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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2009
Die Scheibe trifft einen wie ein Brett. So kann die Quintessenz dieser CD zusammengefasst werden.

Sehnsüchtige Momente ("Don't cry", "November Rain") wechseln mit Blues alter Schule ("Dust'n Bones", "You Ain't The First"), straightem Rock ("Bad Obsession", "Double Talkin' Jive", "Bad Apples")und hyperhysterischem Hardrock ("Right Next Door To Hell", "Perfect Crime", "Garden Of Eden").

Füller gibt es hier nach Ansicht des Rezensenten keine. Es wird schon stimmen, mit einer Handvoll Songs aus diesem Potpourri und anderen aus dem Fundus des "Schwesteralbums" hätte man natürlich eines der besten Alben aller Zeiten basteln können ...
Nur: Hat man das nicht? Nein, nicht sogar zwei?

Dieser Teil des Duos der Illusions ist der mE deulich bessere:
Weniger episch (das insgesamt), bluesiger, härter und erdiger. Daneben versehen mit einem Klassiker, der mit Sicherheit in die besten Rocksongs aller Zeiten einzureihen sein wird: "Coma". Dieses Songungeheuer, bereits ob seiner schieren Länge furchterregend, nötigt weiteren Respekt aufgrund seiner Komplexität ab: Weniger im Hinblick auf die Songstruktur - wie alle guten Rockopern zunächst desillusioniert, aussichtlos, um nach dem Kulminationspunkt im Glanze der Hoffnung zu erstrahlen -, als vielmehr angesichts der technischen Herausforderung, dieses Monster darzubieten: Axl entäußert sich aufs Innerste; die Gesangsdarbietung ist insgesamt eine der eindrucksvollsten, die man in diesem Sektor jemals hören durfte. Slash wiederum, Gitarrengott auf dem (vorläufigen) Gipfel der Schaffenskunst, unterlegt den Titel zunächst mit brachialem Riffing, um nach der musikalischen Nahtoderfahrung in ein minutenlages hochemotionales Solo allererster Güte auszubrechen. Kein Wunder, dass "Coma" live nur wenige Male gespielt wurde.

Die Evergreens "Don't cry", "Live And Let Die" und "November Rain" bedürfen wohl keiner näheren Erläuterung (wobei vielleicht anzumerken ist, dass die aktuelle Bandbesetzung trotz hervorragender Gitarristen es nicht vermag, den (be-)zwingenden Soul der Slash'schen Originalsoli auch nur ansatzweise zu reproduzieren).

Auch die Produktion bedarf der besonderen Bedenkung: Hier wird sie auf den Punkt gebracht; keine überflüssigen Arrangements (die im Parallelalbum leider gewisse Stücke wie "Locomotive" verstören).

Frisch, knackig, vielversprechend - Use Your Illusion!
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am 19. Juli 2013
Der Hype um "Guns N`Roses" in den frühen 90ern ging mir irgendwie auf den Sack. Entsprechend wenig offen war ich für ihre Werke. Nein, die Band meiner Jugend waren Guns N`Roses wirklich nicht. Sobald "November Rain" auf MTV lief schaltete ich sofort um. Ich empfand dieses Lied bzw. Videoclip damals als zu traurig und gleichzeitig zu langweilig.

Jetzt, über 20 Jahre später, hörte ich eben dieses "November Rain" vor ein paar Wochen im Radio. Plötzlich ging mir der Song nicht mehr aus dem Kopf- einfach nur klasse. Das war für mich Anlass genug mir " Use your Illusion I und II" mit reichlich Verspätung zu kaufen. Im Grunde sehe ich beide Alben als ein grosses Album gespickt mit fantastischen Songs. Die paar weniger guten mindern den super Gesamteindruck nicht besonders.

