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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 17. April 2009
Riot Girl Karen O geht wieder voll auf Konfrontation. Auf dem Cover zum dritten Album der YYYs zermalmt sie mit der Faust ein Ei. OK, Feministinnen werden darin ein Zeichen für weibliche Stärke und Trotz raus lesen. Würde zweifellos zur Attitude der guten Karen passen. Aber es nicht nur das. Es ist musikalisch gesehen ein Zeichen für die Brachialität von It's Blitz! Karen O sagte vor Jahren, dass es Ziel der Band sei sich niemals zu wiederholen. So zerlegen die Garagen Punker den Sound von Fever to tell und Show your bones und kombinieren ihn mit neuen Styles. Das elektrolastige Zero geht frontal auf den Hörer los. Breite Synthiwände und O's lasziver Gesang (Crying, Crying, Crying) eines an sich banalen Song schocken gleich zu Beginn die eingefleischte Fangemeinde. Synthies können auch rocken und die Electrosounds passen zu den YYYs wie die Faust aufs Auge. Schraubenförmig winden sich Karen O's Gesang und die Electroklänge aneinander bis zur Ekstase hoch. Heads Will Roll und Dragon Queen bestechen durch markante (Disco) Beats. Soft Shock beginnt mit einem Klingellaut ähnlichem Keyboard Thema und mündet in eine asiatisch anmutende Hymne. Skeletons und Runaway sind zerbrechliche wirkende Electroballaden. Sehr groovig durch Saxophon aufgewertet ist Hysteric. Ganz auf Gitarren können die YYYs natürlich nicht verzichten. Meistens sind Zinners typisch noisige Gitarrenriffs gleichwertig in perfektem Einklang mit den Synthies und den martialischen Drums von Brian Chase.

Trotz des Soundwechsels haben sich die YYYs den markanten Kern ihres Schaffens bewahrt. Das liegt vor allem daran, dass breite Klangteppiche zu einer sehr impulsiven Sängerin passen. Verblüffend ist immer wieder wie ästhetisch, cool und lasziv Karen O die Songs aufschnappt und mit ihrer Stimme noch mal ein paar Level aufwertet. Minimalistisch gehalten in den Versen, banal im Refrain. Die YYYs sind und bleiben provokativ, brachial und auf Konfrontation aus. Ob nun mit Synthies oder ohne.
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am 30. Dezember 2011
Ich muss Merrowlink leider Recht geben,
Die ersten beiden Alben von YYY fand ich einfach geile Gute-Laune Mucke.
Aber das hier ist eher traurig.
Als besonders abschreckendes Beispiel mag "Dragon Queen" dienen.
Es ist schön dass nicht alle Songs so grottig geworden sind. Daher 2 Sterne.
Taugt an den meisten Stellen noch zum Hintergrund-Dudeln oder wenn Gäste da sind, die gerne Pop hören.
Aber sonst ist man mit den ersten zwei Alben besser bedient.
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am 26. Februar 2010
Karen Orzolek ist die Stimme der New Yorker Punkrockband Yeah Yeah Yeahs. Die sind bei weitem nicht so punkmäßig wie z.B. die Distillers aber noch immer weit jenseits von "normalem" Rock. Die Yeah Yeah Yeahs supporteten die Strokes und die White Stripes. Das sagt schon eine Menge über die Klasse der im Jahr 2000 unter dem Namen Unitard gegründeten Band.

-It's Blitz- ist das dritte Album der Formation. Es besticht vor allem durch seine Bandbreite in den 10 Songs. Von der Ballade über den Rocksong bis hin zur Punkhymne ist auf -It's Blitz- alles vorhanden. Die Musik der Band lebt vor allem von einem treibenden Beat mit mächtiger Gitarrenunterstützung.

Anspieltipps: -Little Shadows- das sich mit gewaltigem Keybordsound in eine Art sphärische Hymne steigert. -Runaway- ist eine Punkballade vom Allerfeinsten. -Skeletons- steht dem nicht viel nach, ist melodisch und wird von Orzoleks verträumter Stimme getragen. -Zero- ist für mich der punkigste Song des Albums. -Heads will roll- driftet zwischen Rock, Punk und Pop in unglaublichen Schleifen hin und her.

Wer auf Punkmusik steht, die nicht absolut hart und konsequent ist und hier und da in Richtung Pop und Rock abdriftet, der wird von den Yeah Yeah Yeahs begeistert sein. Der Rest der Musikfreunde muss einfach mal ins Album reinhören, um festzustellen, ob Karen Orzolek und Co. vielleicht dem eigenen Musikgeschmack entsprechen. In jedem Fall erwartet einen keine handelsüblich 08/15 Musikkost.
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am 27. Mai 2009
Einfach nur genial die neue Scheibe! Man kann nicht anders als mit dem Fuß und dem Rest des Körpers zu wippen. Und ein wenig mehr "Elektronik" steht den YYYs ausgezeichnet. Freue mich auf ihren Besuch in Deutschland und eine geile Live Show.
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am 12. September 2009
Viel gibt es nicht zu sagen, schmeisst man sich dieses Prunkstück von elektronisch angehauchtem, flotten, verträumten, Indie-Rock in den CD Player bleibt man während der ersten 3 Songs kaum still stehen. Überall rucht es, zittert es, zerrt es... Eine unbeschreibliche Unruhe scheint die Sängerin zwischen den unaufhaltsammen Melodien anzutreiben, welche sich im selben Moment in einfühlsamme melodisch einzigartige Momente verwandeln. Man fühlt sofort mit. Beginnt die CD einladend tanzwütig so gönnt sie sich schnell eine ermunternde Pause. Soft Shock ist eines meiner Lieblingslieder. Nie ruhig, nie langweilig aber doch einfühlsamm. Vorallem dank der überragenden gesanglichen Leistung von Karen O. Nun bremmst "Skelletons" den Höhrer zunächst aus, um ihn im nächsten Moment vollkommen zu verblüffen. Das flotte, nach Country klingende "Dull Life" weiß sofort zu gefallen, vorangetrieben durch eine absolut authentische stimmliche Leistung und einem kaum zu bremsenden Rhytmus. Träumerisch, gleichzeitig verführerisch besungen. Nun wird es wieder etwas ruhiger, keineswegs jedoch langweilig. Dragon Queen lässt den Höhrer dann gar nicht auf den Gedanken kommen, er hätte es mit Einheitsbrei zu tun. Auch hier erfindet sich die CD einfach wieder neu. Die Musik: einfach aber mitreißend. Beeindruckend. Langsamm schicken die Yeah yeah yeahs den Höhrer nun, verdientermaßen in die Heija, nicht aber weil die Musik einschläfert, sondern weil sie ihn durch verträumte Melodien für zehn Minuten die Welt um ihn herum vergessen lassen... Man möchte "Hysteric" laut mitschreien, wenn man ein zweites, drittes, viertes Mal den PLAY Knopf betätigt und wiedereinmal vergebens versucht zu "Zero" und "Heads will Roll" die Füße still zu halten, Versuch misslungen: Experiment geglückt!
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am 18. März 2009
Es ist schon eine Weile her, als die Yeah Yeah Yeahs von der Presse im Zuge der Retrowelle an die Öffentlichkeit gebracht und grosse Worte gesprochen worden. Karen O's Stimme rockte durch Songs wie 'Bang', 'Rich' oder auch 'Golden Lion'. 3 Jahre nach ihrem letzten Release ist die Band nun zurück. Und hält einige Überraschungen bereit.

