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Kundenrezensionen

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am 23. November 2001
Ein Freund von mir spielte 1984 auf einer Klassenfahrt eine Cassette mit dieser Platte rauf und runter. Es dauerte danach keine vier Wochen, und ich hatte alle bis dahin erschienenen SAGA-Alben im Schrank stehen, und das vom knappen Taschengeld. Alle sind großartig, aber "Silent Knight" bleibt die beste. Saga zeigen eine unglaubliche Musikalität, und machen aus jedem Stück ein kleines Kunstwerk. Wo andere Rockbands einen guten Song schreiben und nach vier Minuten aufhören, interpretieren Saga das Thema weiter, arbeiten aus netten Liedchen dramatische Musikstücke heraus.
Meine Lieblingsstücke sind "Don't Be Late", "Time To Go" und "Too Much To Lose", aber die anderen folgen dichtauf. Ein Album, das man am Stück hört, ohne ein Lied zu überspringen. Eines von zehn, das ich auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde. 5 von 5 Sternen.
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am 25. Juli 2014
Die Musiker von "Saga" sind virtuos, ihre Musik ist vital, schnell und melodiös, ihre Arrangements ob ihrer Virtuosität ausgefeilt. Ihre Musik wirkt lediglich durch sich, weil sie von Vollblutmusikern wie ein Kunstwerk präsentiert wird und alle außermusikalische Effekthascherei wie das heutzutage so gerne on stage vorgeführte Rumgehopse von Hampelmännern oder kreischenden Girl groups, die von Musik absolut nichts verstehen, ausspart. Dabei klingt ihre Musik auch nicht bombastisch, sondern in ihrem Klang sogar eher filigran. Diese LP/CD von 1981 gibt eine bemerkenswerte Vorstellung von den oben beschriebenen Eigenschaften der wundervollen Musik von "Saga". HHB
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am 30. November 2000
Mit "Silent Knight" veröffentlichte SAGA ein Album, in dem es vor wabernden Moogs ("Time to go") und Unisono-Einsätzen nur so kracht ("Compromise", "Help me out"), in dem sich Synth und Gitarre die aberwitzigsten Duelle ("Careful where you step") liefern und in dem lyrische und Rochmusik eine Symbiose eingehen, wie es kaum einer anderen Rockband je zuvor gelungen ist. Diesen Meilenstein der Rockgeschichte konnte SAGA nur noch einmal toppen, ein Jahr später mit "Worlds apart". So, nun aber nicht mehr weiterlesen, sondern "Silent Knight" in den CD-Spieler (oder noch besser: auf den Palttenteller) legen und sich mit zwanzig Jahre junger Musik ins übernächste Jahrtausend beamen lassen!!
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am 24. Januar 2014
seit ca. 30 Jahren. Es war die erste Platte mit der ich diese Band kennen lernte als mein Vater diese Platte aufliegen hatte. Es ist für mich das Album was am konzentriertesten den Kern dieses einzigartigen Musikstils auszuprägen vermag. Ich liebe es immer wieder mir beide Seiten dieses Vinyl Scheibchens aufzulegen und der einzigartigen Magie und den Klängen diesen Werkes zu folgen. Natürlich sind auch die beiden Vorgänger erstklassige Klassiker für mich, keine Frage, aber dieses Werk ist für mich persönlich einfach traumhaft schön und einfach musikalisch bezaubernd. Auch wenn die Aufnahmequalität leider keinen so guten Eindruck wie die Musik selbst hinterlässt, wage ich es nicht dafür einen Stern abzuziehen.
Wenn es um HiFi geht, ist die In Transit sicher die bessere Wahl und auch kein schlechtes Werk eben gerade weil es auch bei hochwertiger Reproduktion die Qualität dieser Band hervorzuheben weiß. Aber der "stille Ritter" ist für mich trotzdem unverzichtbar.
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am 14. Februar 2015
Zuegegeben damals 1981 als gerade das Album Silent Knight auf dem Markt war, konnte ich zuerst gar nichts mit dieser Art Prog-Rock anfangen. Ich war einfach noch auf die "Alten" Led Zeppelin, Uriah Heep und Deep Purple gepolt. Aber dann hatte es Klick gemacht, allerdings erst beim Nachfolger-Album Worlds Apart. Heute beim Vergleich dieser beiden Alben (ich finde die besten überhaupt von Saga) ist Silent Knight einfach einen Tick ausgereifter und geradliniger. Highlights sind natürlich die ersten beiden Lieder "Don't Be Late" und "What's It Gonna Be", die anderen Tracks gehen aber genauso gut ins Ohr. Ein Muß für jeden Melodicrock-Fan und deswegen fünf Sterne!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2014
Das 1980 auf Polydor erschienene dritte Studioalbum der kanadischen Progressive-Rocker Saga gehört mit Sicherheit,da sind sich Kritiker,Fans und andere Rockmusik-Hörer einig wie selten,zu den besten Scheiben der Band.
Daß Keyboarder Greg Chadd die Band verlassen hatte und durch Jim Gilmour ersetzt wurde, änderte nichts daran,daß Saga mit "Silent Knight" den Stil der ersten beiden phantastischen Alben beibehielten.
Ian Chrichtons virtuoses,schnelles Gitarrespiel, Steve Negus`variantenreiches,druckvolles Drumming und Michael Sadlers theatralisch-kunstvoller Gesang verbinden sich mit dem sie perfekt unterstützenden Baßlinien Jim Chrichtons und den filigranen Keyboard-Sounds des Jim Gilmour zu einem mitreißenden,beeindruckenden Ganzen.
