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am 31. Oktober 2008
Typisch Mike Oldfield: man kann gegen ihn sagen was man will, man muß seine Musik nicht mögen, aber man sollte anerkennen, dass er wirklich ein Musikvirtuose ist und immer erstklassige Werke abliefert.
Und seine neueste CD, "Music of the Spheres" in meinen Augen ein solches Meisterwerk; sie gehört für mich zu seinen bisher besten CDs (wenn es nicht sogar die beste ist!!)
Eindrucksvolle Klangkompositionen, sphärische Klänge, aufbereitet unter Zuhilfenahme eines symphonischen Orchesters unter der musikalischen Leitung von Karl Jenkins ("Adiemus"), all dies bietet diese CD. Dazu noch das Klavier eines der besten Klaviervirtuosen, nämlich Lang Lang, und etherische Stimmen, und schon ensteht ein unglaublicher Klangteppich.
Das ist Musik zum Relaxen, zum Träumen, zum Reisen in eine andere, weil bessere Welt.
Bitte mehr davon, denn knapp 46 min für eine CD sind einfach zu kurz!
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am 21. März 2008
Music of the Spheres ist vermutlich nicht Oldfields bestes Opus, hält aber den hoch gesetzten Standards früherer Klassiker und führt musikalisch eindeutig zurück zu den Wurzeln wie Tubular Bells, Incantations etc.

Den zwischenzeitlichen Ausflug in Ibiza-like esoterisch angehauchte Ambience-Elektronik-Klangspielereien habe ich persönlich Oldfield nicht übelgenommen; seine Musik auf diese Art auszudrücken hat mir auch sehr gefallen, wenn auch von anderem Ansatz her kommend. Das schöne an Oldfields Musik ist wie ich finde, dass sie als klassisch angelegtes Konzeptwerk ganauso gut funktioniert wie als New-Age-Klangteppich oder als Popsong im 3-Minuten-Häppchen (To France, Shadow on the wall, Fives Miles out usw.) Der Mann ist für mich einfach ein musikalisches Genie das seine Musikalität in jeder Gestaltungsform auszudrücken vermag - und zwar glaubhaft.

Wie nicht anders erwartet findet sich auch in Music of the spheres unverkennbar das Tubular Bells Thema wieder, etwas modifiziert zwar aber deutlich "da". Ich sehe das eher als musikalischen "Running Gag" und es stört mich nicht, schließlich ist es ein sehr schönes Thema und es fungiert ja auch lediglich als Intro mit hohem Wiedererkennungswert. Music of the Spheres verliert seine Eigenständigkeit durch das Intro in keinster Weise, ist ein dynamisches Werk voll ruhiger und kraftvoll lauter Passagen, ist erfüllt von melodiösen Themen und deren Variationen. Ein sehr schönes Album dass sich kein Oldfield-Fan entgehen lassen sollte. Es thront aber nicht über anderen Werken, reiht sich eher auf hohem Level gleichberechtigt ein. Auf jeden Fall ein 100%iger Kauftipp!
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am 8. Juni 2015
Mike Oldfield zeigt sich auf dieser CD in vierzehn dem programmatischen Titel der Sphärenklänge gewidmeten Kompositionen, die mit symphonischer Klangfülle und Klavierbegleitung (durch den Starpianisten Lang Lang) unterlegt und bereichert sind, wie gewohnt vielseitig und virtuos in seinem Gitarrenspiel. Am besten gefällt mir der Titel "On My Heart", in dem die Sopranistin Hayley Westenra gleichsam arioso eine bezaubernde Melodie vorträgt, die in ihrem wehmütigen Zauber an irische Folklore erinnert - aber eben mit künstlerischer Perfektion und einem besonderen Klangzauber, wie eine Arie es verlangt. HHB
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am 10. März 2008
Nun hab ich mir das Album zwei Wochen lang angehört und hab Lust meinen Senf dazu abzugeben. Schon im Vorfeld hab ich vielerseits euphorische Ausrufe und erneuerte Liebeserklärungen vernommen, die mich sehr gespannt auf das Album gemacht haben. Sollte nach dem langjährigen Tiefflug tatsächlich soviel Pfeffer in der Musik stecken, um behaupten zu können, musikalisch in hohe Sphären aufzusteigen? Das muss erstmal bewiesen werden!

Jaaa, das hätte man zeitweilig durchaus Tubular Bells IV nenen können. Er kommt von seinem Introthema einfach nicht weg. Ist das jetzt gut oder schlecht? Da bin ich absolut gespaltener Meinung.

Eines steht fest: Das Album zeigt seit langer Zeit wieder Anzeichen musikalischer Innovation. Nicht wirklich wegen Oldfields Versuch klassich arrangieren zu lassen, das hatten wir in der Form schon auf Voyager ganz ähnlich. Ich meine eher das, was auch Tubular Bells I und II ausgemacht hat: Das Komponieren eines stimmigen Gesamtkonzepts, das nicht nur Themen entwirft, sondern sie auch entfaltet und entwickelt. Das gefällt mir sehr.
Ausgereift und schlüssig klingt das Ganze jedoch nur teilweise. Ansich betrachte ich die beiden Teile des Albums ohnehin nicht als ebenwürdig.

Ich erachte den zweiten Teil eindeutig als stärkenen und ausdrucksvolleren. Teil 1 stimmt mich zunächst entäuscht und ist im Intro haarscharf entlang von Tubular Bells II parallelisiert, ach nein wer hätte das gedacht... nein. Gottnochmal, Oldfield, das Thema ist und bleibt ausgelutscht!
Im Folgenden stellt er in erster Linie die tonangebenden Themen eins nach dem anderen vor: Ruhige, Minimalistische, bis hin zu Dramatischen, Euphorischen und Pompösen, die mit harten Überleitungen adaptiert wurden.
Gesamtheitlich wirkt der Teil dadurch nicht. Wenn ich nicht wüsste, das es ein einheitlicher Teil sein sollte, würde ich behaupten, es wäre keiner. Dem ganzen durch die Harbinger-Kopie in Kurz einen umschließenden Rahmen zu verpassen erachte ich allenfalls als Ohrfeige für all die, die ein kompositorisches Rahmenkonzept erwarten.
On my hearts rettet glücklicherweise den ersten Teil in ein in harmonischer Transposition ausgefeiltes, rührend schönes Outro ... und was bleibt einem Zuhörer länger im Gedächtnis als ein Happy End?

Die Themen einzeln betrachtet haben durchaus ihren Charme. Gerade eher minimalistische Themen wie Silhouette/Shabda glänzen mit bestimmender Eigenart und oldfieldscher Wiedererkennung zugleich. Die 7/8 Staccati im Anschluss ebenso. Die opulenten Strecken dagegen wirken eher wie Hans Zimmer Pendants und ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch genau das sein sollen.

Mit Teil 2 macht Oldfield all das gut, was den ersten Teil versaut hat:
Die Einleitung ist neu und gleichzeitig spannend dramatisch wie euphorisch. In Folge werden wenig neue Elemente eingeführt. Dafür wird variiert, was das Zeug hält, sinnvoll und in emotionaler Ausgewogenheit. Gerade die 'On My Heart' Reprise ist diesmal passend und verheißungsvoll eingebettet. Klasse! 'An other side' wirft uns für eine kurze Zeit in die Kluft der Märchengestalten aus tausend und einer Nacht. Nett, aber irgendwie doch etwas deplaziert wirkend, wenn auch nicht störend.
Das Finale wird zweiteilig angegangen. Durch Empyrean wird es gar feierlich empyrisch eintrompetet und öffnet die Pforte für das sehr familiär klingende Endthema. Aber es spricht für sich selbst, es ist kein Abklatsch, wie das Intro. Jedoch schließt sich dadurch klar der Rahmen eines Gesamtkozepts, das tubularbellsiger kaum sein könnte. Wenn ich aufm Komzert bin, das Oldfield hoffentlich mal 2008 in Deutschland abhält, werde ich ganz laut "Gräääänd Piaanooooo" schreien ;-D

Mein Fazit: Das Album ist nicht das beste Album Oldfields. Es ist auch kein Meilenstein der klassischen Musikgeschichte oder gar des klassifizierten Rocks. Oldfield schöpft die gewaltige Macht eines klassischen Orchesters absolut nicht aus. Aber es ist schön, stimmig, vielseitig und berührt mich emotional so oft, dass ich sagen kann, es reiht sich qualitativ in die Reihe seiner hörenswerten Alben ein. In der Stratossphäre spielt es allemal ... und da is die Luft ja schon verdammt kalt und dünn. Das muss reichen fürn Erdling.

Ich glaub, die Audio würde jetzt drei Ohren verleihen oder so ;-p
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Mai 2015
Mit seinen letzten Outputs "Tres Lunas" und "Light&Shade" hatte der begnadete Multiinstrumentalist und Komponist Mike Oldfield Fans seiner Pop-Phase ebenso wie die seiner genialen Früh-Phase reihenweise in die Flucht geschlagen.
Weder die "Moonlight Shadow"- und "Islands"-Fraktion,noch die Liebhaber von wunderschönen Werken,wie "Ommadawn" oder "Tubular Bells" mochten sich mehrheitlich mit rein elektronischen Chill-Outs und Ambient-Klängen anfreunden oder wenigstens abfinden.
Oldfield hatte nach eigenen Angaben seinen Instrumente-Park verkauft und komponierte nur noch am Computer,womit er sich für viele selbst disqualifiziert hatte,ohne allzu viele neue Fans dazuzugewinnen.
Auf seinem 2008 erschienenen "Music Of The Spheres" vollzog er nun eine Kehrtwende ins krasse Gegenteil.
Er verzichtete nicht nur komplett auf Electronics,setzte voll auf organische Instrumente,sondern beschäftigte gleich ein ganzes Orchester,spielte dazu selbst nur die Klassik-Gitarre.
Bis auf Chöre und zwei Gesangseinlagen von Gastmusikerin Hayley Westenra ist es ein Instrumentalalbum geworden,was die Erwartungshaltung von vielen natürlich in luftige Höhen schießen ließ.
Durch den großflächigen Einsatz von Instrumenten,wie Oboe,Klarinette,Horn,Baß,Tuba,Viola,Violine,Cello,Bassoon,Trompete,Timpani...wird diese Musik stilistisch gerne im Bereich Neo-Klassik,moderne Klassik untergebracht,was ich zwiespältig sehe.
Zum einen gab dies Spöttern Anlaß,sich über die Musik und den Künstler lustig zu machen,da man "Music Of The Spheres" mit komplexen Werken der Klassik verglich und man Oldfield damit versuchte,als Musiker mit Anspruch aber ohne Möglichkeiten darzustellen.
Zum anderen sind die Strukturen in der Musik seinen älteren Instrumentalalben ähnlich,nur,daß er die Musik nun mal von einem Orchester umsetzen ließ;genaugenommen hatte er also nicht seinen Stil verändert,sondern nur den Sound,die akustische Umsetzung.
Mir gefallen die Melodiebögen und das Gesamtergebnis recht gut,auch wenn er gleich zu Anfang wieder geradezu penetrant auf ein gutes altes "Tubular Bells"-Thema zurückgriff,und das nicht nur dort.
Zu einem orchestralen "Tubular Bells IV" ist es dann doch nicht gekommen,obwohl ihn das Thema anscheinend einfach nicht mehr losläßt.
Die überdeutlichen Zitate stören mich aber nicht,da sich die Musik auch ohne größere Tiefe extrem positiv von seinen letzten Arbeiten abhebt,ebenso,wie von dem Pop- Nachfolger.
Die Musik schrieb MO mal wieder allein,produzierte,mixte,ließ sich aber beim Mastering von Miles Skowell die Arbeit abnehmen.
Neben dem Sinfonia Sfera Orchestra wird übrigens auch Ling Ling moderat am Piano beschäftigt.
Aufgenommen wurde in den Abbey Road Studios,die Klangqualität ist entsprechend.
Der guten Aufnahme wurde beim Mastering genug Dynamik und damit Luft gelassen;die Aussteuerung ist aber recht hoch.
Es gibt auch eine Limited Edition,die als Bonus eine DVD mit einem Live-Mitschnitt der Musik von einem Auftritt im Guggenheim-Museum in Bilbao enthält.
Für mich hat sich Mike Oldfield mit "Music Of The Spheres" nicht mit einem Meisterwerk,wohl aber mit einer sehr ansprechenden Arbeit überzeugend zurückgemeldet.
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2008 erschien Mike Oldfields Album "Music of the Spheres". Es ist keine typische und dennoch typische Oldfield Aufnahme, denn es ist ein klassisches Werk geworden. Unter der Mitwirkung von des herausragenden Pianisten "Lang Lang" und "Karl Jenkins" entstand diese sehr gefühlvolle CD. Klar hört man sehr deutlich den typischen Mike Olfield Sound heraus. Allerdings in einer sehr sensiblen Art und Weise. So sind wundervolle in diesem orchestralischem Werk sehr hörenswerte Solo Gesangeinlagen und Choreinsätze zu hören. In dem Stück "The Temptest" greift der Maestro auf seiner akustischen Gitarre sehr gefühlvoll und unaufdringlich in die Saiten. Immer gibt es zarte Anspielungen auf Oldfields Meisterwerk "Tubular Bells". Das ist aber kein Abklatsch, sondern eine sehr schöne und gelungene Verbindung.
"Music of the Spheres" ist mein Album für ruhige und entspannte Stunden. Hier kann man so richtig seine Seele baumeln lassen. Wer den Mike Oldfield an der E-Gitarre gewohnt ist und lieber hört, könnte enttäuscht sein. Wer sich allerdings auch auf klassische Elemente in der Musik einlassen kann, dürfte, so wie ich, seine Freude an diesem außergewöhnlichen und schönen Werk haben.
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am 15. März 2008
Wie lange musste man auf einen solchen Moment warten? Ich selber habe ihn noch nie erlebt, denn beim letzten Mal, als Mike Oldfield ein derart gutes Album veröffentlicht hatte, war ich gerade einmal drei Jahre alt ("Amarok").
Nach den Alben, die uns der Ausnahme-Musiker in den letzten Jahren (und eigentlich seitdem sein Vertrag mit Virgin ausglaufen war) präsentierte, schien ein solches Meisterwerk nahezu unmöglich. Was sich für lange Zeit immer nur in Teilen seiner Stücke andeutete, ist nun endlich mal über ein komplettes Album zu genießen: Klasse und musikalische Klangmalerei.

