Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Mehr dazu TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Backparty BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
20
4,4 von 5 Sternen
Body And Soul
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,89 €


am 4. September 2014
Als diese Scheibe 1984 erschien, bin ich J. J.-Fan geworden, und bis heute geblieben. Zwar habe ich ihn zwischendurch Jahre, ja womöglich das ein oder andere Dezennium etwas aus den Augen verloren, jedoch immer wieder irgendwann alles aufgeholt und aufgearbeitet, was er zwischendurch Relevantes veröffentlicht haben mochte.
Diese Platte, wenn man irgendetwas für Jazz- und Soul-Einflüsse im Pop übrig hat, muss jeden umhauen, erst recht in den 80ern, wo man außer flachen Disco-Pop und Wave kaum etwas anderes überhaupt kannte, weil man für alles andere musikalisch zu spät sozialisiert worden war. Die 82er-Platte von J. J. war mir damals noch zu schwierig - das hat sich später geändert - und deshalb fand ich erst mit "Body and Soul" den perfekten Einstieg zu seiner Musik - und damit zu einer ganzen musikalischen Welt, an die er hier anschließt, die damals gar nicht up to date war - was ihn sicherlich Chart-Plätze kostete - dafür aber umso zeitloser, was man hört, wenn man 30 Jahre später rein hört: Die Scheibe könnte ebenso gut 2014 erscheinen, sie ist zeitlos, was übrigens überhaupt ein Markenzeichen seiner Musik ist, und es gilt auch für die diversen Stile, denen er sich immer wieder abwechselnd verschrieben hat.
Diese Platte bedient auf jeden Fall die opulente Seite seines musikalischen Charakters, während die ersten Platten ebenso wie mehrere Scheiben und Live-Platten nach der Jahrtausend-Wende stets das minimalistische im Blick hatten, die stripped down- und Roots-Pop-Versionen, wenn es so etwas gibt, seines songwritings ausstellen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2013
Mit Staunen nahm man 1982 zur Kenntnis wie wandlungsfähig Jackson war. 'Night And Day' war Eklektizismus auf höchstem Niveau, denn mit welcher Eleganz und Selbstverständlichkeit er dort Pop, Jazz, Latin und Songwritertum zusammenbrachte, das schafften ausser ihm davor vielleicht gerade noch Steely Dan, die dann aber wieder zu kühl und verkopft wirkten. Auch die Synthesizer die er zum Einsatz brachte, verschmelzten ganz natürlich mit dem restlichen, vorwiegend analogen, Instrumentarium und es war wohl diese Platte die die nachfolgenden Jazz-Pop Acts der 80er - von Sade, über Working Week bis zu Weller's Style Council inspirieren sollte.

1984 als eben jener Stil sich endgültig in den englischen und europäischen charts etabliert hatte war Jackson freilich schon wieder wo anders. Mit 'Body And Soul' liess er nun auch Klassik, Funk u. R&B in seine Musik, schaffte dabei aber das Kunstsück dass alles wie aus einem Guss klang. Keine Synthies mehr, dafür aber hochst subtile, kluge und dynamisch opulente Arrangements mit Bläsersätzen und Streichern setzten diese 9 Songperlen ins rechte Licht. Als Komponist war er da sowieso schon eine Klasse für sich, denn tracks wie 'Not Here, Not Now' oder 'Be My Number Two' schreibt man nicht einfach, nein, man muss Sie gelebt haben; und der Weg zur Klassik war hier mit den instrumentals auch schon vorgezeichnet.

'Body And Soul' wurde nicht nur Jackson's Meisterwerk, es ist auch ein Kunstwerk dass man nur als 'klingende Schönheit' bezeichnen kann und - an diesem Album stimmt einfach alles; die Songs, die Arrangements, die Musiker, die Aufnahmetechnik, der beinahe schon audiophile Sound und auch das cover, das in seiner Schlichtheit natürlich eine Hommage an die Jazz-Covers des Blue Note Labels aus den 60ern ist. Jackson zeigte welcher Anspruch im Pop möglich war und trotzdem warf das Album mit dem mit Elaine Caswell im Duett gesungenen 'Happy Ending' sogar noch einen Hit ab. Das tragische an dieser Platte ist natürlich, dass ihm schon während den Aufnahmen klar sein musste, dass er dieses Niveau wohl kaum je wieder erreichen würde (auch wenn er danach noch des öfteren knapp dran sein sollte).

