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am 2. April 2009
Norddeutsch bis ins Mark kommt Leander Haußmanns Film Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe daher. Eine tragikkomische Geschichte nach dem Buch von Gernot Gricksch, die in Hamburg spielt und von Element of Crime, mit der Stimme Sven Regeners perfekt unterlegt wird. Das, zusammen mit einer Schar von Schauspielern, die ihre Charaktere in großer Spiellaune präsentieren, ergibt einen Film, der vielleicht klein und wenig bekannt ist, aber mit Sicherheit einer der Geheimtipps des Jahres wird.

Der 25jährige Robert Zimmermann(Tom Schilling) hat ein großes Erbe zu tragen. Seine Eltern gaben ihm Bob Dylans wirklichen Namen und damit eine Last für den Rest seines Lebens. Robert ist Game Designer und entwickelt Spiele für die Konsole. Mit seiner Freundin Lorna läuft es eigentlich gut, bis er sich das Jacket bekleckert und in der Heissmangel und Schnellreinigung Monika(Maruschka Detmers) gegenübersteht. Die könnte zwar glatt seine Mutter sein, aber Robert spürt es sofort: Das ist Liebe auf den ersten Blick. Er macht Monika den Hof, verliert Lorna, muss feststellen, dass in seiner Familie alles drunter und drüber geht und kriegt Monika einfach nicht mehr aus dem Kopf. Die wehrt sich tapfer gegen die Avancen des jungen Verehrers, aber kann sie standhalten? So verliert Robert den Kopf, seine lesbische Schwester wird schwanger, seine Eltern trennen sich und Sven Regener singt dazu ein Lied. Ja, das ist so ungefähr das Storybook. Ich sage nur: Komisch, bewegend, melancholisch, unterhaltsam und schräg.

Haußmann spielt mit Licht und Worten, während er uns seine deutsche Version des Graduate im Kleinformat präsentiert. In dieser Bojebuck Produktion stimmt(jedenfalls meiner Meinung nach) alles. Da darf Detlev Buck in einer Gastrolle natürlich nicht fehlen und als Schmankerl gibt es Garfunkel jr. noch als Beigabe dazu. Da ist es auf der Uhr schon mal 7 nach Viertel nach 5 und der Hamburger Hafen im Morgengrauen gibt eine Kulisse ab, die jedem der nördlich des Weißwurstäquators geboren ist Tränen der Rührung in die Augen treibt.

Klein, aber fein! Mein Fazit für Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe. Diesmal heißt es nicht: Entscheiden sie selbst, sondern: Anschauen! Unbedingt!
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am 18. Februar 2014
... für ein Sofa-Rendevous mit der Liebsten bei Popcorn, Chips und Limonade + die schönen Ecken Hamburgs, der unglaublich süß spielende und gekleidete Hauptdarsteller und die originellen Nebendarsteller schaffen ein Erlebnis der besonderen Art
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am 31. März 2016
Ein schöner Film, der kaum Wünsche offen lässt: lustig, tragikomisch, tiefgründig, heiter und mit wundervollen Schauspielern. Ich sehe gerne auch mal unbekannte Darsteller, die ihre Sache hier sehr gut gemacht haben. Werde ihn sicher noch einmal bei einem gemütlichen Abend mit Freunden schauen. Gemeinsam freut's sichs besser.
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am 27. Januar 2014
Ich wusste bis vor Kurzem noch gar nichts über die Existenz des Filmes - kannte daher auch das Buch nicht. Hätte ich die Rezensionen, die nur einen Stern haben, gelesen, hätte ich den Film tatsächlich nicht geschaut. Was ein Fehler gewesen wäre. Wie auch bei anderen Buchverfilmungen (HdR, Hobbit etc.) ist es sicherlich ärgerlich, wenn der Film sich so ganz und gar nicht mit dem Buch deckt, andererseits heißt das nicht, dass der Film dadurch automatisch schlecht ist. Man muss dann eben mal versuchen, das zu splitten und den Film für sich alleine als Kunstwerk anschauen. (Es gibt auch eine Romeo und Julia Verfilmung, die in der heutigen Zeit spielt und da war es für viele wieder vollkommen in Ordnung, dass die Geschichte zum Beispiel einfach modernisiert wurde.)
Das kann ich zum Glück (spreche aus Erfahrung zu anderen Buchverfilmungen s.o.)- manche Menschen leider nicht - und ich beneide sie nicht darum. Es nimmt einem so viel!
Das Buch zu diesem Film kannte ich wie gesagt nicht und so konnte ich mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen. Und sie ist einfach zuckersüß, urkomisch und unheimlich charmant. Es ist einer der besten Geheimtipps meiner DvD Sammlung und macht einfach schon alleine wegen der Filmmusik von Element of Crime total gute Laune. Sollte es Euch also mal mies gehen, dann ist dieser Film Gold wert :-).
Bildet Euch eine eigene Meinung - so teuer ist der Film ja nun nicht. Rezensionen mit dem Kommentar "Hände weg!" sollte man immer mit Vorsicht genießen, schließlich sind es MEINUNGEN - und diese sind nun mal verschieden... ;-)
Und falls Ihr das Buch gelesen habt - Ihr wisst ja, versteift Euch nicht so darauf - genießt einfach diese schöne Liebeskomödie mit ein bisschen von Allem - wie es im Leben nun mal so spielt - aber eben schwarzhumorig überspitzt ;-) Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß!
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am 5. Juli 2009
Und so, als ob dein Herz ein alter Seemann wär
Der das Fernrohr falsch rum hält und alles ist so sehr
Weit weg, dass es die müden Augen schont
So blaß und kalt hängt über dir der Mond.

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass Herr Haußmann hier ein wunderschönes Stückchen Leben einfängt, das er perfekt besetzt, bis in die kleinste Nebenrolle, mit Menschen, denen man das abkauft was sie sagen dürfen. Mit einer Filmmusik, die nicht nur Filmmusik ist, sondern die ein Stückchen Film selbst sein darf(zusätzliche feine kleine Freude: die Texte der Songs im Booklet).
Ein zauberhafter Film, der nicht moralisiert und trotzdem auf herrlichste Art und Weise das Leben zeigt wie es eben nun mal ist: böse und schön, traurig und wunderbar, dunkelblau und glitzer-rosa.
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am 27. Juli 2015
Ein wirklich wunderbarer Film. Es gibt soviele herrlich schräge Szenen, soviel Ironie ohne das der Witz auch nur einmal irgendwie billig rüberkommt. Trotzdem wird das Gefühlschaos von Robert und seiner Familie so leicht rübergebracht, das nichts davon kitschig wirkt. Die schauspielerische Leistung ist dabei wirklich herrlich. Jeder einzelne Charakter ist so toll ausgearbeitet, an vielen Stellen etwas überspitzt aber dennoch durch und durch menschlich. Die tollen Aufnahmen von Hamburg lassen dabei das Herz von jedem höher schlagen, der die Stadt liebt.
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am 21. Januar 2014
Wer Filme wie "Der Schlussmacher" mag, ist hier falsch! Denn hier gibt es geistvollen Witz und ausgezeichnetes Gespür für Situationskomik. Sehr schön gemacht, gefällt mir genauso wie die Sonnenallee".
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am 28. November 2013
Eine Erklärung für einen Traum, den jeder wohl schon einmal gehabt hat. Mit allen Hürden und Fettnäpfchen die zu nehmen sind und in die zu treten ist. Ein Genuss für die Sinne mit hervorragenden Schauspielern. [...]
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am 31. Dezember 2012
Robert Zimmermann, ein etwas verschroben wirkender Jüngling, verguckt sich in die wesentlich ältere Angestellte einer kleinen Textilreinigung. Viel erwartet habe ich zunächst nicht, wurde dann aber sehr schnell in einen Bann aus Situationskomik, coolen Sprüchen, temporeicher Handlung und lässiger Element-of-Crime-Musik gezogen. Ein paar Szenen waren so witzig, dass ich sie mir nochmal ansehen musste, z. B. die mit der Verfolgungsjagd "Auto gegen Fahrrad". Ich habe Tränen gelacht, zu köstlich! Zum Schießen auch der Kleidungsstil des Hauptdarstellers und der immer noch bezaubernden Maruschka Detmers. Ein Film, den man - so finde ich - gesehen haben muss.
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am 5. Juni 2009
Bei diesem Film kommt man nicht darum herum, zu schmunzeln, lauthals zu lachen, gerührt zu sein und am Ende mit einem offenen Herzen und einem Lächeln vor dem Bildschirm zu sitzen. Es ist eine sehr empfehlenswerte Komödie einer ganz besonderen Art.
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