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Kundenrezensionen

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am 16. Dezember 2013
Nix mehr zur Musik, der Besetzung, den Musikern, das wurde hier schon alles behandelt (und jeder darf da seine eigene Meinung haben).

Was mich allerdings verrückt macht, ist die katastrophale Aufmachung des Covers. Das wurde offensichtlich vom originalen LP Cover auf CD-Größe minimiert. Versucht mal, die Songtexte oder, noch schlimmer, die Credits zu lesen. Das sollen wohl Buchstaben sein, allerdings sind die weniger als einen halben Millimeter groß. Nun bin ich ja nicht mehr der Jüngste (sonst hätte ich mir das "remasterte" Album nicht gekauft) und meine Augen sind auch nicht mehr ganz so gut; deshalb fragte ich die Youngster - Abteilung mit scharfen Augen, ob sie das Minimalgefuzzle lesen können - nein, auch den Adleraugen gelang das nicht!

Also an die Plattenfirmen: Ihr jammert über armselige CD - Verkäufe! Tip: Verkauft wenigstens die alten Perlen so, daß man neben dem akustischen Genuß auch noch die Infos aus alten LP Tagen visuell mitbekommen kann! Ansonsten kann man sich ja wirklich alles nur noch aus dem Netz saugen und auf die "Hardware" verzichten! Was allerdings schade wäre! Wer muß dafür büßen? Die Künstler und die Hörer! Früher hat man Platten auch wegen der Cover gesammelt, ruft Euch das mal in Erinnerung! Mit einer tollen Aufmachung ist der Preis für eine Anschaffung der CD gerechtfertigt, sonst steht wirklich alles nur noch zum Runterladen im Netz!
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am 16. Januar 2007
Nach der (relativen) Bruchlandung von Down To Earth standen bei Rainbow einmal mehr Veränderungen an. Die wichtigste war sicherlich die hinter dem Mikro: dort ersetzte Joe Lynn Turner den etwas glücklosen Graham Bonnet, dessen Schuld es sicherlich nicht war, dass Down To Earth nicht das erwartete Erfolgsalbum wurde. Zudem stieg Bob Rondinelli als Ersatz für Cozy Powell am Schlagzeug ein.

Die Linie von Down To Earth wird aber konsequent fortgesetzt. Das Ziel ist eingängiger Hardrock, mit dem man auch die Radiostationen und Charts erobern kann. Das gelingt auf Difficult To Cure sehr gut. Mit I Surrender befindet sich auch die erfolgreichste Single der Band auf dem Album (immerhin Platz 3 in den UK Charts).

Auch wenn Difficult To Cure sicher nicht an die großen Werke Rising und Long Live Rock'n'Roll oder an Ritchie Blackmore's Rainbow anknüpfen kann, so ist es doch ein wesentlicher Schritt nach vorne. Die Band hat sich auf ihrem neuen Betätigungsfeld (der eher poppig angehauchten Rockmusik) gefunden und produziert ein sehr starkes Album, bei dem I Surrender, Spotlight Kid und Can't Happen Here herausstechen.

Aber das Album hat mit No Release und Midtown Tunnel Vision (das eine ziemlich deutliche Anspielung auf Crosstown Traffic von Jimi Hendrix ist) auch zwei Geheimtipps zu bieten. Zudem befinden sich mit Vielleicht Das Nächste Mal (Maybe Next Time) und Difficult To Cure (Beethoven's Ninth) zwei exzellente Instrumentaltracks auf dem Album. Dabei zeigt Ritchie Blackmore einmal mehr überdeutlich, dass er zu dieser Zeit einer der besten Rock-Gitarristen der Welt war.

