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TOP 1000 REZENSENTam 7. Oktober 2010
Francesco Geminiani (1687-1762) ist einer der vielen Komponisten des Barock, die heute beinahe gänzlich in Vergessenheit geraten sind. Er gilt als einer der größten Violinisten seiner Zeit. Im Gegensatz zu den meisten anderen zeitgenössischen Komponisten schrieb er fast ausschließlich Instrumentalwerke. Seine Concerti grossi op. 3 gehören darunter zu seinen bekanntesten Werken, obwohl sie im Eigentlichen nur auf Transkriptionen von Violinsonaten seines Lehrers Arcangelo Corellis beruhen. Nichtsdestotrotz haben sie einen eigenen, selbstständigen künstlerischen Wert und genügen höchsten artifiziellen Ansprüchen.

Die sechs Concerti sind allesamt knappe, viersätzige Stücke. Nur das vierte Konzert ist dreisätzig. Die Werke sind in Form einer Kirchensonate angelegt und eröffnen mit einem knappen, thematisch reichen langsamen Satz. Besonders umfangreich ausgefallen ist der beim sechsten Konzert in e moll. Die gewollt karge Vorlage Corellis setzt Geminiani trefflich und zielsicher um.
Zumeist offenbart sich dann der schnelle zweite Satz als das Herz des Stückes. Hier entwickeln sich espritvolle, geistreiche Themenkomplexe, die der Komponist auf fesselnden Bahnen verarbeitet.
Nach einem weiteren, knappen Adagio folgt der Schlusssatz, der in aller Regel locker und gelassen wirkt im Gegensatz zum stets angespannten zweiten Satz. Dadurch wird der größtmögliche Kontrast in den Werken erzielt, der besonders im B Dur Konzert überwältigt.
Das einzige dreisätzige, vierte Konzert in d moll verzichtet auf einen zweiten langsamen Satz, offenkundig deswegen, da das einleitende Largo packend und zwingend ist und weil das Finale weniger schnell als sonst ist.

The Academy of Ancient Music gilt als einer der Vorreiter der historischen Aufführungspraxis. Unter der Leitung des Cembalisten Christopher Hogwood wurde im Oktober 1976 ihr erstes Studioalbum aufgenommen, eben die vorliegende Platte, die sorgfältig aufgearbeitet wurde, um maximalen Hörgenuss zu gewährleisten. Das Spiel auf Originalinstrumenten und der verkleinerte Orchesterapparat verleihen den Werken die nötige Transparenz und Farbenvielfalt. Die Darbietung ist differenziert, nuancenreich, flott und frisch. Damit steht dem Genuss eines Barockfestivals der Extraklasse nichts mehr im Wege...
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