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Kundenrezensionen

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am 12. März 2007
Wie immer kommt man etwas schwer rein in die neue Incubus CD, was aber schon immer so war, daher habe ich die Werke der Band immer öfter angehört, bevor ich mir ein Urteil gebildet habe. Wiederrum belegen Incubus, dass sie einer der besten Balladenschreiber sind mit Songs wie "Love hurts" oder "Dig", die durchaus mit "I miss you" oder "Drive" vom Durchbruch "Make yourself" mithalten können. Ein Stern Abzug, weil die schnelleren Nummern für meinen Geschmack etwas gewollt klingen, aber die eindrucksvolle Gitarrentechnik von Einzinger macht die Nummern trotzdem interessant. Fazit: Abwechslungsreich, untypisch und überraschend, ein gefahrloser Kauf für Incubus-Fans.
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am 30. Mai 2007
Wer sich diese Scheibe zugelegt hat, weil ihm/ihr eingängige Single-Hit "Love Hurts" so gut gefällt wird wahrscheinlich nicht die hellste Freude mit der CD haben. So eingängig melodisch sich diese Nummer präsentiert, repräsentiert sie aber durchaus nicht diese CD. Da sind wie gewohnt bei Incubus gewaltige Kanten und fette Rockriffs, komplizierte Rhythmen und exzessiver Rockgesang(?) dabei. Eine Produktion wie man sie eben von Incubus erwartet. Kein Main-stream eben. Aber es gelingt ihnen immer wieder eingängige Melodien in etwas komplizierte Rocksongs zu verpacken( Anna Molly z.b.). Und dann shocken sie nach dem erwähnten "Love Hurts" mit dem schnellen punkig verzerrten "Light Granades" (das durchaus verzichtbar erscheint). Für den anspruchsvollen Rockfan eine durchaus abwechslungsreiche Rock-Scheibe. Für Main-Stream Rock-fans aber mit Vorsicht zu geniessen.
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am 19. November 2006
Das neue Album ist fantastisch! Auch wenn Mike behauptet es würde sich anhören wie 13 Songs von 13 verschiedenen Bands, erkennt man doch eine gewisse Kontinuität, zum Glück! Mein erster Eindruck ist, dass das Album eher ruhiger gestalltet ist, melodisch auf höchster Ebene, kreativ wie eh und jeh, aber auch sehr rockig (A Kiss To Send Us Of, Anna Molly, Light Grenades, Rogues!!).

Gleich zu Anfang eine Überraschung, Quicksand wirkt neu, es wirkt futuristisch, was vor allem an den Instrumenten liegen mag.

Bei A Kiss To Send Us Of kommt der erste Adrenalin-Schub und die Riffs kommen wunderbar ungehalten daher.

Dig, "The heaviest thing, we've ever made" (Einziger), sollte eigentlich ein R'n B Song werden, klingt dafür aber doch wie ein klassischer Rocksong. Seehr geil.

Anna Molly hat jeder Incubus-Fan wahrscheinlich schon gehört. I picture your face at the back of my eyes... Alternative der Güteklasse A mit Ohrwurm-Garantie.

Love Hurts ist der erste eher langsame Track, allerdings finden wir auf dem ganzen Album keine Fortsetzung von "Here in my Room" was ich persöhnlich ein bisschen schade finde. Man wird jedoch großzügig entschädigt! Wie auch immer, Love Hurts ist einfach schön.

Light Grenades! Der Titelsong, aber wo sind wir denn hier gelandet? Wer sich noch an Fungus Amongus erinnert wird sich freuen, dass die Band nichts von ihrem Feuer eingebüßt hat, wie man in der bei manchen Songs nach "A Certain Shade of Green" hätte denken können. Für Light Grenades braucht man Rockschutzfaktor 100 um nicht gleich weggefegt zu werden.

Earth to Bella könnte anders nicht sein. Leise. Ruhig. Denkste! Nach den ersten 43 Sec. wird man eines besseren belehrt. Zwischendurch bekommt man seine Erholungspause um dann bei einem lauten WHOOO wieder los-zu-rocken.

Oil and Water: Wer einen CD-Spieler im Auto kann sich auf schöne Mit-Sing-Lyrics einstellen! Zum Abrocken sollten wir aber noch etwas warten.

Diamonds & Coal ist ähnlich, schöne Melodie, klassische Struktur, nette Lyrics (welche im übrigen wieder allgemein weniger Politisch geworden sind). Und num zum Feuerwerk:

ROUGES! Wer weiß was einen erwartet, bekommt schon beim Into Herzklopfen, aber dann: Wer sich nach der ersten Minute nicht bewegt, kann es nicht mehr! Rouges ist schnell, Rogues ist laut! Man kann es gepflegt Krachen lassen!

Paper Shoes, für alle die Müde geworden sind gibt es jetzt etwas zum Ausruhen. Dieser Track ist wunderbar melodisch. Von den langsameren Stücken, für mich persöhnlich, eines der Besten.

Pendulous Threads gibt uns noch einamal einen Tritt. Einziger lässt es wieder schräg schräppen, dann folgt ein nettes Zusammenspiel von Gitarre, Bass, Drums, Gesang und... und? Wo ist Chris Kilmore auf diesem Album eigentlich geblieben? Seine Rolle ist dieses mal eher dezent ausgefallen. Man darf hoffen das er sich auf den Konzerten etwas mehr austoben darf.

Als letzter Track verwöhnt uns Boyd nochmal mit einem Vocal Mix, Earth to Bella (Part II). Man könnte es auch als Outro bezeichnen. Ab hier können wir dann ausklingen lassen.

Das Album setzt meiner Meinung nach die hohe Qualität von Incubus-Songs nahtlos fort. Bei dieser Band braucht man sich vorläufig keine Sorgen zu machen das auch nur ein Song schnell langweilig wird.
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am 8. Januar 2007
Über einen Monat hab ich gebraucht, um einen rechten Zugang zu diesem Werk zu bekommen, mit dem Incubus mal wieder bravourös gezeigt hat, zu was sie fähig sind.

Ich sehe mich vor vier Wochen hier sitzen, die lang verfolgte Scheibe demütig in den Händen haltend und dann sehnsuchtsvoll meinem Marantz-Player übergeben. Behäbig und königlich wird sie verschluckt und während sich die Welt nur noch um sie dreht, beginnt auch sie sich zu drehen...

Quicksand erhebt sich. Es geht weiter, Sprung um Sprung. Man hat sie nach einer Dreiviertelstunde durchgehört und sitzt allein gelassen und verdattert da und hat im Prinzip überhaupt nicht begriffen, was da gerade durch unseren schönsten Sinn eingeschleust über unsere Kopfhaut gefegt ist.

Ich wartete eine Viertelstunde, trinke einen Tee und drücke dann noch einmal "Play".

Lied für Lied habe ich mir diese Platte erarbeitet. Einges hab ich nicht begriffen. Warum zum Beispiel das Lied "Light Grenades" der Aufmacher und Namensgeber der Platte ist, was das einminütige Gekrüppel vor "Pendulous Threads" soll und im Endeffekt auch was Incubus da überhaupt wieder angestellt hat: Musikalisch sind sie anspruchsvoller und experimenteller geworden und haben das kombiniert mit dem immer wieder auftauchenden Gefühl von .... Popmusik?! Alles klar? Für mich nicht. Das einzige, was ich weiss, ist dass das Resultat großartige musikalische und emotionale Facetten hat. Im einen Moment tut es richtig weh, im nächsten ist es wieder wunderschön. Wenn ich die Artworks im Booklet richtig deute, könnte das Incubus' erklärtes Ziel gewesen sein.

Es ist ein schwieriges Album, wahrscheinlich Incubus schwierigstes bis dato. Trotzdem ist es großartig und eine absolute Kaufempfehlung, wahrscheinlich weil es wesendlich tiefer ist, als das meiste, was man sonst überhaupt kaufen kann.

Wer hier mehr oder minder vergeblich nach dem straighten Rock der alten Incubus-Alben sucht, sollte sich unbedingt die einzige CD der Band von Boyds und Einzigers Brüdern ansehen: "Dirty Sexy Knights in Paris" von "Audiovent"!
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am 4. Dezember 2006
Incubus haben den Zenit ihres Schaffens noch lange nicht erreicht.

Mit "Light Grenades" entwickeln sie ihre Musik, wie erwartet, weiter. Sie haben völlig neue Ideen in ihre Songs eingebracht.

"Quicksand" (Song 1 und etwas Intro) ist gleich ein gutes Beispiel; ein interessanter, gerade zu hypnotisch wirkender Sound, der den Hörer auf den neuen Incubus Sound vorbereitet und einstimmt.

Fans von "Make Yourself", "A Crow Left of the Murder" und Co. müssen aber keine Angst haben. Incubus bleibt Incubus!

In "A Kiss to Send us Off", "Light Grenades" oder "Anna Molly" bekommt man eine ordentliche Portion Incubus' Crossover und Fans von Liedern wie "Drive" oder "Wish you were here" werden mit den Songs "Dig", "Love Hurts" oder "Paper Shoes" ihren Spaß haben.

Das soll aber nicht heißen, dass diese Lieder auf die alten Alben passen würden, man hört zwar bei ein paar Songs eine gewisse Ähnlichkeit, vorallem zu dem Album "A Crow left of the Murder", aber alles in einem ist "Light Grenades" nicht mit dem Alten zu vergleichen. Der Song "Oil and Water", um noch ein Beispiel zu nennen, zeigt diesen Fortschritt deutlich.

Was wäre uns auch langweilig wenn uns Incubus immer das selbe liefern würde, oder?

Insgesamt ist das Album ist sehr gut und ausgewogen.

Für jeden sollte etwas dabei sein, nicht nur für Fans!

Wenn die Scheibe einmal im CD-Player liegt, ist eine Fernbedienung zum weiterschalten nicht mehr nötig.
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am 19. Februar 2007
Incubus sagten letztens in einem Interview, dass sie sich mit der neuen CD dem Mainstream völlig abwenden und was aussergewöhnliches präsentieren wollten. Das klingt doch schon mal interessant. Ganz so weit würde ich mich da allerdings nicht aus dem Fenster lehnen. Denn auch wenn die neue Platte wirklich gut ist, so gleitet sie dann doch über den so genannten Main Stream... wenn auch im Zickzack-Kurs.

Wer noch deren letzte Scheibe "A crow left of the murder" im Ohr hat, wird sich beim hören von "Light Grenades" zumindest erstmal wundern. War Incubus damals noch ungewohnt hart und direkt, kommen sie diesmal wieder etwas ruhiger zur Sache. Aber man ist es ja fast schon gewohnt, dass sich Incubus bei jedem Album ein bisschen neu erfinden. Diesmal allerdings hätten sie noch ein bisschen auf der "A crow..."-Schiene rumreiten dürfen, weil das meiner Meinung nach besser zu ihnen passt, als die seichten Töne. Klar, ist "Light Grenades" ein schönes Album: schöne Melodien, schöne Gesangslinien, schöne Songs... alles schön. Aber genau das stört ein bisschen. Es hätten ruhig ein bisschen mehr Ecken und Kanten sein dürfen, ein bisschen ausgefallenere Vocals und ein bisschen mehr von dem, was versprochen wurde: no mainstream.

Anspieltipps:

