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am 5. Dezember 2014
Ähnlich wie "Breakfast in America", beinhaltet auch diese "Deluxe Edition" des Supertramp-Klassikers "Crime of the Century" eine 2. CD mit einem Live-Konzert, nämlich dem aus dem legendären Londoner Hammersmith Odeon von 1975. Es war die erste Tour, bei der Supertramp der Headliner war. Deshalb sind hier auch einige Songs des ebenfalls grandiosen Albums "Crisis? What Crisis?" in Live-Versionen enthalten. Ich schätze, wer das liest, weiß, was er vom Studio-Album zu halten hat. Deshalb nur die zusätzlichen Infos. Das Remastering ist absolut großartig! Ich glaube, in einem solchen Klang hab ich dieses Album noch nicht gehört - und ich hab alle Versionen, die es je gegeben hat. Vor allem aber beeindruckt mich das Live-Album. Auch hier ist der Sound fantastisch. Was mir persönlich ganz besonders gefällt, ist die Tatsache, dass es wirklich ein Live-Sound, kein künstlich zugekleisterter, steriler "Live-Sound", ist. Gelegentlich, an den leisen Stellen, hört man mal ein bisschen Brummen der PA, gelegentlich hat der Gesang so seine kleinen Schwächen - ja, live eben. So, wie es sein soll. Etliche Songs unterscheiden sich SEHR von den Studio-Versionen. Hier sei vor allem "Another Man's Woman" hervorgehoben. So rockig hat man Supertramp selten gehört. Wer dieses Album im perfekten Paket haben will, kommt an dieser "Deluxe Version" nicht vorbei.
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am 20. Februar 2016
Die an Top gesetzten Kundenrezensionen erwecken den Eindruck bei der BlueRay handle es sich um die Deluxe Edition. Dies ist keineswegs der Fall! Die Box enthält eine Pure Audio Blu Ray Scheibe, ohne Extra-Disc. Das Datenformat ist lediglich 2.0 Kanal in 24bit/192kHz DTS/PCM/Dolby. Darüber hinaus findet sich ein Downloadcode von hfpureaudio.com für einen "digital download". Wer glaubt hier, nach der Registrierung, hochauflösende FLAC-Dateien vorzufinden, wird enttäuscht. Nach Eingabe des Codes erhält man Zugriff auf ein Zip-Archiv, welches 320 kbps/48000 Hz MP3's enthält.
Der Klang der Blue Ray ist insgesamt nur unwesentlich besser als von der CD. Von der im Vergleich zur Audio-CD höheren Dynamic, welche von hochauflösender Musik zu erwarten wäre, ist wenig zu hören. Dieser Eindruck wird vom Spektrogramm auch optisch bestätigt. Die Amplituden sind dort deutlich weniger ausgeprägt, als bei anderen HiRes- Aufnahmen.
Insgesamt eine ordentliche Audio Blue Ray ohne jedes Extra, klanglich aber keine Offenbarung.
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am 22. Oktober 2017
"School" und "Dreamer" wurden seinerzeit von diversen Radios quasi in Dauerschleife gespielt – und das zu Recht. Großartige Songs.
Doch nicht nur diese beiden Stücke sind erste Sahne, das ganze Album ist von Anfang bis Ende ein Meisterwerk. Eine Art Konzeptalbum über die Einsamkeit des modernen Menschen und inhaltlich gar nicht mal so weit weg von den ähnlich gelagerten Texten eines Roger Waters zur selben Zeit (Dark Side, Wall). Innere Gefängnisse sowie Druck von außen, was einen schon mal in den Wahnsinn treiben kann.
Doch ganz unabhängig von den Texten wird hier einfach tolle Musik geboten! Herausragende Produktion, originelle Arrangements! Also: zugreifen.
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am 14. Januar 2015
Normalerweise kaufe ich ein Album nur dann ein zweites Mal, wenn es auch eine interessante Zugabe dazu gibt. Die gibt es hier auch. Aber ich muss auch sagen, dass es sich selten so gelohnt hat, ein neues Remastering eines Albums zu kaufen, das ich bereits habe...
