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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
6
4,8 von 5 Sternen

am 10. März 2004
Mit diesem Erstlingswerk begann der Seiltanz auf 6 Saiten! Die Schlüsselfigur von Ten Years After ist der Gitarrist, von dem die Englische Presse schreibt: Seine Finger bewegen sich wie Blitze. Man sieht und hört sieben Gitarren auf einmal und seine Stimme, ob sie nun einen weißen Soulblues stöhnt oder einfach nur gerade heraus singt, passt genau zu seinem Spiel (Melody Maker).
Das transparente, ungekünstelte erste "TEN YEARS AFTER" - Album präsentierte im Oktober 1967 alle Vorzüge dieser Band. Beschwingte Boogietitel, Slow Blues, wie z.B. das zehnminütige "Help me (babe)" des schwarzen Blues-Ausnahmekönners Sonny Boy Williamson, welches von TYA in einer einzigen Studiosession aufgenommen wurde und aufgrund der softig dahinsprudelnden, dumpf hervor gehobenen Power-Bassläufe eines grandiosen Leo Lyons, über die Alvin seine quirligen Gitarrenphantasien legt, eine atmosphärisch-düstere Dunkelheit verbreitet. Es mag vom Text her vielleicht ein wenig sexistisch sein und deshalb feministisch unnachgiebig geprägte Frauen nicht gerade ansprechen, aber wie Alvin dieses machoide "You have to wash, you have to sew, you have to cook, ...... and if you can`t help me babe, I go on the other side of the street and found somebody else" brutal hinaus röhrt, ist schon einsame, Gänsehaut erzeugende Spitzenklasse. Oder das einfühlsame und extrem bluesjazzlastige "I can`t keep from crying, sometimes" oder spritziger Barrelhouse-Jazz. Alles kam so intensiv und heavy und doch irgendwie achselzuckend und einfach easy daher, wie man das bis dahin noch nicht gehört hatte. Alvins Fingerfertigkeiten beeindruckten in ihrer superschnellen und doch sensiblen Virtuosität. Allen wurde bewusst: EVEN SPEEDFINGERS HAVE THE BLUES. Chick Churchills Orgelsolo in "Adventures of a young organ" zeigte Referenzklasse, hatte er doch seinerzeit noch die gleichen Rechte wie der Boss.
Alles in Allem ein Album aus der Ur-Zeit des Rock, als noch niemand recht wusste, wohin er einst gehen würde. Ein Spitzenalbum für Musikfreaks.
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am 3. Oktober 2014
Ganz schön beeindruckend was die britischen Bluesrocker Ten Years After 1967 als ihr Debüt auf Vinyl bannten. Die remasterte Neuauflage der Scheibe aus dem Jahr 2002 wartet zusätzlich mit fünf Bonus-Tracks auf. Für Fans des Quartetts sind besonders die vom Schlagzeuger Ric Lee verfassten Linernotes interessant. Lee schreibt darin rückblickend, die Scheibe beinhalte "a collection of studio recordings of our live set". Die neun Titel auf dem Original-Album setzen sich aus fünf Eigenkompositionen der Band und vier Coverversionen zusammen. Man merkt der Formation an, dass hier eine sich blind verstehende Einheit agiert. "Gitarrist Alvin Lee vermischte Blues und Jazz und Rock, wie das vorher noch nie zu hören war", hieß es zum Debüt von Ten Years After in der Zeitschrift "Good Times" (3/1992). Chick Churchill drückte dem Sound der Formation mit seinem quirligen, an Jimmy Smith und Brother Jack McDuff erinnernden Hammondorgel-Spiel zusätzlich seinen Stempel auf. Mehr als ergänzt wird das Ganze durch Ric Lees variables Drumming und Leo Lyons sehr präsenten, federnden Bass. Natürlich fehlen auf dem Debüt auch Alvin Lees unverkennbare Vocals nicht. Produzent der Scheibe war der bekannte, den britischen Blues damals sehr mitprägende Mike Vernon (Chicken Shack, Savoy Brown, Fleetwood