Als ich zum ersten Mal hörte, dass dieses Werk vollständig orchestral produziert werden sollte, gefiel mir die Idee, aber dennoch war ich in Sorge. Ein komplettes Orchester - das kann schnell schiefgehen, wie uns Rockmusiker und -bands in den letzten Jahrzehnten des öfteren bewiesen.
Aber was auf "The Orchestral Tubular Bells" noch häufig unausgereift und (speziell im zweiten Teil) nervig wirkte, rettete das Album "Voyager" mit dem grandiosen "Mont St. Michel" - hier allerdings nur auf einer Länge von zwölf Minuten.
Ein weiteres Gegenargument: Es sollte noch nicht einmal die für Oldfield typische E-Gitarren geben! Jedoch wird man eine Erkenntnis sehr schnell beim Hören dieses genialen Stückes haben: Die Gitarre ist weit weniger entscheident, als Herr Oldfields Wille, epische Klanglandschaften zu erschaffen. Denn eigentlich stehen und fallen alle seine Kompositionen nur mit der Tatsache, ob er Lust dazu hat, oder lieber an schnöden Meldoiefetzen rumzulutschen und sie auf Überlänge aufzublasen (siehe: "Light & Shade"). Überdies kommt "Incantations", eines seiner ersten Werke (1978), in weiten Teilen ebenfalls ohne die E-Gitarre aus.

