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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
34
4,7 von 5 Sternen
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Preis:12,99 €


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am 18. Februar 2017
Was soll man über "Songs In The Key Of Life" noch schreiben? Nix, natürlich. Jahrhundertwerk, Masterpiece, Must-have....
Wer das noch nicht hat, der braucht's. Für alle anderen eine Überlegung, es noch mal zu kaufen.
Aber diese Ausgabe? Na klar, hd-content, 3 Versionen (PCM, DTS.Master und Dolby True HD), alle Stereo, alle 96kHz/24Bit..... Das klingt schon sehr schön und (erstaunlicherweise?) auch noch im Detail unterschiedlich (aber das kann ja auch an den Prozessoren/DA-Wandlern liegen). Da hat ja auch jeder so seine Vorlieben und die erforderliche Technik oder auch nicht. Soweit, so sinnvoll, Versionen in 3 Formaten zu liefern.
Schade ist allerdings, dass es kein anständiges Top-Menue gibt, sondern nur ein "Deckblatt", auf dem das Format und der Track (aus einer Nummernliste!) gewählt werden kann und die aktuelle Tracknummer angezeigt wird. Außerdem gibt es im Booklet überhaupt nichts Aktuelles zur technischen Umsetzung, wer, wo, wie etc. Keine Informationen, die man nicht schon mit der LP und der CD erhalten hätte. Alles natürlich nicht erforderlich, um sich an der immer noch grandiosen Musik zu erfreuen, hätte man aber machen können, und wird bei anderen Titeln ja auch gemacht. Völlig sinnlos indes ist der Downloadcode, für den man tatsächlich die MP3-Version (!) erhält. Echt jetzt, als Zugabe zu einer HD-Version? WTF! Da hätte man sich mal z.B. an "Tales Of Mystery And Imagination" orientieren sollen.
So bleibt am Ende die Frage, soll ich mich über die schöne Musik im tollen Sound freuen oder über die nachlässige Umsetzung ärgern?
Ich freu mich einfach und nehm mir vor, meine Erwartungen für ähnliche Fälle eben an "Songs...." auszurichten und nicht an "Tales...". Dann werd ich eben positiv überrascht.
Also: Inhalt 5 Sterne, Ausstattung 2 Sterne (den Downloadcode lass ich einfach mal unter den Tisch fallen, sonst wär's 1 Stern geworden): macht 4 Sterne, weil die Musik einfach wichtiger ist.
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am 26. Juni 2013
Bereits die normale CD ist von recht guter Qualität. Als Blu ray audio werden mehr Details preisgegeben. Der Sound insgesamt ist in den verschiedenen Tonformaten etwas luftiger. Unter dem Strich lohnt sich der zusätzliche Kauf m.E. nur für Sound-Fetichisten, da auch kein Mehrwert in Bezug von Surround vorhanden ist.
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am 8. März 2011
Abgesehen von den musikalischen Qualitäten, die diese SHM-SACD auf höchstes Niveau heben dürften, bleibt zu bemängeln, dass beim Magnat SACD-Player 850 das Display auf "LOAD" hängenbleibt und auf "Play" ganz dunkel wird. Liegt es an den japanischen Schriftzeichen oder daran, dass ein komplettes Doppelalbum auf dieser SHM-Sacd Platz finden musste: Zum Laufen bringen lässt sich diese tolle SACD nur durch direktes Eingeben der Titelnummern und ab da dann problemlos.
Ein Meilenstein in der Geschichte der Popmusik, 1976 bei Motown produziert, jetzt erhältlich in ultimativer Klangqualität.
Der Preis ist natürlich problematisch :o/
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am 19. August 2013
Was "Sgt. Pepper...." in den 60ern war, das war "Songs in the Key of Life" in den 70ern. Mehr gibt 's dazu eigentlich nicht zu sagen.
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am 26. Mai 2014
Stevie Wonders opus magnum 'Songs in the Key of Life' als Meilenstein zu bezeichnen ist in mehrfacher Hinsicht gerechtfertigt.

