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Die 2016 erschienen Deluxe Edition von „Hello, I Must Be Going“ ist um etliches besser als die im Jahre 1982 erschienene Erstausgabe. Der Sound ist hervorragend. Tolle Songs wie „I Don't Care Anymore“, „Do You Know, Do You Care?”, “Thru These Walls” und “The West Side” lassen das Rock-Pop-Herz höher schlagen. Hinzu kommt der Charthit “You Can't Hurry Love”. Das wäre ja schon ja eigentlich schon lohnend. Aber der eigentlich Grund, dafür, dass ich mir die Deluxe Edition zugelegt habe liegt in der Bonus CD. Was man hier zu hören bekommt macht einfach nur noch Spaß. Neun Live Songs und zwei Demo-Songs sind auf der CD enthalten. Nur mal als kleinen Appetitmacher möchte ich auf „People Get Ready“ hinweisen. Ein von Curtis Mayfield geschriebener und von Rod Stewart erfolgreich gecoverter Song. Wunderbar auch die Songs „It’s Allright“ und das Demo „Oddball“. Ein Kracher ist auch die Live Fassung von „The West Side“. Von meinem Album aus dem Jahre 1982 werde ich mich jetzt verabschieden. Das war zwar gut, kann der „Deluxe Edition aber nicht das Wasser reichen!
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am 4. Februar 2017
Einleitend möchte ich sagen, dass ich obwohl ich ein großer Fan von PC bin, mit dem Album "Hello I must be going?" nie so richtig warm geworden bin (als Teenager). Aber dank der 2016er-Edition habe ich dieses Album wiederentdeckt und würde es mittlerweile (vielleicht ist es das Alter?) als einen absoluten Höhepunkt im Werk von PC beschreiben, in jedem Fall gleichwertig mit den beiden folgenden Albem, auch wenn dort die Hit-Dichte und die Verkaufszahlen höher sind. von allen PC-Albem ist auf "Hello, I must be going" am stärksten diese nur leicht verdeckte zweite Ebene, dieses nur leicht getarnte Abgründige, spürbar. Die Songs wirken nach und sind keineswegs platt oder seicht.
Musikalisch gesehen gibt es sowieso nichts zu rütteln! Das Timing der Bläser ist scharf wie eine Rasierklinge und die Drums auf "I don't care anymore" sind absolut mitreißend. "Through these walls", "I cannot believe it's true" oder "Like China" sind, gerade auch wenn man die abstrakte Deutung des Textes mit hinzunimmt großartige Werke, wenngleich sie ja kommerziell nicht so erfolgreich waren.

Die bei der Deluxe Edition enthaltene zweite CD enthalt wahrscheinlich die beste Zusammenstellung von Bonusmaterial von allen CDs der 2016er Neuauflage. Geniale Live-Versionen von "I don't care anymore" und "Like China", Da auch die Zugaben der damaligen Tour "People Get Ready" und "It's alright" (Kompisition von Curtis Mayfiled) und eine Big Band Version von "The West Side" beigefügt sind, liefert dieser CD wesentlich mehr als nur die Live-Versionen der Studio-Titel. Die Demo-Versionen sind mein ding nicht, aber es ist interessant zu hören, dass die Lyrics zunächst nur aus sehr unkonkreten Bruchstücken bestand - etwas das für die Arbeitsweise von PC sehr typisch zu sein scheint.
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am 23. Juni 2017
als Deluxe Edition.
Die Songs klingen frischer, wie eben erst eingespielt.
Das zweite Solo-Albung ist insgesamt runder, harmonischer und klingt mehr aus einem Guss als das erste Album Face Value.
Auf der zweiten CD finden sich zahlreiche Aufnahmen des Albums live eingespielt.
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Phil Collins heutzutage zu mögen ist vielleicht nicht die coolste Sache der Welt, aber für sein zweites Solo-Album aus dem Jahr 1982 möchte ich trotzdem eine Lanze brechen. Kommerziell war es nicht gerade seine erfolgreichste Platte. Mit der Cover-Version des alten Supremes-Motown-Hits You Can't Hurry Love hatte die Platte nur einen einzigen Hit zu verbuchen und der wurde auch totgedudelt. Der Rest des Albums klingt dafür und vielleicht auch gerade deswegen immer noch ziemlich frisch und unverbraucht. Auch ist die Platte nicht so glattgebügelt und auf Sicherheit produziert wie die Nachfolger No Jacket Required und But Seriously. Sein soziales Gewissen hatte Collins hier auch noch nicht entdeckt.