Auf Difficult To Cure gibt es mit Magic auch nur einen Ausfall zu verzeichnen, der aber bei der Klasse der anderen Songs nicht weiter ins Gewicht fällt. Denn auch wenn Rainbow mit diesem Album nicht an die Glanzzeiten vergangener Tage anknüpfen können, so schaffen sie sich hier doch zumindest eine neue Identität, nicht mehr als Band, die Musik-Geschichte geschrieben hat, sondern als Gruppe, die sehr gute eingängige Pop-Rock-Nummern schreiben kann. Wer dem AOR zugetan ist, wird mit diesem Rainbow-Album eine Menge Freude haben.
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am 1. Juni 2013
Mit Difficult to cure veröffentlichte Ritchie Blackmore mit seiner Band Rainbow ein Album, das genau wie der Vorgänger in Richtung Pop geht. Hier merkt man es sogar noch eher als auf Down to earth. Aber es sind zum Glück auch noch einige rockige Songs dabei, die das Album aufwerten. Insgesamt kann man sagen, dass Rainbow mit Difficult to cure ein Album gelungen ist, das einen guten Spagat zwischen Pop und echtem Rock gelingt. Produziert wurde das Album von Roger Glover, der auch den Bass für Rainbow spielte. Dank ihm ist der Sound des Albums supe geworden.

Ritchie Blackmore ist natürlich Gitarrist von Rainbow. Sein Gitarrenspiel ist legendär und hier zeigt er wieder wie gut er spielen kann. Als Sänger ist Joe Lynn Turner bei der Gruppe. Der Sänger, der später einmal Deep Purple's Slaves and masters einsingen wird, hat eine Stimme die zur Popmusik gut passt, allerdings im Vergleich zu Dio deutlich abfällt. Roger Glover ist Bassist und spielt einen soliden Bass, der einfach gut klingt. Don Airey am Keyboard ist in wunderbarer Verfassung und spielt hier wirklich gute Solos. Bob Rondinelli spielt sehr gut Schlagzeug und auch Vergleiche mit seinem Vorgänger Cozy Powell braucht er nicht zu scheuen.

"I Surrender" (4:03) ist ein von Russ Ballard geschriebener Popsong, der als Single große Erfolge feiern konnte und mich trotz seiner kommerziellen Ausrichtung überzeugen kann. Die Melodie bleibt lange im Ohr.

"Spotlight Kid" (4:52) rockt dafür aber so richtig. Für mich ist dieser Song eines der Highlights von diesem Album und von der ganzen Zeit ohne Dio. Er dürfte auch denen gefallen, die vor allem Rainbow mit Ronnie James Dio lieben.

"No Release" (5:35) ist ein guter Song. Wie schon von dem Rezensent Frankie Eyes erwähnt wurde ist er nicht unbedingt typisch für Rainbow, aber der Song nervt nicht und passt ganz gut ins Album.

"Magic" (4:07) ist wieder reiner Pop und kann mich nicht überzeugen. Das ist nicht Rainbow, wie ich es liebe. Einer der weinigen Schwachpunkte des Albums.

"Vielleicht das nachster Mal (Maybe Next Time)" (3:18) ist ein Instrumental, bei dem Ritchie Blackmore eine gute Figur abgibtund das mich nach diesem kleinen Ausfall wieder überzeugen kann.

"Can't Happen Here" (4:58) ist wieder ein härterer Song mit guter Melodie. Der Song hat (meiner Meinung nach) einen guten Refrain. Auch live wurde der Song auf der damaligen Tour gespielt.

"Freedom Fighter" (4:22) ist schon wieder ein gutes Lied mit richtig schöner, fröhlicher Melodie, die mir schon nach dem ersten Hören gefallen hat.

"Midtown Tunnel Vision" (4:34) ist eine Blues-Nummer, die wirklich große Klasse ist. Ritchies Gitarre klingt super und auch Joe Lynn Turner singt hier mal richtig gut. Ein weiteres Highlight dieser Platte.

"Difficult To Cure" (5:58) ist aber dann das größte Highlight des Albums. Die Rockversion von Beethovens neunter Symphonie ist ein geniales Instrumental auf dem Ritchie Blackmore und Don Airey wirklich unglaublich an ihren Instrumenten spielen.

Ich finde Difficult to cure sehr gelungen. Es ist zwar poppig, aber auch an harten Songs mangelt es nicht. Zu empfehlen ist es an alle, die gerne Hard Rock hören, aber auch auch diejenigen, die eher Popmusik hören, wie zum Beispiel Foreigner. 4 Sterne sind meiner Meinung nach bei dieser guten Musik zu vertreten. Für mehr reicht es aber nicht.
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am 3. November 2007
Nach "Down To Earth" drehte sich das Personalkarussell einmal mehr. Graham Bonnet und Cozy Powell waren gegangen, neu in die Band kamen Bobby Rondinelli an den Drums und Joe Lynn Turner am Mikro. Letzterer sorgt mit seiner mehr für Popmusik geeigneten Stimme dafür, daß Rainbow die musikalische Linie des Vorgängers noch konsequenter fortsetzen.

Das Album wird mit "I Surrender" eröffnet, einem weiteren Beitrag von Russ Ballard. Besser als "Since You Been Gone", aber eben Poprock. Gut, andere Bands dieses Genres würden (mit Recht) stolz auf so einen Song sein, aber Rainbow?

Das nachfolgende "Spotlight Kid" läßt hoffen: ein nach vorne abgehender Rocker, der auch alte Fans gefallen müßte. "No Release" ist sicher kein schlechter Song, hat aber mit Rainbow ungefähr soviel zu tun wie "Behind Blue Eyes" (nur als Beispiel). "Magic" ist, wie hier schon öfters angemerkt wurde, ein Totalausfall. "Vielleicht das nächste Mal" ist ein Instrumental. Nicht unbedingt schlecht, aber so überflüssig wie ein Fußkettchen (Zitat M. Mittermeier: Hübsch aber sinnlos).

"Can't Happen Here" ist wieder Poprock der unteren Mittelklasse und wird durch die ständige Wiederholung des Refrains auch nicht besser. Nur knapp besser ist das darauffolgende "Freedom Fighter", das wenigstens noch ein schönes Gitarrensolo enthält, das einen daran erinnert, wer hier eigentlich die Klampfe umhängen hat. Bis hierher gäb's in der Gesamtabrechnung zwei Sterne, den zweiten für "Spotlight Kid". Doch Ritchie will seine Fans nicht enttäuscht zurücklassen und legt zum Schluß noch ordentlich eins drauf.

Das schleppende "Midtown Tunnel Vision" läßt sogar Joe Lynn Turner gut aussehen. Auch Ritchie steigert sich noch einmal. Aber als Letztes gibt es das wahre Sahnestück: "Difficult To Cure", die ultimative Rockversion von Beethovens Neunter (Ode To Joy/Freude schöner Götterfunken). Ritchie brilliert ebenso wie Don Airey, Bobby Rondinelli spielt so powervoll wie sein Vorgänger (und das will was heißen) und sorgt zusammen mit Roger Glover für ein solides Fundament. Und für die Turner-Hasser: der ist hier nicht zu hören. DAS sind wieder Rainbow, und das ist das einzige Stück aus dem Bandkatalog, das es ins Liveset der wiedervereinigten Deep Purple geschafft hat.

Fazit: Zwei gute und ein hervorragendes Stück machen dieses schwächelnde Album doch noch für Fans zu einem Pflichtkauf.
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am 22. Juli 2016
Wer war wohl der bessere Nachfolger für den zu ersetzenden Ronny James Dio? Das Rainbow-Album mit Graham Bonnet bewies noch eine gewisse kompositorische Nähe zum alten Stiel. Etwas neues wollte der Man in Black. Er strebte nach mehr Erfolg durch einen kommerziellen Sound. Sang Graham wohl noch eine Tonspur für `I Surrender' ein, so kam in Gänze die Stimme vom Neuen aufs Band des im Februar 1981 erschienen Albums `Difficult To Cure'.

Das Mitglieder-Karussell kam beim guten Ritchie quasi nie zum Stehen. Hier schleuderte es die Herren Bonnet und Powell ins Abseits. Gleich danach nahm es mit Joe Lynn Turner (Gesang) und Bob Rondinelli (Schlagzeug) wieder fahrt auf. So ist das Leben. Einer geht, der andere Kommt.

