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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2013
So nachdem ich Edguy schon seit der Kingdom of Madness höre, ihrem ersten Mayordebut bei AFM Records habe ich mir nach langem zögern auch diese 2008 erschienene Doppel CD gekauft.

Muss sagen das Edguy und Tobi Sammet im besondern hier sehr reif klingen, allerdings fehlen hier fast völlig die Klassischen Powermetal hymnen wie man sie noch auf Rocket Ride oder auch Hellfire Club finden konnte.

Es klingt alles sehr erwachsen aber deswegen nicht weniger schlecht, im Gegenteil. Der Opener "Ministry of Saints" weisst uns schon den Weg. Aber auch die Nachfolgenden Songs wie "Sex Fire Religion" oder "The Pride of Creation" sind nicht von schlechten Eltern. Eben wenn man wie ich gerne Power Rock hört und eben keinen lupenreinen Metal mehr erwartet. Wie schon einige Bands vor Edguy wagen die Jungs aus Fulda eine kleine Abkehr vom echten Heavy ( German ) Metal. was aber wirklich nicht schlimm ist, sondern nur folgerichtig. Wer möchte im reifen Alter von bald Ende 30 immer das Gleiche machen wie noch mit 18.

Sehe das ja selber an mir, früher war Running wild meine Lieblingsband heute kommt auch mal etwas von Bob Catley oder Ten in meinen Player. Warum auch nicht ? Ich kann trotzdem damit leben und die Jungs aus Fulda wohl auch LOL.

Zur Bounsdisc ist zur sagen, wirklich ein sehr guter 60 Minütiger Mitschnitt aus LA !!! Toll das Edguy auch in Übersee erfolg haben. Die Qualität der Ausnahme ist auch nicht schlecht, klingt wirklich klasse und die Setlist mit Hits wie "Babylon", "Vain Glory Opera", "Avantasia", oder "King of Fools" ist durchweg sehr gut. Ich nenne das wirklich Fanfreundlich, andere Bands hätten diese Live Scheibe noch seperat angeboten. Edguy aber nicht, das ist wirklich gut.

Für mich klare 5 Sterne für beide CDs ...weiter so Edguy !
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am 14. November 2008
Vorab an alle Leser meiner Rezension: Ich bin ein Edguy Fan erster Stunde. Ich habe von Anfang an den Weg der Band verfolgt. Aber leider geht es meiner Meinung nach mit dieser CD etwas in die falsche Richtung. Tobias Sammet ist der beste Songwriter den wir hier in Deutschland haben. Boombastische Metal-Hymnen sind seine große Stärke. Songs wie King Of Fools, Superheroes und Lost in Space driften aber mehr in die rockigere Richtung ab. Grundsätzlich ist es ja auch in Ordnung zu Experimentieren. Aber dieses neue Album "Tinnitus Sanctus" ist voll von rockigen Songs. Edguy steht für mich aber nach wie vor hauptsächlich für Heavy Metal. Tobias Sammet steht aber ohne wenn und aber hinter jeglichen Songs der Band. Das zeichnet ihn ja auch aus und dafür hat er meinen vollen Respekt.

Meine Favoriten wie "New Age Messiah" und "Judas at the Opera" waren lediglich B-Seiten und hätten meiner Ansicht nach aufs Album gehört. Mit Avantasia I und II hat er uns MEtaller damit bedient, was wir so dringend brauchen. Mit Avantasia "The Scarecrow" wurde dann aber auch der Avantasia Bombast-Metal beiseite gelegt und rockigere Töne fanden einklang. Ich denke, es wird aber auch irgendwann wieder eine härtere Gangart eingelegt.

Jetzt aber expilizit zu "Tinnitus Sanctus": das Album ist wirklich nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Ministry Of Saints ist noch einer der Edguy typischten Songs.... Persönlich hör ich Dragonfly und Speedhoven noch am häufigsten. Obwohl hier die Queen-Ansätze auch nicht richtig zünden wollen. Das hat zuletzt so richtig bei "Seven Angels" funktioniert. Eine Überraschung ist der Bonus Song "Arent You a Little Pervert Too?" - der wirklich Spaß macht. Die Produktion des Albums ist wie immer Top! Lediglich die Qualität der Bonus Live CD lässt zu wünschen übrig und klingt mehr nach Bootleg. Aber dafür ist sie auch ein "Bonus" und soll nicht in die Bewertung einfließen.