Was man jedoch beim ersten Hören beachten sollte: Harbinger, der erste Track des Albums, ist mal wieder "Tubular Bells", auch wenn mans eigentlich leid ist. Doch was danach folgt, lässt einen auch diese Tatsache vergessen. Irgendwie brauchte der gute Mann wohl einen Einstieg und wenn dieser ausreichte, in derart bezaubernde Klangwelten zu gelangen, soll es mir recht sein.
Ich finde zudem nicht, dass der erste Teil der schwächere ist. Das ist vermutlich Geschmacksache. Was jedoch bemerkenswert ist: Mit "Aurora" (zugleich das stärkste Stück des Albums) schafft er es zum ersten Mal, dass ein zweiter Teil wesentlich besser beginnt, als der erste. Bei seinen frühsten Werken fiel der zweite Teil immer ein wenig ab.

Insgesamt kann man sagen, dass es kein einziges schlechtes Stück auf dieser CD gibt - alle würden von mir mindestens vier Sterne erhalten! Oldfield und Klassik passten nie besser zusammen. Manche halten das hier dargebotene für kitschig. Ich halte es eher für eine Gratwanderung. Eigentlich haben alle guten Werke von Mike Oldfield Stellen, die man bereits als "kitschig" betiteln könnte. Das gehört einfach dazu, sonst wäre es nicht Mike Oldfield.
Für mich ist "Music of the Spheres" auf einer Stufe mit "Hergest Ridge", wenn auch etwas schwächer als sein absolutes Magnum Opus "Incantations".

Am Ende, wenn die CD ausgespielt ist, sitzt man glücklich und zufrieden unter seinen Kopfhörern und freut sich, dass man recht damit behalten hatte, dass Mike Oldfield es immer noch kann, wenn er denn möchte. Hoffentlich möchte er noch ein paar Male.
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am 8. Dezember 2013
Über Musik-Stile zu streiten lohnt nicht. Es handelt sich bei diesem Album um elektronisch angehauchte, klassische Musik. Kann einem gefallen, muß aber nicht.
Nach meinem persönlichem Geschmack sind die meisten Lieder jedoch sehr gut gelungen.
Der eigentliche Grund, warum ich mir diese CD (CD, nicht MP3!!!) gekauft habe, ist die perfekte Aufnahme-Qualität. Es sind sehr schön ausgeprägte Höhen und Tiefen in den Liedern zu finden, welche sich wunderbar dazu eignen, die Anlage zu testen und ihre Fähigkeiten auszureizen. In kaum einem anderen Album meiner Sammlung ist der Bass und die Hochtöner so gut herauszuhören.
Als Leistungstester absolut zu empfehlen.
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am 7. Oktober 2008
Ich habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte.

Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen.

Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein.

Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen.

Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut.

Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar.

Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin.

Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten.
Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super.

Music of the Spheres ist eine solche.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen.

Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen.

Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne.
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am 4. September 2014
Da hat uns der gute Mike mal was vorgesetzt... Im vergleich zu den Chill-Out-Versuchen ist das ja ein echter Volltreffer, weil großartig komponiert, arrangiert und produziert. Wieso nur kommt hier wieder das Tubular-Bells-Thema vor? Music of the Speres hätte wirklich das Potential gehabt, allein durch seinen Klang zu überzeugen und ein erneutes Selbstzitat des Meisters war hier nun wirklich nicht nötig. Der Gesang, der an verschiedenen Stellen vorkommt ist allerdings fast schon wieder zu kurz geraten und das Finale hätte auch nicht so "The Bell"-mäßig ablaufen müssen. Ganz am Schluss, wenn die Kopie von "The Bell" wieder vorbei ist und Grand Piano und Pauken, Tubular Bells nochmal so richtig loslegen, bekommt man immer wieder Gänsehaut. Wenn Mike so weitergemacht hätte und statt "Man on the Rocks" wieder klassisch zur Sache gegangen wäre, müsste ich nicht weitere sechs Jahre warten, bis vielleicht mal wieder ein gutes Album kommt.
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