Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle SonosGewinnen BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
17
4,4 von 5 Sternen
A Farewell To Kings
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:4,99 €


am 6. Dezember 2017
... to the RUSHer side of things! Die kanadischen Hardprogger, Progrocker oder Synthiemetaller (YOU decide) RUSH warfen 1977 ihre fünfte Studio-LP „A Farewell To Kings“ auf den Markt, die sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten und zweifelnden Prognosen von Seiten der Company erstaunlich gut verkaufte und zusammen mit einem ‚Grueling Touring Schedule’ den Ruf der Gruppe als die vielleicht am härtesten ‚Working Men’ eindrucksvoll zementierte. Im Nachhinein läutete die Scheibe das Ende ihrer hart rockenden und den Beginn ihrer zart proggenden Phase ein. Anlässlich des 40jährigen Jubiläums dieses Meilensteins kanadischer Roggmusik gibt's das Teil jetzt in verschiedenen Editions und zu verschiedenen Kursen, wobei die Ultra-Super-Special-Mega-Duper-Deluxe-Collectors-Ausgabe selbst mir als bekennendem RUSHer eindeutig zu teuer ist. Besprochen bzw. beschrieben wird heute also ‚nur’ die 3-CD-Ausgabe - no BR, no DVD, no Schnickschnack. Die gerade mal sechs Songs ‚A Farewell To Kings’, ‚Xanadu’, ‚Closer To The Heart’, ‚Cinderella Man’, ‚Madrigal’ und ‚Cygnus X-1’ in noch nicht mal 38 Minuten können zumindest teilweise als RUSH-Klassiker bezeichnet werden, deshalb hier an dieser Stelle keine erneute Analyse. Genauso die Musiker Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart - was soll man über sie und ihre Multitalente noch großartig schreiben? Irgendjemand formulierte vollmundig ‚Genies bei der Arbeit’ - soweit würde ich im Falle von „Kings“ nicht gehen, aber drei dauerdynamische, megamusikalische, verrücktvisionäre Kanadier ließe ich durchgehen.

CD 1
beinhaltet das originale ‚A Farewell To Kings’ - remastered oder remixed, I don’t know. Im informativen und ungewöhnlich umfangreichen Booklet lässt sich Steven Wilson exzessivst über seine Remix-Philosophie im Allgemeinen, im Falle von ‚Kings’ sogar im Speziellen aus, allerdings bin ich mir alles andere als sicher, dass wir hier auf der ‚normalen’ Audio-CD (s)einen Remix hören oder (mal wieder) mit just another Remaster abgespeißt werden. Wie auch immer klingt diese Version hier wenig vertrauenserweckend: keine bombastischen Bässe, keine hochauflösenden Höhen, dafür massenweise Mitten. Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass der gesamte Mix irgendwie nach links (zu Alex Gitarre) verschoben ist. Kurz gesagt: Alle bisherigen Versionen (allen voran selbstverständlich die originale 77er LP) klingen besser, diese (Version) schiebe ich mir erstmal nicht mehr rein, sondern sage stattdessen: Farewell to THIS disk!

CD 2
präsentiert die erste Hälfte des letzten Auftritts von RUSHs ‚Kings’-Tour am 20. Februar 1978 im Londoner Hammersmith Odeon. Die Deluxe-Edition von ‚Different Stages’ enthielt bereits einen Großteil genau dieses Konzerts auf einer dritten beigepackten CD, insofern ist das hier nur teilweise neu oder unveröffentlicht, angeblich aber ‚newly remixed’. Terry Brown, der bereits vor 40 Jahren hinter’m Pult hockte, wurde reaktiviert und dies soll sein Remix sein - ob seine Rekrutierung eine gute Idee war, will ich nicht abschließend beurteilen, wohl aber spontan kommentieren: Drei Mann und ihre mehr oder weniger drei Instrumente in allen Ehren, aber wenn schon ein Remix, dann hätte Terry doch an der Breite, der Tiefe, dem Volumen schrauben können, oder? Als ein (meiner Meinung nach) gelungenes Beispiel neuzeitlicher Neumischungen altertümlichen Materials nenne ich hier nur mal LED ZEPPELINs „The Song Remains The Same“, die damals als doppelte Live-LP alles andere als fett klang. Mr. Kevin Shirley (ja, ich weiß, dieser Mann polarisiert) hat sich vor Jahren des 74-Materials angenommen und das Beste aus den fast atomisierten Bändern herausgeholt, was eben noch da war - sooo würde ich mir RUSHs „Hammersmith“ wünschen!

CD 3
macht mit ‚Anthem’ genau da weiter, wo CD 2 mit ‚Cygnus X-1’ aufhört, Sound identisch, war klar. Dann noch die zur damaligen Zeit obligaten Zugaben ‚Working man’, ‚Fly By Night’ und ‚In The Mood’, ein für Peart-Verhältnisse ‚wildes’ Drumsolo und das Konzert abschließende ‚Cinderella Man’ als allerletzten Song - aus heutiger Sicht vollkommen undenkbar! Dann wird’s meiner Meinung nach richtig interessant: DREAM THEATER covern ‚Xanadu’ - Jede und Jeder weiß, dass die Techniker vom anderen Stern scheinbar alles spielen können, also auch diesen Prototypen des progressiven Longtracks. Dabei bewegen sie sich extrem nah am Original - jedes noch so kleine Detail wird quasi 1:1 nachgespielt. Das beeindruckt, fasziniert, flößt Furcht ein, aber was genau soll diese neuerliche Demonstration technischer Überlegenheit? Ich möchte an dieser Stelle mal eine Lanze für James LaBrie brechen: Entgegen der immer wieder geäußerten Meinung, dass er über keine ‚Metal-Stimme’ (was bitte soll DAS sein?) verfügt, dementsprechend sowieso nie zu DT passte (hallo?!) oder von mir aus auch zu ‚schön’ für den ach so fiesen Metal ist bzw. war, gefällt mir seine Interpretation von Geddys wirklich extremer Vokalvorlage auf diesem Stück gut bis sehr gut. Bevor mir die DT-Version überhaupt zu Ohren kam, stellte ich mir den guten James bzw. seine Stimme vor und was er wohl aus ‚Xanadu’ machen würde. Ja, alles und noch viel mehr, würde ich sagen - ich mag seine Stimme, was er gesanglich anzettelt und in einer imaginären RUSH-Coverband stände er als Leadvokalist an einer meiner ersten Stellen. ‚Closer To The Heart’ von BIG WRECK eröffnet relativ originalgetreu, wird dann aber spätestens mit Einsatz eines an John Bonham erinnernden Schlagzeugs (LED ZEP again!) um einiges heavier als das Original - gefällt! ‚Cinderella Man’ von THE TREWS hält sich ziemlich an’s ursprüngliche Arrangement und ‚Madrigal’ von ALAN JOHANNES erinnert mich mit seinen weinenden Gitarren spontan an YES, könnte aber auch ’ne aktuelle Chartballade sein. Ganz am Schluss noch die ungekürzte Soundcollage, mit der ‚Cygnus X-1’ ursprünglich begann und die sich hier ‚Cygnus X-2EH’ nennt. An ein Cover genau dieses Stücks hat sich lustigerweise niemand ran getraut - na, warum wohl?

HX
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Mai 2007
1977 erschien "A Farewell To Kings" und ist somit das 5. Studioalbum der Kanadier. Der eingeschlagene Weg der beiden Vorgänger wurde konsequent weitergeführt. Jedoch wurde ab diesem Album ein entscheidenes Elemet dazugenommen: Das Keyboard.

Der eh` schon versponnene Prog Hard Rock der Gruppe wurde durch die Keyboards (gespielt von Geddy Lee) unglaublich erweitert. Neue Dimensionen taten sich hier auf und wurden konsequent genutzt. Das Album enthält mit `Closer to the heart` und besonders `Xanadu` 2 Klassiker der Band. `Xanadu` ist ein 6 Sterne Song und Vorbild für Gruppen wie Queensryche und Dream Theater. Die Songs `A farewell to kings` und `Cygnus X-1` sind jedoch fast genauso genial. Textlich ist das ganze wieder sehr im Sience Fiction Bereich angesiedelt. `Cygnus X-1` wird auf der nachfolgenden Platte fortgesetzt. Auch `Cinderella man`, welcher etwas einfacher ausgefallen ist, kann überzeugen.

Mit "A Farewell To Kings" beginnt die Blütezeit der Herren Lee, Lifeson und Peart. Ab jetzt werden 5 Sterne Alben für lange Zeit die Regel. Ausserdem haben sie Generationen von Musikern und Fans mit ihrer Musik stark beeinflusst. 5 Sterne für das tolle Album.
33 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. November 1999
Ob man sich Rushs überladene Konzept-Werke wie "2112" heute noch anhören kann, bleibt Geschmackssache. "A farewell to kings" jedenfalls ist ein Rush-Album, das für mich zu ihren besten gehört. Im Vergleich zu Rush ersten Heavy-Rock-Alben wirken Songs wie "Closer to the heart" und "Cinderella man" fast schon filigran. Der Schwerpunkt in allen Songs liegt weniger auf Rock-Riffs, sondern auf fast schon "ambienten" Sounds. Rush zeigen auch ein ungewöhnliches Flair für Melodien, das sie bisher nicht hatten. Dieses Album stellt also eher eine Ausnahme von Rushs Sound in den 70er Jahren dar, aber genau deshalb wirkt es auch heute noch erstaunlich frisch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Oktober 2004
...und zwar ohne wenn und aber. Für mich zählt das fünfte Album der kanadischen Prog-Institution neben „Caress of Steel", „Moving Pictures" und „Vapor Trails" zu den absoluten Highlights dieser mit Worten eigentlich nicht zu fassenden Band.
Allerdings brauchte ich bei „A Farewell to Kings" wesentlich mehr Durchläufe als bei diesen drei. „Cygnus X-1" beispielsweise wollte mir zunächst überhaupt nicht munden, inzwischen kann ich von diesem Vier-Gänge-Menü gar nicht genug bekommen, bietet es doch vom appetitanregenden Aperitif, über den knackig-frischen Entree und den raffinierten, aber kräftigen Hauptgang, bis zum leichten Dessert alles was sich ein verwöhnter Gaumen nur wünschen kann.
Aber auch „Xanadu", der Titeltrack oder das lyrisch wie musikalisch einfach nur schöne „Closer to the Heart" gehören zum alleredelsten, was die kanadische Dreifaltigkeit je angerichtet hat. Lediglich „Cinderella Man" schmeckt eher nach Fastfood, als nach Fünf-Sterne-Soundküche. Das fällt schlussendlich aber nicht mehr ins Gewicht und hat vielleicht sogar den Vorteil, dass man so die anderen Köstlichkeiten eher zu schätzen und einzuschätzen weiß.
„A Farewell to Kings" ist heute noch so aktuell wie vor über 25 Jahren und gehört in die Sammlung eines jeden Hardrock-Gourmets, bei dem nicht nur biedere Hausmannskost, sondern ab und an auch mal weniger simples auf den Plattenteller kommt.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. April 2010
Rush mögen mit 2112 einen ersten kommerziellen Durchbruch gehabt haben, mit Farewell to Kings fanden sie zu sich selbst: der transparente, bissige, durch Percussion und Synthesizer angereicherte Sound, das magische Zusammenspiel, und Arrangements mit unzähligen, auch schrägen Ideen. Auf dem gerade mal 37 Minuten langen Album ist jeder Song ein Meisterwerk, allen voran die Epen Xanadu und Cygnus X-1, das dann auf dem nächsten Album (ein klein bißchen langatmig) fortgesetzt wurde. In den frühen 80ern, als ich die Band für mich entdeckte, haben mich vor allem die kopfkinohaften, ambienthaften Passagen begeistert, egal, ob sie von Percussion-Instrumenten, Synthesizern oder Gitarreneffekten erzeugt werden. Auf späteren Alben sind es dann Songs wie Villa Strangiato, Jacob's Ladder, Camera Eye, Witch Hunt, Weapon, Countdown u.a., die diesen besonderen erzählenden und atmosphärischen Charakter haben. Interessanterweise wird der schwächer, sobald das Trio keine Synthesizer mehr benutzt und sich aufs geradlinige Rocken besinnt. Schade. Ich fand die Synthies immer sehr gekonnt eingesetzt, allenfalls auf Power Windows haben sie es vielleicht etwas übertrieben und sich in den Sounds vergriffen. Kopfkino: im Zusammenhang mit Postrock und elektronischer Musik wurde der Begriff ziemlich strapaziert und abgenutzt, trotzdem erfüllt er, denke ich, seinen Zweck. Es gibt noch andere Verbindungen von Rush zu Postrock: die Betonung des Instrumentalen, die zenhafte Versenkung in ein Riff, einen Basslauf, einen Drumbeat. Deswegen waren Rush auch nie so frickelig, wirr, wie Yes, sondern brachten es immer stärker auf den Punkt. Ich freue mich drauf, wenn sie 2010 Moving Pictures endlich komplett live spielen (Camera Eye!), und hoffentlich wird das nächste Studio-Album besser als die letzten: soundmäßig, songmäßig, strukturell. Lieber 37 geniale statt 65 mittelmäßige Minuten.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. November 2013
Das Album ist eines der Meisterwerke der Band und das erste Album was eher dem progressive Rock als dem Genre Metal/Hard Rock zuzuordnen ist. Insgesamt gerne unterschätzt bei starker Konkurenz aus eigenem Hause z.b. den Rush-Alben "2112" oder "Hemispheres". Auch wenn das Album einige einfachere Rock-Songs enthält - unter anderem den Klassiker und Liveknaller: "Closer to the Heart" - enthält es mit " Cygnus X-1" und "Xanadu" zwei absolute Top-Longtracks. Bei "A farewell to Kings" wurden Rush das erste mal wirklich komplex und die Keybords spielen das erste Mal eine wichtige Rolle. Der Mini-Moog war neu und brachte spacige Klänge in die Musik von Rush. Stilistisch finde ich das Album sehr verwandt mit dem Nachfolger "Hemispheres" der mit "La Villa Strangiato" noch eine Schippe Genialität darauflegt. Allen Hardrock-Fans und Fans von 70er Progressive Rock sehr zu empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Juni 2015
Auch diese LP ist tadellos! Fast perfekt plan, sehr gut zentriert und sauber gepresst. Klanglich super! Inkl. Downloadcode und gefütterter Innenhülle. Weiter so!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Juni 2014
Das war meine erste Begegnung mit Rush und mir gefiel was ich da hörte. Ein Mix aus Hardrock, progressiven rock mit der Yes-ähnlichen Stimme von Lee.
Auch heute höre ich die CD recht gerne, und, ehrlich gesagt, ist es auch die einzigste Rush die ich immer noch gerne höre. Der Rest fällt bei mir eher unter "ferner liefen " bis uninteressant...

