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Kundenrezensionen

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am 20. November 2007
Für mich persönlich ist die Kritk einiger hier ziemlich unverständlich.
"Das ist ja gar kein Metal", "das klingt ja überhaupt nicht nach Nightwish", "da sind ja viel zu viele Balladen drauf" etc. pp.

Argh............ und dann auch noch scheinheilig behaupten man würde objektiv und ohne Vergleiche zu Nightwish beurteilen *augen roll*
1-Punkt-Bewertungen sind hier absolut unangebracht.

Ja, es stimmt. Das Album ist kein Metalalbum. Es ist auch kein Gothicalbum. Und vorallem ist es kein Nightwish Album.
Erst gestern habe ich im Internetradio wieder ein Interview gehört mit ihr, in dem sie wieder die Wichtigkeit ihrer klassischen Einflüsse betonte. Klar mag sie auch Metal- und Rockmusik.
Aber sie ist niemanden Rechenschaft schuldig über das, was sie macht.

Außerdem waren bereits seit langem (auch längere) Hörproben zugänglich, wo man sich schon vor dem Kauf der CD die Richtung des Albums erkennen konnte. Überraschen dürfte dann der Stil nicht mehr.

Nun zum eigentlichen:
Das Album ist ein Debütalbum. Der erste völlig eigenständige Schritt von Tarja in ihrer jungen Solokarriere.
Und eines wird deutlich beim Hören. Sie bleibt einerseits dem bisherigen Sound im bestimmten Maße treu, entwickelt sich jedoch gleichzeitig in eine andere Richtung weiter.
Das Album ist eine Mischung aus sehr ruhigen Balladen mit sanfter Orchestration und härteren Elementen mit rauen Gitarren.
Was mir persönlich dabei gefällt ist die Tatsache, dass es eben nicht zu einseitig geraten ist. Hier macht es buchstäblich die Mischung so interessant. Wenn man "Lost Northern Star" (welches übrigens bewusst als Homage mit Rammstein-Klängen angehaucht ist) und gleich danach die schönste Ballade des Albums hört ("The Reign") ist das wie eine Achterbahnfahrt. Und das gefällt mir.

Ich habe mal nachgezählt. Folgende Songs gefallen mir gut bis sehr gut:
#1 Boy and the Ghost (herrlich trauriges Stück mit schönem Finale)
#2 The Reign (schönste Ballade des Albums, sehr hoher klarer Gesang)
#3 I walk alone (beste Rockballade des Albums meines Erachtens)
#4 Lost Northern Star (rockiges Stück mit Rammstein-Elementen)
#5 Sing for me (beginnt langsam, wird zur Rockballade mit Chor)
#6 My little Phoenix (interessant klingende Strophen, rockig melodischer Refrain)
#7 Die alive (eingängige Rocknummer, mir gefält das Chorlastige Zwischenstück)
#8 Minor Heaven (ebenfalls schöne Ballade mit Gitarren und Schlagzeug zum Schluss)
#9 Oasis (sehr ruhiges, von Tarja komponiertes u. auf finnisch gesungenes Lied)
#10 Damned an Divine (die Bonus-Version)

Lieder, die mir weniger bis gar nicht gefallen:
#1 Poison (ich mag das Original wesentlich lieber)
#2 Calling Grace (mir zu ruhig gehalten)
#3 Ciaran's Well (fast schon metallastig, ginge aber mehr)
#4 Our Great Divine (stimmlich sehr schöne Balade, aber zu wenig Abwechslung)

Damit gefallen mir 10 von 14 Liedern (die Intros habe ich nicht mitgezählt).
Das ist ein sehr guter Schnitt und somit bekommt das Album auch eine ehrliche Kaufempfehlung von mir.
Es ist nicht perfekt, es ist nicht so bombastisch wie Nightwish, es ist keine düstere Metal CD.
Aber das habe ich auch nicht erwartet. Wer Tarja wirklich kennt wusste, dass hier besonders der klassische Part im Vordergrund steht.
Und das ist auch gut so.

Grüße,
Martin
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 22. Dezember 2011
Bin ich eigentlich hier die einzige, die das Album einfach so gekauft hat, ohne Nightwish-Fan zu sein? ;-)
Ich war auf der Suche nach einem "etwas anderem" Weihnachtsalbum und habe dabei u.a. Kate Bushs neues Album, "The Night of the Hunters" von Tori Amos, ein Weihnachtsalbum von Annie Lennox und "And Winter Came" von Enya probegehört.
Wenn ich sage, dass ich dann dieses Album und das von Enya genommen habe, bin ich bestimmt schon ganz unten durch bei so manchen Nightwish-Fan, oder? ;-)
Aber diese beiden gefielen mir am besten.

