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TOP 500 REZENSENTam 31. Dezember 2008
Natürlich bietet uns der Tonträgermarkt von Giacomo Puccinis Klassiker "La Bohème" eine Fülle von Aufnahmen, und darunter befinden sich solch hochkarätige wie die von Sir Thomas Beecham (EMI, 1956), Tullio Serafin (Decca, 1959) und Herbert von Karajan (Decca, 1972).
Das sollte den Puccini-Liebhaber aber nicht davon abhalten, sich die Aufnahme von Thomas Schippers (1930-1977) aus dem Jahr 1962 anzuhören und seiner Sammlung einzuverleiben. Mirella Freni war mindestens zwanzig Jahre lang auf allen großen Bühnen der Welt die Mimi schlechthin, und nach meiner Meinung vollbringt sie hier eine noch geschlossenere, rundere Leistung als später in der legendären Karajan-Aufnahme mit Luciano Pavarotti. Als Rodolfo kommt hier Nicolai Gedda zum Einsatz, und ich finde, dass die Freni keinen adäquateren Partner hätte finden können. Beide herrlichen Stimmen verschmelzen zu einem unübertrefflichen Wohlklang und ergeben somit ein Traumpaar dieser Oper. Aber auch die übrigen Rollen sind gut bis sehr gut besetzt. Ich erwähne ausdrücklich den oft unterschätzten Mario Sereni in der Rolle des Marcello sowie Mariella Adami (Musette) und Ferruccio Mazzoli (Colline). Diese Sänger sind bei uns nahezu unbekannt, zeugen aber von dem hohen Gesangsniveau dieser goldenen Jahre der Oper.
Ein ganz besonderes Lob verdient aber der Dirigent der Aufnahme, Thomas Schippers. Er dirigiert Puccinis Partitur "so flüssig, leise und durchsichtig, mit einer solchen Schlichtheit und Zurückhaltung, dass das Stück einen intelligenten Reiz und unparfürmierte Klarheit gewinnt wie nie" (FonoForum). Chor und Orchester der Römischen Oper sind in guter Form und tragen zum glänzenden Gesamteindruck nicht wenig bei.
Es ist höchst erfreulich, dass die EMI neben Beechams großartiger Einspielung auch diese in ihre Reihe "Great Recordings of the Century" aufgenommen hat. Ein gutes, mehrsprachiges Textbuch mit dem vollständigen Libretto liegt der 2 CD-Ausgabe bei, und der Klang ist nach digitaler Überspielung in höchsten Tönen zu loben. Klare Kaufempfehlung!
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am 23. Februar 2008
Wenn die klassischen Spitzenaufnahmen von La Bohème aufgezählt werden, wird diese hier komischerweise häufig vergessen. Dabei ist sie von einer Authentizität und einem jugendlichen Charme, wie man ihn kaum in einer anderen Einspielung erleben kann:

Mit Ausnahme von Nicolai Gedda sind sämtliche Sänger Italiener. Und der schwedische Tenor passt sich nicht nur an, er liefert eine der souveränsten Leistungen seiner langen Karriere ab: Zum Zeitpunkt der Einspielung hatte seine Stimme schon das Volumen und die Klangfülle und noch den weichen Perlmutt-Klang und den mühelosen Ansatz, um ihn zu einem Rodolfo der Extraklasse zu machen. Ich war offen gestanden überrascht, wie gut er sich in dieser für ihn eher ungewöhnlichen Rolle selbst neben Spitzensängern wie Björling, di Stefano, Bergonzi oder Pavarotti schlägt.

Mirella Freni dagegen wurde mit der Mimi fast 20 Jahre lang identifiziert, hat sie in zwei Gesamtaufnahmen, einem Film und unzählige Male auf der Bühne gesungen. Sie hatte die ideale Stimme für die Rolle - zart, jugendlich, frisch, und doch mit der "Träne" für den letzten Akt. In dieser Aufnahme gefällt sie mir mit ihrer jugendlichen Frische noch besser als in der berühmten Karajan-Einspielung neben Pavarotti.