Auf Hello... hatte er noch Mut zum Experiment. Mit I Cannot Believe It's True und It Don't Matter To Me gibt es zwar die typischen Collins-Uptempo-Songs mit fantastischen Bläsern. Der Rest des Albums ist aber anders.
Das Album beginnt mit dem perkussiven I Don't Care Anymore, das sich im Verlauf immer weiter bis zum Schlagzeuggewitter steigert, Collins schreit sich dabei die Seele aus dem Leib. Ich will nicht wissen wer Adressat des Songs war. Collins hatte zu diesem Zeitpunkt zumindest gerade seine erste Scheidung hinter sich.
Der Bombast von Do You Know Do Care geht thematisch in eine ähnliche Richtung. Auch hier lässt er seiner miesen Stimmung freien Lauf.
Like China ist ein sehr ungewöhnlicher Song, ein Mix aus Wave, Rock und Prog. Er hätte auch auf Abacab von Genesis eine gute Figur gemacht und dessen Niveau gehoben.
Thru These Walls war eine weitere Single. Ein sehr atmosphärischer Song mit einem ähnlichen Schlagzeugeinsatz wie In The Air Tonight, aber nicht so effektiv und eingängig, dessen Schluss etwas verpufft. Da hätte man mehr draus machen können.
Don't Let Him Steal Your Heart Away ist die erste Ballade, ein Eifersuchtssong, sehr schön mit Streichern orchestriert, einer beatles-esquen Bridge und bei weitem nicht so kitschig und simpel wie seine späteren Balladen.
The West Side ist ein Instrumental, mit Saxofon-Solo und Bläsern, sehr jazzig und für mich ein Highlight auf dem Album.
Zum Schluss gibt es noch mit Why Can't It Wait 'til Morning eine weitere Ballade mit Streichern.

Die bei der Produktion eingesetzten Instrumente sind zum größten Teil "echt", d.h. es gibt echte Bläser und vorwiegend akustische Drums. Die Produktion klingt daher nicht ganz so nach den 80ern und technisch wie auf den beiden Albumnachfolgern oder auch Invisible Touch von Genesis.
Hervorzuheben ist noch der Sound des Albums. Besonders auf Vinyl kommt der Mix sehr druckvoll und dynamisch rüber. Das Schlagzeug knallt auch wunderbar. Da kann die normale CD nicht mithalten.

Fazit:
Ein Album mit Ecken und Kanten, dabei sehr abwechslungsreich. Im Vergleich zu seinen anderen Alben höre ich mir Hello ... I Must Be Going immer noch gerne an. Insgesamt zwar kein Meisterwerk, auch mag ich Thru These Walls und Why Can't It Wait 'til Morning nicht so besonders. Gute 4 Sterne sind in der Bewertung aber drin.
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am 21. Juni 2017
'Hello...' ist meiner Meinung nach das beste Album von Phil Collins! Neben dem 'Face Value' und 'Both Sides' sind hier die stärksten Song von Collins drauf. Jeder kennt die Hits, aber den Musiker Phil Collins lernt man am besten mit 'Hello...' kennen!
Das ist das perfekteste Album was er je aufgenommen hat, bis auf die zwei oben genannten kam danach nicht mehr wirklich viel!

Auch heute noch klingt es frisch und unverbraucht!
Nochmal, wer den Musiker Phil Collins kennen lernen möchte, greift zu diesem Album!!
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Klang "Face Value" noch durcheinander und unsicher, ist "Hello, I Must Be Going" von der Qualität der Songs her das wahre Debüt von PC!
Alle Tracks klingen typisch nach Phil Collins, wie man ihn noch Jahre später kennt...und gerade DAS ist das Gute daran! Schon der Opener "I Don't Care Anymore" hat was sphärisches an sich. Obwohl ruhig gehalten, hat er durch die dichten Synthesizer etwas mächtiges. Gute Popsongs wie "I Cannot Believe it's True", "Like China" und "Thru These Walls" und ein Instrumental ("The West Side") runden das Album ab.