Die Band war angekommen im Kommerz der Zeit. Das schon erwähnte `I Surrender' startete in eine neue Zeit. Das Album, sowie die beiden Single-Auskopplungen erreichten sehr gute (auch endlich) vordere Plätze in den wichtigsten Chart der Welt. Der furchtlose Fan alter Gemäuer hatte es erreicht - Rainbow waren dort angekommen wo sie hingehörten.

Auf dem Album hört sich Joe Lynn Turner echt klasse an. Er schein nun die logische Nachfolge angetreten zu haben. Bei allen Titeln auf dem Album wirkt seine Stimme breit aufgestellt und sehr präsent. Er passt gut zum melodiösen Musikstil der neu aufgelegten Band. Rhythmisch geht es über beklatschten Sologesang (`No Release') bis zum gut gerocktem `Cant’t Happen Here'.

Nicht dass sich alles jetzt schlecht anhört! Das Album ist trotz allem Hart und geht kräftig voran. Kein Grund zum Trübsal blasen also. Der Meister der Gitarre wußte damals wie heute was sich hören lässt. Epochales mit leichten Schwerlastanteil in `Magic' wechselt mit dem soliden Rocktitel `Midtown Tunnel'. Gefällig ist irgendwie alles und man kann es ohne von langer Weile geplagt zu werden mit Kopfhörern aushalten.

Die beiden Instrumentalstücke sind aber die eigentlichen Blackmore-Glanzlichter. Am Ende der ersten LP-Seite wird der Hörer von dem langsamen `Maybe Next Time' auf die nächste Seite geschickt. Am Ende der Aufnahme jedoch gelingt dem Herrn Blackmore eine geradezu märchenhafte Verschmelzung von Klassik und Rock. Ist das Ende der Seite 1 noch verspielt so geht es in `Difficult To Cure' im wahrsten Sinne ab. Beethovens 9. Sinfonie in dieser Art auf eine Instrumentarium einer Rockband herunter zu brechen; ja das konnte nur der manchmal ernst schauende Superman in Black. Als ich zum ersten mal diese Läufe im Radio hörte, da dachte ich, das Album muss ich haben. Es gab kein Halten mehr. Ich glaube nach dem ersten Rainbow-Album (Ritchie Blackmore's Rainbow) war das mein zweites großes Rock-Vinyl. Und am Ende das glücklich überschwängliche Gelächter - das war wohl das Größte was man so vom Leben erwarten konnte. Der Hammer an sich und ein Stück Rockgeschichte ohne jeglichen Vergleich.

Wie oft und gern das Stück vom Großmeister gespielt wurde zeigt sich nicht zuletzt in der vielfältigen späteren Verwendung bei Rainbow und Deep Purple. Ian ärgerte Ritchie immer bei Live-Auftritten mit minimalistischen Superlativen. Das nervte Ritchie und darauf kam es dem Ian einst gerade wohl an.

Was am Ende bleibt ist der durchaus gute Eindruck einer neu auferstandenen Band. Das verrückte daran ist, dass viele bis heute finden, es wäre nicht nötig gewesen. Doch Vergangenen nachzutrauern brauchen wir alle nicht. Mit diesem Album hatte der Herr Blackmore schließlich Erfolg und weitere Alben zogen nach. Hier jedoch ist dies der spannende Abschluss einer Mutation, welche bei `Long Live Rock’n’Roll' begann und nun endete. Grandios ist es ganz sicher und wer einmal infiziert war, der ist mit Sicherheit nicht mehr heilbar.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2006
Für viele Rainbow-Fans war ab dieser Platte Schluß mit lustig. Sie waren schon über die "Down To Earth" unglücklich gewesen, weil Ronnie James Dio nicht mehr dabei war und außerdem die Platte zu poppig ausgefallen war. Die "Difficult To Cure" wurde jetzt noch poppigerer, noch weiter weg vom Hard Rock der 70er. Ersteinmal muss man feststellen, dass die Rainbow von 1981, bis auf Ritchie, nichts mehr mit der Gruppe von 1976/77 zu tun hat, da hier ganz andere Musiker am Werk sind. Und 2. wollte Ritchie jetzt endlich mal den U.S.-Markt knacken, was ihm mit "Rising" oder "Long live Rock`n`Roll" nicht gelungen war.
Tatsächlich hat sich die vorliegende Platte ganz ordentlich verkauft, auch in den U.S.A.. In GB hatten sie sogar mit `I surrender` (von Russ Ballard geschrieben) einen richtigen Hit.