Aber AFTK, vielleicht ein kleines Meisterwerk aus Kanada...
Obwohl, "vielleicht " kann man schon streichen..
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Juni 2014
alles war in Ordnung, gerne wieder, vielen Dank , die Ware war wie im Angebot beschrieben erste Klasse und schnell bei mir!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Juli 2007
Also wenn ich wirklich mal auf die einsame Insel gerate, dann MUSS A farewell to kings dabei sein. Gänsehaut-Prog-Rock mit fantastischen Details, interessanter, abwegiger Instrumentierung (wie z.B. einem Glockenspiel im Opener). Alex, Geddy und Neil glänzen mit fantastsicher Spiellaune, abgedrehten Solos sowie durchgeknallten Arrangements. Ich habe diese Scheibe seit ich 15 bin in 20 Jahren mindestens 200 Mal (!) gehört und .... die wird einfach nie langweilig ! Cygnus X-I und Xanadu sind Meilensteine des Progressiv-Rocks, die für mich zu den besten aller jemals geschriebenen Songs der Rockgeschichte gehören. Ach ja, die rusheigene Hymne findet Ihr auf A farewell to kings ebenso: "Closer to the heart" darf bei keinem Live-Konzert fehlen, sonst würden die Fans die Bühne mit Feuerzeugen bombardieren :-). A farewell to kings jedenfalls ist die meines Erachtens zweitgenialste Scheibe von Rush, knapp hinter "Moving pictures, knapp vor "2112" und "Signals" ... mein absoluter Kauf-Tipp
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken