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am 23. Oktober 2015
Diese Aufnahme wurde hier schon viel und ausführlich besprochen. Oft wurde das Alter erwähnt.....als ob das zählen würde.
Ich hatte vor dieser Scheibe einige andere Aufnahmen und sah auch das BPO mit Ozawa und der phänomenalen Kathleen Battle im Silvesterkonzert Berlin. Dabei waren Frank Lopardo und Thomas Allen, alles super Solisten. Die Battle war at her best und das hohe D bei "Dulcissime" war weit besser als bei Gruberova.....in ihrem Fach war sie eine Größe.
Nach all diesen Highlights kam ich spät zu dieser Eugen Jochum-Aufnahme, und sie stellt alles in den Schatten.
Ein solche monumentale, niederschmetternde Gewalt der Rahmenchöre, die Feinheit und Sicherheit der Soli......
der Schlüsselmoment des Werks ist für mich immer der Übergang von Blanziflor zur Fortuna daCapo. Wenn das verdorben ist, dann wirkt nichts mehr.....bei Jochum höchste Spannung und dann kracht das Tamtam, Fortuna tritt wieder auf und walzt alles nieder.
Es ist eine gebändigte Orgiastik, gleich einer antiken Prozession......
Wenn man das nicht kennt, hat man keine Ahnung von diesem Werk!
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am 26. April 2018
Bin sehr zufrieden. Nicht nur mit der Musik, die kannte ich ja schon. Ich musste auch gar nicht lange auf den Artikel warten, die Lieferung erfolgte im zugesicherten Zeitraum. Danke dafür.
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am 18. Januar 2015
Für mich ist es sogar die beste. Aber das will wenig sagen, denn es ist auch die erste, die ich erlebt habe. Immerhin habe ich sie, als Vinyl out war, auch als CD erstanden, und jetzt gehört sie mir als mp3.
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am 13. März 2015
+ Die Stimmen und die musikalische Interpretation finde ich hervorragend, insbesonders das „Dulcissime“ mit Gundula Janowitz ist gänsehautfördernd.
- Leider rauscht es bei den Pausen/leisen Stellen im Hintergrund merklich und den Klang insgesamt empfinde ich im Vergleich zu anderen CDs, die ich vorher gerade gehört hatte, etwas flach.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2007
Nachdem man nur einmal kurz in diese Aufnahme hineingehört hat, verwundert es nicht, daß der Komponist sie, wie auf dem Titelblatt in drei Sprachen zu lesen, persönlich autorisiert hat.
Eugen Jochum, der Nachwelt eigentlich besser als mystischer Bruckner-Exeget in Erinnerung geblieben, hat Orffs Partitur mit geradezu orgiastischer Kraft und einem Feuer ohnegleichen interpretiert. Er, der sonst eher getragene Tempi bevorzugte, treibt sein Ensemble mit einer schier unaufhaltsamen Wucht vorwärts (zum Vergleich: der temperamentvolle Antal Dorati benötigt 63 Minuten für das Werk, während Jochum nur 56 braucht).
Glanzvolle, nicht zu überbietende Künstler standen dem Dirigenten zur Verfügung. Allen voran Gundula Janowitz: Nie hat man das "In trutina" so schön und lupenrein gehört. Ihr Gesang ist einmal mehr pure Imagination. Aber auch ihre männlichen Kollegen, Gerhard Stolze (Tenor) und Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton), sind allererste Wahl. Letzterer singt unglaublich tonschön und ganz unmaniriert. Neben den Schöneberger Sängerknaben hören wir Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin, und von allen diesen Formationen zu sagen, sie seien bestens disponiert, wäre noch glatt untertrieben. Zusammen mit dem Dirigenten sorgen sie für eine Umsetzung von Orffs Partitur, wie man sie sich vollkommener schlicht nicht vorstellen kann.
