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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
8
3,6 von 5 Sternen
Deeper Than Rap
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Mai 2009
Das letzte Jahr war ein äußerst ereignisreiches für Rick Ross, denn der gefeierte Vorzeigerapper Miamis wurde mit einem Mal zum Buhmann als heraus kam, dass er in den 90ern als Gefängniswärter arbeitete. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, startete Rick auch noch den Beef mit 50 Cent, was ganz schön nach hinten losging, spätestens als 50 auch noch aufdeckte, dass Rick's komplette Biografie wohl der Phantasie entsprang, war es um den Respekt vor dem Schwergewicht aus Florida geschehen. Was zum Positiven in der letzten Zeit gehört, war der Start von Rick Ross' eigenem Label Maybach Music Group, dessen erste Veröffentlichung nun in Form von "Deeper Than Rap" in den Regalen der Händler zu finden ist. Zusammen mit der J.U.S.T.I.C.E. League, den Runners, den Inkredibles und so manch anderen Producern soll an alte Erfolge angeknüpft werden, ob das mit massig R'n'B Features wie Robin Thicke, Avery Storm, Ne-Yo oder The-Dream auch klappt, sehen wir später.

Unbeeindruckt von dan ganzen Geschichten präsentiert sich der selbsternannte Boss schon gleich zu Beginn mit "Mafia Music". In gewohnter Mafiosi-Manier legt Rick mit seiner rauen Stimme schon gut los, einige Zeilen werden bei diesem doch eher dunklen und kraftvollen Banger auch an 50 Cent gerichtet, der ja seinerseits mit "Officer Ricky" darauf geantwortet hat. "Maybach Music" war auf "Trilla" zweifelsohne einer der besten Tracks, daher ist es wenig überraschend, dass man hier mit dem zweiten Teil versucht hat, dies zu wiederholen. Leider gelang das nicht wirklich. Ein recht ideenloses und unspektakuläres Instrumental ist der Grundstein für diesen doch recht mittelmäßigen Song und auch die Features T-Pain, Kanye West und Lil Wayne sind keinerlei Konkurrenz zu Jay-Z, der auf dem ersten "Maybach Music" noch vertreten war.

Was Hip Hop aus Florida besonders auszeichnet, ist dieses einmalige Sommer-Feeling mit Potential einen gedanklich an den Strand zu versetzen. Dies ist bei "Deeper Than Rap" auch wieder einmal durchgehend an der Tagesordnung, richtig gut klappt es bei "Yacht Club", das auf frische und relaxte Klänge setzt, dank instrumentaler Untermalung mit Piano und Bläsern sowie Rick's lässigem Flow und dem eingesungnen Chorus von Feature Magazeen scheint die Sonne Floridas in der heimischen Anlage. Altmeister Nas unterstützt den Boss aus Miami auf "Usual Suspects", einer traumhaft melodischen und sehr chilligen Produktion der Inkredibles. Die beiden üblichen Verdächtigen Nas und Rick Ross liefern dabei eine tolle Performance, abgerundet wird das Ganze von K.C. und seinem Refrain.

Insgesamt gesehen werden die vielen gesungenen Hooks jedoch etwas zum Problem. Auf fast jedem Song ist ein R'n'B Feature mit dabei, was erstens alles viel zu ähnlich klingt und zweitens auch etwas zu soft rüberkommt. Von dem Feuer eines "Port Of Miami" ist deshalb auch nicht mehr viel zu spüren. Egal ob "All I Really Want" (feat. The-Dream), "Rich Off Cocaine" (feat. Avery Storm) oder der reinste Schmalz namens "Bossy Lady" (feat. Ne-Yo), alles hört sich gleich an, noch dazu alles gleich langweilig und uninspiriert. Wo ist hier bitte der Mafiosi und Drogendealer der vergangenen Tage abgeblieben? Eine Nummer, bei der die Fusion aus Rap und R'n'B jedoch sehr gut funktioniert, findet man mit "Lay Back" zusammen mit Robin Thicke. Ein entspannt wummernder Beat garniert mit eingängigen Synthesizer Melodien machen dabei dem Songtitel alle Ehre, denn mit ihm im Gehör lehnt man sich liebend gerne zurück.

Dass sich der gute Ricky doch noch nicht komplett von seinen musikalischen Wurzeln entfernt hat, zeigt er uns mit "Murda Miami", bei dem Foxy Brown, die ja auch einigen Dreck am Stecken hat, als Feature mit dabei ist. Vom Style her versprüht dieser Track etwas den Flair der 70er, passt daher gut zum Thema, leider wirkt alles nicht ganz ausgereift, von daher ist auch dieser Titel eher im Mittelfeld einzuordnen. Richtig großartig dagegen ist "Face" geworden. Master P's ehemaliger Schützling Drumma Boy schmiedete einen echten Brecher. Dicker Bass, düstere und harte Hintergrundelemente, die endlich einmal das bieten, was der Fan haben will. Noch dazu ist mit Trina endlich mal ein großer Name aus Florida's Hip Hop Biz mit am Start, die sich als tolle Duettpartnerin für Rick Ross auszeichnen kann. Das Ende der 14 Song starken LP fällt mit dem angenehm souligen "Valley Of Death" und dem stilähnlichen "In Cold Blood" für das Album angemessen aus - ordentlich, aber nicht überragend.

Was ist nur mit Rick Ross los? Ist es tatsächlich die Geschichte um seine Vergangenheit oder will er sich mit aller Macht in den Pop-Charts etablieren? Die Härte und der Charme des Debüts "Port Of Miami" sind kaum noch vorhanden und auch die teils fantastischen Beats von "Trilla" werden mit "Deeper Than Rap" trotz Star-Producer nicht mehr erreicht. Zu wenig Ideen und zu viel R'n'B bescheren Miami die nächste Enttäuschung nach Flo Rida's "R.O.O.T.S.", hoffentlich wird das mit den neuen Werken von Ace Hood und Trick Daddy wieder besser. Allen, denen die Single "Magnificent" gefällt, sollte auch das ganze Album liegen, Fans des alten Rick Ross dürften etwas enttäuscht werden.
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am 22. März 2013
Rick Ross liefert hier einen Klassiker ab !
Besonders "Usual Suspects feat. NAS" feier ich hart !
Sehr gutes Album das in keiner Rick Ross Sammlung fehlen darf !
Maybach Music !!!
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am 16. April 2009
Miami's Schwergewicht Rick Ross ist wieder am Start und mitgebracht hat er sein 3. Studioalbum "Deeper Than Rap". Viel Promo, auch von Seiten Def Jams braucht er dafür aber nicht wirklich, denn das nahm ihm mal typischerweise wieder Mr. Curtis Jackson aka 50 Cent ab. Seit einigen Wochen tobt ein Beef zwischen den beiden, aber das dürfte Rick nur recht sein *g*. "Deeper Than Rap" bringt uns 14 brandneue Songs des Miami Rappers mit auf denen wir u. a. auch Leute wie T-Pain, Kanye West, Lil Wayne, John Legend, Nas, The Dream, Robin Thicke, Foxy Brown, Trina oder Ne-Yo zu hören bekommen. Für den richtigen Sound sorgen The Inkredibles, J.U.S.T.I.C.E. League, Tricky Stewart, The Runners, Drumma Boy, Bigg D und DJ Toomp. Das klingt ja nach besten Voraussetzungen für eine hoffentlich gute Platte.

Einen wirklich gelungenen Einstieg liefert hier das von The Inkredibles produzierte "Mafia Music" was einige Lines gegen 50 Cent beinhaltet. Der lässige Rhytmus des Beats und die alte Orgelmelodie, sowie die Chorgesänge im Hintergrund verschmilzen gekonnt zusammen und Rick selbst trumpft gleich von Anfang an mit guten Raps auf. Als nächstes folgt die Fortsetzung zu "Maybach Music" nämlich "Maybach Music II" welches drei hochkaratige Features mit Weezy, Kanye und T-Pain auf einem einzigen Track bereit hält. Das Instrumental von J.U.S.T.I.C.E. League ist eher gechillt und relaxt gehalten und T-Pain ist standardmäßig für den Refrain zuständig. Aber auch Kanye West und Lil Wayne halten den Song weiter auf einem hohen Niveau. Die erste Singleauskopplung liegt uns mit "Magnificent" vor welche John Legend featured, der mit seiner wundervollen Stimme traumhaft zu dem kraftvollen Beat und den glanzvollen Melodieelementen harmoniert. Richtig Summerfeeling kommt bei "Yacht Club" auf und das nicht nur durch Feature Magazeen mit seinem jamaikanischen Akzent ;) . Weiter geht es mit der 2. Singleauskopplung "Usual Suspects" die einen von der ersten Sekunde an nicht mehr los lässt, NY Legende Nas und Sänger Kevin Cossom geben dem ganzen dann noch den Rest. Völlig aus der Reihe tanzt dann das von Tricky Stewart produzierte "All I really want" mit The Dream, da es durch ein hohes Tempo und guter Clubtauglichkeit doch recht vom bisher gehörtem auf "Deeper Than Rap" abgrenzt, aber finde dieses Lied insgesamt nicht so wirklich besonders. Nach dem schönen und übelst chilligen "Rich Off Cocaine" mit einem bestens aufgelegten Avery Storm gibt sich nun Robin Thicke die Ehre zusammen mit William Leonard Roberts II einen Song zu performen. Dieser trägt den Namen "Lay Back" und geht bestens ab v. a. die schrägen Melodien und der bumpende Beat zeichnen diesen Song aus. Etwas schmutzig und härter geht es bei "Murda Mami" zur Sache, wo auch Foxy Brown ein paar nice Lines raushaut. Auch Ne-Yo darf natürlich nicht auf dem neuen Rick Ross Album fehlen und somit bekommen wir ihn zusammen mit Ricky auf "Bossy Lady" zu hören. Harmonische Klänge, ein paar Synthes und ein brummender Bass geben hier den Ton an und Ne-Yo vollendet perfekt mit einem großartige gesungenem Hook. Mordsmäßig hämmert nun das von Drumma Boy produzierte "Face" auf uns ein mit richtig viel Biss und "Da baddes bitch" Trina, die einge tolle Figur neben dem Kollos macht. DJ Toomp treibt uns bei "Valley of death" mit einem schlagkräftigen und marschierenden Beat noch einmal so richtig voran bevor dann "In cold blood" mit etwas Blues/Jazz Elementen ein ruhigeres Ende setz.

Rick Ross ist mit "Deeper Than Rap" mal wieder ein nices Miami Rap Album gelungen, dass sich durchaus mit den beiden Vorgängern messen kann. Die Produktionen halten sich das ganze Album über auf einem hohem Level, der aber durchaus noch bei dem ein oder anderen Lied ausbaufähig gewesen wäre. Nach Flo Rida's neuer Platte "R.O.O.T.S." kommt nun auch Florida langsam aber sicher für dieses Jahr richtig ins Rollen und dazu trägt u. a. auch "Deeper Than Rap" von Rick Ross bei. Jetzt bleibt noch mal abzuwarten wie die Planungen des Kollabo Albums von Rick Ross und Baby aka Birdman stehen, das ja angeblich dieses Jahr noch veröffentlicht werden soll.

PeAcE
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am 19. Juli 2010
Da ich nicht im geringsten verstehen kann, warum "Deeper than Rap" an diesem Ort bisher so unterbewertet worden ist, möchte ich doch noch ein paar Worte zu diesem wie ich finde tollen Album schreiben, auch wenn inzwischen mit "Teflon Don" ein weiterer Hochkaräter frisch aus dem Hause Ross auf den Markt geworfen wurde. Ich werde mich recht kurz halten, da es mir vor allem darum geht, ein Gegengewicht zu jenen zu setzen, die wohl einen anderen Geschmack haben, als ich.

Ich halte "Deeper than Rap" für Ricky Ross bisher bestes und rundestes Album. Die ersten 5 Stücke ergeben eine Reihe fresher, sommerlicher Nummern, die mir deutlich ausgereifter erscheinen, als vieles auf den beiden Vorgängeralben, wobei auch diese sehr höhrenswert sind. Mit "Mafia Music", einem der Stücke mit denen sich der Boss hier an 50 Cent abarbeitet, beginnt es mächtig und extrem flowig. "Maybach Music II" wird durch seinen typischen T-Pain Refrain zum Ohrwurm und bietet mit Kanye und Weezy zwei hochkarätige Gäste, die sich auch angemessen präsentieren. Es geht dann sehr sommerlich weiter mit "Magnificent", "Yacht Club" und "Usual Suspects", bevor mit "All I really want" das erste schwächere Stück zu hören ist. Ich stelle fest, daß dies auch auf vielen anderen Alben für Stücke gilt, in denen wie hier The Dream gefeatured wurde.

Mit "Rich of Cocaine" folgt ein Meisterwerk der Chilligkeit. Für mich das Sommerstück schlechthin, wobei ich die Aussage des Textes jetzt mal anderen zur persönlichen Bewertung überlasse. Allein hierfür lohnt sich beinahe der Kauf, und man möchte sofort in den Süden reisen.

Dann wird es mit dem Robert Thicke Feature im Refrain von "Lay Back" aber doch etwas anstrengend. Die Strophen bleiben dennoch gewohnt gut. In "Murder Mami" harmonieren Rick und Foxy Brown perfekt. Schön, sie mit gereifter Stimme mal wieder zu hören. Den Rapper Gunplay und dessen Stil mag ich eigentlich gar nicht. Dennoch macht er im folgenden gleichnamigen Stück gemeinsam mit seinem Mentor Ross eine passable Figur.

Bei "Bossy Lady" ist es ähnlich wie in "Lay Back", Akzeptable Strophen treffen auf eher nervigen Refrain, da mir Ne-Yo hier schlicht mal wieder etwas zu jodelig singt. Doch dann kommt Trina in "Face" und stellt sich als gute Wahl und Bereicherung des Albums heraus. Eigentlich wirkt es eher wie ein Trina-Stück mit Ross-Feature. Beide machen es dabei gewohnt gut und ergeben ein hervoragendes Duo das viel Power ausstrahlt. Die beiden letzten Stücke "Valley of Death" und "In Cold Blood" kommen ohne Features aus und bilden einen gelungenen Abschluß.

"Deeper than Rap" ist in meinen Augen Rick Ross' bestes Album. Hier, wie auch im Nachfolger "Teflon Don", merkt man sicherlich eine Ausreifung von Ross' Rapstil und auch eine musikalische Weiterentwicklung bezüglich der Stücke an sich. Beide Alben bewerte ich deshalb mit 5 Sternen, während die Vorgänger "Trilla" und "Port of Miami" zwar auch wirklich sehr empfehlenswert sind, aber (würde ich auch diese bewerten) nur je 4 Sterne bekämen, da sie zu viele Aussetzer haben.

Ich hoffe, mit dieser Kurzbewertung etwas mehr Ausgewogenheit in das Spektrum der Meinungen zu "Deeper than Rap" gebracht zu haben. Viel Spaß beim hören!
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am 22. April 2009
Schade, schade, ich hatte mich sehr auf dieses Album gefreut. Port of Miami ist eines der besten Rap Alben ever. Auch Trilla kann mit einigen Highlight auffahren. Aber auf diesem Album finde ich nicht einen Song, der mich auch nur ein bisschen anspricht. Wenn ich an Rick Ross denke, denke ich an Rapmusic. Hier gibts irgendwie nur R&B Nummern. Ich hab nichst gegen R&B aber es passt nicht zu Rick Ross.
Daher freue ich mich lieber auf Blackout 2 und vielleicht ja auch irgendwann Detox :)
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am 21. April 2009
Ich finde es sehr schade, dass Ross aufgrund seiner Vergangenheit bewertet wird. Wenn das das Maß aller Dinge sein sollte, dann sollte man einige Künstler aus seinem CD-Schrank verbannen. Ross hat ein richtig gutes Album hingelegt, sehr relaxed und perfekt für den Sommer. Produktion is sehr sehr gut, die Beats sind im Vergleich zu der 0815-K**cke die sonst so derzeit aus den Staaten kommt ne echte Abwechslung, besonders gefallen mir Justice League und the Inkredibles. Ross legt hier einfach was neues auf den Markt, meiner Meinung nach mindestens als Semi-Classic zu bezeichnen. Ist klar dass 50 Cent Fans Ricky verlachen, aber man sollte sich doch mehr auf die Musik an sich konzentrieren.Bis auf den Track mit The Dream taugt mir alles. 5 Sterne finde ich gerechtfertigt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Mai 2009
Da es ist, dass bereits DRITTE Album eines Mannes, der vor kurzem als ehemaliger Gefängniswärter entlarvt wurde. Okay, da war er erst 19 Jahre alt, aber kann dieser Mann wirklich ein Gangsta sein? Kann er sich den Credit der Strasse zurückerobern?

Sind wir ehrlich, Rick Ross, der selbsternannte BOSS aus Miami macht keinen Gangsta-Rap. Ich gebe zu, ich finde die Musik nicht schlecht, aber ich sehe sie jetzt anders. Das Album ist aussergewöhnlich ruhig und chillig, keinerlei aggressive Stimmung - leider aber auch sehr monton.

Das Problem: Alles was aus dem Sunshine State kommt, ist mehr POP als richtiger RAP(HipHop), dafür fehlt dem Staat der historische Background, er ist doch stark Latino geprägt.

