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am 27. März 2015
Wenn man Parsifal oft gehört hat, weiß man die musikalische Qualität zu schätzen, die diese Aufnahme trägt. Karajan war bekanntermaßen ein Meister seines Faches, und für mich spielt er die Spannungsbögen dieses Werkes so, wie es schöner nicht sein könnte.
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am 15. September 2013
Man kann Wagner dramatisch auffuehren, kontrovers, eckig, mit Reibungen - dafuer gibt der Komponist genuegend Stoff. Doch hier ist einer gewesen - Herbert von Karajan - dem ging es darum Wagners Parsifal in seiner ganzen musikalischen Schoenheit zu praesentieren.

Ich muss sagen ich habe viele Parsifal Aufnahmen gehoert und habe auch etliche im Schrank ber so einen wirklich im Sinne des Wortes bezaubernden habe ich noch nie gehoert. Karajan bemueht sich jede Facette der reichen Palette an Stimmungen und Klangfarben aus dem ernormen Berliner Orchester herauszuholen - ich weiss nicht ob man einen Karfreitagszauber noch einfuehlsamer dirigieren kann als auf diese Aufnahme zu hoeren.

Die Blumenmaedchen sind berueckend im Sinne des Wortes - sirenengleich - und die Saegner - bestens besetzt. Ich kann ueberhaupt nicht verstehen das man da kritisch werden muss. Kurt Moll ist DER Gurnemanz -man nenne mir einen besseren. Peter Hofmann ist ein bruechiger, fast schuechterner Parsifal - das ist auch keine Helden-Tenor Rolle, hier wird ein junger Mensch erstmals mit dem Leiden konfrontiert - das genau drueckt Hofmann brilliant aus.

,Dunja Vejzovic kann den Damen Mödl, Ludwig, Jones leider nicht das Wasser reichen' - warum muss sie das? Kundry gehoert bei Karajan zu den Bluemenmaedchen - ihre sirenengleiche Verfuehrungszene ist faszinierend - natuerlich ist sie auch keine Waltraut Meier - aber sie ist stimmlich bestens disponiert, glaubwuerdig und ueberzeugend.

Jose van Dam ist einer der besten Amfortas Darsteller, die ich je gehoert habe - vielschichtig, Mitleid erweckend - viele schreien nur ihr Leid heraus im letzten Akt - van Dam zeigt sich im Sinne des Wortes ,verletzt' und wird damit 'hautnah'.

Ich koennte viele Stellen nennen wo Karajan mit seinem Konzept etwas ganz anderes macht - Wagner wie nur er ihn kann. Die Frage eruebrigt sich daher ob Karajan ein Wagner Dirigent von Gnaden ist oder nicht - diese Aufnahme beweist - er ist seine eigene Kathegorie - ein Wagner zum nicht mehr Vergessen.

Diese Aufnahme gehoert in jeden Plattenschrank eines Wagner Enthusiasten.

Nur eines stoert den Hoergenuss: Die CDs sind enorm dummerhaft geschnitten. Der erste Akt ist noch ok geteilt - vor der Verwandlungsmusik zum Gralstempel. Aber Akt II mitten in der Blumenmaedchen Szene zu schneiden und noch schlimmer - Akt III auf CD 3 anfangen zu lassen - Vorspiel und ersten Szene und dann zu schneiden ist barbarisch. Da haette man mal etwas nachdenken sollen, Deutsche Grammophon!

