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Kundenrezensionen

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Polar Music setzt die Reihe der Abba Deluxe Editionen mit der siebten Veröffentlichung fort. Und welches Abba Album eignete sich im Jahr 2013 besser dazu, als das Debüt aus dem Jahr 1973. Und erscheint "Ring Ring" nun im schönen CD/DVD-Digipak und enthält neben dem Originalalbum und der remasterten Version aus dem Jahr 2001 zum einen noch zehn weitere Extratracks auf der CD. Neben der CD liegt diesem Package dann auch noch eine DVD bei, auf der sich Bildmaterial der damaligen Album-Ära von Björn, Benny, Agnetha und Frida befindet. Einen kleinen visuellen Ausreißer bildet der Bericht aus dem Jahr 2012, der seinerzeit mit Benny gedreht wurde und in dem das Abba Gründungsmitglied ein bisschen über die Entstehung des ersten Abba Longplayers berichtet.
Die Songs der originären Veröffentlichung sind mittlerweile Generationen übergreifend bekannt, so dass man bei der "Ring Ring (Deluxe Edition)" dann gleich mal das Augenmerk auf die Bonussongs richten kann. Drei von den insgesamt 13 Titeln waren bereits auf der im Jahr 2001 erschienenen damals neu gemasterten "Ring Ring" Albumversion zu hören. Neu im Gegensatz zum damaligen Release sind die spanische und die deutsche Version des Titelstückes, die deutsche Version von "Another Town, Another Train" sowie ein schwedischer Sprach-Song, den man für die Zeit der Album Promotion 1973 nutzte. Darüber hinaus gibt es noch sechs weitere Titel, die wohl speziell für alle, die sich noch nicht bis ins kleinste Detail mit Abba befasst und somit auch nicht alle Aufnahmen, Platten und CDs der Band haben, interessant sind. So gibt es zum Beispiel alte bzw. Ursprungsversionen von späteren Abba-Songs, die zuerst nur von Benny und Björn als Duo veröffentlicht worden sind. Im Background von "There's A Little Man" ist dann auch Agnetha bereits als Backgroundsängerin zu hören. Und "Man Vill Ju Leva Lite Dessemellan" wurde von Frida veröffentlicht, aber von Benny und Björn produziert und auch zusammen mit Agnetha im Hintergrund gesangstechnisch begleitet. Selbiges gilt für den Titel von Sängerin Lil-Babs aus dem Jahr 1971 "Välkommen Till Världen". Und auch wenn speziell der letzte Song nicht wirklich eine intensive Nähe zum ersten Abba Album hat, so ist es doch eine schöne Beigabe auf dieser Edition.
Die DVD ist dann aber sehr enttäuschend. Es kann eigentlich nicht möglich sein, dass es nicht mehr Material aus dieser Ära gibt, dass man seitens der Band und des Labels für eine als Deluxe Edition bezeichnete Veröffentlichung frei gibt. Eine DVD mit einem Live-Video von "Ring Ring", einem Fernsehauftritt in durchwachsener Qualität und vor allem komplett vom Band kommende nach produzierte Sounds und Vocals von "People Need Love" und einen zwar recht aktuellen aber gerade mal ca. fünf Minuten langen Interviewbericht mit Benny. Die Bildershow der vielen verschiedenen Plattencover nicht zu vergessen. Somit bleibt festzuhalten, dass die CD dieser "Ring Ring (Deluxe Edition)" wirklich klasse gelungen, die DVD dafür aber ein Schlag ins Gesicht und eine wahre Farce, nicht nur für Abba Fans, ist. Für die Veröffentlichung einer Deluxe Edition eines Abba Albums muss man einfach viel mehr Material und Innovation erwarten dürfen. Und auch wenn im Booklet einmal mehr sehr ausführlich die ersten Schritte von den Abba Mitgleidern im Musikgeschäft und die Albumentstehung beschrieben und mit schönen Fotos unterlegt sind, bleibt doch ein fader Beigeschmack bei der Betrachtung der gesamten Veröffentlichung. Schade, hier wurde einmal mehr in puncto Abba Deluxe Editionen eine Chance vertan.
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am 12. Oktober 2013