Obwohl die Kritiker das Album oft nur als Lückenfüller zwischen dem ach-so-grandiosen Vorgänger "Face Value" und seinem Durchbruchswerk "No Jacket Required" ansehen, bleibt es für mich vielleicht nicht sein bestes, aber eines seiner interessantesten und angenehmsten Alben.
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am 8. Mai 2003
Warum hauen alle Kritiker eigentlich immer auf das zweite Collins' sche Solowerk „Hello, I must be going" drauf ?
Für jeden scheint es nur der schwache Nachfolger des gefeierten Debuts, bzw. der Vorgänger seines weltweiten Duchbruchs als Popkünstler mit „No jacket required" zu sein.
Dabei glänzt diese CD durchweg mit sehr guten, abwechslungsreichen Kompositionen, viel Emotionalität und perfekter Einspielung und Sound. Wie schon beim Vorgänger klingen Drums, Bläser, Stimme und Gesamtarangement perfekt abgemischt aus den Boxen, was für Produktionen der 80'er Jahre eher die Ausnahme ist.
Aber auch inhaltlich kann ich hier keinen Makel feststellen. Ob Collins ein Schlagzeug-lastigen Titel, ein Instrumental, funkige Up-Tempo-Nummern mit den EWF-Horns oder Balladen komponiert, zu dieser Zeit klang das alles noch durchweg intelligent, durchdacht und auf eine emotionale Wirkung zielend.
Auch nach 15 Jahren höre ich die CD ausgesprochen gerne und träume von der Zeit als Pop-Musik noch von genialen Musikern und nicht von millionenschweren Produzenten gemacht wurde.
Ein feines Stück Musik, daß ich jedem Musikliebhaber wärmstens empfehlen kann.
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am 1. Februar 2016
Phil Collins verkaufte in seiner Karriere über 150 Millionen Tonträger. Wenn man die Zeit mit Genesis dazurechnet, sind wir bei bald 300 Millionen. Damit ist auch er einer der größten dieser Branche. Und das zu Recht. Sein 1982 erschienenes 2. Solowerk konnte in jedem Fall das Niveau des tollen Vorgängers Face Value halten. Österreich, die Schweiz und die UK Charts zeigten Einigkeit. Das Album erreichte den tollen 2.Platz. In den UK Charts konnte sich das sogenannte blaue Album sogar über 3 Jahre behaupten. In Deutschland wurde der 6.Platz erreicht, und in den US Charts Platz 8. Auch mit annähernd 3 Jahren in Amerika eine unglaubliche Verweildauer. Das Album hat 10 abwechslungsreiche Songs zu bieten. Hier wird von Phil Collins alles geboten. Ein Instrumental Song - The West Side -geht sogar leicht ins jazzige. Songs die sehr Drum betont rüberkommen, aber auch musikalisch wie textlich schon eine recht düstere Atmosphäre verbreiten. Phil Collins verarbeitet ja auf diesem Album einen fürchterlichen Rosenkrieg. Die eben erwähnten düsteren Songs, aber unglaublich genial gespielt, lauten - I don"t Care Anymore oder Do You Know, Do You Care. Weiter geht es mit der Abwechslung. 1966 hatten die Supremes(Sängerin : Diana Ross) mit You Can"t Hurry Love einen Nummer 1 Hit. 16 Jahre später wurde dieser Song von Phil Collins gecovert und erreichte ebenfalls tolle Platzierungen. In den UK Charts wurde es ein Nummer 1 Hit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde der 3.Platz erreicht. In Amerika ging es bis auf Platz 10. Einer der wenigen Songs wo ich mich traue zu sagen. Die Coverversion ist besser. Ähnlich flott und funkig auch der Song I Cannot Believe It"s True. Das Album zieren noch wunderbar gefühlvolle Balladen wie Don"t Let Him Steal your Heart Away & Why Can"t It Wait Til Morning. Ein zeitloses Meisterwerk.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Januar 2013
Nach seinem grandiosen Solo-Debut "Face Value",das neben dem allgegenwärtigen "In the Air Tonight" auch Perlen wie "Droned","I missed again" ua enthielt,ein durchgehend einnehmendes,überaus erfolgreiches Album,war die Frage,ob er dieses überragende Niveau würde halten können.Oh,wie er das konnte!
"Hello,I must be going" ist sein emotionalstes,kraftvollstes,druckvollstes Album.
Unabhängig von Geschmacksfragen muß man ihm nach zwei solcher Alben einfach zugestehen,daß er abwechslungsreiche,emotional packende Musik schreiben und perfekt ausarbeiten kann.
Die knackigen Bläser,das treibende Drumming,der Power-Sound,es ist ein Hammer,diese Scheibe laut zu hören.
Schon der Opener "I don`t Care Anymore" hat mich beim ersten Hören umgehauen,dann "I cannot believe it`s true"-wow!
"Do you know,do you care"-der Sound der Hall,seine Stimme...kaum hat man sich davon erholt,wird die Spannungskurve schon mit "It don`t Matter to me" wieder gnadenlos hochgefahren..."The Westside"...und dann ein Traumsong wie "Why can`t it wait till Morning?"
Da verzeiht man ihm auch gerne mal einen (sehr) kleinen Durchhänger ("Don`t let him steal your Heart away").
Die Aufnahmequalität ist überzeugend und ich kann mit der "normalen" Atlantic-Pressung sehr gut leben.
Die ebenfalls (noch)erhältliche,remasterte Gold-CD von Audio Fidelity habe ich noch nicht gehört,habe aber gelesen,daß Steve Hoffman Höhen und Bässe zugunsten der Mitten deutlich herausgenommen hat.Phils Stimme soll dadurch deutlich klarer und präsenter herauskommen.
Die Meßlatte lag durch "Face Value" hoch,dieses eine mal hat er es noch geschafft,dieses Niveau (mindestens) zu halten.
Nachtrag:
Mittlerweile ist eine neue Remaster-Serie erschienen ("Take A Look At Me Now"),deren Cover "aktualisiert" wurden;er ist in alter Pose im derzeitigen Alter zu sehen.
Hier ist unbedingt darauf hinzuweisen,daß nicht nur remastered,sondern von Nick Davies auch ein vollständiger Remix durchgeführt wurde.Dies ist bei Genesis gründlich schiefgegangen und auch hier bin ich von dem doch recht tiefen Eingriff in die Musik nicht recht zu begeistern.Klarheit,Transparenz und "Lautheit" wurden klar gesteigert,dennoch geht mir das alles zu weit und die reduzierte Dynamik ärgert mich zusätzlich,auch ,wenn die Eingriffe hier nicht so brutal sind,wie bei den Genesis-Remixes.
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am 19. September 2011
schlechthin - so kann man das Album zurecht nennen.
Ok, ich gebe zu das ich ein wenig voreingenommen bin, denn 'You Can't Hurry Love'
war meine erste selbst gekaufte Single Anfang 1983.
Das (Vinyl) Album folgte kurze Zeit später.
Unabhängig meiner nostalgischen Anwandlungen ist dieses Album eine Klasse für
sich, und das nicht nur unter den Phil Collins Alben, sondern unter allen Alben
die in den 80er erschienen sind (und auch darüber hinaus).
Die Zusammenstellung der Songs ist exzellent, und hat auch 29! Jahre nach der Erstveröffentlichung nichts an Ihrem Charme und ihrer Klasse eingebüst.
Geniale Musiker wie John Giblin & Mo Foster am Bass, Daryl Stuermer an der Gitarre,
der Phoenix Horns und natürlich Phil Collins an den Drums, Keybords, Bass Pedals und Vocals machen das Album zu einem Hörgenuss.
Die Songs im einzelnen:

1. I Don't Care Anymore
Dieser fantastische Song besticht durch prägnante Drums und eine düstere Grundstimmung.
Ein sehr besonderer dynamischer Lovesong, der etwa klingt wie eine Mischung aus 'In The Air Tonight' von Face Value und 'Mama' von Genesis.
Der Track wurde 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 39 in den USA.
2. I Cannot Believe It's True
Mein absoluter Lieblingtrack des Albums.
Hier hört man den funky Phil Collins - herausragende Bläser, eine funky Bassline und perfekte Percussions gepart mit einem unwiederstehlichen Refrain - genial.
Der Song erinnert an Songs wie 'Paperlate' und 'No Reply At All' von den 'Abacab' Sessions (Genesis 1981).
Der Song war 1982 in Europa die B-Seite von 'You Can't Hurry Love'.
In den USA wurde er 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte dort Platz 79 der Charts.
Weshalb das Lied nicht in Europa als Single veröffentlicht wurde bleibt eines der großen Mysterien der Popgeschichte!
Wäre sicher ein Riesen Hit geworden.
3. Like China
Ein sehr von Drums und Gitarre getragener Song.
Der Track hat eine nette Melodie, gehört zwar nicht zu den stärksten Songs des Albums, ist aber der deutlich rockigste Song auf der Platte.
Dieser Song wurde 1983 als 12'' Promo-Single in den USA veröffentlicht und erreichte Platz 17 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts.
4. Do You Know, Do You Care?
Ein weiterer düsterer Song, ähnlich wie 'I Don't Care Anymore'.
Der Song wurde in den USA als B-Seite von 'You Can't Hurry Love' veröffentlicht und erreichte dadurch Platz 41 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts.
5. You Can't Hurry Love
Ein Motown Klassiker in modernem Gewand (1982).
Sicherlich ist Collins hier gesanglich auf dem Höhepunkt.
Einer der wenigen Coversongs die deutlich besser sind als das Original.
Weiteres ist nicht zu sagen - ich denke den Song kennt eh jeder.
Der Song ist der grösste Hit des Albums, die Single erreichte 1982/1983 Platz 1 in Grossbritanien, Platz 3 in Deutschland und Platz 1
in den USA.
6. It Don't Matter To Me
Ein weiteres Highlight des Albums.
Ähnlich wie 'I Cannot Believe It's True', ist dies ein sehr funky Song mit dominierenden Horns und einer Funky Bassline der eine positive Stimmung verbreitet.
Der Song wurde 1983, warum auch immer, nur in den Niederlanden als Single veröffentlicht und erreichte dort Platz 46 der Charts.
7. Thru These Walls
Wieder ein Klassiker, dies war 1982 die erste Singleauskopplung aus dem Album, er erreichte Platz 56 in Grossbritanien.
Der Track fällt durch die exzellenten Percussions und durch Collins zurückhaltenden Gesang auf, auch der genial gespielte, an Pino Palladino erinnernde, Fretless Bass von Mo Foster prägt den Song maßgeblich.
Von der Grundstimmung und des Textes her, könnte der Song auch von Genesis sein.
8. Don't Let Him Steal your Heart Away
Eine hervorragende Ballade mit einem netten Piano und sehr geschmackvoll eingesetzten Strings. Der Song ist einfach angenehm und verbreitet ein wohliges und warmes Gefühl. Der Track wurde auch 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 45 in Grossbritanien.
9. The West Side
Ein Instrumental das perfekt auf einen 'Miami Vice' Soundtrack passen würde.
Sehr kühl und jazzig. Perfekte Musik um sie Nachts im Auto zu hören.
Die Phoenix Horns haben hier sicher Ihren stärksten Auftritt.
Muss man gehört haben.
10. Why Can't It Wait 'Til Morning'
Zum Abschluss nochmal eine wunderschöne Ballade mit einem hinreissenden und nachdenkenswertem Text. Hier sind lediglich das Piano und die Strings gespielt.
Collins singt sehr gefühlvoll und weich. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Album. Der Song wurde ebenfalls (nur in Grossbritanien) als Single veröffentlicht und erreichte 1983 dort Platz 89.

Wie gesagt hier gibt es keinen schwachen Song oder Füllmaterial, 10 fantastische Tracks. Nicht wie heute, wo Alben teilweise über 20 Songs enthalten von denen aber allenfalls 2 Stücke gut sind.
Von den zehn Songs des Albums wurden 8 Songs als Single ausgekoppelt!!, dies alleine ist schon Zeugnis der Klasse und
Qualität der Platte.
Übrigens wird am 18.Oktober 2011 eine Remaster '24-Karat Gold CD' veröffentlicht.
Also hört euch die Platte mal an, und Ihr werdet mir sicher recht geben!
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