Zum "My Winter Storm":
Dass Tarja Turunen eine wunderschöne Stimme hat... ich erwähne es gern nochmal. Allein die Stimme lohnt den Kauf der CD. Bis auf zwei Lieder ist dies ein Album voller athmosphärischer Balladen, die genau die richtige Balance zwischen Ruhe und Kraft, Melancholie und Dramatik, klassischen Klängen und Rockeinlagen finden. (11: Poison und 17: Ciaran's Well sind für mich die beiden Ausrutcher. "Poison" klingt wie bei DSDS gecovert, Tarjas Stimme kommt dabei nicht gut zur Geltung, "Ciaran's Well" wirkt wie eine gewollte "Hard'n Heavy"-Einlage und hier eher ziemlich deplaziert).

Eine lohnende Ergänzung zu den üblichen Winter- bzw. Weihnachtsalben.

PS: Von Nightwish gefallen mir auch "Silent Sun", "Nemo" und "Walking in the Air", aber wegen Tarjas Stimme. Ansonsten weiß ich wenig von der Band.
Auch gebe ich zu, dass mir die Beckmesser-Methode, an Musik heranzugehen, mangels musikalischem Wissen nicht liegt und ich Musik ganz "aus dem Gefühl" heraus beurteile. Und dieses Album finde ich schön und empfehlenswert.
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am 13. Juli 2008
Ein stimmungsvolles, ruhiges Album... Das Album klingt wie ein Musical, man muß es im Ganzen hören. "I walk alone" ist sicherlich der Ohrwurm des Albums, aber auch die anderen songs sind Perlen, die sich dem geneigten Hörer nach dem einen oder anderen Durchlauf eröffnen werden. "My little Phoenix", "Oasis" und "Damned and divine" sind weitere meiner favourites aus diesem Album. Es ist kein song dabei, der mir nicht zusagt, und sowas ist bei mir mehr als selten!
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am 28. Februar 2008
Solch ein Album habe ich lange vermisst. Es ist einfach wunderschön anzuhören, und es wird nach dem 10. Mal keineswegs überdrüssig, sondern eher noch reizvoller. "My Winter Storm" hat wieder das, was ich an manch älteren Nightwish-Alben liebte (und mir an den neuesten dann nicht mehr zusagte): es klingt interessanter, hat nicht immerzu dieses langweilige Charts-verkrampfte "Strophe-Refrain- Strophe-Refrain-Refrain-und fertig- Gedudel" und kommt auch ohne ständigen, brachialen Metal aus. Tarja weiß hier ihre Stimme einzusetzen, wirklich zur Geltung zu bringen. Sie hat scheinbar von Herzen ihr eigenes Ding geschaffen, ohne new-Nightwish Abklatsch. Solche Alben mag ich am liebsten - die nach eigenem Gefühl und nicht nach Massenerwartung (in dem Fall wohl mehr Metal) geschaffen wurden. Mein Fazit, ein rundum geniales Album.
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am 3. Januar 2009
Nun ist es da die Limitierte Fan Edition von My Winterstorm mit zwei Discs.

Disc I
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Hier lässt sich nich viel zusagen, da es ja My Winterstorm in seiner urprünglichen Version entspricht. Nur eines es ist nach wievor ein großartiges Album, das einige Zeit dauert bis man es "aufgesogen" hat.
Außerdem ist auch das wunderschöne Lied The Seer vorhanden, welches ja nur auf der Uk Version zufinden war.

Disc II
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Diese Disc bestht hauptsächlich aus Remixen, Live Tracks und 2 1/2 neuen Tracks.

01 Enough:
Es ist ein sehr power geladener Song in dem sich die "Ego Selfish Prima Donna" ; bereits der erste Ves aus dem Lied; selbst auf dem Arm nimmt, dies macht sie auch gelichzeitig noch viel sympathischer. Es handelt von all dem, was sie in letzter Zeit satt hat und sie ärgert. Allerdings kommt dieser Track Live etwas besser rüber, da er noch mehr power bekommt. Aber so passt die Album Version gut zum Stil von MWS und zeigt trotzdem das sie auf ihrem nächsten Album - das noch dieses Jahr erscheint - neue Wege eienschlagen wird.