Das erste ABBA-Album, im Original noch unter dem Namen Björn, Benny & Agnetha, Annifrid veröffentlicht, ist musikalisch wirklich nicht im Ansatz das, was ABBA nur 2 bis 3 Jahre später produzierten und ist wirklich nur für solche Leute interessant, die einfach mal hören wollen, wie diese Gruppe entstanden ist. Der Stil der meisten Lieder ist einfach so richtig frühe 70er-Jahre, so a la Middle Of The Road, aber es gab schon Hinweise darauf, was aus den vier Schweden werden würde, z. B. bei Nina, Pretty Ballerina oder Ring,Ring. Lieder wie Shes My Kind Of Girl oder "Rock'n Roll Band sind dagegen gänzlich überflüssig und haben mit den späteren ABBA nichts zu tun. Ein kleines Highlight ist das von Agnetha geschriebene "Disullusion", eine schöne Ballade, die allerdings später auf ihrem fünften schwedischen Album "Elva Kvinnor i ett Hus" besser produziert wurde. Die Bonustracks hat der Sammler schon lange auf CD, selbst die beiden deutschen Aufnahmen gab es in den späten 80ern mal auf ABBA-international. Die Sondertracks, Lieder die von Björn und Benny produziert wurden und bei denen Agnetha und Frida als Backgropundsängerinnen sind nur für die von Bedeutung, die aber auch jeden Ton von den beiden ABBA-Sängerinnen sammeln, also für mich schon, aber für heutige Ohren sind sie natürlich geradezu unerträglich. Die DVD ist bei dieser Ausgabe tatsächlich ein absoluter Witz!!! Zwei Auftritte und ein paar Minuten Dokumentation aus dem Jahre 2012 zum Song "Ring Ring", das ist absolut lächerlich und unverzeihlich. Es muss doch andere Auftritte gegeben haben, warum z.B. nicht der zum Songcontest-Vorentscheid 1973, wo es die vier ja mit "Ring Ring" erstmalig versucht haben, am ESC teilzunehmen und dabei Dritte wurden. Ich war aber schon überrascht, dass dieses Erstlingswerk es überhaupt zu einer Deluxe-Edition geschafft hat und habe sie wirklich nur der Vollständigkeit halber gekauft. Nun habe ich alle ABBA-Alben als eine solche Edition, "Waterloo" gabs 2004 schon als 30th-Anniversary-Ausgabe, die dieser Reihe sehr ähnlich war, wobei auf der DVD auch nur 4 Auftritte waren, aber immerhin der ESC-Auftritt incl. Vorfilm und der Vorentscheid in Schweden. Sicherlich wird Universal diese nun auch noch einmal neu auflegen, und zwar 2014, wenn sich der Sieg von Brighton zum 40sten Mal jährt. Damit ich die dann auch noch kaufe, müssen sie sich dann für die DVD noch einiges einfallen lassen!
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am 21. Oktober 2013
Positiv an dieser sog. Deluxe Edition ist das neue Mastering und das Booklet. Sonst kann ich leider nichts Positives entdecken. Die Bonus Tracks sind alle bekannt (auch "Wer im Wartesaal der Liebe steht" - siehe "Abba International"), die Extra Bonus Tracks sind nicht einmal Abba-Tracks. Es ist schon traurig, dass man eher Tracks anderer Künstler auswählt, als richtige Abba-Outtakes aus den Sessions (gilt für alle Abba "Deluxe Editions" außer The Visitors). Es ist als würde man Jackie Lomax oder Mary Hopkin Tracks auf ein Beatles Album pressen, nur weil darauf Beatles-Instumente und Stimmen zu hören sind. Für einige Fans unbestritten interessant, aber es gehört nicht hierher. Was die DVD angeht, so dachte ich bereits bei einigen früheren Deluxe Editions, dass man hätte mehr draus machen können. Diesmal hat es einen Grad erreicht, wo man sich fragen muss, warum hier eine sog. "Deluxe Version" überhaupt produziert wurde. Zum einen war das Album damals wirklich kein internationaler Hit. Und zum anderen fragt man sich, ob es wirklich sein kann, dass man die Rechte an den damaligen Aufnahmen nicht erlangen konnte, um dem Fan ein angemessenes Produkt bieten zu können. Ich denke eher, dass uns Universal absichtlich Aufnahmen vorbehält. Denn ich kenne einige Performances, die sich für die DVD geeignet hätten. In Youtube ist man besser bedient, als mit dieser merkwürdigen Veröffentlichung.
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am 30. Oktober 2013
ABBAs erstes Album Ring Ring ist die 7. Deluxe Edition aus dem Hause Polar. Eine Edition die täuscht... und enttäuscht!