Und wen soll man aus der übrigen Besetzung herausheben? Den eleganten, männlich kernigen Marcello von Mario Sereni? Die verführerische und doch verletzliche Musette von Marella Adani? Sie und alle anderen Sänger der Aufnahme bilden ein Ensemble aus einem Guss.

Das nutzt der leider so früh verstorbene Dirigent Thomas Schippers für eine lebendige, frische, quasi entfettete und trotzdem nicht gefühlskalte Aufführung von La Bohème, wie ich sie mir schöner nicht vorstellen kann.
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am 10. September 2007
Einzigartige Aufnahme. Die beste Boheme-Einspielung des 20. Jahrhunderts, dabei technisch 1A Qualität.
Allein mit dieser Rolle hat Pavarotti die Unsterblichkeit verdient. Das Sänger-Ensemble - perfekt, wie meist bei Karajan, hier 100%ig.
Karajan in seinem Element: der Oper.
Wer Oper und Puccini liebt, sollte sich diese CD nicht versagen.
Tempi, Phrasierung, Dynamik, alles aus einem Guß, vom ersten bis zum letzten Ton.
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am 6. September 2007
... ganz ehrlich: mit Herrn Karajans Tempi bin ich nicht immer so einverstanden. Vieles ist doch "ungewohnt" langsam.

Aaaaber: welche Athmosphäre, welche Stimmen. Ein Klangtraum - und trotzdem Verismo, Dramatik... und ein Pavarotti, der nie besser besetzt war.

Kurz und gut: diese CD ist ein Muss!!!! Definitiv die Referenz für "La Bohéme" (neben der Einspielung von Toscanini, die ich - als Vergleich - gleich mit empfehlen möchte). Das sind DIE beiden Aufnahmen dieser Oper!

Mein Vater hatte sie seit Erscheinen als LP. Ich habe sie jetzt als CD... und gebe sie nie wieder her! Hören Sie mal in die Musik-Ausschnitte rein... selbst in dieser Qualität macht das Lust auf mehr.

5 Sterne... ich würde auch 6 geben!
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am 6. September 2005
Am 13. März 1893 trafen sich die beiden jungen Komponisten Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo in einem Mailänder Kaffeehaus. Beide hatten vor kurzem ihre ersten Erfolge auf der Opernbühne gefeiert, Leoncavallo mit "I Pagliacci", Puccini mit "Manon Lescaut". Sie begegneten sich als befreundete Konkurrenten und trennten sich am selbigen Tag als Todfeinde. Der Grund für die unkittbare Entzweiung war der Roman "Scènes de la vie de bohème" des französischen Schrifstellers Henri Murger. Leoncavallo hatte Puccini auf die reizvolle Geschichte aufmerksam gemacht und ihm eine Vertonung angeraten. Als dieser dankend ablehnte, ging Leoncavallo selbst an die Komposition. Puccini hatte den Rat seines Freundes wohl vergessen, als ihm der Roman wieder in die Hände fiel, jedenfalls beauftragte er die Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica sofort mit einem Textbuch zu der Geschichte, die ihn diesmal sofort elektrisierte. Als Puccini dem Kollegen seine neuen Pläne offenbarte, reagierte dieser verständlicherweise ziemlich wütend. Der Streit verlagerte sich bis in die Zeitungen und Puccini verkündete, er wolle das Publikum entscheiden lassen. Selbiges entschied, und zwar gründlich. Leoncavallos "Bohème" ist zweifellos ein wertvolles Stück, im Gegensatz zu Puccinis Oper verliert sie das Rennen jedoch um Längen.
Der fand hier den idealen Stoff für seine Veranlagung und seine Fähigkeiten. Er sah sich als "der Komponist der kleinen Dinge" und als solcher schildert er jede Einzelheit so liebevoll, wie kaum jemand zuvor. Den zu seiner Zeit vorherrschenden Verismus überwindet er ebenso wie die Romantik, verwendet jedoch aus beidem, was er für seine Komposition benötigt und gelangt so zu einer ihm völlig eigenen Tonsprache, die seine weiteren Werke so einmalig machen wird.
Ein Großteil des Erfolges ist auch den Librettisten Giacosa und Illica zu verdanken, die Murgers etas umständlichen Roman in eines der besten Operntextbücher überhaupt verwandelten. Die Figur der Mimi wurde von ihnen aus mehreren Frauengestalten erschaffen, einige theaterwirksame Bilder hinzuerfunden, so daß ein musikalisch brillantes und lebenspralles Stück entstand.
In diesem Sinne ging Herbert von Karajan 1971 an die Aufnahme. Er holte sich die besten Sänger, die man zu dieser Zeit bekommen konnte und spielte so eine "Bohème" ein, die man als für den Opernfreund unverzichtbar bezeichnen muß. Karajan steckt hier voller Ausdruckswillen, neue Klangaspekte interessieren ihn noch nicht. Er möchte die Geschichte erzählen, so wie sie geschrieben und vertont wurde. Karajan verlegt die Akzente auf die nicht vorhandene Bühne, so daß sie beim Hören unweigerlich vor den Augen entsteht und jagt die Berliner Philharmoniker durch einen knapp zweistündigen Parforceritt, der mitreißt und bewegt. Wer bei dieser "Bohème" nicht weinen muß, ist entweder Operndirektor, oder hat ein Herz aus Stein.
Die Sänger tun das Ihrige zu dieser rundum gelungenen Aufnahme. Im Studio Emotionen auszudrücken ist immer schwierig und nur Sänger mit viel Theaterblut vermögen zu überzeugen. Daß dieser Aufnahme nichts steriles anhaftet, ist auch dem groß aufspielenden Ensemble zu verdanken.
Mirella Freni war für ihre Mimi schon berühmt, als diese Aufnahme entstand. Die tapfere kleine Näherin hat sie so sehr verinnerlicht, daß sie eine uneingeschränkt glaubhafte Darstellung zeigt, ohne je auf die Tränendrüse zu drücken oder in den berüchtigten Puccini - Kitsch zu verfallen. Stimmlich wie schauspielerisch ist sie einfach nur Mimi und das genügt, um den Hörer im Innersten zu erschüttern. Nicht einmal die Callas kann ihr in dieser Rolle das Wasser reichen.
Mit Luciano Pavarotti steht ihr ein Traumpartner zur Verfügung. Pavarotti war 1971 auf dem Höhepunkt seiner Kunst angelangt und diese Aufnahme legt beeindruckend Zeugnis davon ab, was für ein einzigartiger Sänger dieser Mann einmal war. Er ist ein Impulssänger, fackelt und überlegt nicht lange, sondern verleiht dem Rodolfo instinktiv das richtige Maß Emotionalität. Dazu kann er stimmlich noch aus dem Vollen schöpfen. Um einen Rodolfo von ähnlicher Qualität zu finden, muß man weit in die Vergangenheit zurück, um bei Gigli oder gleich bei Caruso zu landen.
Dem lyirschen Paar steht in der Bohème das "veristische" Paar Musetta / Marcello gegenüber. Der koketten Musetta leiht hier die früh verstorbene Elizabeth Harwood ihre Stimme. Sie nimmt den Hörer sofort mit ihrem girrenden Mezzosopran für sich ein. Großartig gibt sie die flatterhafte, lebensgierige und magisch anziehende Halbweltdame, die allen den Kopf verdreht, mit ihrem Liebsten Marcello streitet, daß die Fetzen fliegen und schließlich zur treu sorgenden Freundin der Mimi wird.
Marcello wird hier gesungen von Rolando Panerai, lange Zeit ein Mann für alle Fälle, der hinter Gobbi, Cappuccilli, Taddei und Konsorten immer etwas im Hintergrund stand. Unverdienterweise, wie man hier vernehmen kann. Als erdiger Gegenpart zu Rodolfo wie als leidgeprüfter Liebhaber der Musetta überzeugt er auf voller Linie und bringt seine ganze Erfahrung ein, ohne allzu routiniert oder gar gelangweilt zu wirken.
Die beiden weiteren Bohèmiens sind mit einem witz - und geistreichem Gianni Maffeo als Schaunard und dem bestens aufgelegten Nicolai Ghiaurov als Colline (wunderbar seine tragikomische Abschiedsarie an einen alten Mantel) luxuriös besetzt.
Einen Extrapunkt verdient sich der Charaktertenor Michel Sénéchal in der Doppelrolle als lächerlicher Hausbesitzer Benoit und Musettas ältlicher Liebhaber Alcindoro (beides eigentlich Baßrollen, was dem Vergnügen allerdings keinerlei Abbruch tut).
Mit dieser Einspielung ersteht man eine äußerst lebendige und bühnennahe Version, die, was die musikalische Qualität und die Klasse der Sänger betrifft, die Meßlatte für andere Aufnahmen in beinahe unerreichbare Höhe hängt.
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am 6. Februar 2015
Bei dieser Aufnahme von La Bohème braucht man nicht viele Worte um sie zu beschreiben. Fakt ist, dass es sich hierbei um eine der schönsten Opern-Aufnahmen handelt, die auf dem CD Markt erhältlich sind. Und ich denke es ist die schönste. Die Einspielung und das Werk sowieso wecken bei mir jedesmal tiefste Emotionen, wenn ich diese Aufnahme höre. Die Musik ist göttlich und geht zutiefst ins Herz. Die Besetzung ist Weltklasse und Freni und Pavarotti sind hier nicht zu überbieten. Mirella Freni singt die Mimi engelsgleich. Sie singt und lebt diese zerbrechliche und kranke Mimi. Das geht direkt ins Herz und rührt zu Tränen. Pavarotti mit seinem edlen Tenor ist ein grandioser Rodolfo. Karajan lässt alle Facetten der Musik herrlichst erklingen. Die Fröhlichkeit der Bohemiens und die tiefe Traurigkeit des Werkes. So zum Beispiel im vierten Akt, die Bohemiens feiern und es herrscht eine ausgelassene Fröhlichkeit. Dann kippt die Musik sofort ins tief traurige, denn Musetta erscheint und mit ihr kommt die todkranke Mimi.
Diese CD und La Bohème sind ganz grosse Oper, voller Emotionen und Gefühl. Diese CD gehört in jede Sammlung, sie muss man einfach lieben.
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am 14. Juli 2008
Es gibt diese Aufführung auch als DVD. Das ist einer der seltenen Fälle wo ich beides gekauft habe, denn es ist ein Ohrenschmaus. Wenn ich anfange, diese Oper in dieser Besetzung zu hören, schalte ich ab, aber die Musik läuft bis zum Ende und ich will nicht gestört werden.
Traumhafte Stimmen, gutes Zusammenspiel, eine schöne Oper.
Eine wunderbare Inszenierung.
Es ist die beste Aufnahme, die ich je gehört habe
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am 3. Oktober 2011
Zu dieser Aufnahme gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Man muss sie gehört haben.

Es gibt wenige Aufnahmen, an denen nichts auszusetzen gibt. Diese ist so eine. Zwar handelt es sich um eine Studioaufnahme, gleichwohl besteht von Anfang bis Ende eine Spannung, wie sie sonst eigentlich nur in ganz wenigen "live" Aufführungen zu Stande kommt. Pavarotti singt einen herrlichen jugendlichen Rodolfo, Freni ist die klassische Mimi schlechthin. Harwood, Panerai, Ghiaurov vervollständigen die ideale Besetzung. Karajans Dirigat ist wie so oft erstklassig, wobei sich hier die Berliner selbst übertreffen.

Dies Aufnahme steht bei weitem heraus und selbst die Klassiker mit Bjoerling/de los Angeles, Freni/Gedda, Domingo/Caballe verblassen gegenüber dieser Aufnahme. Ich würde auch 10 Sterne vergeben...
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am 17. Oktober 2010
La Boheme - diese Aufzeichnung ist ein Juwel, nicht nur für Opernfans. Ein Muss !! Ich würde sechs Sterne vergeben...
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