Die Aufnahme entstand im Oktober 1967 in den Berliner Ufa-Studios und klingt nach digitaler Restaurierung im "Original-Image Bit-Processing" einfach wunderbar. Sie braucht sich hinter neueren Digital-Produktionen keineswegs zu verstecken. Das aufwendige Textheft bringt neben einigen internationalen Kritiken den vollständigen Carmina-Originaltext mit Übersetzungen in deutsch, französisch und englisch.
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am 3. März 2014
ein klassisches Werk. Ich bin ein Fan dafür und sammelte viele Versionen davon. diese ist einer meiner Lieblings!

wunderbares Recording,
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am 7. April 2004
Ganz klar: mein Favorit für die Carmina burana ist diese Aufnahme. Klarer, akzentuierter Gesang. Hervorragendes Zusammenspiel von Chor und Orchester. Trotz ADD eine sehr gute Klangqualität. Kaufempfehlung. 56 min.
43 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Februar 2016
Die Aufnahme wäre toll, wenn sie nicht von der Remastering-Seuche befallen wäre. Bizarre, ins Fleisch schneidende Höhen reißen einen immer wieder aus der Musik heraus. Es klingt, als hätte man absichtlich Verzerrungen im hohen Frequenzbereich hinzugefügt - siehe auch Wikipedia zu "Aural Exciter". Ich besitze auch die LP von 1968, und obwohl ich alles andere als ein Vinyl-Afficionado bin, bevorzuge ich sie eindeutig. Meine Lehre daraus: CDs mit "Original Bit Image Processing" der Deutschen Grammophon - nein danke!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. April 2009
Wenn auch die Aufnahme schon sehr lange zurückliegt (ich habe sie noch als LP), gibt es dennoch keine bessere Neuaufnahme bzw. bessere Interpreten.
Natürlich hört man der CD das Alter der Originalenspielung ein wenig an. Die musikalisch-interpretatorische Qualität überwiegt.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Juli 2017
Carl Orff's Meisterwerk hier in Top-Qualität, ein empfehlenswerter Hörgenuss besonders für audiophile Liebhaber von gutem Vinyl.
Die frühere CD-Version unter Franz Welser-Möst; war für mich klangtechnisch ein Schmankerl, doch von CD abgespielt klingt das Stück im Vergleich zu dieser Aufnahme etwas banal. Es fehlt einfach die Raumtiefe eines Orchesters, welche auf Vinyl einfach überzeugender rüberkommt. Schade, dass gerade diese Version (von Welser-Möst) nicht mehr auf Vinyl zu haben ist.
Die Neuproduktion (Deutsche Grammophon), verfügt über einen hervorragend eingestimmten (wuchtig/lauten) Chor der Berliner Oper. Ganz im Sinne Orff‘s – ist der Gesang eher auf Charakteristik als auf Schöngesang ausgelegt.
Die Auswahl umfasst eine weite Spanne weltlicher Themen, so die Wechselhaftigkeit von Glück und Wohlstand, die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust. Im eingehefteten Booklet findet man dazu die Texte, nochmal zum Nachlesen.
Ein rundum stimmiges Orchesterwerk, welches ich guten Gewissens weiter empfehlen kann.
Das 1. Vinyl kam leicht verschmutzt und mit einem Kratzer (ca. 1cm) auf der B-Seite bei mir an. Das laute Knacksen empfand ich als störend. Also schickte ich die Scheibe gleich wieder an den Absender zurück. Dafür kam dann umgehend mangelfreier Ersatz.
Die 180g Scheibe liegt plan auf meinem Plattenteller. Die Akustik ist äußerst audiophil und durch und durch perfekt. - Man meint in einem Opernhaus zu sitzen, exklusiv in der ersten Reihe. Einfach toll.
Das Gatefoldcover ist recht ansprechend gestaltet. Im Booklet der Innenseite steht viel Wissenswertes. Mehr kann man nicht erwarten. Daher volle 5 Sterne und eine Kaufempfehlung für Kenner.
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