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am 6. November 2012
Ritchie Blackmore gründete Rainbow 1975 nach seinem Ausstieg bei Deep Purple, wo er mit der musikalischen Ausrichtung unzufrieden war. Auch heute noch wird viel über seine "Higher and Fire"-Politik von damals disskutiert. Von der Besetzung, die das erste Album einspielte, blieb nur Ronnie James Dio übrig.

1976 erschien "Rising". Das Album ist zwar klein, aber ein Lehrstück, wie Rockmusik struckturiert sein muss, damit sie abgeht, unvergessen und damit auch zeitlos bleibt! Hier konnte Ritchie seine Vorliebe für ausufernde Gitarrensoli melodischen Klangbildern und schnellen Riffs voll ausleben! Aber auch Ronnie James Dio begründete so seinen Ruf als einer der besten Sänger in der Sparte Hartrock.

Meine Favoriten sind Tarot Woman, Starstruck, Light In The Black und natürlich Stargazer! Man kann sich immer wieder zurücklehnen und dabei zuhören, wie sich Blackmore und Dio ergänzen und mit "Rising" die Rockmusik in neue Spähren entführen! Nicht umsonst führen viele Gitarristen Ritchie Blackmore als ihr Vorbld an, um selbst Musik zu machen.

Fazit: Eins der besten Alben aller Zeiten! Blackmore und Dio in Hochform! Unbedingte und uneingeschränkte Kaufempfehlung!!! Und noch eine Bitte: Seit über 20 Jahren suche ich das Plattencover als Poster (DIN A0) zum Rahmen und Aufhängen. Wer kann mir helfen?
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am 8. April 2012
Rising ist das zweite Album von Rainbow und wurde wieder mit Ronnie James Dio(Gesang) und Ritchie Blackmore(Gitarre) eingespielt. Am Schlagzeug saß dieses Mal Cozy Powell, den Bass zupfte Jimmy Bain und auf den Tasten seines Keyboards klimperte Tony Carey. Schon am Cover merkt man, dass dieses Album härter wird als der Vorgänger. Für mich ist Rising das beste Album von Rainbow und eines der Besten der Musikgeschichte.

"Tarot Woman" ist ein toller Opener und beginnt ganz leise mit dem Keyboard, bis Ritchie dann immer die Gleiche Saite anschlägt und das Stück richtig beginnt. "Run With The Wolf" kann nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten. Gut ist es allemal. "Starstruck", einer meiner Lieblingstitel hat einen super Refrain und geht richtig ab. "Do You Close Your Eyes" ist wieder nicht ganz so toll, aber das Lied hat einen netten Refrain. Und nun kommt "Stargazer", das Prachtstück von diesem Album. Es geht einfach unter die Haut, wenn Ronnie Dio "...I see a rainbow rising..." singt. Niemals würden Ronnie und Ritchie wieder solch ein wundervolles Stück spielen(singen). "A Light In The Black" ist fast so gut wie "Stargazer", nur schneller. Ebenfalls ein Meisterwerk. Die Solos von Ritchie und Tony sind super und Cozy an den Drums gibt richtig Gas.

Rising ist einfach unglaublich meisterhaft. Daher gebe ich natürlich 5 Sterne. Gäbe es 6 Sterne, würde ich auch die geben. Schade, dass diese Besetzung nur für ein Studioalbum und ein Livealbum gehalten hat. Ronnie James Dio ging dann wenige Alben später auch. Der Mann in Schwarz übertraf sich selbst.
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am 4. August 2003
Mit diesem Album hat Ritchie Blackmore mit seiner Band Rainbow ein Monument erschaffen, das bisher nie erreicht wurde. Hier stimmt einfach alles, der Opener "Tarot Woman" zeigt gleich mal, wo's langgeht. "Run with the wolf" ist zwar ein biscchen kurz, aber gerad das bring die Abwechslung. "Do you close your eyes" wurde glaube ich geschrieben, um wie auf der Tour 1977 zum Schluss des Konzertes die E-Gitarre zu schrotten.
Aber nun zu den zwei Hauptwerken dieses Meisterwerks:
"Light in the black" ... hier geht's richtig zur Sache, Cozy Powell zeigt an den Drums, dass selbst ne Drum-Machine keine Chance gegen ihn hat. Zwischendrin gibt's zwei hammermäßige Soli von Keyboard und Gitarre, und das nicht gerade langsam - trotzdem ist das Lied erst nach über 7 Minuten zu Ende. Andere füllen mit dem Material dieses Songs ein ganzes Album.
"Stargazer"... ist für mich der stärkste Song überhaupt und unerreichbar, egal von welcher Band auch immer. Ronnie James Dio's unnachahmliche Stimme wird nur noch getoppt von Blackmore's Solo. Das gesamte Arrangement dieses Songs ist super, es stimmt einfach alles. Kein Ton zu viel, keiner zu wenig in 7 Minuten.
Danke Rainbow kam es dann zur großen Heavy Metal Welle, die jedoch nie dieses Meisterwerk erreichen konnte. Außerdem war damals auch noch die Reihenfolge der auftretenden Bands richtig, zuerst die Vorgruppe, dann die richtig guten Headliner. Zur Erinnerung, 1976 war AC/DC Vorgruppe von Rainbow :-)
Darum kauft Euch dieses Album und hört es richtig laut auf der Anlage, dann kann nichts schiefgehn! ... und die Luftgitarre bitte auch immer griffbereit halten ...
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am 13. Februar 2009
Nach dem '75er-Tabularasa bei DEEP PURPLE waren alle - die sich der Band affinierten - auf BLACKMOREs Debut gespannt! Das erste Album - na ja, klang etwas unausgegoren, obgleich es mit MAN ON THE SILVER MOUNTAIN einen späteren Live-Knaller enthielt. Die Umbesetzungen innerhalb der Band machen allerdings den Stellenwert von RISING aus! RONNIE J. DIO war und ist einfach 'ne Hausnummer unter den Shoutern, mit TONY CAREY an den keyboards holte sich RITCHIE B. einen classicly-trained buddy an die Tasten und mit COZY POWELL saß ein "Klopper" am Schlagzeug (urspr. vom Jazz!!), der dem Ganzen die rhythmische Krone aufsetzte, obwohl er etwas am seligen JOHN BONHAM (LED ZEPPELIN) erinnerte. Trotz alledem hat MARTIN BIRCH als ausführender Produzent widerum ganze Arbeit geleistet (DEEP PURPLE waren ja eh' seine Domäne!!) Die Songs haben meine Mit-Rezensoren bestens, aber allerbestens, bewertet (ich kann, und möchte, dem nichts hinzufügen). Mit RISING ist dem Projekt RAINBOW ein äußerst gelungenes Quent Rockgeschichte gelungen, was die Band danach nur noch mit DOWN TO EARTH (1979)erreichte ... dies aber widerum durch personellen Aderlaß!
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am 8. Januar 2010
Um es kurz zu machen: Rainbow zelebrierten auf dem zweiten Studioalbum epischen Hardrock! Die Soloeinlagen oder auch das verschmolzene Miteinander der Keyboardlines von Tony Carey und den Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore stetzen bis heute Maßstäbe im Genre des Hard Rock die einem auch heute noch vor Begeisterung den Mund offen stehen lassen! Als Beispiel sollten sich auch jüngere Musikliebhaber einmal die letzten nahzu orchestralen 2-3 Minuten von Stargazer anhören, in denen Dio zeigt(e) warum er seit damals bis heute zu den 10 besten Stimmen des Hard Rock/Heavy Metal Bereichs zählt. Einfach unglaublich gute Musik!!
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am 2. Mai 2007
......ist das 2te album von rainbow aus dem jahre 1976.

schon der einsteiger "tarot woman" ist sein geld wert. der beginnt

mit leisen keyboard-tönen , wird nach ca. 1/2 min. von ritchie blackmore`s

gitarre unterstützt und dann geht der song so richtig ab.

niemand besseres als röhren-ronnie james dio hätte seine stimme hier auf

dieser platte leihen können. schade, dass nur 6 lieder drauf enthalten sind,

aber zu vinylzeiten ist das verständlich. dann kommt noch der burner "stargazer". der song enthält 8 1/2 min. pure rockenergie. mit viel kraft