Das Album ist erstmal ein Meilenstein der Popmusik. Oder des Funk. Oder des Soul. Oder des Songwritings. Oder der Konzeptalben.
Und und und! Vor allem ist es ein typisches Motown-Album, obwohl die klassische Detroit-Phase des Labels damals schon ein paar Jahre zurückliegt. Die Vision Berry Gordys (des Gründers von Motown) Musik zu produzieren, bei der jeder mitsingen kann, die aber auf den zweiten Blick gar nicht so einfach ist, wie sie sich beim ersten Hören anhört, hat Wonder hier zur Spitze geführt. Gleichzeitig ist es ein Doppelalbum (eigentlich sogar Tripelalbum), dass es schafft, dem Titel wirklich gerecht zu werden und mit tollen Texten gesegnet ist, meist aus der Feder Stevies.

Anders als beispielsweise Innervisions (1973) wirkt das Album nicht so sehr aus einem Guss, ist aber wesentlich facettenreicher und einfach größer. Die erste Platte steht stark in der Tradition der Vorgänger, was Themen, Länge der Songs und Einfallsreichtum angeht. Mein Favorite ist aber eher die zweite Platte (ich spreche jetzt wirklich von der Platte, nicht von den Bonustracks die damals auf einer EP veröffentlicht wurden), denn hier spannt Stevie den weiten Bogen und schreibt regelrecht Zeitloses, die Songs sind auch viel länger. Die EP bringt Stevie wieder auf den Boden zurück, das Album scheint hier noch einmal in Kleinform gepresst.

Steht in einer Reihe mit den großen (weißen) Doppelalben der Popgeschichte. Prince greift 1987 mit Sign 'O' The Times den Faden von 'Songs' wieder auf.

Das Album ist der Beweis, das sich gute Musik auch gut verkauft. Wer das Album nicht hat, der hat keine Soulsammlung, sondern nur ein paar gute Alben!

Zu den Songs:

Love's In Need Of Love Today ist ein zutiefst souliger Einstieg. Stevie singt hier alle Stimmen (Spaß mit dem 8-Spurgerät!) und wie auch sonst spielt er das meiste selbst. Im Song geht's um die Kraft der Liebe die einzige Kraft, die die Welt vor dem Hass retten kann.

Have A Talk With God: Stevie ist ein ziemlich religiöser Typ, er bringt das Thema Glauben häufig in seinen Songs unter, allerdings nie so, dass es unglaubhaft wirkt und auch immer mit etwas augenzwinkernd. Das ist kein purer Gospel, sondern ein persönliches Statement. Gott wird hier sogar als der weltbeste Psychiater dargestellt. Die Musik ist tiefster Funk, es groovt bis in den letzten Knochen. Ein Kleinod.

Village Ghetto Land: ein ziemlich bizarres Stück, bedenkt man das Wonder hier von einer Welt singt, in der man echt nicht leben möchte, während gleichzeitig aus dem Arp-Syntheziser ein barockes Menuett anklingt. Ganz starker Text, allerdings nicht von Stevie, sondern von Gary Byrd.

Contusion: ein funkiges Fusion-Stück, das eher vorbereitend auf den Höhepunkt der ersten Platte wirkt. Man beachte die tollen Gitarrenläufe.

Sir Duke ist Duke Ellington gewidmet, der 1974 starb. Ähnlich wie die Jazzlegende schafft es auch Stevie Wonder aus einfachem Pop große Kunst zu machen. Der Song handelt von der Musik als universale Sprache. Die horn section ist einfach der Wahnsinn. Den Ohrwurm kriegt man nicht so leicht los.

I Wish hat wohl eine der besten Basslines aller Zeiten und schafft es die Intensität des Vorrangegangenen aufrechtzuerhalten (oder besser gesagt neu aufleben zu lassen, da es eigentlich das 1. Stück der B-Side ist). Im Song geht's um die guten alten Zeiten, als wir alle mal klein waren. Toll wieder die Bläser, vor allem am Schluss und in den Backings zum Prechorus. Absolut tanzbar.

Knocks Me Off My Feet hat es ähnlich schwer wie Human Nature auf Thriller: Nach so einem Feuerwerk muss eigentlich eine Ballade kommen, aber häufig ist diese dann beim ersten Hören nicht so toll. Der Song gefällt mir aber von Hören zum Hören immer besser, vor allem weil Stevie sich in das Stück so hereinsingt. Thema: Verliebtsein.

