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am 15. April 2006
Sven Regeners neue CD trifft wieder formvollendet den Ton und das Gefühl, wenn man nicht gerade Zeiten hat, in denen man beschwingt durchs Leben schwebt. Er beschreibt die ganz banale Alltagsrealität, herrlich lakonisch mit der ihm eigenen Selbstironie und exakt auf den Punkt gebracht. Wenn er singt "Finger weg von meiner Paranoia, die war mir immer lieb und teuer, nie ließ sie mich so kalt im Stich wie Du" , dann zaubert er selbst den größten Kloß im Bauch weg und ein - vielleicht noch schiefes - Lächeln ins Gesicht.
Wenn er die Trompete ansetzt, dann geht das durch und durch. Es gibt der melancholischen Musik den passenden Pep und ist einfach genial.
Für eingefleischte Fans ist die CD ein absolutes Muss.
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am 28. Dezember 2014
Eines meiner Highlights auf Mittelpunkt der Welt ist "Die letzte U Bahn geht später". Besser, pointierter kann man sich das verlieben in zwei Minuten nicht schildern. Abgesehen davon sind die anderen Lieder und Texte nicht schlechter. Wer Weißes Papier gut fand, findet in Mittelpunkt der Welt einen gleichwertigen Nachfolger.
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am 20. März 2006
Also ich kann mich Negativ-Kritiken nicht anschließen. Während die alten Werke von Element of Crime nicht nachhaltig berühren konnten (früher war eben doch nicht alles besser) hat mich diese CD einfach umgehauen. Gute Musik hört man vielfach, gute Texte sind seltener, aber beides vereint ist vielleicht nur hier zu finden.
Wer Musik nur als Vehikel gebraucht, um sich in frühere Jahre und Stimmungen zurückzuversetzen ist mit neuen Songs immer schlecht bedient - wer aber Spaß an Musik und Sprache auch aufs Neue erleben kann, sollte sich umhören - und zuschlagen.
Kaum eine Cd habe ich nach dem Kauf so oft und mit so viel Freude gehört.

Obenstehende Rezension ist jetzt 8 Jahre alt - ich höre die CD immer noch regelmäßig bin von Musik und Text immer noch gleichermaßen angetan. Musst ich nochmal anfügen.
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Als Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett" Sven Regeners Debütroman "Herr Lehmann" besprochen hat, sagte er: "Ich habe schallend gelacht. Der Mann hat Humor!"

Genauso geht es mir, wenn ich Sven Regeners Songtexte höre. In einzigartiger Weise gelingt es diesem Mann, wahre Schätze der deutschen Dichtkunst zusammen zu reimen, die der Normalbürger jedoch als blanken Blödsinn bezeichnen würde. Nie zuvor hat jemand die Dramatik seines Lebens so nüchtern betrachtet, nie zuvor die Missstände der Gesellschaft so originell auf den Punkt gebracht. Ein wahllos herausgepicktes Beispiel: "Die Häuser sind klein und die Bäume sind groß und früher war's umgekehrt."
Auch Binsenweisheiten wie "Wenn der Winter kommt, wird's früher dunkel" klingen aus Regeners Mund wie ein literarisch gehaltvoller Satz. Viele der heitersten Momente meines Lebens gehen auf das Konto des unvergleichlich genialen Element of Crime-Sängers. Dass dieser dabei nicht über die klangschönste aller Sängerstimmen verfügt, ist mir angesichts des Textgenusses völlig schnuppe.
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am 22. Oktober 2008
Dass Element of Crime nach ihren letzten Album "Romantik" das Niveau und die gewoht lässig-schnoddrig Melancholie halten können ist kein Wunder, sondern großes Glück für alle Fans. Es sind die kleinen Dinge, denen sich die 10 Titel des Albums widmen, und die dadurch von der Miniatur zur Großaufnahme werden. Das Eröffnungslied Delmenhorst macht aus einer Landidylle eine wahre Weltstadt mit Ohrwurmcharakter an jeder Ecke. Und die weiteren Songs bilden die angenehm schluffig-entspannte Mischung von Balladen und Mitsingzeilen. Und oft wippt auch der Fuß.
Das Bestaunen der kleinen Wunder des Lebens ist durch die melancholisch gefärbte Brille Sven Regeners einfach grandios. "Wo die Neurosen wuchern will ich Landschaftsgärtner sein!"
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am 6. Mai 2009
Wer Sven Regeners Herr Lehmann oder - noch besser - Neue Vahr Süd gelesen hat, lernt auf diesem Album die (noch) melancholischere Seite des PoesieGenies Regener kennen.