Ohne auf einzelne Songs einzugehen bleibt hier festzuhalten, dass Rick Ross einen guten Flow und Reimstil hat, aber lieber Musik fürs Radio , den Mainstream und die Kohle schreibt, als wirklich ernstgenommen zu werden. Man könnte gar behaupten, er nimmt den Sellout bewusst in Kauf - und das stört mich. DEF JAM wird ihn als Artist solange ausschlachten und melken, wie der Rubel rollt, und das wird bald nicht mehr der Fall sein.......wobei 200.000 verkaufte Alben in zwei Wochen schon ein Erfolg in den USA sind mittlerweile.

Qualitativ gut, inhaltlich schlecht.....auch das gibt es !
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am 17. April 2009
Rick Ross aka The Boss ist zurück mit seinem 3. Album: "Deeper Than Rap" liegt ab 21. April in den amerikanischen Läden. Mit "Port Of Miami" und "Trilla" hat er die Latte hoch angesetzt. Doch seit letztes Jahr bekannt wurde, dass er als Gefängniswärter arbeitete, ist seine "Street Credebility" quasi bei null angekommen. Offensichtlich beeinflusst ihn das auch musikalisch, denn "Deeper Than Rap" bietet wesentlich mehr R'n'B orientierten Sound als beide Alben zuvor. Das zeigt auch die Feature Liste: T-Pain, Kanye West, Lil Wayne, John Legend, Magazeen, Nas, Avery Storm, The Dream, Robin Thicke, Foxy Brown, Gunplay, Trina und Ne-Yo. Der Einstieg erfolgt mit dem düsteren 50 Cent Diss "Mafia Music" schon sehr gut. Beide sorgten ja mit ihrem Beef im Vorfeld für ordentlich Publicity für das Album, wodurch Def Jam sicherlich etwas Werbe-Kosten sparen konnte ;). Die Produktionen sind allesamt hochwertig, doch stören mich persönlich an diesem Album die vielen eher langsameren Nummern. Dazu gehört auch die 2. Single "Magnificent" mit John Legend. Vom Miami-Feeling des 1. Albums ist nicht viel übrig geblieben, sehr schade. "Maybach Music 2" und "Yacht Club" gehören ebenfalls in diese Kategorie. Die Qualität der Produktion stimmt, nur sind beide Songs nicht sehr eingängig, was bei Features wie Kanye West oder T-Pain doch sehr selten vorkommt. Ein Highlight des Albums ist zweifellos "Usual Suspects" mit Nas und Kevin Cossom, von The Inkredibles produziert. Herrliches Relax-Instrumental auf dem alle Beteiligten eine gute Figur abgeben. "All I Really Want" feat. The Dream sowie "Rich Off Cocaine" mit Avery Storm bleiben leider weniger im Ohr, die Beschreibung R'n'B Gedudel könnte hier passen. Zum Glück hauen The Runners es mal wieder raus, ihr herrlicher Synthie-Beat sowie Robin Thickes Gesang sind auf "Lay Back" ein echter Ohrenschmaus! "Murder Miami", "Gunplay" und "Bossy Lady" treffen wiederum überhaupt nicht meinen Geschmack, auch diese Tracks sind alles andere als gelungen. Insgesamt fehlt hier einfach die Abwechslung. Die kommt erst mit "Face" rein, denn hier hat Drumma Boy wieder einen echten Banger gebastelt. Der Beat kommt hart und Trina sowie Ricky Ross deuten an wie gut sie harmonieren. DAS ist exakt was man hören möchte, wirklich gelungen. Bei "Valley Of Death" haben DJ Toomp und T.I. (!) ein richtig schönes souliges Sample in den hämmernden Beat eingebaut. Ross weiß es zu nutzen und liefert eine seiner besseren Vorstellungen. "In Cold Blood" bildet den Abschluss des Albums und ist eines der besseren Lieder, nicht umsonst waren The Runners für die Produktion verantwortlich. Auch hier fragt man sich, wieso auf der Platte so viel Stückwerk drauf ist. Denn dass es anders geht, beweist "Officer Ricky" auf mehreren Tracks. Wer Rick Ross mag, wird sich die Platte sicherlich sowieso zulegen. Allen anderen sei jedoch geraten hier reinzuhören. Denn mit seinem nunmehr eher sanfteren Sound werden sich einige bestimmt nicht anfreunden können. Deshalb bekommt das Ganze von mir auch 3 statt 4 Sterne. Bin leider etwas enttäuscht vom Boss.
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