Mir gefällt die Platte bis heute gut, obwohl auch ich über den Richtungswechsel nicht ganz glücklich war/bin. Dafür gibt es aber mehrere Gründe. Zum Einen sind hier auch super Musiker bei der Sache. Z.B. ist Don Airey, welcher jetzt bei Purple spielt, ein ganz Großer an den Keys. Auch der junge Bob Rondinelli an den Drums ist großartig und wirklich fast genauso gut wie Cozy Powell. Außerdem hat Roger Glover als Produzent dieser Platte einen großartigen Sound verliehen. Und dann haben wir noch den Einstand von Joe Lynn Turner als Sänger, welcher später u.a. auch bei Deep Purple und Malmsteen singen sollte.

Starke Songs sind auch vertreten: `Spotlight kid`, `Can`t happen here` und natürlich der Titelsong (Ritchie und Don einfach genial!). Gute Songs sind ferner: `Freedom fighter`, `Midtown tunnel vision` und `Maybe next time`. Da kann man schonmal über so Ausfälle wie `Magic` und `No release` hinwegsehen.

Somit 4 Sterne für "Difficult To Cure". Die "Straight Between The Eyes" von 1982 ist übrigens auf dem gleichen Level, also wirklich gut und zu empfehlen. Man darf aber eben nicht die Rainbow mit Dio erwarten, dann wird man evtl. positiv überrascht.
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am 1. August 2010
Wie so oft bei Bands, die von Anfang an extrem gute Alben produzierten, musste sich auch Rainbow IMMER an den Alben mit Ronnie James Dio (RIP) messen lassen! Dies führt dazu, dass ein Album wie "Difficult to cure" von vielen, meiner Meinung nach zu Unrecht, als "nicht gut genug für Rainbow" abqualifiziert wird. Ich sage, dass "Difficult to cure" ein eigenständiges, starkes Album ist, musikalisch soliden, guten Hardrock bietet, und mit Joe Lynn Turner einen Sänger vorweist, der sich stimmlich nicht zu verstecken braucht (was er auch live bei den Dio-Rainbow Nummern beweist!).
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TOP 500 REZENSENTam 19. Dezember 2008
Das ist ja das ungeliebte und von vielen Fans oft kritisierte Album von Rainbow, was zum einen, an den für dieses Album geholten Sänger Joe Lynn Turner liegt, und zum anderen, an der mit Synthisizern aufgemotzten und glatten Produktion.

Der Plan war eben den amerikanischen Markt zu knacken, und wenn man davon ausgeht, daß Blackmore mit diesem Album das Arena Rock Publikum ansprechen wollte, ohne aber sein Stammpublikum vor den Kopf zu stoßen und gelichzeitig den Rainbow Sound zeitgemäßer zu gestalten, dann ist dieses Album durchaus gelungen (mal ganz abgesehen von der Tatsache, daß die songs hier Klasse sind).

''I Surrender'' und ''Magic'' sind Paradebeispiele für Arena Rock ' hymnische Mitsing Refrains, dramaturgisch schön aufgebaute Songstrukturen und die obligaten Blackmore Solis. ''Spotlight Kid'' und' ''Can't Happen Here', 'präsentieren die neuen und rundereneuerten Rainbow '- komprimoslos aber glatter rockend, ''Freedom Fighter'' und ''No Release'' sind eine Mischung aus beiden und ''Midtown Tunnel Vision'' beschört noch einmal die Purple Zeiten und den Blues (''Mistreated''). Die beiden Intsrumentals sind die natürlich die Präsentationsplattform für Blackmore's '- oftmals überschätzte '- Gitarrenkünste, wobei klar wird, daß vor allem seine Version von Beethoven's Neunter nicht ernst gemeint ist.