3. Dig, 4. Anna Molly, 9. Diamonds and coal, 12. Pendulous Threats (das Intro ist etwas lang und kann übersprungen werden)... übrigens wird die Aussage "kein Mainstream" mit Track 5 "Love Hurts" komplett ausser Kraft gesetzt. Wenn der Song nicht kommerziell ist, dann weiss ich auch nicht.
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am 2. Dezember 2006
Man muss Ihnen Recht geben. Das Album klingt manchmal wirklich als währen die Songs von unterschiedlichen Bands eingespielt worden. Das Album beginnt vielversprechend mit dem wirklich schönen Openern "Quicksand" und "A Kiss To Send Us Off", gefolgt von der Ballade "Dig" in der die Gitarre dem ganzen etwas schön athmosphärisches gibt. Als nächtes kommt "Anna Molly". Verständlicherweise die Single, da ebenfalls einer der besten Songs auf diesem Album. Mit "Love Hurts" wird der Tiefpunk des Albums eingeleutet. Bestenfalls schön anzuhöhren lässt dieser Song die sonst typische Incubus Genalität vermissen und höhrt sich an, wie viele andere Balladen die sonst so im Radio laufen. Das Gitarrensolo ist schön gespiel, kann den Song aber nicht retten. Viel Geräusch, wenig Inhalt: So lässt sich in etwa der Titeltrack "Light Grenades" beschreiben. 2:20 Minuten Kreativität die an sich selbst erstickt, weil nicht wirklich eine Hookline enthalten ist. "Earth to Bella Part 1 " vereint simple Lagerfeuer Gitarre mit Krach. Weiter zum nächten Titel. "Oil And Water" ist schön anzuhöhren, aber kein wirklicher Höhepunkt des Albums. "Diamonds And Coal" fällt in die selbe Kategorie wie "Love Hurts". Ein weiterer Track der nichts besonderes aufzuweisen hat außer, dass er angeblich von Incubus eingespielt wurde. Endlich Incubus! "Rogues" erinnert stark an das letzte Album. Hier wird wieder gerockt und mit Incubus typischen Melodien nicht gegeizt. Leider fällt "Paper Shoes" wieder in die Kategorie "schön anzuhöhren, aber nichts Besonderes". Ein schöner Refrain weiter nichts. Den letzten Höhepunkt des Albums bildet "Pendulous Threads" und bedient sich der selben Zutaten wie "Rogues" um einen guten Rocksong abzugeben. "Earth To Bella Part 2" ist in soweit noch einer erwähnung wert, dass dieser Teil mit besseren Ideen gefüttert wurde als der Erste. Leider macht dies noch keinen Hit. Im Endeffekt hätte man den Track nicht Teilen müssen.

Es sie erwähnt, dass ich dieses Album sehr mag. Es ist nur so, dass ich sämtliche anderen Alben von Incubus besitze und daher doch mehr erwartet habe. Allen Fans möchte ich an dieser Stelle raten sich dieses Album zu kaufen, denn es ist immer noch besser als 80% aller anderen Alben, die zu Zeit im Umlauf sind.
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am 5. Mai 2007
ich zähle ehrlich gesagt nicht zu den eingefleischten incubus-fans. das liegt aber einfach nur daran, das ich mich mit der band noch nicht wirklich befasst habe. bis auf die berühmten stücke war mir nichts bekannt. deshalb kann ich an die bewertung dieses albums auch ganz objektiv und unvoreingenommen drangehen.

aber ich muss ehrlich sagen, dieses album ist eine wucht - abwechslungsreich, kraftvoll, intensiv und unheimlich rockig!

für freunde guter, ehrlicher rockmusik ist diese platte uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 17. Dezember 2006
LIGHT GRENADES geht den bereits durch die vorige INCUBUS-CD "A.C.L.O.T.M." von mir befürchteten Schritt weiter, in die bereits damals angedeutete Richtung. Überwiegend zeigen sich die Kompositionen auch auf dieser CD rhythmisch eher uninteressant bis glattgebügelt, mit vielen 8tel Bass/Gitarren Figuren, die sich teilweise mit bemühten Schrammelgitarren und wenig mitreißenden Melodien mischen.

Gewohnte INCUBUS Perlen sind hier leider nicht mehr zu finden.

Die Qualitäten dieser Band flackern auch auf dieser CD lediglich ab und zu auf.

Ein noch interessant klingendes Intro (was gleich den ersten CD Titel darstellt), führt zu einer amtlichen Rocknummer, die einen Hauch MEGALOMANIAC (erste Single der Vorgänger CD) mitbringt, diesem Stück allerdings insgesamt leicht hinterher hinkt. Dennoch gehört dieser Song für mich zu den besseren auf LIGHT GRENADES.

Genau wie ROGUES (was soll allerdings dieses Piano da drin?),

PENDULOS THREADS (erinnert an die einst vorhandene Experimentierfreudigkeit dieser Band),

und LIGHT GRENADES (treibt gut und hat Energie).

Von den ruhigeren Titeln gefällt mir noch DIG am besten, der trotzdem irgendwie einfach dahin plätschert.

Die vorab veröffentlichte Single ANNA MOLLY schrammelt in einer Mittelmäßigkeit herum, in der sich auch der Song EARTH TO BELLA befindet, der für mich völlig unverständlich in PART I und PART II "zerfadet" wurde (im Intro von Part I finden sich eine liebliche Akustikgitarre mit Akkordion - Weia!!!).

Die krampfhafte Unterteilung hebt die schwachen Komposition dieses Songs eigentlich noch hervor.

Auch im Mittelfeld der Mittelmäßig befindet sich der Song DIAMONDS AND COAL, dessen Glattheit kaum noch zu übertreffen ist. Dennoch hat hier die Melodie einen gewissen Reiz.

Tiefpukte sind für mich die Titel LOVE HURTS, OIL AND WATER (der Text will sich einfach nicht so richtig in den Song einfinden; das rhythmische Arrangement ist kaum erträglich) und PAPER SHOES, der mich bei der Bewertung schon fast ratlos macht.

Trotzdem die CD mit 47min:46sec Gesamtlänge nicht als wirklich lang zu bezeichnen ist, langt es irgendwie diesmal dann einfach auch.

Haben mich die CDs "SCIENCE", "MAKE YOURSELF" und "MORNING VIEW" (die sicherlich vereinzelt ebenfalls schwächere Momente besitzen), mit teilweise ergreifenden Songs zu einem echten Fan werden lassen, verleitet mich LIGHT GRENADES dazu das Mittelmaß als gut zu befinden.

Und selbst die stärkeren Songs dieser CD befinden sich in gefährlicher Nähe der post-Grunge Ära, der INCUBUS in früheren Songs bisher erfolgreich eigenständig fern geblieben ist.

Eine sehr gute Band,

mit charismatischen Sänger,

legt ein sehr gut produziertes,

sehr gut klingendes,

teilweise durchaus rockendes,

aber leider völlig höhepunktloses Album vor,

welches gesichtslos und verwechselbar im Alternativ-Rock Einerlei zu verschwinden scheint.

Vieles klingt bekannt,

einiges langweilig,

und die stärkeren Songs der CD haben es schwer im Vergleich zu älteren Songs wie DRIVE, NICE TO KNOW YOU, REDEFINE oder NOWHERE FAST (um nur einige zu nennen!).

Auch nach mehrwöchigem Genuss kann ich mir diese CD einfach nicht schöner hören.

Kritische 3 Sterne, die mich persönlich entäuschen.

Allerdings bringt mir diese CD "A.C.L.O.T.M." wieder etwas näher, die verglichen mit LIGHT GRENADES einfach doch noch mehr bietet.

Bleibt die Hoffnung, dass die nächste CD nicht ähnlich glatt wird, denn das geht kaum noch.
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am 12. Dezember 2006
Incubus ist eine Ausnahmeband und kaum jemand wird bestreiten, dass sie zu den innovativsten, kreativsten, sympathischsten und größten Bands unserer Zeit gehören. Kein Album gleicht dem anderen und nichtsdestotrotz weiß ein jedes auf seine persönliche Art zu gefallen.

Knapp 3 Jahre nach "A crow left of the murder" dem meiner Meinung nach schwächstem Album der Band, erschien jetzt Light Grenades. Und um es vorwegzunehmen, kommt es extrem dicht an das Ausnahmealbum "Morning View" heran. Dichter als ich es für möglich hielt.