'It's Blitz' schlägt vielleicht nicht sofort ein wie ein Gewitter, aber überrascht bereits bei der ersten Singeveröffentlichung 'Zero'. Siehe da, die Yeah Yeah Yeah's arbeiten nun auch mit Synthie's. Und es funktioniert. Auch wenn die Band nichtmehr so rockig daher kommt wie auf ihren früheren Alben, gibt es viele Highlights. Besonders 'Dull Life' hat eine tolle und eingängige Melodie und lädt zum hüpfen ein (Live sicher ein Hochgenuss!). Aber auch 'Soft Shock' besticht durch tolle Beats und Gitarrensound. 'Heads Will Roll' ist DER Überraschungssong des Albums mit den am Anfang doch ungewohnten Synthesizer der Band. Mit 'Little Shadow', dem letzten Song der Platte beweist die Band ihre melancholische Seite mit einem grossartigen Refrain.

Solltet ihr übrigens die Bonus Track Edition finden, würd ich diese kaufen. Jene enthält 4 Acousticversionen und einen weiteren Track namens 'Faces'.

Ich kann das Album absolut empfehlen. Jedoch würde ich die Platte vorzuhören um nicht von den 'neuen' Klängen überrascht und enttäuscht zu werden.
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am 12. April 2009
Die Rocker um ihre Stilikone Karen O zeigen sich wandlungsfähig und kommen 2009 in einem elektronischen Gewand daher. Dabei kreieren sie eine Melangé aus Synthies, sanften Gitarrenparts und schmecken diese mit viel Pathos ab. Ich vergebe vier Sterne und meine: "Wie der Heimweg nach der Party. Zitate zum Sammeln!"

Das Pop-Ständchen "Zero" macht schnell deutlich, dass die Uhren anders ticken. 80er-Affines und pumpende Beats bestimmen die Szenerie. Nur O's lassziver Gesang verweist auf die New Yorker. Auch bei den Folgesongs treten Gitarrist und Schlagzeuger in den Hintergrund ("Soft Shock"): Die musikalische Nische zwischen Santogold und Scarlett Johansson wird mit "Skeletons" selbstbewusst besetzt!

Das Album fällt also im Vergleich zu seinen Vorgängern sanft aus, ist aber künstlerisch vielgestaltiger. Harmonien werden beschworen und nicht deren Bruch, wie etwa im Garagenrock ("Dragon Queen"). Balladeske Lieder samt großer Geste prägen "It's Blitz", was auf Umorientierung, musikalische Reifung oder Spontanität zurückgeführt werden mag. Das ist aber nicht wichtig: Das Produkt ist empathisch geworden und hat mich verwundert.
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am 18. Juni 2009
Yeah Yeah Yeahs in gewohnter Manier mit Elektro-Anleihen: am Puls der Zeit! Durchweg gelungenes Album, die Bonustracks der limited Edition sind nicht Pflicht, aber nettes Goodie.
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am 24. Februar 2012
Für mich ist das Album eine positive weiterentwicklung ihres Musikstils.
Sehr schönes Album mit vielen melodischen Höhepunkten!
Meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.
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Die Yeah Yeah Yeahs haben sich schon Monate vor der Veröffentlichung dieses Albums dafür entschuldigt, dass ihr drittes Album anders klingt als die Vorgänger. Das ist so und das liegt vorallem daran, dass Nick Zinner die Gitarre öfters mit irgendwelchen Analogsynthesizern getauscht hat, was wiederum dem Einfluss von Produzent Dave Sitek (TV On The Radio) zuschreiben ist. Doch am Ende haben die Yeah Yeah Yeahs den Einsatz des Synthesizer so variantenreich gemacht, dass er mal mit üppigen Gary Numan'schen Soundwänden daher kommt und dann wieder Disco-punkig, synthpoppig. Außerdem sorgt die Stimme von Karen O für einen hohen Wiedererkennungswert und ein paar Gitarren gibt es ja auch noch zu hören. Besonders gut gefallen mir auf der Deluxe Edition die vier Bonus Acoustc Songs. Hier kommt die spartanische Schönheit der Songs durch den reduzierten Einsatz von Technik zum Tragen. Ein krasser und gewagter, aber gelungener Gegensatz zu den Albumtracks.
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