Ein Album, das es schafft in jedem Titel, in jedem Vers die Verletzlichkeit des alltäglichen Daseins bis ins Detail aufzuzeigen. Total überzeugende Texte treffen zielsicher die Wahrheit über Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, Getränkemärkte und U-Bahnfahrpläne...
Das geht unter die Haut, aber sicher auch tief ins Herz. Da wäre es beinahe schlecht, dass die Poesie die musikalische Größe der anderen Bandmitglieder in den Schatten stellt - beinah'...
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am 14. November 2005
... verhält es sich so wie mit Nudeln_mit_Tomatensoße. Jeder mag das Gericht und verbindet schöne Gedanken damit. Jeder weiß, dass es lecker schmeckt. Aber jeder hat es auch schon sehr häufig genossen. Das leckere Gericht und die Zutaten sind nicht neu. Das ändert aber natürlich nichts an der Qualität. Früher oder später wird man doch wieder Appetit bzw. Heißhunger auf Nudeln_mit_Tomatensoße bekommen. Die herbstliche Wetter ist ja schon ein toller Appetitanreger und die nächsten Wirren der Liebe kommen bestimmt. Dann entfaltet die Musik von Element of Crime wieder ihre volle Wirkung. "Mittelpunkt der Welt" enttäuscht jedenfalls nicht. Leibgericht bleibt Leibgericht. Guten Appetit!
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am 30. Oktober 2005
und ich möchte sagen... Zum Glück.
10 neue Lieder, und man kennt sie doch irgendwie schon beim ersten Hören. Die musikalische Untermalung ist einfach sehr vertraut.
Entwicklung ist nicht die Stärke von EoC. Doch muss sich immer alles verändern? Diese CD sind wieder einmal 10 wunderschöne harmonische Lieder über aufkeimende und erloschene Liebe, über Freundschschaft und das eigene Ego.
Wer Sven Regener Mutlosigkeit vorwirft hat nix von EoC verstanden.
Es gibt keinen wirklichen Ansporn. Das Hier und Jetzt reicht.
und: Warum auch nicht?
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am 22. Oktober 2005
Schon seit zwanzig Jahren beglücken Element of Crime die Hörer mit großartiger Musik. Kaum verwunderlich also, dass auch die aktuelle, lang ersehnte Scheibe der Band um Sven Regener wieder mehr als gut gelungen ist. Die zehn Songs sind allesamt kleine Perlen zwischen Chanson, Folk, Pop und Rock. Überhaupt lässt sich das nicht in eine Kategorie einordnen. Element of Crime sind halt Element of Crime.
Neben der astreinen musikalischen Leistung des Quartetts leben die Songs vor allem auch von den großartigen, poetischen Texten des Sven Regener, für mich DER deutsche Songschreiber schlechthin. Unaufgeregt und oft auch unkonventionell besingt er die Liebe, Trennungen und diverse andere Sehnsüchte. Dabei kommen oft echte vertonte Gedichte heraus mit wundervollen Zeilen wie "Wo die Neurosen wuchern/ Will ich Landschaftsgärtner sein".
Unumstrittenes Highlight des Albums ist die Single "Delmenhorst". Diese handelt vor allem vom Ende einer Beziehung - und erst dann von der Kleinstadt nahe Bremen, die durch Sarah Connor zu zweifelhafter Berühmtheit gekommen ist.
"Mittelpunkt der Welt" ist ein wundervolles, melancholisches, poetisches und auch anrührendes Album, das perfekt in die kältere und dunkle Jahreszeit passt.
Wunderbar!
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am 24. Oktober 2005
Da ich eigentlich alle Alben von Element of Crime kenne, war ich zunächst etwas enttäuscht. Allzu eintönig, sowohl was die Musik als auch was die Texte angeht, erschien mir die neue Platte. Die "Romatik" von vor 2001 hatte da noch wesentlich mehr Abwechslung zu bieten. Über weite Strecken vermisste ich in den Texten den besonderen Witz Sven Regeners - zu depressiv war mir oft die Stimmung in den Liedern. Wo ist die zynische Leichtigkeit geblieben, in der wir vor vier Jahren noch aufgefordert wurden, den Vorschlaghammer mitzubringen?
So, genug gemeckert! Das waren meine ersten Eindrücke. Doch je öfter man die Platte hört - so sollte das ja bei guter Musik sein - um so mehr Kleinigkeiten entdeckt man (vor allem im Spiel der Liedgitarre). Inzwischen bin ich also einigermaßen versöhnt, sie können eben Musik machen, die Jungs von Element of Crime. Wer EoC liebt, wird auch diese Platte brauchen, aber auch wer einfach gut gemachte Musik mag, ist hier nicht fehl am Platz.
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