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am 26. November 2002
Mit der aus dem Jahr 1991 stammenden Aufnahme des ersten und zweiten Wieniawski-Violinkonzerts mit dem Geiger Gil Shaham ist der Deutschen Grammophon ein Glückswurf gelungen. Die Aufnahme ist ein Dokument des noch jungen Gil Shaham, der durch seine sprühende Virtuosität und seinen unvergleichlich vollen Geigenton andere Aufnahmen dieser Werke in den Schatten stellt.
Mit den beiden Violinkonzerten hat sich Gil Shaham zwei Stücke ausgewählt, die auch für den Klassik-Enthusiasten nicht unbedingt zum Standardrepertoire gehören. Dies kann sich durch die vorliegende Aufnahme schnell ändern: Es handelt sich um musikalisch ausgereifte und nachgerade schöne Stücke, die sowohl höchst virtuose als auch nachdenkliche Momente in sich vereinen.
Gil Shaham zeigt dabei mit den eingespielten Werken nicht nur sein stupendes Können, sondern auch eine musikalische Ausgereiftheit, für die es scheinbar trotz seines jungen Alters keine technischen Grenzen gibt. Traumwandlerisch sicher bewegt er sich im ersten Violinkonzert in fis-moll, op. 14 zwischen schwierigen Doppelgriffen und schnellen Läufen und doch scheint es, als ob Gil Shaham mit seinem hier gespielten Instrument, einer Stradivari aus dem Jahr 1699, in einem fortwährenden musikalischen Dialog steht und den staunenden Zuhörer an diesem gerne teilhaben lässt. Sein Ton ist unvergleichlich voll und fleischig, sodass sich die Virtuosität des ersten Konzerts ohne Einschränkung entfalten kann. Wenn es sein muss, kann seine Intonation aber auch zwischen zart und auffordernd changieren. Diese Bandbreite seines Spiels mit dem Bogen macht seine Spielweise immer wiedererkennbar und damit unvergleichlich. Dies weist er im zweiten Violinkonzert d-moll, op. 22 besonders eindringlich nach. Hier zeigt Gil Shaham eine besonders weiche Interpretation und kann damit den Zuhörer schnell in seinen Bann ziehen.
Dass ihm mit dem London Symphony Orchestra unter Lawrence Foster ein außergewöhnlich agiles und gut abgestimmtes Orchester unterstützend und nie aufdringlich zur Seite steht, macht diese CD für jeden zu einem audiophilen Hörerlebnis ersten Ranges.
Und noch etwas macht diese CD - ganz nebenbei - zu einem besonderen Erlebnis: Mit der Légende g-moll, op. 17 von Wieniawski und den Zigeunerweisen von Sarasate finden sich nämlich noch zwei besondere Schmankerl auf der CD. Wer immer schon einmal eine Referenzaufnahme der Zigeunerweisen von Sarasate besitzen wollte, ist hiermit bestens beraten: Eine derart feurige und gleichzeitig klare Interpretation der Zigeunerweisen kann nur als - Glücksfall - bezeichnet werden.
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am 12. Juni 2015
Diese CD ist einfach ein muß für Klassische Musik Liebhaber. Würde ich mir immer wieder kaufen. Denn über Geschmack läßt sich bekannter weise nicht streiten.
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