Dabei kommt dem Album vielleicht zu Gute, dass die Vorabsingle "Anna Mölly" zwar ein guter aber keineswegs ein herausragender Songs à la "Megalomaniac" oder "Wish you were here" ist. Denn krankte der Vorgänger meiner Meinung nach sehr daran, dass kein Song des Albums "Megalomaniac" auch nur im Ansatz das Wasser reichen konnte, bietet "Anna Molly" einen guten Vorgeschmack, macht aber gleichzeitig Lust auf mehr. Und - und das ist das Schöne - die Lust auf mehr wird komplett befriedigt. Das Ganze startet ungewöhnlich mit "Quicksand" und ließ mich ähnlich rätselnd zurück wie damals der Opener "Prelude 3.0" auf Slipknots letzter Platte. Aber das Ganze hat wirklich seinen Reiz und ist ein perfekter mystischer Eingang in das folgende Spektakel. Denn in "Kiss to send us off" geht es weitaus rockiger zur Sache. Eine adrenalingeladene Crossovernummer, die auch auf "Make yourself" oder "Morning View" hätte vertreten sein können. Danach kommt "Dig", eine ruhigere, hymnenartige Midtemponummer. Wunderschön und ein legitimer "Drive" Nachfolger. Nach "Anna Molly" kommt die erste Ballade. "Love hurts" zeigt einmal mehr, dass kaum eine Band so schöne emotionale Songs fabrizieren kann wie Incubus. Der schönste Incubus Liebessong seit "I miss you". Danach folgt ein radikaler Wechsel. Von der Landstraße geht es auf die Autobahn und es wird beschleunigt bis zum geht nicht mehr. Ehrlich gesagt hätte ich Incubus einen Song wie "Light Grenades" fast nicht mehr zugetraut. Ein Song, der durchaus auf der S.C.I.E.N.C.E hätte sein können; ein Song, wie ihn System of a down nicht besser hinbekommen hätten; ein Song, der am Ende gar ein wenig an Atari Teenage riot erinnert und neben "Dig" zu meinen absoluten Highlights auf diesem Album gehört. Weiter gehtŽs mit "Earth to Bella I", das zusammen mit "Part II", dass das Album als letzter Track beschließt, eine kunstvolle Träumerei ist. Ruhiger geht es auch bei Track 8 und 9 zu. "Oil and Water" und "Diamonds and Coal" sind Popsongs, wie Coldplay etc. sie nie werden schreiben können. Gerade "Oil and Water" ist sehr gefühlvoll und großartig aufgebaut und mit einem wunderbaren Refrain versehen, bei dem Brandon Boyd abermals seine großen sängerischen Qualitäten offenbart. "Rogues" ist dann wieder ein typischer, funkiger Incubus Song, der wieder ein ganzes Stück härter aus den Boxen strömt. "Paper Shoes" - die aktuelle Single in Japan - ist ein leiser, latinoartiger Song, der meiner Meinung nach genau wie die älteren Stücke "Southern Girl" oder "Mexico" von den letzten Alben zu kitschig ist. Für mich ein hörenswerter Song, aber dennoch der Schwächste. Der vorletzte Song, "Pendulous Threads", ist dann wieder ein schnelleres Stück, das mit seinem noisigen Anfang und seinem jammenden Mittelteil, am ehesten von allen Songs mit der letzten Platte zu vergleichen ist. Auf alle Fälle sehr interessant und vielseitig.

"Light Grenades" ist ihre ruhigste und melodiöseste Platte. Man merkt ihr die intensive, Monate lange Arbeit deutlich an. Kein Song gleicht dem anderen, jeder ist auf seine Weise ein eigenständiges Kunstwerk, bei denen auch die Texte von ganz hoher Qualität sind. Und eine derartige Eigenständigkeit ist meiner Meinung nach das größte Kompliment, was man machen kann. Dennoch bleibt es hinter "Morning View", weil mir ein wenig das Tempo und die Härte gefehlt haben. Riffs wie sie auf "Make yourself" noch in Hülle und Fülle vorkamen. 8 der 13 Songs sind ruhige, zweifellos tolle Stücke. Aber wenn ich mir "Light Grenades" oder "Kiss to send us off" anhöre, dann denke ich schon, dass ein zwei mehr Songs dieser Art toll gewesen wären. Zudem könnte DJ Kilmore ruhig ein wenig mehr zu hören sein. Zwar sind im Booklet dutzende fremdartige Instrumente aufgeführt, aber hören tut man sie wenn überhaupt nur im Hintergrund. Dass das auch anders geht, haben Thrice auf "Veisshu" eindrucksvoll gezeigt.

Von diesen kleinen Kritikpunkten abgesehen, ist das aber ohne Frage eines der besten Alben der letzten Jahre und Incubus dürften ihren Status im Rockolymp weiter festigen. Es bleibt fraglich, ob man auf dieses Meisterwerk noch einen draufsetzen kann, aber wenn es eine Band schaffen kann, dann sie selbst.
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