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am 29. Oktober 2005
Ich dachte ja wirklich Reise Reise wäre schon geil aber Rosenrot setzt dem ganzen noch die Krone auf. Benzin muß man sicher mehrmals hören aber dann liebt man diesen Refrain.
Was ich an diesem Album äußerst lobenswert finde ist, das Rammstein scheinbar offener für Experimente wird. Sicher sind die gewohnt harten Stücke dabei (Rammstein like eben), aber wenn ich z.B. an "Stirb nicht vor mir" denke, eine Art Ballade im Duett in Englisch und Deutsch mit sehr schöner Frauenstimme. Dann "Te Quiero Puta" in Spanisch, sicher etwas gewöhnungsbedürftig weiß es aber auch schnell zu überzeugen. Und sehr geil vom Text her ist auch "Feuer und Wasser" weniger vom melodischen, aber der Text ist richtig "schön" ;o) Als Bonus noch die DVD mit den 3 Songs von Live-Konzerten, das ist mir defenetiv 5 Sterne wert, Rammstein macht weiter so!!!!
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am 29. November 2005
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Meinungen vieler Fans der Band Rammstein darüber auseinandergehen , welches Album nun das Beste ist und ab welchem Zeitpunkt das kreative Schaffen der Band abfällt oder überhaupt erst interessant wird. Jemand, der die Musik von Rammstein überhaupt nicht kennt, könnte bei solchen Diskussionen glatt zur Überzeugung kommen, es mit einem musikalischen Chamäleon wie seinerzeit Paradise Lost ( vom Doom-Death Metal Act zum Depeche Mode- Klon ) zu tun zu haben.
Bleiben wir doch objektiv. Von „Herzeleid“ bis „Rosenrot“ haben sich Rammstein stilistisch gewandelt aber nicht wirklich maßgeblich verändert. Man könnte es auch künstlerische Fortentwicklung unter Beibehaltung aller Trademarks nennen. Verändert hat sich höchstens der Musikgeschmack gerade derer, die ernsthaft behaupten, früher seien die Lyrics der Band gut, heute peinlich und belanglos geworden. Eine meiner Meinung nach irritierende Aussage. Abgesehen davon, dass die Texte Rammsteins spätestens seit Reise, Reise wesentlich besser auf den Punkt kommen, bleibt fest zu stellen, dass diese je nach Sichtweise genauso peinlich oder genauso gut wie früher sind.
Der Vorwurf der Kommerzialisierung erscheint mir ebenfalls reichlich fehl am Platz zu sein. Seit „Sehnsucht“ und der Single „Engel“ haben Rammstein unmissverständlich klar gemacht, dass sie Erfolg nicht eben verteufeln. Kompromisslose Härte abseits jeglicher möglichen Vermarktungsstrategie war noch nie das Ding dieser Band. Eine Diskussion über dieses Thema erübrigt sich daher zumindest für all diejenigen, die das kreative Schaffen Rammsteins, wie der Autor, bereits seit "Herzeleid" verfolgen.
Lässt man diese Punkte beiseite, eröffnet sich erst die Möglichkeit zu einer objektiven Sicht auf die Musik, die auf „Rosenrot“ zu hören ist. Erwartungsgemäß ähnelt diese CD dem Vorgänger „Reise, Reise“ in vielerlei Hinsicht, entstammen doch viele der neuen Songs aus ein und derselben Kompositionsphase. Den vielzitierten Vorwurf, es handele sich um Ausschuss kann ich hingegen nicht folgen. „Rosenrot“ wirkt auf mich viel eher wie ein böser Zwilling des musikalisch eher freundlichen Vorgängers. Songs wie „Benzin“, „Zerstören“ hätten in ihrer rohen Brachialität meiner Meinung nach tatsächlich nicht auf „Reise, Reise“ gepasst. Vom grandiosen „Spring“ über den Titeltrack und „Wo bist Du?“ bis zu „Feuer und Wasser“ transportiert „Rosenrot“ auch über weite Strecken eine gewisse Traurigkeit und Düsternis, die dem Vorgängeralbum musikalisch und textlich nicht zu eigen war. Dennoch bleiben „Rosenrot“ und „Reise, Reise“ enge Verwandte – was natürlich auch bedeutet, dass Verächter des letztgenanntes Album , auch mit „Rosenrot“ nicht unbedingt warm werden dürften.
Allen Unkenrufen zum Trotz: Insgesamt ist Rammstein mit „Rosenrot“ ein weiteres starkes Album gelungen, das definitiv sein Geld wert ist und meiner Meinung nach leicht gegenüber dem Vorgänger abfällt. Ein Klassiker vor dem Herrn ist aber auch Rammsteins nunmehr fünftes Album nicht geworden.