EIn Muss für Leute die auf anspruchsvolle Popmusik stehen genauso, wie für Klangfetischisten, Songwriter Bewunderer und ja - sogar Jazz Fans (die einen weiteren Horizont haben).
review image review image
44 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. Juli 2007
Herr Jackson legte wohl mit diesem Album einen Meilenstein vor, wenn auch die Kritiker wieder mal schneller waren als der ordinäre Radiokonsument und bereits das Vorgängeralbum "Night & Day" als "wegweisend" gelabelled. Jackson hat hier allerdings die künstlerische Freiheit, die ihm sein Erfolg verschaffte genutzt, um seine Vorstellungen eines gelungenen CrossLatinOverJazzPop im Technicolor Format abzuliefern. Melodien und Harmonien genau wie Arrangements und Orchestrierung langweilen zu keiner Zeit und passen perfekt zu den jeweiligen Titeln. Die Tempo- und Genrewechsel machen dieses Album spannend und abwechslungsreich. Jacksons treffendem Feeling und seiner Stilsicherheit für Sujets, und Klangfarben verdankt dieses - wie kein anderes seiner Alben - die Kraft hervorragend Stimmungen und Atmosphären erzeugen und Gefühle zu reproduzieren. Wer ähnlich zeitlos gelungenen Pop sucht wird nur bei wie Steely Dan, Donald Fagen oder bei einem Lloyd Cole fündig (denen man ebenfalls immer wieder den Vorwurf des unterkühlten Perfektionismus machte). Body and Soul ist heute meist günstig bei den Opportunities zu finden und den Kauf in jedem Falle wert. Nicht zuletzt, um ein schönes Stück Musikgeschichte sein eigen nennen zu können.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Oktober 2015
Body and Soul ist in seiner Gesamtheit schlicht das Beste, was Joe Jackson aufgenommen hat. Er hat viele gute Alben gemacht, aber keines reicht an dieses heran – auch Night & Day nicht (obwohl es nahe dran ist). Hier sitzt einfach jeder Ton, gibt es kein schwaches Stück. Danach gab es viele Experimente, die mal mehr mal weniger gelungen waren. Es ist der typische große Wurf und sollte deshalb in keiner Musiksammlung fehlen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Oktober 2006
Joe Jackson hatte nach seinem gefeierten Album "Night And Day" hier ein ganz minimalistisches Konzept versucht. One-Take mit Bläsern, Drums und Band in einer alten Turnhalle, aufgenommen mit wenigen von der Decke hängenden Mikros. - Gelungen!

Es geht los mit krachenden Drums und Bläsern in "The Verdict" so fett, wie ich vorher noch nie und seitdem selten Bläser gehört habe (die Holzwände des Aufnahmeraums tun dem Sound gut). Dramatisch werden Schuld und Sühne abgehandelt, danach geht es weiter mit einem ironischen, verhaltenen, fast gespenstisch dünn instrumentierten "Cha Cha", der trotzdem viel südamerikanisches Flair hat. "Not Here, Not Now" eine todtraurige Ballade zur stimmungsvollen Untermalung durch eine billige Rhythmbox wird von dem extrem funkigen "You Can't Get What You Want" abgelöst. Hier kann die glänzend aufgelegte Band mit Vinnie Colaiuta (dr) und Graham Maby (bg) so richtig fetzen. Tolles Gitarrensolo im BeBop-Stil und danach gleich das stampfende, von knallenden Drumschlägen in ein geradezu zwanghaftes Korsett gezwängte "Go For It" mit wilden unisono spielenden Bläsern.

Danach wird es dann etwas flacher, bis das ironisch-traurige "Be My Number Two" für mich jedenfalls das Album beschließt.