Aber ansonsten - einfach ueberwaeltigend diese Aufnahme.
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am 21. Juni 2012
Fangen wir aber mal mit Peter Hofmanns Parsifal an. 'Ganz Naturbursche' sagt ein anderer Kritiker hier, und da stimme ich ganz zu. Aber nicht im negativen Sinne! Absolut nicht. Denn für diese Interpretation des Parsifal gibt es viel zu sagen. Ich liebe die Aufnahme von Solti mit Kollo nach wie vor, aber Hofmanns Parsifal gefällt mir durchaus. Der Naturbursche Parsifal also. Und auch ansonsten habe ich die Wal von Karajan nichts aus zu setzen. Kurt Moll ist ein famoser Gurnemanz, Jose van Damm vielleicht der beste Amfortas überhaupt und auch Vejzovic als Kundry überzeugt, sowie Niemsgern als Klingsor. Karajan ist und bleibt eben doch der beste Wagner-Dirigent des 20. Jahrhunderts, zusammen mit Solti, o.k., beide ganz auf eigene Weise, beide Spitze!
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am 7. April 2002
Man kann über die Sangeskünste von Parsifal HOFFMANN gespaltener Meinung sein, aber: der Star dieser Aufnahme ist und bleibt Herbert von Karajan. Das sollte nicht vergessen werden. Er hat den Geist dieses Werkes aufgesogen und atmet ihn in jeder Sekunde dieser Interpretation. Man kann sich diesem Klang völlig hingeben und erliegen. Verdammt intensiv das Ganze. Und die anderen Vokalsolisten und Chöre unterstützen dieses Pult-Genie in bester Weise. Daher kann ich nur die Bestnote geben. Ohne dabei Knappertsbusch im geringsten herabmildern zu wollen.
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am 17. Januar 2016
Die CD hat dauernd Aussetzer. Sie kommen unregelmäßig. Man hat den Eindruck, dass es eine Fehlpressung ist.

Ich müsste die CD zurückschicken. Aber der Aufwand ist mir zu groß.

jojim
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am 10. März 2006
Eine von Karajans besseren Aufnahmen aus seiner Spätzeit. Der Klang ist Luxus - und hier passt seine Mischklangästhetik perfekt. Hofmann - naja: Ganz Naturbursche - manchmal fehlt es halt an Gesangstechnik (3. Akt "Du weinest", kein Vergleich mit Kollo), aber eine ordentliche Leistung. Moll ist sensationell, van Dam gut, vielleicht ein bißchen zu kultiviert. Dunja Vejzovic kann den Damen Mödl, Ludwig, Jones leider nicht das Wasser reichen - ein Karajan - Kunstprodukt. Nimsgern macht einen guten Job ohne Kelemens oder Neidlingers Dämonie erzeugen zu können, die Blumenmädchen sind ok (aber auch nicht mehr, die ersten Soprane mit Hendricks und Perry sehr, sehr leicht besetzt - auf CD geht ja alles, wie hat das wohl in Salzburg geklungen ?).
Die Berliner Philharmoniker schwelgen in Wohlklang - teilweise schauderhaft ist der Chor der Deutschen Oper Berlin (1. Akt "Der Glaube lebt" ist fast einen Halbton zu tief - das hätte nicht so stehenbleiben dürfen).
Ach ja: Die Parsifal - Glocken sind die schönsten und natürlichsten, die ich je gehört habe: Das klingt wirklich nach riesigen Glocken in einem riesigen Tempel.
Für Freunde gereifter Wagner - Interpretation in guter Klangqualität heißt die erste Wahl also nach wie vor: Solti / Ludwig, Frick, Kelemen, Kollo, Fischer-Dieskau. Aber diese Aufnahme ist eine zumindest anständige Alternative
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am 26. Juli 2003
Diese Parsifal Gesamtaufnahme ähnelt leider in vielem dem, was wir von Karajan gewöhnt sind: großartige Momente im Orchester (Verwandlungsmusiken insgesamt herausragend). Die Berliner leider unausgewogen - vor allem in den Bläsern und dünn in den Holzbläsern. Die Chöre von Karajan als unwichtige Zutat behandelt.
Von den Sängern sticht nur Kurt Moll positiv heraus - wobei sein extrem deklamatorischer Stil sicher nicht jedermanns Geschmack ist (er war damals noch sehr jung - in der Staatsoper viele Jahre später klang das ausgereifter).
Peter Hoffmann: ein Katastrophe - schreien und pressen.
Van Damm: ihm gelingt als Amfortas fast nichts.
Kundry (Frau Vejzovic) - den Namen hat man heute schon vergessen. Sie hintgerlässt einen gemischten Höreindruck. Zweiter Aufzug gelingt ihr großartig. rest: Mittelmaß.
Es gibt besseres!
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am 4. Januar 2017
hofman vejzovic muss man offen sagen sind ihren aufgaben nicht gewachsen. van dam stimmschön, rollendeckend aber nicht packend. nimsgern ein ordentlicher böser. einzig der gurnemanz von moll ist richtig toll..