Anspieltipps: „Spring“, „Wo bist du?“, „Zerstören“ und das augenzwinkernde und sehr starke Stück „Te quiero Puta“.
Daumen hoch und 4 Sterne.
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am 4. Dezember 2005
Dieses Album ist sicherlich nicht mit den ersten Werken von der Band zu vergleichen, trotzdem ein SUPER Album.
Die Band versucht, wie auch schon in Reise Reise, etwas zu machen, was keine andere Band macht und was sie wunderbar schaffen.
Rammstein greift auch in diesem Album mal wieder rasante Theman auf und verkörpert sie in den Liedern 1A.(Mann gegen Mann)
Manche Lieder Ruhig und Mainstream fähig, (Dont die before i do)
andere Lieder makaber wie eh und jeh.(Spring)
Aber so ist Rammstein halt. Wer was "Normales" will ist hier verkehrt!
Wer was besonderes will sollte sich dieses Album auf jedenfall kaufen.
Mal wieder Industrial zum wohlfühlen!
Volle 5 Sterne von mir(Hoffentlich gibt es dafür ne Tour!!!!)
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am 21. November 2005
Zum Thema Rosenrot wurde ja schon so einiges geschrieben, so dass ich mich eher kurz halten will....
Fakt ist, dass Rammstein mit "Sehnsucht" bereits ihr non-plus-ultra Album veröffentlicht haben. Rammstein at it's best.
Danach kam mit Mutter ein Schritt weg von den brachialen Stakkato-Riffs und somit einen Schritt näher zu ruhigeren Klängen, wobei eine harte, abwechslungsreiche Mischung entstand.
Reise Reise erreichte allerdings ihren musikalischen Tiefpunkt, fern der alten Ideale ihr schlechtestes Album. Kritik gab's genug...
Allerdings sind es jetzt wieder die selben die rumheulen, das ist nicht das alte Rammstein. Konnte ja keiner erwarten, dass wenn 2/3 von Rosenrot bereits zu Reise Reise - Zeiten aufgenommen wurde, sich der Stil halt ziemlich ähnelt, oder was?
Viele derjenigen allerdings die Rosenrot vergöttern, haben bis dato den Rammstein'schein Höhepunkt in Reise Reise gesehen.
Die Warheit liegt wohl irgendwo dazwischen....
Fakt ist, dass Rosenrot ein solides, gutes Rockalbum geworden ist, dass eher in seinen ruhigen Momenten zu begeistern weiß. Till Lindemann hat lyrisch einiges ausgegraben, textlich gibt es kaum Schwachpunkte und gesanglich übertrifft er seine bisher gezeigten Leistungen um einiges (wobei auch leider sein gewohnter martialischer Sprechgesang auf der Strecke bleibt. Wie bereits erwähnt, bleiben wie auch bei Reise Reise die brachialen Gitarrenriffs der Vorgänger auf der musikalischen Strecke. Stattdessen setzt man größtenteils auf dezentere Begleitung, Ausnahmen bestätigen die Regel (Benzin; Zerstören; Hilf mir).
Alles in allem ein Album das (zu) ruhig ausgefallen ist, grundsätzlich gut ist, allerdings nicht durchwegs überzeugen kann. Musikalisch im Stile einer Weiterführung ihrer Reise Reise ist die Scheibe eher jenen zu empfehlen die sich am Vorgänger erfreut haben und jenen abzuraten, die sich nach den alten Rammstein-Zeiten sehnen.
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am 1. Juli 2007
Obwohl die Wartezeit auf ein neues Rammstein-Album so kurz wie nie zuvor war,stieg die Spannung bei den Fans bis zum Veröffentlichungstag am 28. Oktober 2005 ins Unermessliche.Ursprünglich als "Reise, Reise Vol. 2" angekündigt,weil ein paar übrig gebliebene Songs der Sessions zum Vorgängeralbum "Reise, Reise" verwendet wurden (deshalb ging es auch so schnell mit den Aufnahmen),erscheint das fünfte Studioalbum der Berliner nun unter dem Titel "Rosenrot".Mit diesem Album liefern Rammstein wohl ihr bislang schlechtestes ab,welches aber dennoch auf jeden Fall hörenswert ist.Schlecht ist es ja garnicht,nur eben ihr schlechtestes.Die Band hat sich hier konsequent zur letzten Scheibe weiterentwickelt. Insgesamt also noch etwas ruhiger und melodischer,wobei natürlich einzelne Lieder Ausnahmen bilden.Musikalisch gefällt sie mir ganz gut, allerdings kommt sie leider ohne echte Highlights daher (ausser vielleicht "Mann gegen Mann").Vom Design bin ich echt beeindruckt,das Eisblau gefällt mir gut.Ich tendiere zwar insgesamt eher zu 4 als zu 5 Sternen,wobei ich das Album trotzdem empfehlen möchte.Vielleicht ist "Rosenrot" doch nur eine Resteverwertung von "Reise,Reise" mit der die Band vor dem endgültigen Split nochmal Kohle machen will???Man sollte es nicht hoffen und ich glaube es auch selber nicht aber vermuten kann man es.So originell, spannend und provokant wie damals sind Rammstein jedenfalls nicht mehr.Die "Reise,Reise" ist meiner meinung nach mindestens 10 mal besser als die "Rosenrot".Für Einsteiger empfehle ich die etwas älteren Alben wie "Herzeleid".Wer Rammstein allerdings etwas ruhiger und doch genial erlben will,kann sich die "Reise,Reise" hohlen,ansonsten kann man aber auch hier ruhig zugreifen.
Anspieltipps: Mann Gegen Mann,Rosenrot,Benzin
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am 31. Oktober 2005
Gerade einmal 1 Jahr ist es her, das Rammstein nach 3 Jahren Pause, mit dem Chartbrecher „Reise, Reise“ richtig Punkten konnten & frischen Wind in die Musiklandschaft brachten. Nun steht mit „Rosenrot“ eine konsequente Weiterführung (und zugleich Weiterentwicklung) des Vorgängers in den Startlöchern & dieser hat es wahrlich in sich.
Was sich Standardmäßig nie verändert hat in den 10 Jahren seit bestehen der Band, ist die obligatorische Anzahl von 11 Liedern auf einem Album & einer Laufzeit um die 45 Minuten (dieses mal genau 48,08 Minuten). Themenmäßig bewegt sich „Rosenrot“ einerseits auf den Pfaden von „Reise, Reise“ was verschiedene „Fortbewegungsmittel & Landschaften“ angeht. Zugleich ist auf diesem Album aber noch eine dickere und deutlicher Spur der besonderen Rammstein-mäßigen „melancholisch, romantischen“ Ader zu hören, die einen doch das eine oder andere mal sehr positiv zu überraschen weis:
Z.B. angefangen beim Stück „Mann gegen Mann“. Sollte man doch auf Grund des Titels denken, es würde sich um ein textlich „brachial-hartes“ Stück Musik handeln, der irrt! Zwar ist der Sound typischer Rammstein Metal der ordentlich reinhaut, aber textlich... Ich weis nicht ob & wie dieser Song „kalkuliert“ ist von Sänger Till Lindemann & wie weit er der Wirklichkeit entspricht. Aber in jedem Falle ist dieses Stück als eine rein offene „homosexuelle Nummer“ zu verstehen, die wirklich gefällt & adäquat genial umgesetzt ist! :)
Oder auch das Stück „Stirb nicht vor mir/Don't die before i do“, offenbart eine komplett neue Seite an Rammstein: nämlich ein erstmaliges Gesangsduett und dies auch noch bei einer Ballade in 2 Sprachen (deutsch/englisch) verfasst! Der weibliche & weiche Gesang wird hierbei von Sharleen Spiteri zum besten gegeben & harmoniert wunderbar mit Till Lindemanns rauem Gesang. Ein Traum, dieser Song! In ähnlich romantische Kerben (aber mit etwas mehr Schwung) schlagen auch die Lieder „Rosenrot“ & „Wo bist du?“.
Mit dem subtil-aggressiven Lied „Spring“ hat die Band sicherlich einen der besten Songs ihrer Kariere abgeliefert. Beim Lauschen des Songs, läuft es einem wirklich kalt den Rücken runter, wenn Sänger Lindemann & seine Mitmusiker einen in eine Welt voller Gleichgültigkeit entführen, wo menschliches Leben nichts mehr zählt bzw. es sogar eine breite Akzeptanz & Begeisterung findet, wenn sich jemand das Leben nehmen möchte. Eine Spiegelbind der heutigen, Tumben Massenmediengesellschaft also.
„Benzin“, „Zerstören“ & „Hilf mir“, zeigen wieder die Band von ihrer brachialen Seite, wie man sie kennt und schätzt. „Feuer und Wasser“ ist ein eher mystischer & verschachtelter Rausch über Begehren, Leid & Verlangen. „Te quiero puta!“ ist ein spanisch gesungenes Stück mit viel eingebauter Folklore. Fast schon ein richtiger „Gute-Laune-Song“, der sich aber nicht so recht ins Album einfügen kann. Und mit ein „Ein Lied“ werden wir wieder sanft & eingängig aus unserer Reise entlassen.
Zwar ist „Rosenrot“ auch kein zweites „Mutter“ (2001) geworden, aber um ein deutliches Stück besser & reifer als „Reise, Reise“. Ich kann dieses Album wirklich allen Fans & Liebhabern dieser Musikrichtung sehr ans Herz legen (ebenso ist auch die Covergestaltung ein richtiger & passender Augenschmaus geworden).
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am 31. Oktober 2005
"Rosenrot" ist das mittlerweile fünfte Rammsteinalbum und geht die mit dem Vorgänger "Reise, Reise" eingeschlagenen Wege weiter. Obwohl "Rosenrot" zum großen Teil aus Liedern besteht, die es nicht auf vorherige Alben geschafft haben, klingt es sehr homogen und durchdacht.
Das Album wird mit "Benzin" (3.46) eröffnet, das auch die erste Singleauskopplung ist. Der Song ist sehr kurzweilig und krachig und ein passender Opener.
Nun folgt "Mann gegen Mann" (3.51), ein flottes Lied, das sich textlich mit Homosexuellenliebe beschäftigt. Dementsprechend zweideutig sind die Strophentexte („In meiner Kette fehlt kein Glied, wenn die Lust von hinten zieht“). Der Refrain besteht aus einem Chorgesang, der sich mit Lindemanns Stimme abwechselt, was sehr gut kommt. Wirkt gegen Ende etwas platt, aber der Song wird dadurch nicht schlechter.
"Rosenrot" (3.55) ist einer der Höhepunkte des Albums: Einprägsamer Text, der Märchen miteinander vermischt und erzählt, wie ein Mann für seine Liebste alles riskiert. Der Refrain ist äußerst melodisch und ergibt mit dem Riffhintergrund ein tolles Gesamtbild. Klasse.
Danach folgt „Spring“ (5.25), ein überraschend endendes Lied, das von einem Mann erzählt, der scheinbar von einer Brücke springen will. Textlich interessante Strophen und guter, eingängiger Refrain.
Hierauf beruhigt sich das Album vorerst und man bekommt das Lied "Wo bist du" (3.56) zu hören. Es besitzt ähnliche Aspekte wie "Rosenrot", ist dabei aber langsamer. Der Song beginnt mit einer sanften Flötenmelodie, die dann von den Gitarren abgelöst wird. Till Lindemann singt zwischen den ruhigen Strophen einen flehenden, von Riffs untermalten Refrain, der automatisch mitsingen lässt.
Das nächste Lied „Stirb nicht vor mir (Don't die before I do)“ (4.06) ist absolut untypisch für Rammstein und wird ähnlich wie „Los“ oder „Amour“ polarisieren. Es ist ein Duett zwischen Till Lindemann und Sharleen Spiteri (die auf Englisch singt) und ein Liebeslied. Die beiden Charaktere offenbaren sich im Laufe des Liedes von angenehmer Melodie begleitet ihre gegenseitige Liebe. Ein wirklich schöner Song, der völlig neue Rammsteinseiten aufzeigt.
Nach nunmehr zwei Balladen hintereinander zieht die Band die Härteschrauben etwas an. Das siebte Lied „Zerstören“ (5.29) sagt mit seinem Titel eigentlich alles über sich aus. Nach anfänglichem Jodeln machen Gitarren und Schlagzeug ordentlich Tempo und bereiten das Fundament für musikalische Vernichtungswut. Umso überraschender ist der abkühlende Schluss.
„Hilf mir“ (4.44) ist der zweite Höhepunkt des Albums. Textlich an das „Zündhölzchen“ angelegt (ein Kind zündet sich aus Unachtsamkeit an), mit tollen Riffs unterlegt und einem wieder sehr melodischen Gesang ausgestattet, macht dieses Lied Laune - besonders beim genialen Schluss.
„Te quiero puta“ (3.56; puta heißt Hure) dagegen ist eher ein Tiefpunkt des Albums. Es beginnt mit Trompetenklängen und wird dann komplett auf Spanisch gesungen (ein Dankeschön an mexikanische Fans?). Der Refrain ist recht langweilig und die Zwischenspiele verstärken nur die Meinung, dass dieses Lied auf „Rosenrot“ ein wenig fehl am Platz ist.