Pastime Paradise: Das werden die Meisten eher als Cover von Coolio kennen (Gangsta's Paradise). Stevies Version hat einen besseren Text und Hare-Krishna- und Gospelchöre! Wie viele Stücke des Albums ist der Song ein einziges Crescendo.

Summer Soft: einer meiner Lieblingssongs. Schöner Groove und die beste stimmliche Leistung auf dem Album (Stevie schraubt sich da zu einem c hoch). Feel Good Song mit tragisch-ironischem Inhalt.

Ordinary Pain: musikalischer Zwitter (erst Ballade, dann Groove), von dem ich immer nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Der groovige Teil ist besser.

Isn't She Lovely: Song für Wonders (neugeborene) Tochter Aisha mit wahnsinnig viel Soul und tollem Harmonikasolo. Der Song leitet die tolle zweite Platte ein. Eines der schönsten Stücke von ihm, bei dem es mal nicht um die Liebe zu einer Frau, sondern um das Wunder des Geburt geht. Das Leben in all seinen Facetten eben.

Joy Inside My Tears: jedes legendäre Doppelalbum hat schwache Stücke (man höre sich Revolution No.9 auf dem White Album an), auch dieses. Was für Balladenfreunde, aber für mich mit 6 1/2 Minuten einfach zu lang.

Black Man: DER political song des Albums, tolle Grooves auf dem Moog-Syntheziser, cool auch die Schulkinder, die die Namen der Helden Amerikas proklamiert, die nicht reich, weiß und protestantisch sind. Der längste Song des Albums, zu dem man ruhig tanzen kann und nebenbei noch etwas über amerikanische Geschichte lernt (heute nennt man so was Edutainment).

Ngiculela/Es Una Historia/I Am Singing: Was sich vom Titel anhört wie ein Fluch, ist in Wahrheit eine Hymne an die Musik auf Zulu, Spanisch und Englisch. Wieder mit dem typischen Groove. Ein netter kleiner Song.

If It's Magic: Weniger ist mehr! Nur Stevies Stimme und eine Harfe. Die schönste Ballade des Albums!

As: eine Hymne an die Ewigkeit der Liebe. Der Song lässt sich fast kaum mit Worten beschreiben, hier stimmt einfach alles. Große Geste, ohne das es kitschig wird. Genialer Groove und tolle Gesangsleistung des Protagonisten. Jazzfreunde aufgepasst: Herbie Hancock spielt die Keys hier so soulful, dass er Wonder fast schon den Rang abzulaufen droht. Möchte man in Dauerschleife hören, until the day that 8x8x8x8 is four...

Another Star: nananananana kann man gleich von Anfang mitsingen, geht auch die ganze Zeit so weiter. Coole Samba, bleibt aber hinter As zurück (das is aber auch nur schwer zu toppen). George Benson spielt hier Gitarre, Bobby Humphries hat ein tolles Flötensolo. Feel Good Ausklang der "regulären Spielzeit".

Saturn: Moment, jetzt kommt noch was? Ja Stevie hat nach dem furiosen Finale der zweiten Platte noch nicht genug und schickt noch eine EP hinterher. Mein Tipp: Seperat hören, denn die Songs sind anders als das Vorangegangene. Saturn ist ein interessantes Stück, eigentlich keine wirkliche Ballade. Ein kleines Utopia mit orangenem Schnee (ein Schelm wer böses dabei denkt!).

Ebony Eyes: endlich mal ein Song, wo es mal nicht um unendliche Liebe oder ein besseres Leben geht, sondern einfach eine schön funkige Liebeserklärung an eine schöne Frau (die eine ziemliche Bombe sein muss).

All Day Sucker: Wahnsinn, was für gute Songs der Kerl auch noch auf der Bonusplatte hat! Sehr funky, macht Spaß zu hören, trotz des eigentlich traurigen Texts.

Easy Goin' Evening (My Mama's Call): ein Instrumentalstück, bei dem Stevie uns endgültig verabschiedet. Tenor. "es ist alles gesagt, ich lass jetzt einfach nur noch meine Harp sprechen".