02 The Seer Featuring Doro Pesch (das 1/2 neue Lied)

Dieses Lied zeigt ganz gut das ein Lied trotz zwei größen aus dem Metal/Rock business auch mal daneben gehen kann. Die Stimmen von Doro und Tarja wollen nich miteinander harmonieren. The Seer nur mit Tarja is Top aber als Duet mit Doro Pesch - gewöhnungsbedüfrtig.

03 Lost Northern Star [Tägtgren Remix]

Einer der Besten Remixe, den ich jemals gehört hab. Am anafng hab ich leise gelacht als ich gelesen hab das Pain ein Remix von Lost Nortrhern Star gemacht hat - weil Pain ein Lied mit Anette auf ihrem neuen Album aufgenommen haben- Er is härter als die ursprungsfassung. Würde man die original Version nich kennen, wäre der Pain remix sogar viel besser.
Das zeigt Tarja könnte ruhig öfter mit Pain zusammenarbeiten.

04 Wisdom Of Wind

Ürsprünglich war dieses Lied für die Olympischen Spiele letzten Jahres geplant. aber durch eines strafen zeitplans Tarjas konnte dieser nich mehr aufgenommen werden. Ihr hat jedoch das Lied sogut gefallen das sie es trotzdem noch für die fan edition MWS aufnehmen wollte. Und da muss ich sagen zum Glück. Es ist eines der großartigsten Lieder das ich jemals gehört habe und stimmlich zeigt Tarja was sie auf dem kasten hat und das ricgrig. Beim ersten hören hat es mich in Stauene versetzt (einer der wenigen Gründe warum ich mir MWS nochmal geakuft habe). Es ist eine sehr ruhiges aber dennoch kräftiges Lied und hat ein chinesisches Feeling. Ach dieses Lied kann man nicht in Worte beschreiben.

05 The reign [Score Mix]

Es ist einfach The reign nur ohne Text. Und man merkt richtig das the reign ursprünglich als Instrumental Song geplant war. So kommen auch die Trommeln so richtig zur geltung.

06 Die Alive [Alternitive]

Ich hab bei dme Remix noch nich herausgefunden was so anders zur normal Version ist.

07 Boy and The Ghost [Izumix]

Immernoch eine sehr schöne Ballade die so richtig zum Winterpasst. Bei diesen Remix wurden nur die Band parts wegelassen und nur mit Streichern und Klavier begleitet. So bekommt der Song noch ein ganz anderen Charm.

08 Calling Grace [Full Version]

Bei der Version frage ich mich wieso sie nich auch so auf dem Album erschienen ist. Denn in dieser Version hört man zusaätzlöich noch das Cello und macht das Lied nochviel besser.

09 Lost Northern Star [Ambience Sublow Mix]

Wieder ein Lost Northern Star Remix. Das is glaub ein remix der remixe willen, einfach ein Remix halt und beiweitem nicht so gut wie der Pain Remix.

Dann kommen nur noch vier live Tracks [Damned and Divine; You Would Have Loved This; Our Great Divine; Ciarán's Well] zu denem man nicht viel sagen muss. Tarja ist live einfach gorßartig.

FAZIT:
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Diese limitierte Fan Version ist besonders für die geeignet die sich immer noch am überlegen sind ob sie MWS kaufen sollen oder nicht und für hardcore sammler.

Vielleicht hätte Unisversal überlegen sollen statt den ganzen Remix Versionen (die auch auf der The Seer EP sind), kompletzt durch Live Tracks zu ersetzen, denn dann hätte ich gesagt es ist ein muss für jeden tarja Fan is). Aber das berücksichtige ich nich in meiner Wertung ;)

Positiv noch anzuführen ist das die lyrics von Wisdom of Wind und Enough und The Seer im Booklet enthalten sind. Oft hab ich schon erlebt das Bonus Tracks in der Lyrics gar nicht mehr aufgeführt sind.
Außerdem ist auch noch ein Tarja Poster Enthalten.