Leider gelang es der Band nicht mehr an diese(s) Meisterwerk(e) anzuknöpfen. Das mag damit zusammenhängen das mit z.Bsp. "Nirvana" andere grosse Bands rauskamen, vielleicht auch weil sie krampfhaft versuchten diesen Mega- Erfolg zu wiederholen. Letztendlich brachen "Guns N`Roses" in dieser Besetzung aufgrund verschiedener Gründe auseineinder. Aus heutiger Sicht muss ich zugeben: Schade, sehr, sehr schade.
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am 17. Oktober 2011
Die beiden Illusion Alben, aus dem Jahr 1991, sind mit Sicherheit der letzte große Meilenstein des guten alten, dreckigen Rocks gewesen.Leider sind sie (völlig zu Unrecht)etwas in Vergessenheit geraten. Gründe hierfür waren der Selbstmord, eines zwar guten Musikers, aber zu lebzeiten lange nicht so verehrten Sängers, der "Grunge-Ära" und die daraus resultierende Bewegung zu dem was man heute unter "Rock" bezeichnet. Kurz und einfach gesagt, Musik welche sich dadurch auszeichnet, dass sie sowohl Gitarrensoli, als auch Tiefgang vermissen lässt und von größtenteils Talentfreien Möchtegerns interpretiert wird. Wo früher die Stones, The Who, Led Zeppelin, Pink Floyd, Metallica, Guns n' Roses und viele andere Top Bands das Gesicht des Rock n' Rolls darstellten, hat man in den letzten 20 Jahren Bands wie Limp Bizkit, Korn, Nickelback oder everybody's darling Green Day auf die Ohren bekommen. Ob diese Entwicklung wirklich so Bahnbrechend war wie die Cobain-Jünger immer wieder erwähnen, kann zumindest bezweifelt werden.

Nun zum wesentlichen. Klipp und klar formuliert, ist die erste Illusion Platte nicht nur die härtere sondern auch die etwas schwächere der beiden Alben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie sich nicht durchweg auf gutem bis außergwöhnlichem Niveau bewegt.
Der Opener Right Next Door To Hell greift nahtlos an Appetite Zeiten an, hart kompromisslos trotzdem melodisch. Ein sehr gelungener Auftakt in die 76 Minuten.(8/10)
Dust N' Bones ist wohl die "Typische" Izzy-Nummer, bluesig mit Hinterwäldlerhumor vom feinsten. Leider nimmt der Song jedoch nicht das Tempo des Openers auf. (8/10)
Live and Let Die ist ein sehr gelungenes Cover entfaltet jedoch erst live seine volle Energie. Jedoch immer wieder lohnenswert. (10/10)
Don't Cry ist ein typischer Song, bei dem man nie das Gefühl bekommt man hätte ihn zu oft gehört. Einfach eine außergwöhnlich gute Rockballade, super Lyrics brilliantes Solo, da kannst net meckern! (10/10)
Perfect Crime hätte wohl besser direkt nach RNDTH kommen sollen, um den Schwung mitzunehmen. Einfach ein harter schneller Rocker wie es sein muss. (9/10)
You Ain't The First ist meiner Ansicht nach der einzige Song auf UYI1 auf den man hätte verichten können. Eine nette Country-Ballade aus der Feder Izzy Stradlins, nicht schlecht aber auch nichts weltbewegendes. Nimmt zudem Tempo aus der Scheibe raus. (7/10)
Bad Obssesion ein pre-Appetite Song hat ein Blues-Feeling durch den Einsatz einer Mundharmonika und Travis Beans, wie bei LALD, live erst richtig gut.
Back Off Bitch ist musikalisch Extraklasse, die Lyriks, naja wer sich angegriffen fühlt einfach weghören. (8/10)
Double Talking Jive ist wieder ne Izzy-Nummer. Cooler Song mit Flamenco-Gitarrensolo hintenraus. Auch live eine dicke Hausnummer. (8/10)
November Rain muss man nichts dazu sagen. Wer den Song kritisiert macht das nur wenn er Axl Rose nicht leiden kann. (10/10)
The Garden ist aufgebaut wie eine Paraleldimension irgendwie surreal. Desto öfter man ihn hört desto mehr entfalten sich die Melodien im Kopf. Axl singt Duett mit Alice Cooper. (9/10)
The Garden zeichnet sich nicht nur durch seine extreme Geschwindigkeit aus, dieser richtig coole Rocker hat vor allem ein Video, welches zu den coolsten Musikvideos aller Zeiten zählt. Einfach brilliant!!! (9/10)
Dont Damn Me, der beste Song auf dem Album! Einfach brilliant, Axl's Lyriks in diesem einen Song sind (ähnlich wie bei Civil War, oder Estranged, auf UYI2)dermaßen atemberaubend, dass es einen doch schwer verwundert, wie manche Menschen behaupten können, bei Gn'R Songs sind die Texte "nicht so wirklich toll". Dies zeugt schlicht von, keiner Ahnung! Wer natürlich allen Ernstes aus den Songtexten von Nirvana eine versteckte Tiefgründigkeit und Brillianz von Kurt Cobain sieht... (10/10)
Bad Apples ist wieder ein Mix aus klassischen Rock und Bluesrock. Ein guter Übergang zu den zwei grandiosen letzten Songs des Albums (8/10)
Dead Horse ist einfach ein absoluter Spitzensong, ummantellt von Sprach-Intro/Outro ist der Haupteil einer jener Rocker welche Gn'R berühmt gemacht haben. Voller Energie und und Rythmusgefühl. (10/10)
Coma schließlich zeigt das wahre Potential was in der Combo steckt. Der längste Gn'R Song der je aufgenommen wurde, muss sich nicht vor Kashmir von Zeppelin, oder Echoes von Pink Floyd verstecken. Wiederum brilliante Lyriks von Axl Rose gepaart mit Slash's und Izzy's perfektem zusammenspiel. Vor allem auch Duff und Matt kommen hier voll zum Zug und drücken den Rythmus gnadenlos bis zum Schluss vorwärts. Und die finalen 3 Minuten zeigen, warum Axl Rose vor 20 Jahren mit Abstand der beste und talentierteste Rock n' Roll Frontman der Welt war.(10/10)