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Puh, das waren aber viele Songs! Ich würde mich sehr über viele Hilfreich-Klicks freuen, wenn es Ihnen denn hilfreich war...
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am 22. Februar 2013
Das ist doch auch ein ecter Klassiker für die Wonder-Fans. Immer schön wenn gleich viele Songs drauf sind die man liebt.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. August 2009
Als Wonder 1976 dieses Ein-ein Viertel Doppelalbum (Spielzeit über 100 Minuten!) herausbrachte war er aufgrund der Alben ,Talking Book', ,Innervsions' und ,Fullfillingness First Finale' sowieso schon das amtlich bescheinigte Wunderkind der schwarzen Musik und diesen 3er noch zu toppen schien eigentlich fast unmöglich. Was er 1976 aber dann mit ,Songs In The Key Of Life' vorlegte ist schlichtweg ein Meisterwerk, ein Geniestreich.

Das mit der Bonus EP 21 Stücke umfassende Soul-Funk-Pop-Swing-Fusion und Latin Epos ist nicht nur extrem vielseitig und gleichzeitig trotzdem homogen, es ist auch kompositorisch abolut makellos. War man bis zu diesem Zeitpunkt doch nie durchgängig von Wonders Alben überzeugt, gibt es an diesem songwriterisch nichts - aber auch wirklich gar nichts - auszusetzen. Einzelne Stücke hier hervorzuheben geht einfach nicht, deswegen nur eine kurze stilmäßige Einordnung der songs.

Soul Balladen: ,Have A Talk With God', ,Village Ghetto Land', ,Pasttime Paradise' (beide mit fast barocken Streichern), `Summer Soft', `Joy Inside My Tears'. `If It's Magic', `Saturn';
Soul Songs: `Love's In Need Of Love Today', `Knocks Me Off My Feet', `Ordinary Pain', `I Am Singing', `As', `All Day Sucker'
Funk: `I Wish', `Black Man'
Pop: `Isn't She Lovely', `Ebony Eyes'
Swing: `Sir Duke'
Fusion: `Contusion', `Easy Goin' Evening'
Latin: `Another Star'

Aus dem Booklet geht dann noch hervor, dass neben einigen prominenten Gastmusikern wie Herbie Hancock oder George Benson, der Großteil der Instrumente von Wonder selbst bedient wurde, er das Album auch arrangierte und produzierte.

Am Ende dieser fast 105 minütigen, den schwarzen Musikkosmos zusammenfassenden, Tour de Force stellt man sich dann nur mehr eine Frage: wer zum Teufel war schon Michael Jackson?

Erst 11 Jahre später sollte mit Prince einem anderen schwarzen Künstler wieder so ein Geniestreich in Form des Doppelalbums ,Sign ,O' The Times' gelingen - doch das waren ,nur' 16 songs.