Mit den ganzen Abzügen würd ich der Version trotzdem 4 1/2 Sterne geben, da es die hier nich gibt... gibt es glatte 5 Sterne.
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am 25. November 2007
Was für eine Stimme! Welch ein Ausruck! Was für grossartige Kompositionen! Als Metal-Fan der allerersten Stunde (seit mittlerweile 28 Jahren) hatte ich mir von diesem Album eigentlich gar nichts erwartet. Dann mehr durch Zufall als Sonderangebot gekauft, läuft die Scheibe nun schon seit Tagen ununterbrochen rauf und runter. Mit Gothic oder gar Metal hat das ganze eigentlich gar nichts mehr zu tun, aber dies ist auch gar nicht mehr gewollt. Hier wird OPER zelebriert und zwar auf einem durchaus massenkompatiblen Niveau, das allerdings auch wirkliche Musikliebhaber regelrecht verzaubern kann. Feine Produktion, gelungene Spannungsbögen, passende (niemals übertriebene) Arrangements und opereske Emotionen, die bis an die Grenze des pos. erträglichen gehen. Und über allem thront diese Stimme, die klar und von jeglichem (Nightwish-) Bombast befreit alle Tücken und techn. Schwierigkeiten des Sets nicht nur meistert, sondern selbst definiert. Natürlich auch hier das obligatorische Wort zu den ehemaligen Bandmitgliedern. Nightwish ist mit Dark Passion Play kompositorisch und technisch sicher eine der besten CDs des Back-Katalogs der Band gelungen. Im Gegensatz zu diesem Opus bleibt die neue Nightwish aber auf einer eher mechanischen Ebene stehen, im Mittelpunkt die reine theoretische kompositorische Arbeit und die technische Brillianz der Musiker. Die austauschbare Durchschnitts-Stimme der sicherlich netten neuen Sängerin hilft da auch nicht weiter (und sollte wohl auch gar nicht). Herzlichen Glückwunsch Tarja, kann ein Meilenstein werden (die Auskopplung I walk alone, ist dies ja schon). Ganz klare 5 Sterne für diesen unerwarteten Volltreffer!!
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am 14. November 2007
Ich fange gar nicht erst an Vergleiche zu ziehen mit NW.
Denn die sind bei dem ersten Soloalbum von TT nicht wirklich angebracht.
Was recht zügig auffällt ist die wirklich gute Abmischung fast jedes Liedes.
Die Drums sind knackig, ebenso wie der Bass und die E-Gitarren.
Die Streichereinlagen (vornehmlich Geigen) und die verschiedenen Choräle gefallen mir auch gut.

Natürlich interessiert es jeden wie der Gesang ist...
Und da muss ich sagen das dieser suberb ist.
Ich denke das TT nie klarer gesungen hat.Die Stimme ist wirklich aussergewöhnlich.Von teils tiefen Gesängen bis zu fast Enya gleichem Gesang findet der geneigte Zuhörer alles was das Herz begehrt.

Die Mehrheit der Lieder an sich ist Metallastig mit integrierten leiseren Passagen, aber auch Raum für die Studiomusiker und deren Instrumente.
Mir haben die relativ ruhigen Stücke dabei mehr gefallen als die Metallastigen.
Mein Highlight ist dabei "Calling Grace".

Allerdings wo Licht ist, ist auch Schatten.
Der Coversong "Poison" ist echt grausam.
Keine Ahnung wie Alice Cooper den gefunden hat (wenn er ihn je gehört hat), aber der Song ist erstens vollkommen neben der Schiene was den Rest des Albums angeht und noch dazu bescheiden gesungen.Den hätte sich TT echt schenken können.

Was die Bonustracks angeht so finde ich die witzigerweise besser als die "originalen" Songs.

Was den Vergleich von ODIN mit Weihnachtssong angeht so kann ich diesen übrigens nicht teilen.Wenn das Album hier nen Weihnachtsabend begleiten soll, dann muss der Rest der Familie aber sehr tolerant sein :)

Fazit:
Wer TT mal endlich wirklich mit guter Stimme Singen hören möchte, kommt um Ihr Soloalbum nicht herum.
Man sollte keine Abneigung gegen Choräle und Streichereinlagen haben, da diese in den meisten Songs vorkommen.
Da mir "Poison" Null Komma Null gefallen hat und der mich richtig geärgert hat ziehe 1 Punkt ab.
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am 22. Januar 2008
Hallöchen zusammen,

aufmerksam bin ich geworden, weil hier der erste Rezessor (schreibt man das so? *grübel) auf mywinterstorm.com verwiesen hatte!!
Danke hiermit nochmal ;-)

An meinem Geburtstag bekam ich einen Gutschein für ein grosses "Drogerie-Haus" mit CD-Abteilung - da habe ich mir dann gleich "My Winterstorm" gekauft.