Fazit: Die erste UYI Scheibe ist durchweg ein sehr gelungenes Album, welches Songs enthällt (Live & Let Die, Don't Cry, November Rain, Don't Damn Me, Dead Horse, Coma), die seit dem Jahr 1991 von keiner Band auch nur annähernd qualitataiv erreicht wurden. Und das war eben nur eine Hälfte dieses letzten großen Rockalbums, von der letzten großen Rock n' Roll Band.
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am 17. Juli 2015
Dieses Album und sein Kontrapart (Use Your illusion II) sind unbestritten unter den epochalen Werken nicht nur der selbst legendären Band, sondern auch des Genres im allgemeinen, zu einer Zeit, als Rock und Metal die beliebtesten Musikrichtungen auf dem (westlich geprägten Teil des) Globus waren. Großartige Songs, die auch zeitlos sind. Must Have in jeder Rock-Sammlung die etwas auf sich hält, und für jeden der mit Gitarrenmusik etwas anfangen kann.
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am 3. Januar 2004
Als Fan der Band, muss ich dem Konzert an und fuer sich 5 Sterne geben! Sowohl bild- und tontechnisch ist der nunmehr schon 12 Jahre alte Mitschnitt dvd-wuerdig umgesetzt worden. Die musikalischen Qualitaeten dieser einzigartigen Band kann ein solches Live-Video wesentlich besser einfangen als jedes noch so schoene Studio-Album. Folglich sei das Video jedem Fan empfohlen, der den dritten Tokio-Gig 1992 (22. Februar) noch nicht kennt!
Nun zum Grund für meine 2 Sterne Abzug: die Videos Use Your Illusion I und II gehoeren einfach zusammen; hier ist ein 150 minuetiges Konzert in zwei Teile geschnitten worden, um den Musikliebhaber regelrecht abzocken zu koennen; denn, wenn ueberhaupt, muss man schon beide DVDs kaufen und das schlaegt mit 50 Euro nicht unerheblich zu Buche (das waren mal 100 DM!!!). Für ein einziges Konzert! Auch wenn sich das fuer einen Fan rentiert; es ist trotzdem eine Unverschaemtheit des Labels (Geffen/Universal). Normalerweise sind mir Boni egal, das aber hier keine dabei waren, hat mich umso mehr enttaeuscht!
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am 16. Oktober 2012
Die DVDs wie immer schnell erhalten von Amazon. Unglücklicherweise war die Hülle etwas beschädigt was aber nicht weiter schlimm war (da Cent Artikel).

Jedenfalls finde ich die DVD(s) einfach klasse. Zu erwähnen ist einfach auch dass diese von der damaligen Plattenfirma Geffen (heute Interscope) herausgegeben wurde, und die Ton- und Bildqualiät auch dementsprechend gut ist. Keine anderen (auch hier bei Amazon) angebotenen Live DVDs von Guns n Roses taugen was, ausser die beiden Illusion DVDs.

Jede Menge Hits drauf, beide DVDs zusammen satte 3 Stunden Live Material.

KAUFEN!
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am 16. September 2009
Die "Illusions", oder in Langform auf "Use Your Illusion I & II" genannt, stellen das ambitionierteste Werk der Hardrock-Dinosaurier Guns N' Roses dar. Eigentlich wäre es logisch, wenn die 'Illusion I & II' zusammen ein Doppelalbum ergeben hätte. Und tatsächlich, viele Fans empfinden die beiden Scheiben als zusammengehörige Doppel-LP. Im Gegensatz vom stark im lupenreinen Hardrock verwurzelten "Appetite For
Destruction" wird diese Scheibe hier durch klassische Zutaten, ausgedehnte Songs und viele Variationen zu einem vielseitigen, und zudem sehr musikalischem Hörgenuss. Perfekte Produktion, sowie professionelle Kompositionen und Arrangements sorgen für das I-Tüpfelchen.

Auffällig ist, dass nach Axl Rose mit seiner Teilnahme an zehn Songs, der eher im Hintergrund agierende Rhythmusgitarrist Izzy Stradlin an den meisten Kompositionen beteiligt ist. Auch wenn letzteres bei der Appetite auch schon der Fall war, aber selbst der bekannter gewordene Slash weist mit gerade mal sechs Stücken weniger Beteiligung am Songwerkeln auf.

Die "Illusion I" bringt derart frischen Wind in die Lautsprecherboxen, dass bereits der Opener "Right Next Door To Hell" richtig krachend rockt. Mit "Dust N' Bones" geht es dann in dieser Manier weiter, ehe mit "Live And Let Die" ein energiegeladenes Cover des Wings-Klassikers dargelegt wird. Meines Erachtens spielen hier Guns N' Roses die bessere Version des Stückes, nicht nur wegen des Reggae-Teils.

Mit "Don't Cry" folgt ein großer Klassiker der Hardrock-Balladen. Großartiges Arrangement, großartige
Stimmung und eine perfekte Stimme mit Seele und viel Emotion. Der der mittlerweile verstorbene Blind Melon-Sänger Shannon Hoon singt hier die die Zweitstimme. Perfect Crime" ist dann ein Uptempo-Rocker genau wie es sich für Guns N' Roses' Musik gehört. Ein frecher Axl Rose, ein rasantes Slash-Solo und eine super-solide Rhythmus-Sektion. Ein kurzer, harter Kracher.

"You Ain't The First" langweilt mich dann mit Western-Cowboy-Musik...Wer's mag... Izzys subtiler und böser Humor kennzeichnet den Text hier.

Mit "Bad Obsession" wird es durch Mundharmonika wieder interessanter. Dazu natürlich wieder rockende, verzerrte Gitarren, Boogie-Pianos und Axls quäkende Stimme. Am Saxophon zu Gast ist Michael Monroe (Hanoi Rocks). "Back Off Bitch" ist dann wieder frecher Hardrock. Dann geht's weiter mit "(This Song Is Called) Double Talkin' Jive (Motherfucker)". Ja, so ist das wenn man durch seine eigenen Kumpels, die etwa 2460 mal Guns N' Roses-Videos geguckt haben, geschädigt ist. Sehr wohlige Atmosphäre erzeugt das leider zu kurze, spanisch angehauchte Outro auf der Akustikgitarre.

Was folgt? "November Rain". Muss ich dazu noch was schreiben? Kennt doch jeder, naja bis auf das diverse Radiosender ab und zu mal ein Solo rausschneiden ist dieses Stück doch hinreichend bekannt. Es handelt sich halt schlicht und einfach um die perfekte Symbiose aus Klassik und Rock. Über acht Minuten lang, zwei Gitarrensoli, stimmungsvolles Keybaord-Orchester, Regenschauer und Gewittergeräusche...Sehr emotional...Sehr geil...

"The Garden" kommt dagegen sehr beschwingt daher. Mit Gastgesang von Alice Cooper. Im Anschluss "Garden Of Eden", ein sehr schneller Rocker, und die Langeweile von "The Garden" ist wieder aufgehoben. Sehr witzig ist übrigens das zugehörige Video, bei dem es echt Spaß macht, den Text mitzulesen. In flottem Tempo geht es weiter mit "Don't Damn Me". Die Band ruht sich halt nur selten aus. Sehr geiler Bass übrigens...

Das auffälligste an "Dead Horse" ist, dass ein gewisser Mike Clink den Nutcracker bedient hat. Ein nettes Easter-Gimmick. Das ist ja wie aus dem Prog-Rock...

"Coma" ist dann mit seinem "bösen" Bass und Axls geiler, quäkender Stimme das Sahnehäubchen, das zum Schluss beinahe gefehlt hätte. Ein Kracher über 10 Minuten, bei dem Guns N' Roses wieder einmal beweisen wie gut sie rocken können!