Die eingängigen,dennoch gehaltvollen Melodien/Rhythmen entwickeln in Verbindung mit der rockigen Umsetzung ihren ganz eigenen Charakter.
Daß die Band seit Jahrzehnten immer wieder bedrängt wird,mal wieder ein Album im Stile von "Silent Knight" herauszubringen,spricht für sich.
Der Klang der alten Schallplatte (Vinyl) war/ist sehr gut. Polydor hat bei der Qualität des Vinyls damals nicht gegeizt.
Wer sich die Musik auf CD zulegen will,ist mit der älteren Polydor-Version deutlich besser dran.
Sämtliche Saga-Remasters (SPV/Steamhammer) klingen schlechter,als die "normalen" CDs,so ist es auch hier.
Die Remaster-Version von "Silent Knight" klingt lauter,vordergründiger,"billiger";andere Master-oder Copy-Bänder hat man anscheinend auch noch genutzt,da zB am Anfang von "Don`t Be Late" eine Stelle völlig anders klingt,als auf der Schallplatte und der Polydor CD.Der blasse Druck des Booklets unterstreicht die Lieblosigkeit der Veröffentlichung.Schade.
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am 24. Februar 2003
Mit diesem Album ist Saga der endgültige Durchbruch auf der Welt und bei mir gelungen, denn es war das erste Album (!!!), dass ich bei meinem Bruder fand und das ich anschließend nie mehr loslies. Binnen kürzester Zeit hatte ich jeden Output der Band, sogar manche Entgleisungen der 90er, aber für jeden Liebhaber von filigraner, intelligenter Rockmusik ist Saga ein muß. Für jeden Proggie sowieso, und was das beste ist, die neuesten Veröffentlichungen halten den gleichen Qualitätsansprüchen stand, die die alten auf den Rockolymp hieften. Also wer sagt, heute gibt es keine gute Musik mehr, liegt falsch!
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am 21. November 2007
Ich erinnere mich immer gern daran zurück, wie ich diese Scheibe Anfang der 80er auf dem Plattenteller meiner Schwester fand. Schon mit 11 Jahren hat mich dieses Opus (anders kann man es nicht bezeichnen) schlichtweg umgehauen. Die perfekte Synthese von Ratio und Emotio, die sich in Komposition, Phrasierung, Arrangement und stimmlicher sowie instrumenteller Meisterschaft ausdrückt ist für mich bis zum heutigen Tage unerreicht. In Verbindung mit dem zur Musik passenden, hervorragenden Cover tauche ich beim Hören auch heute noch in fantastische, ferne Welten ab, in denen es ungezählte Abenteuer zu bestehen gilt. Kurzum: Das Sahnehäubchen von Saga ! Deswegen: 5 Sterne (leider gibt es keine 6 oder 7 Sterne zu vergeben...).
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am 22. März 2000
Zu dieser CD gibt es im Grunde nichts zu sagen! Jeder, der diesen Meilenstein progressiven Rocks nicht besitzt, ist definitiv selbst schuld! Die kanadische Ausnahmeband hat dereinst mit "Silent Knight" ihr ganz persönliches Meisterwerk geschaffen, vergleichbar mit Monumentalwerken wie Pink Floyds "The Wall" oder Genesis' "Lamb lies down on Broadway". Zu hoch gegriffen? Bestimmt nicht!Läßt man sich einmal von der Magie solcher Mördertracks wie "Don't be late" oder "Time to go" einfangen, entgeht man dieser ein Leben lang nicht! Zeitlose Klassiker, die bis heute ihresgleichen suchen! Bleibt nur zu hoffen, daß im Zuge des "Remastering"-Wahns endlich auch einmal sämtliche alten "Saga"-Meisterwerke (von "I" bis "Heads or Tales") in digital überarbeiteter Form (und vor allem mit Texten!) neu veröffentlicht werden!
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am 29. Januar 2008
Auf 'Silent Knight' feierte Keyboarder Jim Gilmour seinen Einstand und Saga perfektionierten ihren Operetten-Stil. Die Songs sind allesamt schnoerkellos. Mal spannend und energiegeladen, mal bombastisch, aber nie ueberladen, und mal auf stilvollen Humor getrimmt. Allein der Opener ist ein wahrer Klassiker. Anfangs Keyboardschleifen und dezenter, himmlischer Gesang, spaeter kernige Riffs, dann Bombast und tolle Gitarren -und Keyboardsoli. Ein Gassenhauer!

Doch mit den naechsten Stuecken es geht spannend weiter. Bei den Keyboards wird sowohl klassischer Pianosound, als auch fanfarenartige Moogs und schwebender Synthiesound benutzt. Die unterschiedliche Keyboardstimmen und die E-Gitarre duellieren sich staendig. Die Gitarre ist immer sehr kernig und rockig. Dazu Sadlers einzigartiger Gesang, der einfach auf diesem Planeten seinesgleichen sucht, und dem ganzen noch die Krone aufsetzt. Einer sehr facettenreiche Stimme hat der Mann!

Besonders hervorheben moechte ich noch 'Someone Should' und 'Careful Where You Step'. Bei ersterem ist der Refrain derart mitreissend, dass man sich wuenscht, immer in dieser von Saga kreirten Kosmoswelt zu leben. Der letzte Song ist dann sehr hymnisch. Toll der Vocodereinsatz und die erhebenden Synthies. Zum Schluss hupen die Moogs sogar und das Ende gehoert dann wieder einem preachtig gespielten Keyboard/Gitarren-Duell.

Ein hervorrangend eingespieltes, und hervorragend produziertes Album. Der Sound ist sehr fett.

Hoechstnote!
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