,Songs In The Key Of Life' war, ist und wird nicht nur immer die benchmark für alle schwarzen songwriter und Künstler bleiben, es ist ist gemeinsam mit dem ,White Album', ,London Calling', ,Phyiscal Graffiti', ,Black Moses', ,Tommy' und ,The Wall' auch eines der besten und wichtigsten Doppelalben der gesamten modernen Musikgeschichte und jeder ordentlich geführte Haushalt MUSS zumindest ein Exemplar davon besitzen. Achja und: selbst 10 Sterne würden hier nicht ausreichen...
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am 8. Juli 2013
Finally blu ray is a reality for audiophile fans. This product is a great idea and the sound quality in general is better than the normal CD version. It is so strange that no information about the audio options is reported in the cover.
Inside you can find all 94/24 stereo codes:
PCM 94/24
DTS HD Master Audio 94/24
Dolby Thru HD 94/24
In my opinion PCM track is very clear and natural but without a great dynamic. Much better the Dolby Thru HD... Unfortunately the track DTS HT Master audio do not works properly and the sound is corrupted and distorted. I played this blu ray audio in 3 different BD player and all have the same problem for DTS HD track.
I ask Amazon to change the article with another but I've read that I'm not the only person who discover this problem.
I Found also the same problem on Supertram "Breakfast in America" but curiously Bob Marley "Legend" works perfectly!
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am 31. Dezember 2002
Wer schon mal gehört hat, Stevie Wonder sei so etwas wie eine lebende Legende, muss wissen, dass dieser Umstand im Wesentlichen den "Songs in the key of life" zu verdanken ist. Vernachlässigen wir dabei mal getrost sein Schaffen seit der Mitte der 80er Jahre, denn was er seit "Where I'm coming from", spätestens aber "Music of my mind", bis hin zum 1981er "Hotter than July" vollbrachte, war individueller, innovativster Motown-Sound und reichte allemal aus, den Legendenstatus zu zementieren. Sein künstlerischer Abstieg gipfelte im miserablen "In square circle", ausgerechnet ein Film-Soundtrack (zu Spike Lees "Jungle Fever") gehört zu den gehobenen Werken in der Phase annähernder künstlerischer Bedeutungslosigkeit nach 1981.
Doch zurück zu "Songs in the key of life". Solange ich diese 24-bit-Remaster-Version nicht hatte, wusste ich nicht, dass es DIE CD ist, auf die ich am sehnsüchtigsten wartete. Sicher, die LP von 1976 klang schon gut, der Aufnahme war die Sorgfalt in jeder Rille anzuhören. Die erste Ausgabe auf CD war auch nicht schlecht, war aber dem analogen Bruder nicht sonderlich überlegen. Doch was ich mit dieser Hochbit-Fassung zu hören bekames, ist nur eines: schlicht umwerfend! Die glänzend arbeitenden Tontechniker dürften das restlos Letzte aus den Masterbändern herausgeholt haben.
Die "Songs in der Tonart des Lebens" waren eines der meistgehörten Alben während meiner Flegeljahre. Sie sind es immer noch, nur dass ich sie jetzt viel lieber höre! Den Segen der Digitaltechnik sei Dank (kommt ab und zu vor), ist der Muff und Staub, der auf den Höhen lag, nun wie weg geblasen. Schlagzeugbecken zischen und klirren wie blitzeblank geputzt, das Klangbild ist luftig und dynamisch. Die Räumlichkeit ist Atem beraubend: Das Stereospektrum erklingt um Einiges breiter als der Abstand zwischen den Boxen es vermuten lässt. Glücklich ist der, der eine gute HiFi-Anlage hat!
Dieses Meisterwerk in dieser superben Überspielung zu hören, ist wirklich ein Hochgenuss und macht viele der digitalen Verbrechen vergessen, die in der frühen CD-Ära verübt worden waren. Ran an die Bestellformulare, Leute! Ihr werdet es weiß Gott nicht bereuen.
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Ich bin mit "I call to say I love you" aufgewachsen, und ich habe es gehasst. Nie mehr, dachte ich, könnte ich diese Stimme ertragen. Und schon garnicht dachte ich, dass ich Musik von diesem Typen mit dieser Stimme jemals mögen oder bewundern könnte.

Aber mit der Zeit lernt man dazu. Erinnert sich noch jemand an einen Film mit Will Smith namens "Wild Wild West"? Wenn ja, dann ist der Grund meist die von Will Smith gesungenen Titelmelodie, zu der ein Video gedreht wurde, welches besser als der Film war. Und wer war dort zu sehen? Stevie Wonder. Warum? Weil der Song einfach nur gecovert ist. Orginaltitel: "I wish". Veröffentlicht selbstverständlich auf der LP "Songs in the Key of Life".

Es gibt einen Song "Gangsta's Paradise", von Coolio, glaube ich. Mit einem genialen Streichereinsatz im Hintergrund. Auch gecovert. Und die Streicher sind auch geklaut, sie sind im Original schlicht identisch zu hören. Nur der Text ist leicht anders. "Pastime Paradise" heißt es in der ursprünglichen Fassung. Von wem ist der Song wohl? Und von welcher LP?

Und bei diesen Deja Vues bleibt es nicht. Selbst wenn man von der Platte noch nie etwas gehört hat, kommt einem doch fast alles bekannt vor. Und man wundert sich: Das ist alles von demselben Typen? Auf derselben LP? Das kann einfach nicht sein. Und doch, es kann. Ein Geniestreich. Wie selten in der Popmusik. Und das ganze ist dazu nicht nur ein Klassiker, das alles lässt sich heute noch gut hören, klingt aktuell.

Bleibt mir nur mit einer Formulierung zu schließen, die ich sonst in Rezensionen auf Amazon hasse: Das Ding muss man einfach kennen und damit auch wohl haben.
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