Das Album gehört - wie der Nachfolger "Use Your Illusion II" in jede gut sortierte Rocksammlung.

Wertung: 13/15
Anspieltipp(s): Right Next Door To Hell, Don't Cry, November Rain, Live And Let Die, Garden Of Eden, Coma
Vergleichbar mit: Use Your Illusion II
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am 29. April 2000
Dies ist ein Meisterwerk! Guns N'Roses zeigen ein bemerkenswertes Talent dafür, komplizierte und doch sehr rockende Musik zu machen. Sie halten sich am selben Grundstil durch dieses Doppelalbum, aber sie erforschen viele Seiten davon. Sie experimentieren ohne jemals zu vergessen, worum es geht: superber Rockmusik!
Es ist eins von diesen Alben, daß Sie sich jahrelang anhören, und dabei entdecken Sie immer neue Dinge. Ihre Lieblingssongs wechseln über den Jahren. Die ewig herzzerbrechende, wunderschöne Rockballade »November Rain« ist immer eins meiner Lieblingsstücke gewesen, aber heutzutage ist ein guter Rocker wie »Dead Horse« auch auf meine Hitliste nach oben geklettert. Dann gibt's der Jammer »Bad Obsession«, die Thrasher »Back Off Bitch« und »Double Talkin' Jive«, die lärmende Eröffnungsnummer »Right Next Door To Hell«... und so weiter, und so weiter.
Der beste Song, den Guns N'Roses jemals geschrieben hat, ist auch auf dieses Album: die im positiven Sinne dunkel-sarkastische Geschichte in dem überragenden 10-minütigen Song »Coma« wird für mich zu jeder Zeit ein meisterliches Stück Rock-Kunst bleiben!
Die zwei »Use Your Illusion«-Doppelalben gehören in jede Musiksammlung.
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am 12. Mai 2015
Disclaimer: Die Rezension bezieht sich auf die Auto-Rip-Fassung im MP3-Format.

Guns N' Roses ist eine 1985 gegründete Hard-Rock-Band aus Los Angeles. Use Your Illusion I ist (gemeinsam mit Use Your Illusion II) deren drittes Studioalbum, erstveröffentlicht am 17. September 1991.

Das Album vereint rockige Tracks mit gitarrenlastigem Sound mit weicheren Stücken. Zu den absoluten Highlights nicht nur des Albums, sondern der gesamten Bandgeschichte, zählt zweifellos die Rockballade „November Rain“. Die Interpretation des McCartney-Hits „Live and let die“ ist gut gemacht, mit „Don't Cry“ findet sich ein weiteres Highlight der Band auf dem Album. Das Gitarrensolo aus „Perfect Crime“ verdient ebenfalls Erwähnung. Der Rest ist solide Kost, die mir ebenfalls sehr gut gefällt.
Für jüngere Kinder, sofern sie Englisch verstehen, ist die Musik möglicherweise nicht geeignet, da sie explizite Ausdrücke wie die F-Bombe enthält.

Die Tonqualität ist mit 44100 Hz vermutlich fast auf CD-Niveau, wobei die Encodierung leider „lossy“ ist, also mit Annäherungen arbeitet. Die Klangqualität kann dadurch für den Kenner leiden. Dennoch vergebe ich als Laie fünf Sterne, da die Musik trotzdem ordentlich klingt und für meinen Hausgebrauch ausreicht. Der Kenner kann sich ja verlustfreie Dateien (etwa FLAC) von der CD rippen.

Fazit: Ein Album, bei dem Rock-Fans und solche der Band definitiv auf ihre Kosten kommen, wie man so sagt. Empfehlenswert ist die Kombination mit „Use Your Illusion II“, das jedoch blueslastiger ist. Natürlich ist Musik immer auch Geschmackssache, sodass die Alben nicht jedem zusagen werden.

Warnung: Nach anderen Rezensionen soll die DVD-Fassung schlechte Tonqualität haben. Ich kann das nicht persönlich beurteilen, da ich diese nicht habe, würde aber zur CD mit Auto-Rip raten, wie ich sie auch gewählt habe. Der absolute Musikliebhaber kann alternativ zum Vinyl greifen, wenn er es sich leisten kann.
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am 8. November 2011
Die frühen 90er Jahre - und damit meine Jugend - sind nicht denkbar ohne die Gunners!

Was soll ich sagen? ich liebe die Gunners! Ich liebe dieses Album! Es ist unsterblich!

God save Rock and Roll!
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