Mac). Es gelang ihm, die Stärken der Band richtig in Szene zu setzen. Los gehts mit "I want to know", einem von Paul Jones (Manfred Mann; Blues Band) verfassten Shuffle. Alvin Lee und Chick Churchill können hier gleich ihr ganzes Können zeigen. Mit "I can't keep from crying, sometimes" von Al Kooper folgt ein "Ten Years After After standard" (Ric Lee) und späterer Konzert-Favorit. Das jazzig-swingende "Adventures of a young organ" demonstriert mustergültig Chicks meisterhafte Beherrschung der Hammondorgel. Herrlich auch das wunderbar legere Rhythmusgitarren-Spiel von Alvin. "Spoonful", ein Blues-Klassiker von Willie Dixon, zeigt dann Alvin Lee ganz in seinem Element. Der Mann traktiert darauf seine bekannte halbakustische Gibson-Gitarre auf einmalige Art und Weise. Die folgenden drei Songs können das Niveau ihrer vier Vorgänger nicht halten. "Losing the dogs" kann man bestenfalls als Fingerübung bezeichnen. Der Spinett-artige Piano-Sound auf der Nummer wirkt nervig. "Feel it for me" ist schlicht ein Blues-Versatz-Stück. Ric Lee bezeichnet es lapidar als "a rudimentary blues riff behind Alvin's lyric". Und bei "Love until I die" wird einfach nur um Robert Johnons "Crossroads"-Riff herumimprovisiert. Als letzter Song der Originalscheibe folgt dann eine Powerhouse-Fassung von Willie Dixons oftmals gecoverten Slow-Blues "Help me" (10:16). Alvin Lee spielt sich auf diesem Song förmlich die Seele aus dem Leib. Ich kenne viele Versionen des Titels, aber nahezu keine, die die Klasse von Ten Years After erreicht. Die Bonus-Tracks sind von unterschiedlicher Qualität. "Portable people" ist ein eher nichtssagendes Liedchen. "The sounds" kann unter der Rubrik psychodelische Lautmalerei einsortiert werden. "Rock your mama" ist solider Bluesrock. Mit "Spider in my web" packen die Jungs dann nochmals einen intensiven Slowblues aus. "Hold me tight" ist ein rock'n'rolliger Boogie, der richtig schön abgeht. Und mit "Woodchoppers ball" der Jazz-Größe Woody Herman zeigen die vier Musiker aufs Neue, wie tief sie auch im Jazz verankert sind. Freilich betont Ric Lee zu recht: "Not the best version, this track, in my opinion ... ." Kommen wir zu einem Fazit. Es sei nochmals Ric Lee zitiert: "The live versions are far superior and endorse the hypothesis that, at its best, Ten Years After was a monster 'live' band." Hier ist dem Drummer zuzustimmen. Man denke nur an "Undead" oder "Recorded live", herausragenden Konzertmitschnitten der Combo. Für ein Debütalbum ist das nach der Band betitelte Werk gleichwohl beachtlich.
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am 26. Juni 2013
Eines der besten Bluesalben der späten 60er!
Klasse mit Urversion von "I Cant Keep from cryin sometimes", gute Bonusnummern!
Jedem Bluesfan nur zu empfehlen
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am 8. Januar 2014
Eine der Lieblingsgruppen aus der Jugendzeit immer wieder faszinierender Musik und Variationen häufig anders als der Zeitgeist - daher auch heute noch sehr beliebt
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am 2. Januar 2014
"Ten Years After" waren und sind eine großartige Rockgruppe. Noch immer fast (bis auf Alvin Lee) in Originalbesetzung sind sie noch immer auf Tour. Diese CD gibt einen notwendigen Einblick über ihre Blueswurzeln.
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am 19. April 2013
endlich habe ich auch die CD. als schallplatte hahe ich sie alle, tolle musik aus meiner jugend un so nie erreicht. SUPER!
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