nun ist dies nicht das packendste, was wagner für die oper geschrieben hat. oft bekommt man bei aufführungen blasen am alllerwertesten, da die musik nicht passiert.

und hier ist es, was die aufnahme herausragend macht. noch nie habe ich das stück derart glitzernd schön spielen hören und die harmonischen kühnheiten in aller schönheit geniessen könen. hut ab vor diesem orchester. ansonsten mach ich um parsifal einen bogen, diese aufnahme kriegt mich, ich kann sie sogar durchhören.

vergleichsaufnahmen solit, knappertsbusch kubelik kegel
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am 2. März 2000
... der Dich vom rechten Dirigat vertrieb?" Warum nur hat sich Karajan immer wieder an Wagner versündigt, respektive versucht? Warum nur hat er immer wieder sich selbst, selten aber die Werke inszeniert und warum nur hatte dieser anscheinend so große Dirigent von Stimmen überhaupt nichts verstanden. Seine Ring-Aufnahme eine einzige Peinlichkeit und der Parsifal so geschmacklos, dass es schmerzt. Peter Hofmann, bloß weil er von der Regenbogenpresse zum Star ernannt wurde, versucht sich in der Titelpartie. Ein Versuch wohlgemerkt, wie seine ganze Gesangskarriere im Versuchsstadium stecken zu bleiben schien. Der richtige Ton gleicht einem Glücksspiel - stringent ist bei Hofmann lediglich die Indisponiertheit. Wäre da nicht Kurt Moll mit seinem kraftvoll, wahrlich perfekt gesungenen Gurnemanz und die von Karajan in der Tat großartig interpretierte Verwandlungsmusik - man müsste dieser Aufnahme konsequenterweise 0 Punkte verpassen. So aber, Moll sei es gedankt, gerade noch deren 2.
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am 25. April 2011
Vielleicht ist meine Meinung nicht ganz objektiv, da mit dem life-Eindruck vermischt. Dafür kann ich aber auch auf zahlreiche andere Protagonisten in der Erinnerung zurückgreifen und da bleibt dieser Parsifal für mich das 'Nonplusultra'. Das Orchester unter Karajan ist natürlich, wie immer im 'Parsifal', die Hauptrolle und da bleibt kein Wunsch offen.- Die Verwandlungsmusik, die Gralsglocken (welche das Festspielhaus erzittern machten), der Blumengarten, der 'Karfreitagszauber' bei dem man nicht religiös sein muß um Tränen zu spüren.- Und bei der Konzentration auf die Musik überhört man leichter die eklatanten Schwächen von P. Hofman in der Intonation. Anfangs am See mag man sich noch mit dem 'wilden Knaben' trösten aber 2. und 3. Akt sind wirklich grenzwertig bis auf ein paar Spitzentöne im Forte. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig das slawische (?) Timbre von D. Vejzovic als Kundry. Im zweiten Akt ist man überrascht, welcher Sinnlichkeit die Stimme fähig ist und der Dramatik ist ein wenig Schärfe allemal dienlich. Nicht mit einer Ludwig, Rysanek oder Mödl zu vergleichen, aber wirklich zufriedenstellend rollendeckend. Wunderbar souverän K.Molls Gurnemanz und betörend schön das Timbre von J. van Dam als Amfortas. S.Nimsgern hat die Durchschlagskraft für den Klingsor, nicht aber die nötige Dämonie. Ritter, Knappen, Blumenmädchen und nicht zuletzt der Titurel V. von Halems komplettieren zufriedenstellend. W. Hagen-Groll hat die Chöre blendend einstudiert und vergegenwärtigt man sich die wunderbaren, ästhetischen Bühnenbilder G. Schneider-Siemssens, welche so hervorragend mit Karajans Musizieren korrespondierten, kann man wirklich schwelgen.
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