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am 16. August 2004
Ein grandioser Meister der feinen Nuancierung des Tons ist er, ein Mann mit Gespür für musikalische Eleganz, für den Einsatz von Dynamik und das Spiel mit rhythmischen Feinheiten: Jim Hall. Kenner reihen ihn bereits in die Ahnengalerie der historischen Größen ein: Django Reinhardt, Charlie Christian, Wes Montgomery und Jim Hall. Er selbst spricht von seiner Musik als Mischung von Charlie Christian (dem "Übervater" aller modernen Jazzgitarristen, spielte in den späten 30er Jahren bei Benny Goodman) und Bela Bartok.

Jim Halls Einspielungen haben Geschichte. Oder um es noch deutlicher zu sagen: Sie schreiben Jazz-Geschichte, ob in der Vergangenheit oder Zukunft. Bei all diesen fünf Einspielungen (Angel Eyes, 'Round Midnight, Scapple From The Apple, The Way You Look Tonight, I Hear A Rhapsody) ist nie ganz klar, ob er wirklich einen Dialog führt oder mit seinem Partner so eng verschmilzt, dass es auf einen gemeinsamen Monolog hinausläuft. Zu den Eckpfeilern des Jazz-Trialogs im Euvre Halls gehört eben die besagte "Live!"-CD - sie ist schlichtweg atemberaubend. Sein Fingerspitzengefühl ist einfach unvergleichlich. Er ist der Meister des musikalischen Understatement. Bei Jim Hall hat man das Gefühl, daß jede einzelne Note heilig zu sein scheint.
Jim Hall präsentierte sich als ein harmonisch und melodisch völlig eigenständiger Musiker: mit seltsam vertrackten, aber dennoch absolut schlüssigen und sensibel verschwungenen, oft sogar mitsingbaren Linien, mit einer Akkordarbeit mitunter an der Grenze zur Freitonalität und mit einer Rhythmik betont hinter dem Beat, die jene positive Lässigkeit ausstrahlt, die nur ein Mensch mit jahrzehntelanger Erfahrung in einer Tätigkeit haben kann.

Die Art und Weise, wie er Balladen behandelte, wie er Dynamik zu verändern wusste, indem er Phrasen manipulierte, findet man nicht besonders häufig unter Jazzgitarristen. Eine tolle Scheibe !
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am 18. Februar 2005
Wer hier nicht zuschlägt ist selbst Schuld! Die Live-Aufnahme von Jim Hall`s legendären Konzert mit "Kultstatus" über sämtliche Jazz-Kreise hinaus hebt sich von jeder anderen Live-Platte ab die ich überhaupt kenne. Hier hört man im Hintergrund Tassen und Glässer scheppern und ein amüsiert sich unterhaltenes Publikum und man hat das Gefühl mitten im "rauchigen" Club zu sitzen (oder nah an der Küche!). Über all dem liegt Jim Hall`s unverkennbarer Ton. Timing und Rhythmus sind hier einfach perfekt - die vorliegende Interpretation von "Round About Midnight" eine der besten die ich auf der Gitarre gehört habe, mit einem Bass-Solo das geradezu eine wahre Homage an Thelonious Monk`s Klassiker ist. Mehr sag ich nicht dazu - die Aufnahmen sind schwer zu beschreiben, mann muss sie einfach gehört haben. Eine zeitlose CD mit viel Zeitgeist => Kaufpflicht - nicht nur für Jazzer!
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