Joe Jackson hat nicht umsonst jahrelang die musikalische Schulbank im Konservatorium gedrückt. Nach dem Flirt mit Punk (Look Sharp) und Swing/Punk (Jumpin'Jive) und dem großen Rundumschlag von "Night And Day" sollte es hier großes Drama werden und dicker Sound. Beides gelungen.

Und möge sich bitte niemand beklagen über die teilweise spürbare kalte Perfektion des Albums. Joe Jackson ist nie herzlich gewesen in seiner Musik.

Dies ist artifizieller Pop auf höchstem Niveau. Und wer nur mal seine Stereoanlage testen will, kann dies mit "Body And Soul" mit viel musikalischer Freude tun.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Oktober 2002
Joe Jackson war vorher nie besser, später einfach anders...
"Body & Soul" hat trotz des "geklauten" Coverdesigns wenig mit Jazz wie Sonny Rollins zu tun, sondern ist eher eine Sammlung von mit "klassischen" Joe Jackson-Zutaten versehener Musik. Genial transparent aufgenommen (man spürt eine gewisse LIVE-Atmosphäre, später bei Big World holte er sich wirklich Publikum dazu, das aufgefordert war, während der Musik still zu sitzen), schon der Opener "The Verdict" beeindruckt mit sehr viel Druck und wuchtigem Arrangement, zeigt Joe Jackson, wie er sich SEIN "Sgt.Pepper" vorstellt. "You can't get what you want" ist vielleicht der größte Hit, den Joe Jackson nie hatte. Das Instrumental "Loisaida" nutzt klassische Arrangementstrukturen, um dem Hörer die Lower East Side von New York zu "zeigen". "Be my number two" fängt schüchtern, fast traurig an, und steigert sich bei gleicher Melodieführung zu einer Monumentalballade. Einzig der Motown-Abklatsch "Go for it" will nicht so sehr dazu passen. Eine Platte, die man haben sollte...
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Mai 2016
Habe die alte CD nach Jahren wieder einmal hervorgeholt, da JJ in der Alten Oper in FFM auftrat.
Auch nach über 20 Jahren hat diese kraftvolle Musik nichts an ihrem Reiz verloren.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. April 2005
Joe Jackson hat hier zwar ein wirklich imposantes (Meister)Werk hingelegt, aber die Songs wirken sehr überladen. Joe bekommt aber trotz allem fünf Sterne von mir, weil sich seine glattpolierten Popklänge mit einer rauhen New Vave-Schale umgeben. Er versucht sich an Reggae, swingt und jazzt, während bei Body & Soul Latino-Rhythmen vorrangig sind. Starke Pianoeinlagen und wunderschöne Balladen bestimmen das Album aber ebenso. "Not Here Not Know" ist es schon wert, diese CD zu kaufen. Seine souveräne Beherrschung aller Stilmittel und seine wohldosierte Ironie machen eigentlich jede CD von ihm zum Meisterwerk. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich ihn mit Elvis Costello vergleiche. Auf alle Fälle ist er in der Regel doch schon ein recht aufgewühlter Rocker mit der intimen Vortragsweise eines Bar-Sängers. Das macht Joe Jackson so einzigartig!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. April 2013
Ich bin ein großer Fan von Joe Jackson, deshalb war diese CD ein Muß. Ich muß sagen, ich bin begeistert. Jetzt muß ich nicht mehr warten, bis manche seiner Hits im Radio laufen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. November 2013
Dies war eine der ersten CDs von Joe Jackson, die ich mir 1989 gekauft habe. Es ist eine der ersten (1984) voll digital aufgenommenen und abgemischten CDs, die wirklich umwerfend klingt.

Leider ist beim Remastering (1997) etwas schiefgegangen. Dynamik und Klang sind der Originalaufnahme von 1984 recht ähnlich. Es sind aber in praktisch jedem Titel Knacken und Tonverzerrungen zu hören, wie bei einer zerkratzten CD, bei der der CD-Player Abspielprobleme hat und Stellen überspringt.

Diese Tonfehler gibt es in der Originalaufnahme nicht. Die Fehler sind auch in den digitalen Versionen der Titel (iTunes, Amazon MP3) zu hören.
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Night And Day
8,89 €
Fast Forward
8,39 €
I'm The Man
6,59 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken