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Die CD entstand live in Gene Norman's "Crescendo" in Hollywood zwischen dem 12. und 21. Mai 1961. Das ist zu erwähnen, weil - leider - ein großes Jazz-Label wie Verve es nirgends für nötig befunden hat, das Aufnahmedatum auf der CD zu vermerken. Und zweitens, die Besetzung ist, wie auf der Rückseite der CD angegeben, Ella Fitzgerald (voc), Lou Levy (p), Herb Ellis (g), Wilfred Middlebrooks (b) und Gus Johnson (dr). Auf der Innenseite der CD ist das Reprint der alten LP-Rückseite abgebildet, da wurde dann fälschlicherweise Jim Hall als Gitarrist benannt. Und keiner da, der den Widerspruch aufklärt. Wenn Jazz-Labels weiterhin CDs statt einzelne MP3-Downloads verkaufen wollen, dann gehören zu diesen CDs erstens fehlerfreie diskographische Daten und zweitens ein paar kenntnisreiche Liner Notes, die die CD in den - in diesem Fall historischen - Zusammenhang stellen.

Und da wäre Einiges in den erwähnten Zusammenhang zu stellen. Das ist eine der allerbesten Live-CDs, die Ella je herausgebracht hat. Zu dieser Zeit war sie auf ihrem absoluten Höhepunkt, ihre Songbook- Serie war kurz zuvor mit dem Harold Arlen Songbook schon fast abgeschlossen, einen Monat später sollte sie mit "Clap Hands, Here Comes Charlie" eines ihrer besten Studioalben aufnehmen. Mit dem Quartet in obiger Besetzung hatte sie mehrere Konzerte in Europa gegeben und dabei bestimmte Songs und Routinen immer weiter perfektioniert (ja doch, wenn man zum 50. Mal "Air Mail Special" singt, ist nicht mehr alles spontan, wer glaubt das denn). Und dann 11 Tage lang das Engagement im "Crescendo", bestes Songmaterial, eine eingespielte Band, und Ella in Höchstform. Das geht los mit einem swingenden "This Could Be the Start of Something", nimmt anschliessend das Tempo ein bisschen zurück und bleibt im Medium Swinger-Bereich mit "I've Got the World on a String" und "Just in Time", bremst dann deutlich ab mit der Ballade "It Might as Well Be Spring", sozusagen um Luft zu holen für das absolute Highlight des Albums, eine fast 9-minütige Zugfahrt mit dem "A" Train, aber was für eine! Eine Lektion in Scat-Gesang, Variation über Variation, scheinbar mühelos durch den Raum fliegend. Das Stück alleine ist die CD schon wert. Nach einem weiteren kurzen Abbremsen mit "Stairway to the Stars" kommt dann mit "Mr. Paganini" einer von Ella's populärsten Titeln, und doch bedeutet Popularität keine Abstriche an der Qualität, ein eher mittelmäßiges Stück wird hier geadelt. "Satin Doll" wird eher langsam genommen, ein Balladen-Highlight, ebenso "Baby, Won't You Please Come Home". "Blue Moon" ist ein humorvoller Versuch, einen Hitparaden-Titel zu interpretieren, Ella selbst sieht das offensichtlich eher ironisch. Zum Abschluß "Air Mail Special", in schnellstem Tempo gescattet, eine Reminiszenz an ihr Repertoire Ende der 40er.

Die Begleitband swingt wie verrückt, besonders Herb Ellis gibt ordentlich Feuer unter den Kessel. Das ist Ella in Reinform, die Quintessenz sozusagen. Wenn jemand das Phänomen Ella Fitzgerald verstehen möchte, dann sollte man ihm diese CD vorspielen.
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am 14. März 2015
Diese Aufnahmen entstanden live im Crescendo in Hollywood während mehrerer Auftritte im Mai 1961. Ella wird hier von einer Rhythmusgruppe begleitet und ihr Kontakt mit Publikum ist sagenhaft. Eine tolles Album, das hier um einen sehr günstigen Preis zu haben ist.
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am 2. Juli 2010
Auf diese CD bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Ich habe den Kauf dieser CD nicht bereut. Warum, weil Ella auf dieser CD in Hochform swingt und das Orchester
sehr gut begleitet. Außerdem stimmt hier auch der Preis. Die Aufnahme war in den 60ern viel teurer. Also diese CD wird Swingkenner ausnahmlos begeistern.
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am 13. November 2009
Ich kan mich meinem Vor-Rezensenten nur anschliessen! Ich kenne viel Live-Aufnahmen von Ella. Diese zählt zu ihren besten. Die Aufnahme klingt kraftvoll und authentisch. KAUFEN und GENIESSEN!
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