Gitarren Sound gespielte ,Life Without You`, bei dem sich Stevie eindeutig an die zarten Hendrix Nummern wie ,The Wind Cries Mary` orientiert.

Natürlich ist der oben genannte Kritikpunkt Gemecker auf sehr hohem Niveau, aber im Bezugsrahmen SRV muss man halt einfach andere Masstäbe anlegen; die meisten anderen Bluesgitarristen - vor allem der Eric Clapton der 80er Jahre - wären heilfroh gewesen, wenn Sie so ein Album wie ,Soul To Soul` damals zusammengebracht hätten - unter den 4 Studioalben die zu SRV's Lebzeiten veröffentlicht wurden, fällt diese Platte aber ein wenig ab. Für Verherer des Ausnahmegitarristen ist Sie aber dennoch unverzichtbar.
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am 24. Juni 2011
Drittes Studio-Album von 1985 des amerikanischen Ausnahme-Gitarristen mit Keyboard-Unterstützung von "Reese Wynan" mit stärkeren Elementen von Soul und Jazz. Vaughans unglaublich intensives Gitarrensspiel verblüfft wie immer und bietet ausdrucksstarke Wendepunkte, leidenschaftliche Wirbel und schmerzliche Klagen. Der furiose instrumentale Opener "Say what" glänzt voller Grooves, und gibt den Ton der Scheibe an. Die Veröffentlichung zeichnet eine stilistische Vielfalt aus, die seinesgleichen sucht ohne Schwachstelle. Aus heutiger Sicht ein Geniestreich und Klasse-Album, des leider viel zu früh verstorbenen Gitarre-Virtuosen. 1999 veröffentlichte Sony Music die digital remasterte Special-Edition des Albums inklusive 3 Bonus-Tracks und einem Kurz-Interview von 1989. Die bis dato unveröffentlichten Studio-Outtakes "Little wing/Third stone from the sun"/"Slip slidin' slim" aus den 1985-Soul to soul-Sessions werten die tolle Veröffentlichung nocheinmal zusätzlich auf.
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am 25. August 2012
Irgendetwas über diese CD zu schreiben ist eigentlich völlig überflüssig. Schlicht und ergreifend ein Meisterwerk, so wie andere Scheiben von Stevie.

Warum also eine Bewertung abgeben, ganz einfach: auf dieser Wiederveröffentlichung ist der Klang so dermassen fantastisch und besser, differenziert, "knackiger" als auf dem Original, dass es sich für Stevie Fans echt lohnt über die Anschaffung dieser nicht ganz günstige Neuauflage als "ZweitCD" nachzudenken.

Auch bei meinber durchschnittlichen Anlage kommt der bessere Klang echt deutlich raus .....
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am 6. Dezember 2011
Bei diesem Studioalbum hat SRV neues Material samt neuer Musiker an Land gezogen. Der Zweck lag wohl darin, seinen scharfen R&R-Sound etwas aufzufrischen und zu glätten. Die Idee ist schon mal nicht schlecht. Das ganze Album kommt aber etwas leblos daher. Das liegt beileibe nicht an Stevie. Sein Spiel klingt inzwischen sogar noch ausgefeilter und weniger intuitiv. Einige der Nummern scheinen aber ad hoc schnell zusammengeschrieben zu sein und sind dementsprechend lax. Und das darf bei einem Ausnahmekünstler wie SRV nicht der Fall sein.

Einer der herausragenden Momente ist "Gone Home", ein richtiger Texas-Blues, bei dem Stevie nicht davor scheut, auf seinen Vorläufer T-Bone Walker anzuspielen. "Empty Arms" ist ebenso eine starke, rhythmische Nummer mit saurem Intro. "Look At Little Sister" reicht schon weit in souliges Terrain hinein; klingt nach wie vor süperb. Piano, Saxofon, Gitarre und Groove kommen gut zusammen - vielleicht am besten auf dem gesamten Album. Der Grund für meinen Kauf war ohne Zweifel "Ain't Gone 'N' Give Up On Your Love", ein authentischer Stevie-Blues, der so aufrichtig und ehrlich ist und dazu wahnsinnig gut gespielt wird, das ich mich wirklich beginne zu fragen, wer diese Liebe wohl gewesen sein mag. Der Rest versinkt allerdings in der Mittelmäßigkeit - von der Gitarrenarbeit mal abgesehen. Es gibt Mitreißenderes von SRV. Ich hätte, wäre es möglich, auch 3,5 Sterne vergeben.
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am 11. Juni 2013
Die Ware traf pünktlich und intakt ein. Die Qualität der darauf enthaltenen Songs ist sehr gut. Ich bin sehr zufrieden.
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