Wie immer schreibe ich zur Musik garnichts, da mehr oder weniger jeder von uns dieses Album kennt. Ausserdem gibt es zahlreiche Rezensionen, die ABBAs Start und alle Tracks dieses Albums (in seiner Original Version) beschreiben. Ich persönlich finde Ring Ring interessant & würde es für ein Album aus dem Jahre 1972-1973 positiv bewerten!

Aber...

Es ist eine reine Täuschung, dass diese Version 13 Bonus Tracks enthält, da die meißten der Bonus Tracks überhaupt nichts mit der Gruppe zu tun haben! Songs wie "There's a little man" oder "Välkommen till världen" sind keine ABBA Songs. Vielleicht sind Benny oder Björn (oder beide) die Komponisten... diese Songs werden aber nicht von ABBA gesungen und gehören auch nicht offiziell zur Gruppe! Es singen andere Sänger, nicht Benny, Björn, Agnetha und Frida!

Die DVD ist eine absolute Frechheit!! Es ist fast eine lehre Disc und es ist vollkommen klar, dass sich keiner Mühe gegeben hat, mehrere Videos, Interviews, oder irgend etwas anderes aus dem Zeitpunkt zu finden. Natürlich kommt jetzt die Frage ob es noch etwas gab... man konnte ruhig etwas neues "zaubern", wie z.B. ein Video vom ersten Versuch der Gruppe in den Grand-Prix teilzunehmen, uns zu zeigen in welches Studio Ring Ring aufgenommen wurde, wie sich die 4 kennegelernt haben und wie die Idee gekommen ist, als eine Gruppe zu starten. Ein 10 Minuten Dokumentar Video würde reichen! Es ist ein Debüt Album, der Start für all'das, was uns vielleicht in den nächsten Jahren NICHT erwarten würde, wenn es dieses Album nicht gab! Man braucht etwas Fantasie und Liebe... was hier absolut nicht der Fall war. Hauptsache eine DVD ist vorhanden, damit die Deluxe Edition auch "Deluxe" heißt... aber nicht ist!

Zum Remastering...
Der Sound überzeugt, besonders im Vergleich mit dem "Visitors Disaster" (eine Frechheit), aber ich finde trotzdem die Version von "The Complete Studio Recordings" & "ABBA The Albums" besser. Wer beide Versionen hat, kann einen Vergleich machen und sofort die bessere Qualität der vorgenannten Box-Sets hören.

Der einzige 100% Plus Punkt ist das neue Booklet, mit Infos und Photos.

Zur Frage ob es sich lohnt, diese Edition zu kaufen oder eine vorrige... ich würde eher eine vorrige kaufen. Wenn ich ein ABBA Album hören möchte, möchte ich auch NUR ABBA hören... und hier sorgen die Bonus Tracks dafür, dass man plötzlich andere Stimmen hört. Und wenn ich mir eine DVD anschauen möchte, dann erwarte ich auf jeden Fall etwas mehr, als nur 15 Minuten, was hier der Fall ist!
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am 28. Oktober 2013
Wie toll war die Nachricht, als man hörte, dass ABBAs Debüt-Album "Ring, Ring" ebenfalls als Deluxe Ausgabe erscheinen soll. Doch die Erwartungen waren leider viel zu hoch. 1) CD: An den Bonus Tracks gibt es (fast) nichts zu meckern. Nach meiner Meinung fehlt der Song "Åh, vilka tider" (B-Seite von "Ring, Ring" in Schweden). Auch für die Extra Bonus Tracks kann man sich nicht beschweren. Auch wenn sie in den meisten Fällen nicht auf eine ABBA-Veröffentlichung gehören. Man hat den Platz auf der CD ausgenutzt. 2) DVD: Das ist eine Frechheit, was man hier zu sehen bekommt. Nach ca. 14 Minuten ist alles vorbei. Zwei kurze Fernsehauftritte ("People Need Love" - hat man schon tausend mal gesehen und "Ring, Ring" - in schlechter Qualität und dann auch noch mit der "falschen" Agnetha!), eine kurze "Doku" mit Benny über die Entstehung des Albums und (wie immer) einer Bildergalerie mit diversen LP und Single Covers. Fazit: 1* für das Album, 1* für die Bonustracks und 1* für die Aufmachung. 2* Abzug für die DVD, die die Bezeichnung "Deluxe" nicht verdient hat!
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am 16. November 2013
Über die Qualität der ABBA-Musik muss man ja nichts sagen. Auch die frühen Jahre sind für ABBA-Fans TOP. Die Aufmachung, nun wieder im Plastikschuber (leider nicht bei der Super Trouper) ist sehr zu begrüßen. Absolut enttäuschend jedoch die Bonus-DVD. Mehr als kläglich, was hier als Bonus veröffentlicht wurde. Aber vielleicht dann bei der Super-Deluxe-Ausgabe, oder Hyper-Super-Deluxe Ausgabe in ein paar Jahren, welche ich mir dann jedoch auch wieder kaufen werde (ja, ja... die Blöden sterben nicht aus.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Januar 2016
Bekanntheit und Erfolg der vierköpfigen schwedischen Pop-Band ABBA können sich mit dem der Beatles messen,insofern kann man in einer Rezension die Musik wohl relativ schnell abhandeln; erfolgreiche Single-Auskopplungen und auch sonst Pop-Musik meist erster Güte sprechen für sich,obwohl das allein noch nichts heißt.
Die Tatsache jedoch,daß diese Musik auch nach diversen Jahrzehnten unzählige Menschen (nicht nur von damals) noch immer zum schwärmen bringt,zeigt,daß dort mehr Substanz vorhanden ist,als man damals oft wahrhaben wollte.
Es galt als "uncool",ABBA zu hören,viele taten es heimlich,vor allem Leute,die sonst ganz andere Sachen hörten und über sich selbst staunten.
Ich kenne Heavy Metal-Hörer,aber auch Klassik-Fans,die zögernd gestehen,seit Ewigkeiten ABBA zu hören.
Erst,als Leute wie Steven Wilson,der schon mal barfuß auf der Bühne ein 20-minütiges Gitarrensolo hinlegt und die Fans dabei zum ekstatischen Ausflippen bringt,sich als ABBA-Verehrer outeten und die Qualität im Songwriting lobpreisten,holte so manch einer seine ABBA-Platten hinter seinem Regal wieder hervor.
Es ist immer wieder beeindruckend,wie diese tollen Melodien sich ins Hirn einloggen und dort mit Eingängigkeit,Ohrwurmcharakter und Klasse einfach nur Spaß machen.
Das 1973 erschienene "Ring Ring" kann da allerdings nur bedingt mithalten..
Die vier Schweden sollten später in Brighton den Grand Prix mit dem Song "Waterloo" gewinnen und damit ihrer Karriere eine neue Dimension verleihen.
Während andere Sieger dieses Wettbewerbs meist als One-Hit-Wonder enden,legten Abba nach einer kurzen Flaute mit einem Chartbreaker nach dem anderen nach und wurden so eine der erfolgreichsten und bekanntesten Bands der Welt.

Das Debut von 1973 läßt schon etwas von dem vorhandenen Potenzial durchblitzen,hat mit dem Titelsong einen beliebten ABBA-Hit zu bieten,allerdings ist man hier von einem Ohrwurm-Festival,wie auf dem übernächsten Album "ABBA", noch meilenweit entfernt.
Die Musik wirkt noch ungeschliffener,die Magie ist noch nicht wirklich da,auf mich wirkt vieles noch etwas naiv,simpel.
Schon das folgende Album "Waterloo" ist ein großer Schritt nach vorne;dennoch wird der geneigte ABBA-Hörer auch hier die eine oder andere persönliche Perle für sich entdecken können,ein Song,wie "Nina,Pretty Ballerina" tauchte nicht umsonst auf "Best Of" und "Greatest Hits"-Alben auf.Über "I Saw It In The Mirror" und Bonus-Tracks,wie "Merry-Go-Round" sollte man dagegen vielleicht den gnädigen Mantel des Schweigens breiten.
Das ist Material für hartgesottene Fans,Füllmaterial.
Die Tatsache,daß ein Hit vom Schlage "Dancing Queen" oder "Fernando" fehlt,macht das Album nicht schlecht,allerdings wird "Ring Ring" sicher niemals in irgendeinem Ranking der ABBA-Studio-Alben weiter oben auftauchen.

So groß die Freude über die meist tolle Musik,so groß der Frust über die unwürdigen Veröffentlichungen.
Wirklich audiophil waren die Aufnahmen nie,jedoch kriegte es Michael B.Tretow im Studio hin,einen eigenen Sound für die Band zu entwerfen,den man durchaus als charakteristisch bezeichnen darf.
Insofern klangen die alten Schallplatten,auch,was die Preß-und Vinylqualität angeht,recht anständig.
Wohl dem,der noch gut erhaltene Exemplare von damals besitzt,denn keine der unzähligen Wiederveröffentlichungen auf CD oder Vinyl konnten an diese Klangqualität jemals wieder anknüpfen;einige japanischen Vinyl-Reissues könnten da die Ausnahme sein,die kenne ich leider nicht.
Die ersten CD-Veröffentlichungen glänzten mit unveränderten,also sehr hohen Dynamikwerten und praktisch keinerlei klanglichen Überarbeitungen;da das Mastering jedoch für Vinyl gedacht war,klang es auf CD dennoch nicht gerade überzeugend.
Dennoch dürfte man es hier mit der authentischsten digitalen Version auf CD zu tun haben,wobei die europäische und die US-Version leicht unterschiedlich klangen,da die US-Version nicht ganz 1:1 rübergezogen wurde,sondern moderat bearbeitet worden war.
Auf Remasterings für Best Of-Box Sets gehe ich nicht ein,das würde den Rahmen sprengen.
1997 kam dann eine Remaster-Serie auf den Markt,die man getrost als Desaster bezeichnen darf und eigentlich muß.
Jon Astley,bekannt und bei Freunden des guten Klangs gefürchtet für exzessiven Einsatz von Equipment zur Rauschminderung,Klangverbiegung,der Kompression und Dynamiklimitierung,nahm sich mit Tim Young und Micheal B.Tretow (!) der Masterbänder an und verhunzte es in denkwürdiger Weise.
Dies überrascht und verärgert besonders deshalb,weil Tretow höchstpersönlich ein Auge (oder besser Ohr) drauf hatte und auch die Band angeblich zufrieden war.Haben die sich das auf einem 100 Euro-Brüllwürfel angehört?
Die Dynamik wurde deutlich beschnitten,der Klang auf Loudness getrimmt,in den Frequenzgang eingegriffen (was nicht immer schlecht sein muß,wenn mit Feeling und Können und vor allem in Nuancen durchgeführt).
Schon 2001 setzte man sich wieder zusammen und peinigte den Audiophilen Hörer mit einem erneuten Remastering.
Schon nach sooo kurzer Zeit...mit den gleichen Leuten...hatte da jemand ein Einsehen,ein würdiges Remastering?
Aber nein...man verstümmelte die Musik auf Basis des "alten" Remaster-Desasters,nur überzog man es mit reichlich Rauschreduzierungs-Tools,was zu einem noch ungewohnteren und schlicht schlechteren Hörgefühl führte.
Wenigstens war die Aufmachung im DigiPak aber sehr schön,dazu kamen noch drei Bonustracks dazu (schwedische Version von "Ring Ring" dazu "Santa Rosa" und "Merry-Go-Round").
2005 bewies Henrik Jonsson dann aber,daß es noch deutlich schlechter geht;eine reife Leistung.
Für die "Complete Studio Recordings" erarbeitete ein denkwürdiges Remastering,bei dem er die Dynamik praktisch massakrierte,extrem hoch aussteuerte und in den Frequenzgang so massiv eingriff,daß die Musik nun deutlich spektakulärer,"lauter" wirkte.
Wer diesen "Loudness War" kennt,weiß,daß die anfängliche Begeisterung darüber beim hören schnell in Streß umschlägt,weil der Sound,gerade auf einer guten Anlage,schon bald anstrengend wird,der Musik jegliche Luftigkeit abhanden kommt.
Später erschienene Editions basieren auf diesen Remasterings,da helfen dann auch keine Bonus-DVDs mit Clips,Live-Gigs,spanischen oder schwedischen Versionen usw.
Auch japanische Editionen basieren auf diesem Gemurkse;wer nun glaubt,sich über Vinyl-Neuveröffentlichungen freuen zu dürfen,da diese naturgemäß dynamischer klingen,irrt.Auch diese sind remastered,dazu ist das Vinyl der "Back to Black"-Reihe von 2014 von minderer Qualität.
