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am 21. September 2009
LEGO Mindstorms ist wohl das für Papas interessanteste Packet, welches aus dem Hause LEGO kommt. DIESE Zielgruppe wurde vom Hersteller möglicherweise absichtlich und inoffiziell so festgelegt. Eine Altersfreigabe von 10+ kann ich nur in Maßen nachvollziehen, denn das Programmieren und Aufbauen dürfte nur den wenigsten Kindern in diesem Alter gelingen.
Mit der Hilfe eines "verspielten" Elternteils ist dieser Punkt jedoch kein Problem mehr.
Mein Sohn (7 Jahre) und ich (Hobbyelektroniker und Softwareentwickler) haben einen Riesenspaß mit den Modellen und den Möglichkeiten, die sich ergeben. Unter Anleitung lernen Kinder schnell und spielend die Zusammenhänge mechanischer Abläufe. Besonders Kinder haben immer wieder neue für sie einfache Ideen, die zu neuen Herausforderungen beim Bauen wachsen können.

Zum Inhalt:

1 NXT Baustein:
- 4 Input Ports (für Sensoren oder Lampe)
- 3 Output Ports (für 3 Servomotoren)
- USB 2.0 Anschluss
- Bluetooth (Class II)
- Lautsprecher

3 (etwas groß geratene) Servomotoren:
- Rotationssensor (Genauigkeit in 1° Abständen)
- synchroner Lauf mehrere Motoren möglich

1 Ultraschallsensor:
- misst Abstände zwischen ~3cm bis ~250cm zu einem Objekt per Ultraschall
- Messung erfolgt in ~3cm Schritten

2 Berührungssensoren:
- Reagieren auf Druck und Loslassen

1 Lichtsensor mit 3Farb-Lampenfunktion:
- fungiert als Lampe mit integrierter RGB-LED
- Farberkennung (Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz, Weiß)
- Helligkeitsmessung von Räumen (mit ausgeschalteter LED)
- Graustufenmessung von Oberflächen (mit eingeschalteter LED)

Mit dem Startup-Packet kann man innerhalb sehr kurzer Zeit seine erste Maschine kreieren. Auf dieser Basis können schon die ersten logischen Abläufe getestet werden. Diese einfache und schrittweise Einführung führt den Anwender sehr schnell in die Bedienerführung und Funktionsweise des Programms LabVIEW ein. Diese Software arbeitet mit einem grafischen Benutzerinterface, welches per Drag&Drop das sehr einfache Hinzufügen von logischen Ketten ermöglicht. Das Arbeitsfenster und die Symbole der einzelnen Ablaufschritte sind jedoch etwas zu groß gehalten, dass man unter einer 1600er Bildschirmauflösung wohl kaum Spaß bei der Erstellung komplexerer Programmabläufe haben wird.
Erfreulich für den "erweiterten" Bastler sind die Möglichkeiten für den Ausbau (weitere Sensoren) und Programmierung (NBC/NXC - NeXT Byte Codes/Not eXactly C).

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten:
LEGO selber scheint jedoch kein Interesse an Kompatibilität zu hauseigenen Systemen zu haben. Es gibt offiziell keine Möglichkeit Technics Elemente oder das alte RCX mit dem NXT zu kombinieren. Wünschenswert wären Adapterkabel zu den kleineren Motoren oder anderen Elementen der Power Functions gewesen. Auch die Verwendung der Fernbedienungen ist wohl nicht gewünscht. Dies könnte man verstehen, wenn die technische Umsetzung problematisch oder nicht möglich gewesen wäre, ABER: mit wenig Löterfahrung sind sehr schnell entsprechende Adapter gefertigt und selbst die Fernbedienung lässt sich mit sehr einfachen Tricks über Verbindung mit dem IR-Empfangsmodul in Funktion als Sensor für das NXT integrieren. Warum LEGO diese banalen Lösungen nicht offiziell als Part anbietet bleibt mir schleierhaft. Ein weiterer Mangel sind die völlig unnötig steifen Verbindungskabel und deren Steckersystem. Hier wurde ein RJ12 Steckersystem sinnfrei modifiziert (mittig sitzende Verrieglung wurde seitlich angebracht), um dem Anwender von der Fertigung eigener Verbindungskabel oder eventueller Adapter abzuhalten. Ob die teuren Modifikationen eines Standardsteckersystems den Kunden beim Kauf von Erweiterungen und Kabeln an LEGO binden werden, wage ich zu bezweifeln. Findige Drittanbieter haben da schon längst reagiert.
Ein nicht ganz so tragischer Nachteil ist der erschreckend geringe Speicherausbau des NXT (64KByte RAM + 256KByte Flash). Bereits zwei größere Programme ließen sich nicht zusammen auf das Gerät laden. Bei den heutigen Speicherpreisen hätte es ruhig mehr sein dürfen. Lösung: durch die Bluetooth-Schnittstelle lassen sich Sensordaten auswerten und Abläufe steuern, was auf jedem x-belibigen System mit dieser Schnittstelle möglich ist (Handy, PDA, PC) - das Programm muss somit nicht zwingend auf dem NXT laufen (Programmierkenntnisse vorausgesetzt).