Mit „Feuer und Wasser“ (5.13) wird man zumindest textlich wieder versöhnt: Am Anfang erklingt ruhige Melodie von netten, direkten Reimen begleitet, und später steigert sich das Lied gesanglich wie musikalisch bis zum abrupten Schluss.
Das Ende bildet von der Titelzahl und vom Lied her selbst „Ein Lied“ (3.44), das sich wieder durch eine sehr entspannende, akustische Gitarrenmelodie und ruhigen Gesang auszeichnet. Auch untypisch, aber gut.
Insgesamt ist „Rosenrot“ ein wirklich tolles Album, das eine große Bandbreite verschiedener Lieder bietet, die aber trotzdem zusammen funktionieren. Fünf Sterne!
F.P.
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am 3. November 2005
Ein geniales Cover ziert das mitlerweile 5. Album Rammsteins. Der Eisbrecher Rosenrot ist im Eis steckengeblieben. Dies soll aber in keinster Weise sinnbildlich für den Inhalt der Platte stehen. Nur ein Jahr nach Reise,Reise kommt ein zugegeben etwas ruhigeres aber umso gefühlsintensiveres Album raus. Mit Benzin, sogleich auch erste Singleauskopplung, kriegt man gewohnte Rammsteinkost zu hören, hart und melodisch mit der üblichen satirischen Botschaft. Mann gegen Mann bricht dagegen wieder ein Taboo Thema für eine heterosexuelle Band und spricht über Homosexualität mit tollem Gesang und harten Riffs. Rosenrot ist textich und musikalisch eines der besten Songs, die Rammstein je geschrieben haben. Eine Mischung aus Grimm, Goethe und Lindemann ergibt Genialität! Mit Spring kommt gleich ein weiterer Hammersong mit toller Melodie. Wo bist du ist für mich der vielleicht schwächste Song der Platte, wenn man überhaupt von Schwach reden kann. Stirb nicht vor mir ist eine geniale Ballade gesungen im Duett mit der Texas Sängerin Spiteri. Da passt alles zusammen. Zerstören geht wie der Titel schon sagt mächtig ab und fetzt einem die Schädeldecke weg. Te quero Puta ist der erste ganz auf Spanisch gesungener Song mit einer El Mariachi Band gepaart mit donnernden Gitarren. Sowohl textlich als auch musikalisch sorgt der Song für den nötigen Lacher. Feuer und Wasser ist ein weiterer Geniestreich der Gruppe, anfangs ruhig und später hymnisch befasst er sich mit dem heiklen Thema Voyeurismus. Zum Schluss werden alle Rammsteinfans mit dem Song Ein Lied für die Treue belohnt und erhalten ein tolles, nur mit Akkustikgitarre, Bass und Synths ein tolles Ständchen.
Alles in einem ist die Platte mal wieder ein grossartiges Werk, das seinesgleichen sucht. Rammstein gehen immer neue Wege, ohne ihren Ursprung ganz aus den Augen zu lassen. Diesmal höchst emotional ist das Album perfekt geschaffen für verschneite und melancholische Wintertage. Es ist ein eigenständiges Werk und keinesfalls eine Reise,Reise Restverwertung. Absolut Genial!
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am 31. Oktober 2005
Also ich muss schon sagen, nach dem letzten Album hätte ich nicht gedacht, dass Rammstein auf der nächsten Platte eine volle Palette an guten Songs abliefern würde. Denn Reise, Reise war zwar durchaus nett und hatte einige akzeptable Lieder, doch insgesamt war es eher mittelmäßig. Rosenrot entspricht da eher wieder dem Bild, das man von Rammstein kennt. Fetzige, harte Gitarrenriffs und sinnvolle/sinnlose(?) Texte. Zweifellos jedoch ist der Stil sehr geradlinig und das gesamte Album prügelt sich einem in das Ohr, genau so, wie es sich halt für eine echte Rammstein-Scheibe gehört...
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am 13. Januar 2006
Nette Scheibe, auf der jeder einzelne Song begeistern kann. Rammstein haben meiner Meinung nach zwar etwas von ihrer Härte und Aggressivität verloren, das hat dem Sound aber keinen Abbruch getan. Sicher, "Benzin" und "Zerstören" sind ziemliche Brecher, und doch ist dieses Album deutlich ruhiger. Till Lindemann bringt die teilweise sehr poetischen Texte gut rüber, auch spieltechnisch
ist nichts auszusetzen. Insgesamt ein gutes Rammstein-Album von gewohnt solider Qualität, das man sich bedenkenlos zulegen kann.
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