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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
3
4,0 von 5 Sternen
Enlightened Rogues
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,49 €

am 26. Juli 2007
Die ALLMAN BROTHERS BAND legte 1979 mit der "Enlightes rogues" das lange ersehnte Comeback-Album vor. Qualitativ war sie garnicht 'mal so schlecht - kommerziell sogar ein Riesen-Erfolg: #9 der Billboard-Charts mit über 1.000.000 verkauften Exemplaren, alle Achtung! Nur die "Brothers and sisters", "Eat a peache" und (seltsamerweise) "Win, lose or draw" waren höher platziert.

Pech für die ABB war der Konkurs von Capricorn Records, dem innovativsten Southern-Rock-Label, kurz nach Erscheinen von "Enlightes rogues" unter schmählichen Bedingungen. So sahen sie einerseits vom Erlös dieser Scheibe letztendlich nur 2 Cent von jedem verdienten Dollar. Zum anderen verloren sie das Label, das all' seinen Klienten weitestgehende künstlerische Freiheiten ließ, und waren gezwungen bei der "gefrässigen" Musikindustrie Unterschlupf zu finden. Sie fanden Arista als neues Label, aber die beiden Scheiben, die dort erschienen, zählen nun wirklich nicht zu den Ruhmestaten der ABB - nein: sie waren sogar fürchterlich!
"Enlightes rogues" kann allerdings nicht ganz an die fantastischen Frühwerke der ABB anschließen. Schließlich waren Chuck Leavell und Lamar Williams nicht bereit gewesen, den Dienst bei SEA LEVEL zu quittieren, was sich längerfristig als richtige Entscheidung herausstellen sollte. Also verpflichtete man die GREAT SOUTHERN-Leute Dan Toler (Guitar) und Rook Goldflies, die beide recht farblos agierten - zumindest Dan Toler konnte keine frischen Akzente setzen.

Vielleich lag's daran, daß Gregg Allman relativ wenig zu "Enlighted rogues" beisteuerte - oder beisteuern konnte??? Nur "Just ain't easy" ist aus seiner Feder, und das ist auch gleich eins der beiden großen Highlights dieser Scheibe. Alle anderen Songs -bis auf das großartige Blues-Traditional "Need your love so bad" von John Mertis- sind aus der Feder von Dickey Betts eingeflossen.
Die beiden Opener "Crazy love" und "Can't take it with you" sind, wenn auch keine Glanzpunkte, so doch durchaus solide Tracks ganz im Stil der früheren Alben. "Pegasus" ist eine umwerfende Instrumental-Nummer und das heißeste Eisen dieses Silberlings.
"Blind love" hat Dickey mit Don Johnson ( ja DEM Don J.!) komponiert - dieser Boogie reicht aber nur knapp über Mittelmaß hinaus, und ist nach meinem Geschmack der schwächste Song. Gleich danach wird's aber wieder hochkarätig: "Try it one more time" ist ein schwüler, swampig-groovender Track mit leicht funkigen Einflüssen - eine ganz, ganz heiße Nummer!!
Mit "Sail away" gibt es noch eine Ballade zum Schluß, die Appetit auf zukünftige Werke der ABB machen konnte - was sich dann leider als Trugschluß erweisen sollte......

Ärgerlich sind bei der re-masterten Ausgabe von 2005 das genauso spärlich-erbärmliche Booklet wie damals 1979 - knapp 40 Minuten, d.h. ohne einen einzigen Bonus-Track, sind beim derzeitigen Standard ebenfalls indiskutabel! Da "Enlighted rogues" aber für'n Appel und 'ne Hühnerfrucht hier bei amazon zu haben ist, fällt das für mich erstmal nicht ins Gewicht.
Vier Sterne sind durchaus gerechtfertigt - es war das erhofft gute Comeback. "Enlighted rogues" gehört aber bestimmt nicht zu den wichtigsten Alben der ABB - sie ist eher als gute Ergänzung der Sammlung zu sehen!
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am 1. Juni 2009
Hier greift die Band mit dem Gitarristen Dangerous Dan Toler wieder auf ihr Twin-Guitar-Line-Up und mit David Goldflies auf einen abermals neuen Bassisten zurück.
Der Opener Crazy Love erinnert sehr an Dickeys Great Southern Band (Bonnie Bramlett singt backround).
Mit Pegasus ist auch wieder einer der vielen genialen Instrumentalstücke der Band (bzw. von Dickey) an Bord, mit Need Your Love So Bad ein Bluesklassiker. Typischer ABB-Stoff also, natürlich in gewohnter Ausnahmeklasse-Qualität.
Kreativer Höhepunkt, neben Pegasus, für mich Try It One More Time, eine treibende Bluesrocknummer, bei der sich Dickey und Gregg den Gesang teilen, mit spannend akzentuierten Gitarrenriffs, Soli, Twin-Soli und markantem Bassspiel. Klingt hier sehr nach lebendiger Bandarbeit. Zum Schluss noch zwei wunderschöne Balladen, je eine von Gregg und Dickey.

Fazit: Gewohnt stylistische Vielfalt mit ABB-üblicher Rezeptur auf höchstem Level.
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am 25. Februar 2017
1976 brach die Allman Brothers Band auseinander. Wie Dickey Betts, der seine Great Southern gründete, waren die verbliebenen Musiker danach in unterschiedlichen Bands aktiv. 1978 gab es eine Wiedervereinigung der Truppe, die bis 1982 Bestand hatte. "Enlightened rogues" war das erste von drei Alben, die in diesem Zeitraum eingespielt worden sind. Von den Original-Allmans sind auf der Scheibe Gregg Allman, Dickey Betts sowie die beiden Drummer "Jaimoe" Johanny Johanson und der kürzlich verstorbene Butch Trucks mit von der Partie. Gitarrist "Dangerous" Dan Toler und Bassist David "Rock" Goldflies brachte Dickey von Great Southern mit. Die letztmalig auf dem Capricorn-Label erschienene Platte dokumentiert das Bemühen einer legendären Southern Rock Band, an alte Glanzzeiten anzuknüpfen. Nun kann man "Enlightened rogues" unter zwei Gesichtspunkten bewerten. Vergleicht man das Album mit dem Schaffen vieler anderer Konföderierten-Rocker, schneidet es nicht schlecht ab. Allein die unglaubliche Routine und instrumentale Klasse der Allman-Musiker lässt manch andere Band des Genres alt aussehen. Betrachtet man die sehr gut remasterte, vom bewährten Tom Dowd produzierte Scheibe aber im Kontext des Gesamtschaffens der Allman Brothers Band, sieht die Sache etwas anders aus. So unter die Lupe genommen kommt "Enlightened rogues" nur Mittelmass zu. Gut, unter den acht Tracks finden sich Songs, die recht gut ins Ohr gehen. Da wäre der Opener "Crazy love", der munter vor sich hin shufflet und tolle Slidegitarren-Passagen aufweist. Oder das über sieben Minuten lange Instrumental "Pegasus", das vom Allman-Dauerbrenner "Jessica" inspiriert erscheint. Schließlich der Slowblues-Klassiker "Need your love so bad", auf dem Gregg Allman seinem Ruf als Top-Sänger mehr als gerecht wird. Dem Rest der Tracklist mangelt es jedoch an guten Song-Ideen. Der verschleppte Boogie "Can't take it with you", der Shuffle "Blind love" und das treibende "Try it one more time" - allesamt aus Betts' Feder - klingen, als ob sie es nicht auf eine der Great Southern-Platten geschafft hätten. Gregg Allman's sentimentale Ballade "Just ain't easy" ist schlicht und einfach viel zu lang geraten. Und das verträumte "Sail away" am Ende des Albums wirkt fast schon eine Spur zu süsslich. Man merkt "Enlightened rogues" somit an, dass die wiedervereinte Band bei der Produktion der Platte wohl unter Zeitdruck gestanden hat. Im umfangreichen Gesamtwerk der Allman Brothers Band ist der Tonträger jedenfalls kein Highlight, sondern eine schlicht durchschnittliche Veröffentlichung.
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