schreit sich ronnie die stimme aus dem hals. einfach wunderbar. rainbow

hätten meiner meinung nach mehr beachtung verdient. es kann einfach nicht

immer nur "since you been gone" heißen. es gibt auch noch andere, viel

bessere songs von rainbow. für mich sind rainbow mi diesem album die

besseren nachfolger von deep purple und nicht whitesnake !
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am 4. März 2011
Gut zehn Monate nach Ronnie James Dios tragischem Tod und der mittlerweile abgeschlossenen Aufarbeitung vom Dios Schaffen mit Black Sabbath in schön aufgemachten Deluxe-Editionen, wagt Universal sich nun an ein weiteres Kaliber der harten Musik. Die 1976er Debüt-Scheibe von Rainbow mit dem Titel *Rising* (bevor irgendwelche Unkrufe aufkommen: 1975 hiessen Album UND Band Ritchie Blackmore's Rainbow), die mittlerweile seit einigen Jahrzehnten in gottgleicher Manier verehrt und gehuldigt wird.

Den beiden Hauptsongwritern Ritchie Blackmore (Musik) und Ronnie James Dio (Texte) ist dabei ein beachtliches und auch sehr raues Stück musikalischer Zeitgeschichte geglückt, die den modernen Hardrock mitentwickelt und reihenweise Musiker auf den *richtigen Weg der Tugend* gebracht hat. Ich möchte an dieser Stelle die Scheibe als solche nicht unbedingt nochmals bewerten. Vier der insgesamt sechs Original-Tracks empfinde ich als absolute Übernummern, während ich dagegen *Do You Close Your Eyes* als peinlichen Filler und *A Light In The Black* immer als Rumgeblödele im Studio empfand (nur mein subjektiver Höreindruck, mir ist nämlich durchaus bekannt das *A Light In The Black* bereits 1975 live gespielt wurde) aus dem nur Cozy Powells Schlagzeugspiel positiv hervorragt.

Die Deluxe-Ausgabe ist, den anderen Deluxe-Ausgaben aus dem Hause Universal geschuldet, sehr edel aufgemacht. Edles Hochglanz-Artwork mit informativem, mehrseitigen Booklet und Abriß der Bandgeschichte. Die CDs selber können mit dieser Aufmachung leider nicht mithalten. Es wird eigentlich nur *Rising* geboten, und zwar gleich dreimal in Folge. CD 1 bietet die komplette Rising-LP als New York Mix, sowie die komplette Rising-LP als Los Angeles Mix. CD 2 enthält nochmals die komplette Rising-LP als Rough Mix. Die Unterschiede im Klangbild sind minimal, wobei naturgemäß das Rough Mix nicht ganz so perfekt klingt wie die Mixe von CD 1. Es werden leider keine raren Nummern, seltene Live-Songs oder alternative Versionen geboten, am Schluß des Doppel-Silberlings pappte man nur noch schnell einen *Pirate Sound Tour Rehearsal* von Stargazer drauf, der bereits im Vorfeld vermuten ließ, daß die Aufnahme nicht einmal die technischen Anforderungen von 1975/1976 erfüllen konnte. Persönlich ist mir das für eine *Deluxe Edition* ein bischen zu dünn.

Den einzigen Vorteil den ich an der Veröffentlichung der Deluxe-Edition von *Rising* sehe ist, daß von nun an jegliche Investionen in überteuerte japanische Bootlegs mit dem Titel *Rising-The Rough Mixes* komplett überflüssig werden. Das Bonusmaterial ist ansonsten enttäuschend. Mit *Master Of Reality* von Black Sabbath haben Universal bereits vorgemacht, wie eine gute Deluxe Edition auszusehen hat, indem man den Entstehungsprozeß der Songs durch die Verwendung von Outtakes dokumentierte. Aber vielleicht jammere ich hier nur auf höchstem Niveau und es gab keine Masterbänder mit Outtakes mehr oder Ritchie Blackmore unterband einfach deren Veröffentlichung.

FAZIT: eher enttäuschend, es gab schon bessere Deluxe-Editionen, aber hoffentlich werden *On Stage*, *Long Live Rock 'N' Roll* und *Ritchie Blackmore's Rainbow* bald hinterher geschoben... 3,5 gerundete Punkte
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am 2. Juni 2014
Ich liebe diese Platte.Hab sie mittlerweile bestimmt schon 4-5 mal in allen möglichen Ausfertigungen erworben.Und jedesmal begeistert sie mich wieder.Solche Scheiben schreibt eine Band nicht alle Tage.Grandioser Hardrock der Extraklasse.Allein schon die Namen der Bandmitglieder bewirken Gänsehaut.Ronnie JamesDio,Ritchie Blackmore,Cozy Powell sowie Tony Carey und Jimmy Bain.
Hier stimmt einfach alles.Tolles Cover,saugeiles Songwriting und supherbe Musiker.Wer sich durch die relativ kurze Spielzeit die Ohren blutig gehört hat wird schnell verstehen warum Rainbow damals die legitimen Nachfolger von Deep Purple waren.Songs wie Stargazer werden wohl so NIE wieder geschrieben.Jeder Song ist daher ein Monument für die Ewigkeit.Amen!!!!!
Anspieltip daher-die ganze Scheibe-ohne wenn und aber.

Ganz fette 5 STERNE,
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am 15. Januar 2007
Nur ein Jahr nach dem viel beachteten Debütalbum (auf dem sie noch als Ritchie Blackmore's Rainbow fungierten) brauchte die Band den Namenszusatz des berühmtesten Bandmitglieds nicht mehr. Rainbow hatten sich bereits einen Namen gemacht. Und dass der Erfolg des Erstlings kein Zufall war, unterstreicht die Band auf dem Nachfolger RISING.

Aber zunächst einmal hatte Ritchie Blackmore mit Ausnahme von Sänger Ronnie James Dio die gesamte Band ausgetauscht. Nun waren Super-Drummer Cozy Powell, Bassist Jimmy Bain und Keyboarder Tony Carey (der 1988 auch mit Room With A View einen Solo-Hit in Deutschland hatte) mit an Bord.

Die Veränderung wird schon bei einem Vergleich der beiden Cover deutlich: War Ritchie Blackmore's Rainbow noch sehr farbenfroh und verträumt phantasievoll, so zeigt RISING eine zerklüftete Küstenlandschaft und eine aufgewühlte See, aus der kommend eine Faust nach dem Regenbogen greift.

Die Umbesetzung macht sich natürlich auch im Sound bemerkbar. RISING zeigt eine ganz andere Seite von Rainbow als das Debüt. Die Musik klingt deutlich düsterer, härter, mystischer und epischer. Aber auf der anderen Seite ist das relaxte Feeling des Debüts einer neuen Ernsthaftigkeit gewichen. Die Stücke sind alle perfekt gespielt und ebenso arrangiert. Es gibt keine überflüssige Note und keine kleine Verzierung, die nicht fundamental wichtig für das Stück ist.

Dominiert wird der Höreindruck von den beiden Longtracks Stargazer und A Light In The Dark. Wie viele Musiker sich beim Genuss von Stargazer dazu entschieden haben, ebenfalls solche Musik machen zu wollen, wird wohl nie herausgefunden werden können, es dürften aber einige gewesen sein. Und vermutlich kommen auch heute noch immer wieder junge Musiker auf den Geschmack, den dieses epische Werk mit all seinen Facetten hinterlässt. Insbesondere viele Fans der progressiven Rockmusik dürften ob Stargazer vor Freude mit der Zunge schnalzen. Und Ronnie James Dio hat sich alleine für diese Leistung einen Platz in der Rock'n'Roll Hall of Fame verdient.

Aber es wäre falsch RISING lediglich auf diese beiden überaus gelungenen Songs zu reduzieren. Denn auch die vier anderen Songs auf RISING sind eine wahre Freude. Tarot Woman klingt so mystisch, wie es der Titel vermuten lässt. Run With The Wolf ist ein konsequenter Rocker, der einen ausgepumpt, wie nach einer Hetzjagd zurücklässt. Starstruck besitzt alle Hit-Qualitäten. Und Do You Close Your Eyes war schon zu frühen Rainbow-Zeiten der Rausschmeißer bei den Konzerten, weil danach eigentlich musikalisch auch fast schon alles gesagt war.

Insgesamt gesehen ist RISING eines der besten Alben, die das Genre Hardrock zu bieten hat. Die Musiker sind allesamt erstklassig und die Musik such ohnehin ihresgleichen - ganz klar das stärkste Album von Rainbow und vielleicht sogar das stärkste Rock-Album des 20. Jahrhunderts.
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am 29. Mai 2013
Nach seiner ersten Trennung von DEEP PURPLE suchte Ritchie Blackmore neue Musiker um sich zu scharen und hatte sein Augenmerk vornehmlich auf den Sänger des ehemaligen DEEP PURPLE-Supports ELF, Ronnie James Dio, geworfen. Der war einer musikalischen Kooperation nicht abgeneigt, bestand aber darauf, dass die komplette Backingband zu den neu formierten RAINBOW gehören sollte. Davon wenig begeistert, aber den Sänger unbedingt in der Band haben wollend, stimmte Blackmore zu. Das Ergebnis, das Debütalbum “Ritchie Blackmore’s Rainbow“, zeigte die Band noch auf der Suche nach ihrem ureigenen Sound. Erste Anzeichen waren da und mit “Man On The Silver Mountain“ enthält die Platte zumindest einen Rock-Klassiker.

Das zweite Album “Rising“ sollte dann neue Maßstäbe in der hart rockenden Welt setzen. Dio und Blackmore ergänzen sich auf “Rising” perfekt und zaubern einen Gänsehautmoment nach dem anderen in die Ohren des Hörers. Dio hatte das Potential, das seine Zusammenarbeit mit Blackmore barg, erkannt und stimmte zu neue Musiker in die Band zu holen. Das stellte sich als kluger Schachzug heraus, denn mit Cozy Powell und Jimmy Bain kam eine der besten Rhythmusgruppen die es jemals gab, zu RAINBOW. Auch Keyboarder Tony Carey gehört zu den besten seiner Zunft und spielte sich die Bälle mit Ritchie Blackmore gekonnt zu. Als sechstes ‘Bandmitglied’ wurde für den Produzentenjob der ehemalige DEEP PURPLE und zukünftige BLACK SABBATH- und IRON MAIDEN-Produzent Martin Birch verpflichtet, der “Rising” einen perfekten Sound verpasste. Soviel zu den optimalen Rahmenbedingungen.

Durch die beteiligten Personen ist ein starkes Rockalbum ja eigentlich schon selbstverständlich. Mit dem was die Herren Blackmore, Dio, Powell, Bain und Carey hier aber abliefern hatte die Rockwelt nicht im Ansatz gerechnet. RAINBOW veröffentlichten 1976 ein stilprägendes Album, dessen Einfluss bis ins Jahr 2010 und vermutlich auch darüber hinaus reicht. Auch die sechs Songs weisen keinen einzigen Schwachpunkt auf. Angefangen bei dem bedeutungsschweren Keyboard-Intro, das in dem fulminanten Opener “Tarot Woman” aufgeht, bis zur letzten Note des abschließenden “Light In The Black” passt auf “Rising” wirklich alles perfekt zusammen. Die typischen Blackmore-Rocker (“Run With The Wolf”, “Lady Starstruck”) verzücken jeden Hard-Rocker immer wieder aufs Neue und gehören rifftechnisch zu dem Besten was Herr Blackmore jemals aufgenommen hat.

Den musikalischen Orgasmus haben sich RAINBOW aber für die letzten beiden Nummern aufgespart. Mit “Stargazer” steht an vorletzter Stelle des Albums eine Jahrhundertnummer, die auch heute noch Ihresgleichen sucht. Manch einer behauptet, dass Ronnie James Dio hiermit sein gesangliches Meisterstück abgeliefert hat. Fakt ist jedenfalls, dass der kleine Sänger mit der großen Stimme bei “Stargazer” zumindest eine seiner intensivsten Leistungen gebracht hat. Die epische, leicht orientalisch angehauchte Nummer, die von den Münchner Philharmonikern instrumental unterstützt (und aufgewertet) wurde, kann getrost als Blaupause für symphonischen Hard Rock /Metal angesehen werden, auch wenn u.a. DEEP PURPLE bereits früher mit einem Orchester gearbeitet haben. Hier wird die Mischung aus Hard Rock Klassik das erste Mal perfekt in Szene gesetzt.

Das abschließende “Light In The Black” bringt dann noch einmal die Stärken der Band auf den Punkt. Ein Ohrwurmriff von Ritchie Blackmore in Einklang mit dem genialen Drumming von Cozy Powell und der alles überragenden Stimme von Ronnie James Dio machen diesen acht Minuten langen Song zu einem absolut würdigen Abschluss einer der wichtigsten Platten des Hard Rock. Hier wurde nichts, aber absolut gar nichts falsch gemacht. Ein Muss für jeden Hard Rock-Fan und solche die es noch werden wollen. “Rising” hat Geschichte geschrieben und enthält sechs Songs für die Ewigkeit.
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