Wie so viele gingen auch Rainbow mit dem Versuch, es allen recht zu machen, ein wenig baden, denn außer einem kleinen Hit mit ''I Surrender'' warf das Album nicht allzuviel ab, aber einerseits taugt es als historisches Dokument dafür wie radiotauglicher (Hard)Rock anfang der 80er klingen wollte/sollte und andererseits ist es eigentlich ein Sammlung von 9 (8) guten songs. Klanglich gealtert ist es nicht gut, deswegen nur 4 Sterne.
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am 16. Januar 2007
Nach der (relativen) Bruchlandung von Down To Earth standen bei Rainbow einmal mehr Veränderungen an. Die wichtigste war sicherlich die hinter dem Mikro: dort ersetzte Joe Lynn Turner den etwas glücklosen Graham Bonnet, dessen Schuld es sicherlich nicht war, dass Down To Earth nicht das erwartete Erfolgsalbum wurde. Zudem stieg Bob Rondinelli als Ersatz für Cozy Powell am Schlagzeug ein.

Die Linie von Down To Earth wird aber konsequent fortgesetzt. Das Ziel ist eingängiger Hardrock, mit dem man auch die Radiostationen und Charts erobern kann. Das gelingt auf Difficult To Cure sehr gut. Mit I Surrender befindet sich auch die erfolgreichste Single der Band auf dem Album (immerhin Platz 3 in den UK Charts).

Auch wenn Difficult To Cure sicher nicht an die großen Werke Rising und Long Live Rock'n'Roll oder an Ritchie Blackmore's Rainbow anknüpfen kann, so ist es doch ein wesentlicher Schritt nach vorne. Die Band hat sich auf ihrem neuen Betätigungsfeld (der eher poppig angehauchten Rockmusik) gefunden und produziert ein sehr starkes Album, bei dem I Surrender, Spotlight Kid und Can't Happen Here herausstechen.

Aber das Album hat mit No Release und Midtown Tunnel Vision (das eine ziemlich deutliche Anspielung auf Crosstown Traffic von Jimi Hendrix ist) auch zwei Geheimtipps zu bieten. Zudem befinden sich mit Vielleicht Das Nächste Mal (Maybe Next Time) und Difficult To Cure (Beethoven's Ninth) zwei exzellente Instrumentaltracks auf dem Album. Dabei zeigt Ritchie Blackmore einmal mehr überdeutlich, dass er zu dieser Zeit einer der besten Rock-Gitarristen der Welt war.

Auf Difficult To Cure gibt es mit Magic auch nur einen Ausfall zu verzeichnen, der aber bei der Klasse der anderen Songs nicht weiter ins Gewicht fällt. Denn auch wenn Rainbow mit diesem Album nicht an die Glanzzeiten vergangener Tage anknüpfen können, so schaffen sie sich hier doch zumindest eine neue Identität, nicht mehr als Band, die Musik-Geschichte geschrieben hat, sondern als Gruppe, die sehr gute eingängige Pop-Rock-Nummern schreiben kann. Wer dem AOR zugetan ist, wird mit diesem Rainbow-Album eine Menge Freude haben.
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am 22. Juni 2016
Habe dieses Album auch einmal gehabt. Furchtbar, popig und mainstreammäßig, reif für die Mülltone oder Antenne1 (wer diesen Sender im Südwesten kennt). Habe die Rezenion gelesen, in der der werte Hörer und Erwerber dieses Albums die viel zu kleine Schrift bemängelt. Hat er Recht, bin auch mittlerweile fast 45 und die Sehkraft läßt nach. Ich habe derletzt eine sehr gute Joe Cocker CD erworben, Maddogs and Englishmen, geile Live-Scheibe von 1970. Aber ich kann keinen einzigen Buchstaben auf der Rückseite der CD entziffern. Ja ja, die Coverart, gar nicht so unwichtig (kann, wenn die Musik nichts ist, es auch nicht gerade biegen), deswegen gibts da auch Preise dafür...
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