Fazit:
+ tolle Ausstattung
+ einfache Bedienung
+ viele neue Teile
+ einfache Handhabung der Software mit guter Einführung
+ Fernsteuerung via Bluetooth möglich
+ offen dokumentierte Firmware (als Open Source)

- keine offizielle Kombination zum RCX oder den Power Functions
- unflexibles Kabelsystem mit modifizierten RJ12 Steckern
- geringe Speicherausstattung des NXT
- Bauanleitungen nur in LabVIEW (lediglich ein Basismodell ohne Sensoren als Anleitung in Papierform) => Kinder benötigen zum Bauen zwingend einen Computer

Trotz der negativen Punkte würde ich LEGO Mindstorms NXT 2.0 jedem empfehlen, der sich mit der Materie auseinandersetzen und Spaß beim Basteln haben möchte
Für den ambitionierte Bastler/Programmierer sind die "Mängel" alle lösbar.

Für Kinder alleine kann ich es für die angegebene Alterstufe jedoch NICHT empfehlen, da diese damit sicher überfordert sind. Umso schöner ist ein gemeinsames Bauen und Tüfteln mit den Eltern oder den größeren Geschwistern.

Spaßfaktor: 4 von 5 Sternen => da die oben genannten Mängel frustrieren können
Pädagogisch wertvoll: 5 Sterne => Kinder erlernen spielerisch logische Abläufe
Haltbarkeit: 5 Sterne => ganz klar, die Fertigungsqualität von Lego ist unschlagbar (trotz Plastik)
Gesamt: 4 von 5 Sterne => der Punkt Abzug vor allem für Kompatibilitätsprobleme zu den eigenen Komponenten
2121 Kommentare| 452 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2009
Ich kann hier leider nur eine kurze Bewertung abgeben. Eine lange ist auch nicht notwendig, da die Bewertungen, die ich vorher hier gelesen hatte, den Artikel eigentlich richtig beschreiben und bewerten.

Ich finde dieses Spielzeug eines der wertvollsten, die jemals gesehen habe. Die grafische Programmierung ist genial aufgebaut und man kann sich mit Programm- und Datenflüssen auseinandersetzen, ohne gleich in die tiefen der Text basierten Programmierung gehen zu müssen. Die Programmiermodule sind selbsterklärend und man bekommt schnell die Eigenschaften heraus, wenn man gezielt nur einzelne Sensoren oder Motoren anklemmt und deren Reaktionen auf die Programmbausteine testet. Wir haben den NXT im Moment über die Bluetooth-Schnittstelle angesteuert, was sehr angenehm ist, weil man so Kabelsalat vermeiden kann. Das Spielzeug ist auch sehr lustig. Mein Sohn wurde vom Krokodil gebissen, als er aus Versehen den Abstandssensor mit dem Motor für das Maul gekoppelt hat.

Insgesamt kann man sagen, das der NXT 2.0 unglaublich viele Möglichkeiten bietet und die Kreativität auf dem technischen Gebiet fördert. Bisher hatte ich fast nur Spielzeug gesehen, das das Konsumverhalten fördert. Das Geld ist der NXT allemal wert und die internen Mikrocontroller sind solche, mit denen ich im echten Leben auch arbeite. Ich bin mal gespannt, was ich noch selbst dazu basteln kann.

Die Haltbarkeit hat nur 4 Sterne bekommen, weil das Getrieb eines der drei Motoren schon einen kleinen Schaden hat. Mein Sohn hatte gedankenlos den Antrieb von Hand kräftig bewegt und dabei müssen von einigen Zahnrädern wohl ein paar Zähne ausgebrochen sein. Ist nicht ganz so schlimm und die Verwendung war ja auch nicht zweckgemäß, aber ein bisschen robuster hätte es schon sein können. Zum Glück kann man diese Teile separat nachkaufen, ca 25,-€.

Klare Kaufempfehlung!
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am 9. Januar 2010
Dieses "Spielzeug" kann aus meiner Sicht nur getrennt bewertet werden:

Kategorie Eltern und Kinder ab 12.
(Meiner wird gerade 10 und kompilieren kennt er noch nicht )

Spaßfaktor
Vater 5 Sterne
Kind 1 Stern
Summe 3 Sterne

Pädagogisch
Vater 5 Sterne
Kind 5 Sterne
Summe 5 Sterne

Haltbarkeit
Ist halt Lego ,also sehr gut.
Die legoeigenen Patchkabel finde
ich allerdings unpraktisch.
Standard RJ12 wäre praktischer.

Weiteres :
Die Kinder erwarten nach dem Zusammenbau das schon etwas richtig "Geht".
Das ist nach meiner Erfahrung nicht gegeben.
Standardfunktionen ja , aufwendigere Sachen nein.
Der große Roboter ist mit der Tastaturbedienung nicht zum Leben zu erwecken.
Hier sind schon Internet , PC und viel Zeit (eigene Kreavität)erforderlich.
Ansonsten müssen Applikationen auf der Homepage heruntergeladen werden
und in den NXT übertragen werden.
Ich hätte erwartet das diese grundlegenden Programme sowie eine umfangreiche Bedienungsanleitung eigentlich auf der beiliegenden CD Standard sind.
(Ich habe sie zumindest nicht gefunden)

Für den Preis habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet.

USB per Kabel ist ok. und funktioniert sofort.
Via Bluetooth sollte man den richtigen Stick mit der richtigen Version haben.
Die NXT-Software verbindet sich an dieser Stelle sehr langsam.
Auch hier gibt es im Netz diverse Bluetooth-Stick Listen die man erst mal finden muß.
Gepflegt werden diese nicht sonderlich.
Nach 2 Wochen ging auch das. Nun lässt er sich ohne "USB-Leitung" durch die Wohnung fernsteuern .Spaßfaktor ist wieder gestiegen.

Batteriefach :
Akkutausch ist oft und aufwendig.(Stromfresser !)

Externe Features :
Mit ausgewählten Bluetooth-Handys und spezieller Software soll das angeblich auch funktionieren.

Fazit :
Hätte ich das vorher alles gewusst , würde ich den NXT zu einem späteren Zeitpunkt
unter den Gabentisch legen.
Nun steht er für teuer Geld in der Ecke rum.
Ich habe nämlich auch noch andere Hobbies.

Viel Spaß damit ,
gehen tut alles man muss nur wissen wo es steht :-)
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am 13. Januar 2010
Mein Sohn (9 Jahre) programmierte das Gerät nach 2 Tagen mit der beigelegten grafischen Oberfläche erfolgreich selbst, und schickte mich weg ("Du lenkst mich ab") und löst jetzt nach 2 Wochen erfolgreich eigene Fragestellungen. Mag sein, dass nicht alle 10-Jährigen schon damit zurechtkommen, aber für technisch Interessierte ab 10 bis 99 finde ich das System absolut genial! Ich habe noch nie ein so vielfältig verwendbares und anregendes "Spielzeug" gesehen. Mittlerweile habe ich noch ein System für meine Arbeitsstelle (Universitätslabor) gekauft, da man damit auch einfach und sehr rasch (und extrem billig, wenn man sonstige Motorsteuerungen kennt) kleine Manipulator-Aufgaben lösen kann.
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am 4. November 2011
Auch Mindstorms ist wieder, typisch Lego eben, ein super Gesamtkonzept.
Das Aufbauen macht wie immer Spaß. Bei Mindstorms kommt hinzu, dass man durch Programmierung auch noch Leben in sein Projekt stecken kann.

Zum Produkt selber:
Der "erste" Roboter ist schnell gebaut, aber relativ unspektakulär. Schnell kann man mit der mit gelieferten Software den standard-Roboter erweitern und Programmieren.
Die Programmierung ist relativ einfach und wohl auch für die Jüngeren schnell verständlich.

Mein wirklich einziger Kritikpunkt ist die schlechte Erweiterbarkeit der NXT Einheit.
Will man mehr als 4 Sensoren oder 3 Servomotoren anbauen, wird es schwierig. Bislang habe ich noch keinen Weg gefunden, ohne eine zweite, teure NXT Einheit zu kaufen.

Spaß: 5
Pädagogisch: 5
Haltbarkeit: 5
Allgemein: 4 (Wegen eben der schlechten Erweiterbarkeit)
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am 16. Januar 2011
Wir sind auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für unseren Sohn auf diesen Roboter gestoßen. Natürlich haben wir zuerst sämtliche Rezensionen gelesen und hatten ein wenig Bedenken, ob das gute Stück nicht zu kompliziert für uns wäre. Aber die Bedenken waren völlig unnötig. Unser Sohn ist 11 Jahre alt und computerbegeistert, hat aber keinerlei Programmiererfahrung. Da in verschiedenen Rezensionen zu lesen war, dass z.B. Papis die Elektroniker o.ä. sind mit der Programmierung kämpfen, habe ich gleich ein entsprechendes Buch dazu bestellt, damit die Weihnachtsfreude nicht daran scheitert. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Die mitgelieferte Software war selbst auf einem älteren Rechner schnell installiert und die Programmierung ist damit so einfach, dass unser Sohn mit Begeisterung seinen Robotern allerhand beigebracht hat.
Fazit: der Lego-Roboter ist freilich kein R2D2, aber er hat einige nette Funktionen und unser Sohn hat richtig Spaß damit.
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am 5. August 2011
Die mitgelieferten Informationen sind wirklich sehr spärlich. Vor allem die beiligende CD ist eine Frechheit! Sie ließ sich auf keinem Mac auch nur anzeigen (schwere Lesefehler!) aber das was darauf zu finden gewesen wäre hätte mich auch nicht weitergebracht.
Im Internet findet man nur widersprüchlichste Informationen... angeblich werden 64Bit-Systeme überhaupt nicht unterstützt (mein MacBook ist von 2006 und damit zu neu!!) und nur MacOS10.5 (was seit 2 Jahren nicht mehr verkauft wird). Auf der deutschen LEGO-Seite findet man GAR KEINEN Support, bei LEGO-USA diverse Patches, die aber auch ALLE NICHT funktionieren. Ich war nach einigen Stunden wirklich kurz davor das Gerümpel gegen die Wand zu schmeißen, bis ich den Telefon-Support anrief.
Trotz Frankfurter Nummer wird man direkt in die USA durchgestellt (und sollte Englisch können). Die Frau wusste sofort was das Problem ist und hat mir ein paar Sekunden später eine eMail mit einem Dropbox-Link gesendet. Nach Runterladen der Komplettinstallation (400MB) lief alles wunderbar (obwohl auch hier sich die ReadMe's sich wieder auf falsche Systeme und Versionen bezogen).

Warum LEGO nicht in der Lage ist, passende Software beizulegen, oder entsprechend zu verlinken: Großes Rätsel! Der Support ist aber kompetent und schnell.

Mindstorms selber ist super. Aber nix für kleine und mittelgroße Kinder. Die Modelle sind auch für Erwachsene manchmal schwer zu bauen (z.B. wenn man zwei Baugruppen verbinden soll und ein dutzend hakender Steckverbinder gleichzeitig in die passenden Löcher fummeln soll, ohne dass andere Teile wieder abfallen). Danach muss man die Dinger erstmal programmieren, bevor sich überhaupt etwas tut. Schnelle Erfolge darf man nicht erwarten!
Die Steuerung wirkt ziemlich altbacken - klobig und träge wie ein Gameboy aus den 80ern, Die Motoren sind etwas unförmig geraten. Aber nichtsdestotrotz macht es Riesenspaß und funktioniert eigentlich prima. Nur ist es leider ziemlich teuer.
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am 22. Juni 2011
Ohne die anderen Kritiken zu wiederholen (Spaß für Väter/Eltern, Preis, etc.) möchte ich kurz ein paar kleine Ärgernisse loswerden:

1.) Die Kabel sind furchtbar steif und dadurch schwierig zu handhaben. Da sie aufgewickelt in der Packung liegen, bekommt man sie beim besten Willen nicht so zu liegen, wie es in der Anleitung so aussieht. Das führt dann schnell dazu, dass sich die Kabel um die Motoren - vor allem beim Robodil - wickeln. Aber Schlabberkabel, die nach 2 Wochen kaputt gehen, wären keine Alternative :)

2.) Ich war enttäuscht, dass die Teile (von den elektronischen Bauteilen abgesehen) in diesen unsäglichen Tüten daher kommen. Ich hatte die Packungen von Lego Education gesehen und gehofft, dass auch der NXT mit einer Facheinteilung versehen ist. Ich erinnere mich an 20 Jahre alte Berichte von Stiftung Warentest, in denen schon über die Lego-Verpackungen gemeckert wurde. Das scheint Lego einfach nicht zu begreifen, dass man den Karton nicht nur zum Transport brauchen könnte.

Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau. Meine Empfehlung ist: am besten noch ein paar kleine Plastikwannen/Schütten aus dem Baumarkt besorgen - wenn nicht schon im Haushalt vorhanden :)

@Amazon: In der Produktbeschreibung sollte stehen, dass 6 AA Zellen benötigt werden. Dann könnten Kunden diese gleich mitbestellen :)
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am 19. Juni 2011
Ich habe das Set zum 15. Geburtstag bekommen und bin sehr zufrieden damit. Alle anderen LEGO Sets baut man zusammen und das wars. Hiermit kann immer wieder neue Roboter bauen und programmieren. Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten. Es gibt auch noch Erweiterungssets und andere Sensoren, die man später dazukaufen kann. Man kann einfache Roboter bauen und programmieren oder auch hochkomplizierte. Die Computersoftware ist super-einfach und gut verständlich. Die Sensoren, die man dazukaufen kann sind meiner Meinung nach zu teuer. Alles in allem finde ich das Produkt sehr gut und ich bin sicher, dass ich noch lange Spaß daran haben werde.
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am 4. November 2011
Der LEGO Mindstorm ist ein tolles Spielzeug. Kinder die LEGO lieben, werden den Mindstorm sofort in ihr Herz schliessen.

Kinder allen Alters lieben LEGO: DUPLO ist die Einstiegsdroge, gefolgt von anderen Systemen, wie CITY, CREATOR, TECHNIC... Mir ist allerdings aufgefallen, dass viele "ältere" Kinder, die gerne die LEGO-Baukästen zusammenbauen (oft in Rekordzeit), an dem fertigen Produkt schnell die Lust verlieren. Sie spielen mit dem TECHNIC-Bagger nicht mehr so unbefangen, wie ein 5jähriger mit einem Bagger aus einem anderen System ("Brumm, Brummmm"). Das fertige Produkt wird gerne in die Sammelvitrine gestellt und auf den nächsten Baukasten gespart, der dann wieder in ein paar Stunden montiert ist. Die Wartezeit wird vom geneigten LEGO-Käufer dann gerne vor dem PC verbracht, was bei manchen Erziehungsberechtigten nicht gerade auf Gegenliebe stößt: Viele Eltern meinen, dass ein Computer Teufelswerk ist und wünschen sich, ihr Nachwuchs würde lieber einer kreativen Tätigkeit nachgehen.

Der Mindstorm ist hier die Lösung: Er verbindet den Spieltrieb von Kindern mit deren Affinität zu den neuen Medien. Er vermittelt ihnen wichtige Kompetenzen im Umgang mit Computern (WIN/MAC) und kommt ihrem Spieltrieb nach. Kinder lernen, dass man mit dem Computer nicht nur Inhalte konsumieren, sondern auch Inhalte schaffen kann. Der noch nicht abtrainierte Spieltrieb hilft ihnen dabei. "Programmiert" wird beim Mindstorm visuell mit der PC-Maus. Kindern erschließt sich das System wunderbar, weil sie unbefangen an die Sache herangehen. Eine neue Welt öffnet sich für sie.

Ich möchte hier auf technische Details zum System nicht eingehen. Damit haben sich andere Rezensionen ausführlich beschäftigt. Vielen potentiellen Eltern-Kunden sagt so etwas nicht viel: Hört sich eher nach einer Geheimsprache von Elektrotechnikern/Informatikern an, die sie zusammen mit ihren hochbegabten Kindern entwickelt haben... Der Mindstorm ist wirklich nur ein Spielzeug! Der geneigte Nachwuchs kann damit umgehen.

Im Informatikunterricht hat so etwas nichts zu suchen, da es sich wirklich nur um ein Spielzeug handelt. Hier gibt es andere Ansätze, um Schülern das Programmieren näher zu bringen.

Schade ist nur, dass es sich bei dem Mindstorm nicht um ein offenes LEGO-System handelt. Trotzdem 5 Sterne. Ein tolles Geschenk.

Der Preis: Dank AMAZON ja nicht ganz so teuer. LEGO-Produkte haben einen stolzen Preis, aber eben auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und einen guten Wiederverkaufs-Wert.
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