Was mich an diesem Album etwas stört, ist der angeeignete Englisch "Slang" in Tobias Stimme. Das klingt teilweise unnatürlich und aufgesetzt.

Ich würde das Album als solide und eher rockig beschreiben. Persönlich würde ich aber gerne wieder Songs wie "Tears Of A Mandrake", "Theater Of Salvation", "The Piper Never Dies" und so Metal-Kracher wie "Mysteria" hören. Solche Songs werden bei Edguy in letzter Zeit leider weniger.

Über das Cover lässt es sich streiten....
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am 28. Februar 2016
Nach dem eher heiteren Spass-Hardrock-Album Rocket Ride(2006) versucht man hier wieder mehr dem härteren/ernsteren Powermetal gerecht zu werden. Das gelingt auch, leider fehlen diesmal die aus den letzten 3 Alben gewohnten Ohrwürmer nahezu vollständig. Richtig fesselnde Melodien und mitreissende packende Refrains - alles Fehlanzeige, das ist meist recht bemühter Alibi-Rock. Ehrlich gesagt gefällt mir dieses mal gar nichts so richtig gut, die besten Songs sind noch der Opener/Single "Ministry of Saints", das symphonische stampfende "Dragonfly" und der flotte Gute-Laune-Rocker "Dead of Rock", selbst die Ballade "Thorn without a rose" hinterlässt diesmal nur einen mittelprächtigen Eindruck. Der Rest plätschert an meinen Ohren vorbei ohne jeglichen Eindruck zu hinterlassen, ohne dass es deswegen unbedingt schlecht wäre. Zum ersten mal hatte ich den Eindruck dass die Ideen von Tobias Sammet doch begrenzt zu sein scheinen, und es eben doch immer schwerer wird Avantasia und Edguy zeitgleich auf demselbsen hohen Niveau am Leben zu erhalten, das Pendel schlägt wohl mehr in Richtung Avantasia aus. Auch die vielen Keyboards/Hammondorgeln missfallen mir doch etwas, obwohl die auch wiederum seit Anbeginn der Band mit dabei waren.
Zum Einstieg in die Band auf jeden Fall eines der vorigen 3 Alben wählen. Ein recht enttäuschendes Album !
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am 6. Dezember 2008
Ich bin ziemlich enttäuscht vom neuen Edguy Album. Außer 3!!! Songs, gefällt mir das Teil fast gar nicht, ja mit Song Nr. 2 ist sogar der schlechteste Edguy Song überhaupt enthalten, so ein schwachen Song hätt ich nie erwartet von Sammet und Co. Bis auf Speedhoven, Ministry... und der guten Ballade ist das Album leider sehr schwach...kein Vergleich zu dem Referenzwerk "Hellfire Club", auch das etwas Fun-mäßige "Rocket Ride" war Welten besser....nee das war nix Tobias.
Lieber beim nächsten mal etws back to to roots zu Speedigeren Songs.
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am 19. November 2008
Ich bin seit der genialen "Vain Glory Opera"-Scheibe ein Edguy-Fan, und liebe immer noch Alben wie "Kingdom Of Madness" oder "The Savage Poetry" - vor allem das letzte war mit brachialen Melodic-Speed-Metal-Nummern super besetzt. Und insgeheim wünsche ich mir, von Edguy auch wieder mehr solche Sachen geliefert zu bekommen...aber natürlich haben auch Edguy eine Entwicklung durchgemacht, die aber nicht schlecht ist :-)

Musikalisch und songwriter-mäßig hat Tobias Sammet einen gehörigen Schub nach vorne gemacht (die Songs sind komplexer und abwechslungsreicher, was man ja auch schon auf "Avantasia - The Scarecrow" gut hören konnte. Sicherlich tendieren einige (oder gar viele) der neueren Songs jetzt mehr in Richtung Heavy Rock / Melodic Rock, aber auch damit kann man seinen Ohren Gutes tun ;-)

