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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
4
3,8 von 5 Sternen
Tabula Rasa
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,64 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 4. Mai 2009
"Tabula Rasa" - das unbeschriebene Blatt, vermag nicht wirklich die Geschichte von BLOODBOUND treffen, aber um genau dieses Thema geht es im Konzept ihres gleichnamigen Drittwerkes. Die Band hat schon eine bewegende Geschichte hinter sich. Angefangen mit einem genialen Debüt, namens "Nosferatu", dem Abgang von Sänger Urban Breed, der Aufnahme von Michael Bormann (JADED HEART, BONFIRE) und einem auch sehr starken "The Book Of The Dead", mit genanntem Sänger am Micro. Dieser verlies aber recht bald wieder das schwedische Power Metal Gespann und wurde ersetzt von niemand geringerem als Urban Breed. Der außergewöhnliche Sänger, der von TAD MOROSE und mittlerweile auch PYRAMAZE bekannt sein dürfte, kehrte wieder zur Band zurück, was mich sehr freute und mich auf dieses Album lange hin fiebern ließ. Außerdem haben BLOODBOUND schon einige erfolgreiche Tourneen hinter sich, zuletzt mit HAMMERFALL.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon der Opener gibt die Marschrichtung an. Die Schweden sind härter und moderner geworden. Der Vampir am Cover, der seit "Nosferatu" die Verwandlung in eine Art Terminator durchgemacht hat weißt auch schon schön auf diese Veränderung hin. Doch BLOODBOUND haben weder ihr Gespür für Melodien, die enorme Spielfreude, noch die Eingängigkeit, in Kombination mit coolen Arrangements, abgelegt. "Sweet Dreams Of Madness" ist mit Doublebass-Salven, catchy Melodien und einem Chorus ausgestattet, der sich wohl als Dauermieter in den Gehörgängen einnisten möchte. "Take One" und "Master Of My Dreams" tun es dem Opener gleich und sind mit ebenso genialen Hooklines ausgestattet. "Dominion 5" kommt eine Spur gezügelter daher und geht durch Urban's einfühlsame Stimme, in Verbindung mit der Melodieline im Refrain, noch flockiger ins Ohr und lässt einem sofort diese Hymne mitsingen. Auch der zweiteilige Titeltrack ist eine - beziehungsweise zwei Hymnen - schlechthin, die vom wahnsinnig intensiven "Night Touches You" schön abgeteilt wird. Der Track erinnert teilweise an Glanztaten von DREAM THEATER und berührt mit einer Intensität, die nur schwer zu übertreffen ist und Goldkehle Breed wieder in Höchstform zeigt. Absolut schön.

Man sieht, dass sich das angehende Power Metal Flaggschiff einige Gedanken gemacht hat und mit "Tabula Rasa" neue Wege einschlägt, ohne seinen Wurzeln untreu zu werden, aber die unüberhörbaren IRON MAIDEN Einflüsse der ersten Werke sind nun komplett weggefallen, dafür hat sich aber, wie schon erwähnt, der Härtegrad erheblich erhöht. Das Thema "Tabula Rasa", das schon Aristoteles oder Daniel Dafoe in Angriff nahmen, hat sich Urban Breed zu Herzen genommen und in eigener Interpretation auf dem Album untergebracht, was ein durchaus interessantes Thema darstellt, wenn man sich denn mit diesem eingehender beschäftigt. Die richtige Untermalung haben BLOODBOUND, allem voran die Gitarren- Gebrüder Olsson, auf jeden Fall abgeliefert. Egal ob Lead, Lick, Riff oder Solo, die Spielfreude sprudelt richtig aus der Band heraus und macht das Album zu einem richtigen Leckerbissen. Weder gibt es einen schwachen Song, noch sonst irgendetwas zu bemängeln.

Auf dem Drittling der Band reihen sich Hymnen aneinander, die einem das Genick nicht ruhig halten lassen und auch nur schwer wieder aus dem Kopf zu bekommen sind. Da hilft nur bangen, mitsingen und sich über eine Power Metal Band der Zukunft zu freuen. Pflicht für alle Freunde des Heavy und Power Metals. Punkt!
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am 2. Juni 2016
Sangesgott Urban Breed, der Johnny Gioeli des Powermetal, ist wieder zurück. Ein mordernisierter, zeitgemässerer, härterer, dunklerer, heftigerer Melodic-Powermetal als der bisherige eher klischeehafte melodische Traditionelle 80er-Sound, wird einem hier vorgesetzt, erinnert mich teilweise an andere Schwedenhappen wie Tad Morose oder In Flames. Teils geht das Album in eine deutlich progressivere melancholischere Ecke, keine Iron Maiden-angehauchten galoppierenden Riffs dominieren mehr, nein - man hat den Stakkato-Rythmus für sich entdeckt, was die Atmosphäre meist düster bedrohlich gestaltet, aber auch vielleicht sogar auch auf seine Art intensiver, die runtergestimmten-Schnottersound-Gitarren tun ihr übriges - es kommt alles einem Neuanfang gleich, da das Album so gar nicht den vorgefertigten Erwartungen auf simple Mitsing-Refrains entspricht, auch kitschigere Keyboards hört man auf dem Album kaum. Ich kann mir kein allgemeingültiges Urteil darüber bilden ob die neue musikalische Ausrichting nun besser oder schlechter ist, das ist wohl Geschmackssache, meinen Geschmack triff dieses moderne Gedudel zumindest zumeist nicht, den Zeitnerv vielleicht schon!