Oft wird von den aktuellen Deluxe Editions geschwärmt;nicht nur wegen des umfangreichen Bonusmaterials,sondern auch wegen des Klangs.
Dies ist nur zum Teil nachvollziehbar,da einige dieser Veröffentlichungen,allerdings nicht "Ring Ring", auf den miesen älteren Remasterings basieren.
Einige,so auch "Ring Ring" wurden aber tatsächlich von einem Erik Broheden durchgeführt,der den Aufnahmen meist wieder mehr Dynamik ließ,niedriger aussteuerte.
Allerdings schaffte auch er es nicht,den Klang der alten,ersten CDs oder gar der alten Schallplatten zu erreichen.
Es bleibt zwischen der Qualität der Musik und der der Veröffentlichungen eine riesige Kluft.
Was für ein Elend.
Beim Erwerb des Tonträgers hat man,was den Klang angeht, die Wahl zwischen mies,übel,geht so,enttäuschend und schlecht.
Bleibt zu hoffen,daß irgendwann ein Könner an den Reglern damit beauftragt wird,ein Remaster von allen acht Studioalben zu erstellen,das sich eng an den authentischen Klang der alten Schallplatte anlehnt und das dann auf CD,SACD,DVD-A,BluRay-Audio oder sonstwas veröffentlicht wird;schön wäre auch eine Vinyl-Veröffentlichung,die auf dem alten Vinyl-Mastering beruht,einfach 1:1,auf hochwertigem Vinyl.
Allerdings ist es wohl wahrscheinlicher,daß irgendwann "moderner" klingende Remix-Versionen kommen werden.
Welche Version von den jeweiligen ABBA-Alben nun die empfehlenswerteste bzw am wenigsten ernüchternd klingende ist,ist in Foren heiß umstritten.
Bei "Ring Ring" allerdings gilt gemeinhin die Deluxe-Version von 2014 klanglich als empfehlenswert,jedoch gibt es auch Anhänger der ersten CD-Serie (Polydor).
Das meiste Bonusmaterial bieten natürlich die Deluxe Editions,bei "Ring Ring" ist dieses allerdings nicht gerade beeindruckend.
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am 18. Oktober 2013
Natürlich muss ein eingefleischter ABBA-Fan auch diese Deluxe Edition im Regal haben. Dieses Album zeigt Lieder von ABBA, die noch deutlich in der Schaffens- und Findungsphase der Gruppe waren. Viele Lieder klingen zu den späteren Liedern weit unter dem Niveau. ENTTÄUSCHEND ist die DVD: während die anderen DVDs der Deluxe Editionen wirklich wunderbare Filme, Trailer etc. zeigen, fand sich wohl hier nichts mehr, oder? Mittlerweile langweilt es sich nur in der Galerie die Plattencover aus aller Welt anzuschauen, die sich kaum bis gar nicht unterscheiden. - 2014 müsste eigentlich die "Waterloo"-Deluxe Edition in ein Deluxe Edition Premium verwandeln, weil im Jahre 2014 die Gruppe ABBA ihr 40jähriges feiert...40 Jahre nach den Eurovision Song Contest 1974 - Sieg !!!!
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am 2. April 2002
Das ist das erste ABBA- Album und das hört man auch. Kein einziger internationaler Hit ist auf der CD. Hörenswert ist es aber allemal, v.a. das Lied "Ring Ring", mit dem ABBA 1973 zum Eurovisionssongcontest fahren wollten, aber die Voraussscheidung nicht für sich entscheiden konnten.
Die CD ist ihr Geld wert, wenn man schon andere Alben besitzt, aber nichts für jene, die nur ABBA- Hits hören wollen.
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am 11. Oktober 2013
Ich bin sehr enttäuscht von dieser Deluxe Edition. Und möchte mich hier der ersten Bewertung anschließen.
Auch wenn die Extrabonustracks in irgendeiner Weise mit Abba in Verbindung stehen, passen sie nicht auf dieses Album.
Die DVD mag ich gar nicht erst bewerten, es lohnt sich nicht dafür Worte zu finden.

Hoffentlich gibt man sich mit Waterloo grössere Mühe, wenn diese denn im kommenden jahr zum Jubiläum erscheinen sollte.
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