Also, ich muss sagen - es ist wirklich eine ganz tolle CD geworden und ich hoffe, Tarja wird im Alleingang an ihren Erfolg bei Nightwish anknüpfen.

Ansonsten muss ich noch darauf hinweisen, dass die CD sogar meiner Mutter (fast 65 Lenze (-: ) auch sehr gut gefällt
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am 19. November 2007
Ich bin ein ehemaliger Nightwish Fan. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich als Hörer von sehr guter Musik in mehrere Stilrichtungen bewege. Von Metal bis zur steifsten Oper gelangen alle guten Klänge in meine Ohren. Doch bevor ich zu weit schweife möchte ich mich doch lieber zu diesem Album äußern.
Man sollte beachten, dass es Tarjas erstes Werk alleine ist. Sie hat mit großen Songwritern und Musikern zusammen gearbeitet um ihren Traum von einem Soundtrack ähnlichen Album zu verwirklichen. Ich denke, dass ihr das gelungen ist. Sie wollte bestimmt nicht in die Fußstapfen von Lisa Gerrard oder Loreena McKennitt treten. Das würde auch gar nicht gehen, weil Tarja Turunen eine ausgebildete Opernstimme besitzt. Das heißt, sie müsste sich die Kraft in ihrer Stimme zurück halten und das würde wahrlich aufgesetzt klingen. Ich erinnere mich hier an ein Duett mit Sabine Edelsbacher von der Metalband Edenbridge. Dieses Duett war für meine Ohren furchtbar, weil sich Tarja Turunen sehr zurück gehalten hat und ein erfahrener Hörer hört sowas. Auf ihrem eigenen Werk hält sie sich alles andere als zurück. Hier lässt sie ihren Fantasien freien Lauf und hat das gemacht, wozu sie immer Lust gehabt hat. Bei Nightwish konnte sie ihre eigenen Songs nicht einbringen, weil es ihr untersagt wurde.

In ihrem eigenen Werk legt sie all ihre Gefühle und Emotionen in ihre Stimme. Mal klingt sie traurig, mal wütend und dann auch mal wieder verrückt. Sie spielt mit ihrer Stimme und das ist letztendlich was mir bei diesem Album am besten gefällt. Sie geht stimmlich aus sich heraus und probiert etwas Neues. Und ihre Version von Poison gefällt mir einhundert tausendmal besser als die Versionen, die es schon in anderen Musikrichtungen gegeben hat. Eine gekonnte Version und ich denke Alice Cooper wird froh sein, dass sein Song nicht mehr mit Techno Musik gespielt wird.

Auch denke ich nicht, dass Tarja krampfhaft versucht Nightwish Fans oder auch alte Nightwish Fans an sich zu reißen. Das hat sie nicht nötig, sonst hätte sie das schon zu den Zeiten gemacht, als die Trennung von Nightwish aktuell wurde.

Sie probiert hier einiges aus und spielt mit den verschiedenen Elementen, was auf den Zuhörer manchmal etwas befremdlich wirken könnte. Man muss hier den Abstand von Tarja-Nightwish und Tarja-ohneNightwish gewinnen, ansonsten artet das Zuhören in einem Desaster aus. Es klingt nicht krampfhaft zusammen gewürfelt, sondern frei. Sie ist nach ihrem Gefühl gegangen und dies bestimmt das gesamte Album.

Das Album erzählt eine Geschichte, es ist also ein Konzeptalbum. Die Geschichte wird mit den Soundtrackmelodien begleitet. Und nun nochmal schnell etwas zu Lisa Gerard. Tarja hat mit Hans Zimmer zusammen gearbeitet und er hat mit ihr zusammen einen sehr guten Weg gefunden, ihre Stimme in ihrer Geschichte zu verwirklichen. Wenn er es besser gefunden hätte, das ein Song Lisa Gerard singt, dann hätte er sich Lisa Gerard auch geholt.

Für mich ist dieses Album mehr als gelungen. Tarja wird ihren Weg alleine gehen, auch wenn es für sie sehr schwer werden wird. Viele ihrer alten Fans erwarten einfach, dass sie so etwas wie bei Nightwish bringt. Ich denke, man darf ihr Werk nicht mit den Werken von Nightwish vergleichen. Bei Nightwish konnte sie nur ihre Stimme einbringen und mehr nicht. Hier konnte sie nicht nur ihre Stimme einbringen und somit ist es nicht verwunderlich, dass ihr Werk anders und vielleicht befremdlich wirkt.

Kauft dieses Album, damit es von dieser wundervollen Stimme noch viele weitere Werke gibt. So eine Stimme und ein Talent gibt es nicht sehr oft in der Musikbranche und wenn es sie gibt, dann sind sie der breiten Masse unbekannt. Ich denke hier an Untoten und Schneewittchen. Sie sind zwar "Szene" bekannt und den Hörern, die nicht zu feige sind mal in den dunkleren Regalen zu stöbern aber so bekannt wie Rosenstolz sind sie leider noch nicht.

Doch bevor ich wieder ausschweife, beende ich mein Kommentar ;)

für die schnellen Leser: Kaufen, ist nicht wie Nightwish aber als erstes Solowerk einfach nur wundervoll!!!
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am 17. Dezember 2007
Das neue Nightwish Album "Dark passion play" (welches mir übrigens sehr gut gefällt) ist ja schon länger erhältlich und nun zieht auch Tarja Turunen, die Ex-Sängerin von Nightwish, mit ihrem Solo-Debüt im Gothic-/Melodic-Rock-Bereich nach. "My Winterstorm" als reines Metal-Album zu bezeichnen wäre vielleicht etwas weit ausgeholt, da sich hier harte, melodische Bombast-Nummern mit langsameren, romantischen oder auch tragischen Stücken abwechseln. Das Konzept erinnert zwar stark an "Vinland Saga" von Leave's Eyes (ist übrigens auch eine sehr geile Scheibe), hebt sich musikalisch allerdings von diesem ab.

Es ist aber ein Konzept, das aufgeht und mir persönlich sehr gut gefällt. Das Produzententeam, das Tarja unterstützte, hat ein astrein und sauber produziertes Album hingelegt, das kaum Schwächen offenbart. Die Songs sind sehr abwechslungsreich und auch auf Tarja's Gesang sehr gut abgestimmt. Dieser ist, wieder einmal, über jeden Zweifel erhaben. Es klingt, wie schon zu Nightwish-Zeiten, unheimlich gut, wenn man Rock/Metal mit der Opernhaften Stimme einer Ausnahmesängerin, wie Tarja Turunen es ohne Zweifel ist, zu verbinden.

Die 18 Songs sind durchweg gelungen. Es wechseln sich, wie schon eingangs erwähnt, bombastische Metal-Stücke, die teilweise durch Orchester und Chöre unterstützt werden, mit traumhaften Balladen, Intros und musikalischen Übergängen ab. "My Winterstorm" bietet über 60 Minuten sehr gute musikalische Unterhaltung. Auch was die Songs angeht, gibt es, meiner Meinung nach, bis auf das sehr merkwürdige und gewöhnungsbedürftige "Ciarán's Well" keine Ausfälle. Gut, die Coverversion des Alice Cooper-Klassikers "Poison" kommt nicht annähernd an das Original heran. Schlecht finde ich "Poison" allerdings nicht. Stärkster Song des Albums ist meiner Meinung nach das bombastische "My little Phoenix", das auch durch seinen melodischen und eingängigen Refrain sofort ins Ohr geht und sich dort einbrennt und die wunderschöne Gänsehaut-Ballade "Our great divide". Auch die Single "I walk alone", die härteren "Lost Northern Star" und "Die Alive" oder die gefühlvolle Ballade "The Reign" gehören zu den Songs, die bleibende Eindrücke hinterlassen. Was ich außerdem noch seht positiv finde ist, dass sich Tarja's Musik von Nightwish unterscheidet. Auch wenn die Musikrichtung oder der Musikstil gleich sind, klingt "My Winterstorm" zum Glück nicht, wie eine billige und ideenlose Nightwish-Kopie.

Ich kann "My Winterstorm" jedem empfehlen, der sich gerne Bands wie Nightwish, Leaves' Eyes, Sirenia, Elis, Within Tempation, etc. reinzieht. Wenn ich mal ganz ehrlich bin, gefällt mir Tarja's Silberling sagar noch einen Tick besser als Nightwish's "Dark passion play" (auch wenn man beide Alben nicht unbedingt miteinander vergleichen sollte) und er wird ganz sicher noch so einige Runden in meinem CD Player drehen müssen.
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