Anspieltipps: "Twisted kind of Fate" ist der traditionellste Song des Albums, der Opener "Sweet Dreams of Madness" wohl der massentauglichste, richtig gefallen tut mir aber ehrlich gesagt gar nichts.
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am 22. September 2009
Mit ihrem 2006er Album 'Nosferatu' sorgten die Schweden von Bloodbound doch ganz schön für Furore, war es doch tatsächlich eines der Hihglights des Jahres. Nachdem dann leider Sänger Urban Breed Ausstieg und als Ersatz Michael Bormann engagiert wurde hatte brachte man 2007 das zweite Studioalbum 'Book Of The Dead' heraus, welches zwar immer noch recht stark ausfiel, aber mit dem Debüt nicht mithalten konnte. Jetzt gibt es Nachschub für die Ohren in Form von 'Tabula Rasa', dem neuesten Bloodbound-Album. Und zur Freude aller Fans der ersten Stunde wurde es wieder von Original-Mitglied Urban Breed eingesungen, welcher bereits zur Tour der letzten Scheibe wieder, diesmal als festes Bandmember, mit von der Partie war. Irgendwie schafft es auch nur Breed mit seiner ganz unglaublichen Stimme dem Songmaterial der Schweden das gewisse Etwas zu verleihen. Mit dem Debüt kann allerdings auch dieses Scheibchen hier nicht ganz mithalten, fehlt es doch trotz aller Genialität der Arrangements, den erstklassigen Musikern und dem starken Sound der Scheibe doch ein wenig an der Eingängigkeit der Refrains. 'Nosferatu' lebt eben ewig und wird auch als Album immer einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der erst einmal wieder erreicht werden muss. Nun erwarten wir zwar keinen Neuaufguss des ersten Albums, aber alles Material wird mit diesem genialen Werk zwangsläufig immer wieder verglichen werden. Auch wenns der Band wehtut, sie haben sich da eine ziemlich hohe Messlatte gelegt und bisher noch nicht ganz wieder erreicht, obwohl man mit dem aktuellen Album wieder auf dem besten Weg ist und nur noch ein i-Tüpfelchen zur Genialität fehlt. Doch auch hier hämmern die Beats wieder, groovt der Bass, jagt ein Riff das nächste, thront Urban Breed mit seiner Stimme über allem und haucht den Melodien leben ein. Besonders empfehlen kann ich Euch hierzu das saustarke "Night Touches You", "All Rights Reserved" oder die beiden Parts des Titelsongs.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2009
Liebe Musiker von Bloodbound ich gratuliere euch beim dritten Versuch zu einem anständigen CD Cover! Euer sonst immer unfreiwillig(?) komisches Bandmaskottchen kommt im "Terminator" Look richtig gut rüber, Respekt! Aber in einer Zeit von kaputter Wirtschaft und bösen Downloads von Raubkopierern solltet ihr euren an sich starken Power Metal doch über 41 Minuten lang auf CD brennen! Das musste mal raus! Auf dem dritten Album "Tabula Rasa" kehrt nach Interimslösung Michael Bohrmann, der einen super Job machte, Ursänger Urban Breed (Ex-Tad Morose) zurück zur Band. Ob der Mann eine Diva ist, wie manche behaupten und die berüchtigte "Lead Singer Disease" hat, kann ich nicht sagen, für mich zählt die Leistung und die bringt der Kerl permanent. So muss schwedischer Power Metal tönen! Bloodbound rocken musikalisch qualitativ, aber auch sperriger auf den teils sehr eingängigen Vorgängerscheiben und brauchen somit etwas länger um zu gefallen. Breed drückt jedoch den Songs jederzeit seinen Stempel auf, was aber der Keyboarder noch in der Band soll ist mir schleierhaft. Im Gegensatz zu früher ist das Tasteninstrument dermaßen unrelevant, man glaubt es kaum! Ein richtiges Highlight ist die Powerballade "Night Touches You" für die auch Nocturnal Rites & Co. töten würden und in der auch fette Riffs nicht deplatziert wirken. Hier zeigen Bloodbound was sie können und haben einen Killerrefrain. Wenn dies auf Album vier noch ausgebaut wird, kann nichts mehr schief gehen! Trotz alledem noch gut.
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