Was auf "Tinnitus Sanctus" (geiler Titel, ne?) sofort auffällt, ist wieder die kraftvolle (aber auch manchmal etwas zu "glatte") Produktion von Sascha Paeth, der ja schon massiv an "Rocket Ride" und "The Scarecrow" mitgewirkt hat. Besonders die Chöre klingen bombastisch fett und setzen sich sofort in den Gehörgängen fest.
Die Songs sind allesamt abwechslungsreich und nicht immer vorhersehbar, Tempo- und Stimmungswechsel findet man regelmäßig auf diesem Album.

Meine Favoriten auf diesem Album sind (wie sich auch bei den meisten anderen Rezensenten) "Ministry of Saints", "Dragonfly" und "Speedhoven" - alle drei Songs glänzen vor allem durch die gigantischen Chöre in den Refrains. Ich hoffe nur, dass die Jungs die auch live so bombastisch rüberbringen (manchmal sind die Backing-Vocal-Künste der Edguy-Instrumentalisten auch nach so vielen Jahren auf Tour noch etwas ausbaufähig)!

Und wie "RS" schon geschrieben hat, würde ich, trotz aller Songwriting-Genialitäten von Tobias Sammet, auch mal gerne wieder einen Song hören, den Jens Ludwig geschrieben hat - er hat ja früher deutlich mehr zu den Alben beigetragen und war vor allem gitarrenmäßig immer eine Bereicherung. Was für dieses Album aber zumindest spieltechnisch auch endlich wieder gilt (da habe ich vor allem auf "Rocket Ride" einiges vermisst...)

Alles in allem ist "Tinnitus Sanctus" ein hervorragendes Melodic Metal/Rock-Album geworden, dass von vorne bis hinten zu überzeugen weiß. Warum es trotzdem nur 4 Sterne gibt? Nun, weil ich weiß, dass Edguy es NOCH besser können!! (z.B. wenn sie hin und wieder ein bisschen mehr Tempo zulegen und vielleicht auch wieder ein Album in Finnland mixen - vom druckvollen Sound her ist "Vain Glory Opera" immer noch unangefochtener Spitzenreiter!)

Aber trotzdem auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, selbst für eingefleischte "Oldschool"-Metalheads, die ihren Ohren etwas Abwechslung gönnen wollen :-)
(Wer es trotzdem unbedingt härter und schneller braucht, dem kann ich übrigens das aktuelle Trivium-Album "Shogun" empfehlen - so à la Metallica trifft Slayer trifft Iron Maiden!)
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am 17. November 2008
Babylon war der Song, mit dem ich Edguy kennengelernt habe. Die Eingängigkeit, die Power, die Geschwindigkeit, die Spielfreude haben mich damals gepackt und nicht wieder losgelassen. Mittlerweile besitze ich alle Edguy- und Avantasia-Alben. Leider muss ich sagen, dass mich das neueste Werk Tinnitus Sanctus doch ziemlich enttäuscht hat. Tobias Sammet spricht davon, dass er und die Band sich weiterentwickelt haben und das neueste Werk den Höhepunkt des Schaffens von Edguy bildet. Wenn das der Fall ist, haben sich Edguy prächtig von meinem Musikgeschmack wegentwickelt.
Bereits seit Mandrake finden sich immer weniger Songs mit dem Babylon-Gänsehaut-Feeling auf den Edguy-Scheiben. Meine Favoriten fanden sich zuletzt - wie bei einem meiner Vorredner - nicht einmal auf den Alben sondern als B-Seite auf den Singles. Auf Tinnitus Sanctus fand ich nun zum ersten Mal keinen einzigen Edguy-Song, der es auf meinen persönlichen Metal-Sampler geschafft hat. Lediglich "The pride of creation" erinnert an das, was Tobi meiner Meinung nach eigentlich kann wie niemand anders, nämlich kompromisslos eingängige Speed-Metal-Kracher zu schreiben. Vom Bonus-Song mal abgesehen ist der Rest eher wenig spannend und für mich persönlich zu sehr 80s-Style. Außerdem zünden die Refrains zumindest in meinem Ohr einfach nicht.
Versteht mich nicht falsch. Sicherlich ist Tinnitus Sanctus im Vergleich zu den meisten anderen Metal-Platten wirklich im oberen Bereich anzusiedeln. Die Produktion ist (natürlich) glasklar und die Chöre sehr angenehm bombastisch. Im Vergleich zu den anderen Edguy-Scheiben ist Tinnitus Sanctus aber maximal Mittelmaß. Und das liegt, ich wiederhole mich da gern, dafinitiv am Songwriting.
Man liest immer wieder (schon in Zusammenhang mit The Scarecrow), Tobias sei erwachsen geworden. Dann bin ich es wohl leider nicht. Auch wenn es im Moment mal wieder (leider) nicht in Mode ist, mag ich schnellen eingängigen Metal mit Kinderliedermelodien. Edguy hat ihn mal geliefert - vor Tinnitus Sanctus.
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am 23. Februar 2009
Mit "Tinnitus Sanctus" dürfte der Kurswechsel von Edguy endgültig vollzogen sein. Diese Entwicklung dürfte vielen, sehr vielen Fans der ersten Stunde nicht zusagen, ist aber bei weitem nicht so schlecht, wie einige behaupten. Bereits nach "Hellfire Club" hat die Truppe um Tobias Sammet meiner Ansicht nach begonnen, einen Strich unter den "alten" Stil zu ziehen, nachdem dessen Grenzen vollständig ausgelotet wurden. Vermutlich war es die drohende Gefahr der Selbstwiederholung, die zu dieser Entwicklung geführt hat - etwas, das schon bei vielen Bands zu beobachten war und immer das gleiche, traurige Ergebnis hat: alteingesessene Fans wenden sich scharenweise ab und akzeptieren die neue Ausrichtung nicht (prominentestes Beispiel: Metallica), was wiederum auf Unverständnis seitens der offeneren Hörerschaft und nicht selten auch der Bands führt. Ein Teufelskreis, der vor allem im Heavy-Metal-Bereich oft beobachtet werden kann.

Wenn man also versucht, möglichst frei von Vorurteilen, die sich übrigens auch bei mir durch das songwriterisch eher bescheidene "Rocket Ride" angesammelt haben, an die Sache heranzugehen, muss man "Tinnitus Sanctus" eine klare Verbesserung gegenüber dem unmittelbaren Vorgänger bescheinigen. Bereits der harte, sehr rockige und mit gutem Refrain ausgestattete Opener "Ministry Of Saints" ist ein Song, der sofort zu begeistern weiß. Sehr positiv fällt auch "The Pride Of Creation" auf, das interessanten Gesang bietet und vor allem auch aufgrund der Chöre gefällt und hohe Langzeitwirkung entfaltet. Mit "Dragonfly" und "Speedhoven" haben es auch zwei Hymnen der alten Edguy-Schule auf das Album geschafft, die auch den eingesessenen Fans gefallen dürften. Beide Songs sind abwechslungsreich, düster und jeweils mit einem furiosen Finale ausgestattet - daran gibt es wirklich nichts auszusetzen. Beispielhaft für die neue Ausrichtung sind hingegen die guten Rocker "Nine Lives", "9-2-9" und "Dead Or Rock", die zwar im Vergleich zu den 4 oben genannten Stücken ein wenig abfallen, aber immer noch in der oberen Gütekategorie angesiedelt sind.

Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt, auch auf diesem Album haben die Hessen ein paar Schwachstellen fabriziert. Beispielsweise das gleich an zweiter Stelle platzierte und schwachsinnig betitelte "Sex Fire Religion", das mit seinem Refrain in Endlosschleife nervt. Auch auf die übliche (Halb-) Ballade "Thorn Without A Rose" hätte ich gut und gern verzichten können - in diesem Bereich weist der Backkatalog der Band wesentlich bessere Lieder (beispielsweise "Tomorrow") auf. Einziger Totalausfall ist in meinen Ohren aber das an fünfter Stelle "versteckte" Wake Up Dreaming Black", das einfach nicht hängenbleiben will und eine Belanglosigkeit ist, die man von einer Gruppe wie Edguy gar nicht kennt. Über den Rausschmeißer "Aren't You A Little Pervert Too?" mit seinen Country-Anleihen werden die Meinungen wie immer bei solchen Spaß-Stücken auseinander gehen, ich persönlich finde ihn hier mal ganz lustig, aber zu oft muss ich ihn nicht hören.

Als Fazit würde ich sagen, dass "Tinnitus Sanctus" an die besten Edguy-Alben zwar nicht herankommt, aber eine deutliche Verbesserung (nicht nur was das Covermotiv betrifft) gegenüber "Rocket Ride" ist. Wohin der Weg der Band führen wird und wie viele Fans ihr folgen werden, muss die Zeit zeigen. Eine angemessene Bewertung wären hier wohl 3,5 Sterne gewesen, die ich nur deshalb auf 3 abrunde, weil mir die älteren Scheiben ein wenig besser gefielen - was nichts mit dem prinzipiellen Stil, sondern mit dem damals auf Albumlänge besseren Songwriting zu tun hat.

Die Bonus-CD, die dieser Edition beiliegt, enthält 10 Live-Tracks, die zwar ordentlich, aber keineswegs überragend sind. Schuld daran ist der Sound, der das Bootleg-Niveau nur knapp übertrifft. Die Songauswahl passt hingegen und umfasst praktisch alle Schaffensperioden der Fuldaer. Wer allerdings die volle Edguy-Live-Packung sucht, ist mit dem "offiziellen" Konzertmitschnitt "Burning Down The Opera" weit besser bedient. Als Bonus zu einer regulären Platte geht diese Disk aber durchaus in Ordnung - auf die Gesamtbewertung hat das aus meiner Sicht aber so oder so keinen Einfluss.
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am 24. November 2008
Jetzt ist also das neue Edguy Album raus. Nachdem wir dieses Jahr ja schon das neue Avantasia-Album geniessen konnten (ich fand es allerdings schwächer als die ersten beiden) habe ich mich sehr auf die neue Edguy-Scheibe gefreut.

Jetzt, nach einigen Hördurchläufen bin ich aber immer noch nicht wirklich begeistert. Das Album ist gut, keine Frage, aber vom Hocker vermag es mich nicht zu reissen. Die Songs sind weniger Power-Metal als mehr klassischer Metal der 80er Jahre, was die letzten beiden Alben aber auch schon andeuteten. Die Refrains sind nicht mehr so eingängig, richtig innovative Melodien sind Mangelware und auch sonst schafft es bisher kein Song so richtig in meinem Gehörgang zu verweilen. Es fehlen einfach Top-Hits wie z.B. 'The Piper never dies', 'Superheroes' oder 'Down to the devil'. Und, an Meilensteine wie das Album 'Mandrake' kommen Edguy mit dieser Compilation nicht mehr ran.

Trotzdem ist es ein gutes Album und Songs wie Speedhoven oder der Opener 'Ministry Of Saints' rocken gut ab und auch die Ballade 'Thorn Without A Rose' weiss zu gefallen.

Von einem wirklichen Hit-Album (wie z.B. Dark Passion Play von Nightwish) ist die neue Scheibe jedoch weit entfernt.
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am 9. März 2011
Ich bin in Sachen Edguy ein Späteinsteiger. Aufgrund meines fortgeschritten Alters von mittlerweile 46 Jahren macht sich musikalisch oft auch eine gewisse Sturheit breit, was das Entdecken neuer Musik betrifft. Auch ich bin manchmal einer, der Gefahr läuft, sich im Gestrigen zu verlieren und immer noch den alten Helden zujubelt, an die ja sowieso keiner und schon gar niemand aus der jungen Generation heranreicht. Zumindestens ertappe ich mich dabei manchmal. Die Entdeckung von Edguy für mich verdanke ich meinem Sohn und nicht eigener Entdeckungslust. Seit dieser Erfahrung bin ich allerdings wieder aufgeschlossener Neuem gegenüber.

Jetzt habe ich Edguy erstmalig kennen gelernt mit diesem Album hier. Ich habe mir deren Backkatalog danach dann quasi rückwärts erschlossen. Das war übrigens eine gute Erfahrung, nicht Fan der ersten Stunde zu sein, weil ich nie Erwartungen an ein Album gelegt hatte. Edguy haben sich in der Zeit stetig entwickelt, so viel steht fest. Das jeweils neue Album war nicht immer zwingend besser als das vorangegangene, aber zumindestens immer irgendwie anders. Dadurch macht man sich nicht zum Gefangenen eines Stils, man wirkt immer frisch und zeigt sein kreatives Potential. Tobias Sammet ist eh ein ziemlich begnadeter Songwriter. Meine persönlichen Favoriten sind Hellfire Club und Mandrake. Aber das ist wie immer Geschmacksache.

Tinnitus Sanctus war keine Steigerung zum Vorgängeralbum, einfach weil ich da die Songs für komplexer gehalten habe. Und Tinnitus Sanctus war eine weitere Entwicklung hin mehr zu Classic Hard Rock. Dadurch bedingt gewinnt man den Eindruck, dass viele Songs insgesamt auf diesem Album mehr einfacher komponiert wurden. Viele komplizierte Verschnörkelungen, die ich z.B. an the Pharao und The Piper ... so liebe, finden hier nicht statt. Trotzdem bleibt das Songwritung immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Speedhoven und Dragonfly erfüllen im Ansatz doch noch den Anspruch, komplexere Songs zu sein. Herausragend ist für mich der Opener Ministry of Saints. Die übrigen Stücke haben alle wunderbare Melodien, tolle Riffs, keine Frage. Alle Songs sind sehr gut produziert, haben den bekannten schönen fetten Gitarrensound. Tobis Gesang ist hier etwas rauher geworden im Vergleich zu früheren Alben, was ich als sehr positiv und erwachsener empfinde. Den einen Stern ziehe ich ab, weil ich Edguy mit sich selber vergleiche, sie haben die Messlatte in Sachen Songstruktur und Kompositionen ziemlich hoch gelegt. Diese haben sie dann mit Tinnitus Sanctus nicht übersprungen. Aber gut, es ist aber trotzdem ein gutes Album, von dem ich die meisten Songs oft gerne höre.
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2008 erschien "Tinnitus Sanctus", das bis heute letzte Studio-Album der Mannen um Tausendsassa Tobias Sammet. Der musikalische Stil des Vorgängers "Rocket Ride" wurde konsequent weiterverfolgt. Melodischer Heavy Metal, der sich nicht immer ganz ernst nimmt, ist angesagt.

Ministry of saints: Im 1/3 aller Edguy-Stücke, einfach toll.
Sex fire religion: Besser als viele sagen, guter Song.
The pride of creation: Insg. mittelprächtig, aber schöner ruhiger Mittelteil.
Nine lives: Ordentlich, aber nichts besonderes.
Wake up dreaming black: Gut, richtig gut, ein Mitgröhler.
Dragonfly: Könnte etwas härter sein (wie mehrere Songs), aber genialer Refrain.
Thorn without a rose: Nette Ballade.
9-2-9: Ganz o.k., aber nichts neues.
Speedhoven: Großes Kino, sehr abwechslungsreich, teils schnell, dann wieder langsam.
Dead or rock: Flotter, guter Song, aber auch nichts neues.
Aren`t you a little pervert too?!: Edguy sind eben eine `lustige` Truppe.

"Tinnitus Sanctus" gehört sicher nicht zu den besten Alben der Gruppe. "Mandrake" und "Theater Of Salvation" bleiben unerreicht. Und trotzdem macht "T.S." Spaß, ist sehr abwechslungsreich und einfach `gut`, 4 Sterne.
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