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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2003
Hinter dieser nicht nur in Deutschland weitgehend unbekannten Oper verbergen sich Schillers "Räuber", von Verdi vertont nach Macbeth und vor Rigoletto.
Die musikalische Umsetzung ist im Vergleich zum Vorgänger eher konventionell, folgt - wie der sehr ähnliche Ernani - dem typischen italienischen Operntypus der Zeit mit der strengen Reihenfolge Ouverture, Eingangschor, Auftrittsarie des Tenors, etc. Auch die Arienform - langsame Arie, schnelle Cabaletta - folgt diesem Muster. Gesteigert und zum Abschluss gebracht hat Verdi diesen Opern-Typ später im Troubadour.
Die Musik ist typisch Verdi, allerdings noch nicht so individuell auf den Stoff zugeschnitten wie in seinen späteren Opern - z. B. in seiner nächsten Schiller-Vertonung Luisa Miller (Kabale und Liebe; vorangegangen war eine allerdings arg verfremdete Jungfrau von Orleans - Giovanna d'Arco).
Man hat das Gefühl, dass der Theater-Erstling des Deutschen auch für Verdi ein Test war, ob er nach der Inspiration durch Shakespeare (Macbeth) auch mit diesem Autor auf Dauer etwas anfangen könne. Der Test verlief wohl vorsichtig, aber positiv. Immerhin folgten mit Luisa Miller und Don Carlo noch zwei großartige Schiller-Opern.
Auf jeden Fall enthalten I Masnadieri sehr viel schöne und inspirierte Musik, die zu hören sich auf jeden Fall lohnt und bei der man sich wünscht, diese Oper auch einmal auf der Bühne zu erleben.
Die Aufnahme selbst ist nahezu ideal: Allen voran Carlo Bergonzi, der vielleicht beste - weil klügste und stilsicherste - Verdi-Tenor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bietet eine Demonstration seiner Kunst. Seine edel-herbe Stimme passt zudem perfekt zur Rolle.
Auch Montserrat Caballe kann hier ihre Stärken - herrlich schwebende piani und perfekte Koloraturen (bei schon etwas scharfen Forte-Spitzentönen) - voll ausspielen und wird von ihrem Partner auch interpretatorisch zu Höchstleistungen getrieben.
Dazu kommt mit Piero Cappuccilli der zuverlässigste italienische Bariton der 70er Jahre - keine Traumstimme wie Bastianini oder Merrill, aber ein immer ernsthafter und temperamtentvoller Interpret seiner Rollen, der nie enttäuscht hat.
Und so bietet diese Aufnahme den perfekten Rahmen für eine echte Verdi-Entdeckung - keine Sensation, aber eine willkommene Ergänzung für diejenigen, die nicht zum 1000. Mal die Aida hören wollen.
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am 13. Juli 2013
Eine unbekannte, aber sehr schöne Oper mit hervorragenden Sängern und das im MP3 Format schnell bestellt und schnell überspielt. Super!!!
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