In einem Interview hat Roger Hodgson angemerkt, dass "dieses Mal" die Originalmasterbänder verwendet wurden. Da fragt man sich natürlich, worauf die vorigen Remasters basierten (Kopien des Masterbandes?). Auf jeden Fall habe ich dieses Album noch nie in einer solchen Soundqualität gehört! Ich hatte bis dato nur die 2002er Ausgabe und dachte, die klingt schon ziemlich gut...bis ich auf den DR-Trip kam und gemerkt hab, dass die gesamten '02er CDs in den lauten Stellen ziemlich komprimiert sind. Hier bekommt man nun von den Drums einen richtigen Tritt in den Hintern. Der Gesang (besonder der von Roger Hodgson) klingt unglaublich plastisch und direkt, die Keyboards (z.B. Wurlitzer bei "Bloody Well Right" und "Dreamer") sind glockenklar. Das Saxophon bei "Bloody Well Right" wirkt auch viel voluminöser und "echter", auf einmal hört man die ganzen Feinheiten. Wenn ich etwas Negatives sagen müsste, dann wäre es vielleicht die Tatsache, dass man an manchen sehr leisen Stellen sehr aufdrehen muss (z.B. um die Kuckucksuhr am Ende von "Asylum" zu hören), was aber nur ein weiteres Zeichen für die enorme Dynamik ist. Und die sorgt eben mit für einen sehr "luftigen", offenen Gesamtsound. Der bei mir sogar teilweise eine Neubewertung des Albums bewirkt hat: So fand ich "Dreamer" bisher immer etwas aufdringlich - das ist jetzt nicht mehr so, selbst gegen Ende bleibt der Klang angenehm und der Song macht Spaß. Insgesamt scheint das Album auch etwas weniger mittenlastig gemastert zu sein als noch 2002, zumindest nehme ich die Höhen und den Bass besser wahr. Details wie z.B. die Bongos in "Hide in Your Shell", die Streicher während der Wechselgesang-Passage von Rick Davies und Roger Hodgson in "Rudy" oder auch die Beckenarbeit an einigen lauten Stellen sind mir vorher nie aufgefallen. Noch deutlicher macht dieses Remaster auch, dass alle Songs auf "Crime of the Century" im Prinzip auf Dynamiksteigerungen basieren - von ganz leise und zurückhaltend meist nur mit Stimme und Keyboard bis hin zur vollen Bandwucht, oft mit dramatischen Streichern angesetzt.

Über das Album selbst will ich ansonsten gar nicht groß Worte verlieren, für mich ist es das beste Supertramp-Album, die Vergleiche mit "Dark Side of the Moon" (Pink Floyd)", "Tubular Bells" (Mike Oldfield) oder "Tales of Mystery and Imagination" (The Alan Parsons Project) sind durchaus nachvollziehbar. Ein loses Konzeptalbum über Entfremdung und andere Probleme des modernen Menschen, mit einer über weite Strecken düsteren, schwermütigen Atmosphäre - gesegnet mit langem Prolog (Mundharmonika) und noch längerem Epilog (wieder mit Mundharmonika am Ende). Das Album enthält keinen einzigen schwachen Song, die of verschachtelten Kompositionen von Roger Hodgson und Rick Davies ergänzen einander perfekt. Die Arrangements sind bombastisch und vielschichtig (viele Keyboards, ab und zu Gitarre - gerne mit viel Wah-Wah - , Soundeffekte, Streicher, Saxophon/Klarinette). "Crime of the Century" ist einer dieser Punkte, an denen sich Progressive Rock und eingängige Popmelodien treffen, ohne dass eine der beiden Komponenten darunter leidet. Die Frage, ob es sich bei "Crime..." um ein 'echtes' Konzeptalbum handelt, stellt sich für mich nicht: Alleine die Tatsache, dass im Intro unter der Mundharmonika genau dieselbe Akkordfolge zu hören ist, die später auch im Titelsong auftaucht, ist für mich Beweis genug, dass hier tatsächlich konzeptionell komponiert wurde. Mein Geheimtipp für alle "Newcomer", die vielleicht nur "Dreamer", "Bloody Well Right" oder "School" kennen, ist übrigens Davies' "Asylum" - eine beängstigend intensive Umsetzung des Themas "Wahnsinn" und zugleich mit skurrilem Humor gewürzt.

Kommen wir damit zu der Bonus-CD. Diese war für mich der eigentliche Grund, diese Doppel-CD zu kaufen. Erstens gibt es ja nur wenig offiziell veröffentlichtes Live-Material von Supertramp, und zweitens ist es ja seit einiger Zeit so, dass praktisch alle Supertramp- und Roger-Hodgson-Songs von Internetplattformen wie YouTube eliminiert werden - übrig bleiben nur die Soloperformances von Hodgson, die den Supertramp-Versionen oft genug unterlegen sind (man kann Leute wie Rick Davies oder John Helliwell nun mal nicht einfach so durch andere ersetzen und so tun, als ob sie mit dem Erfolg der Band nichts zu tun hatten). Das ist in meinen Augen ein Affront gegen Fans wie mich, die gerne mehr Live-Auftritte der Band und selten live gespielte Songs sehen bzw. hören möchten, aber auch gegen Musiker, die der Band ihre Ehre erweisen möchten und die Songs covern, nur um am Ende womöglich zu riskieren, dass ihr Kanal gelöscht wird. Ich vermute mal stark, dass die Ursache für diese "Politik" - die letztendlich dazu führen wird, dass die Band in einigen Jahren in Vergessenheit geraten wird, weil ihr Repertoire einer jüngeren Generation von potenziellen Fans nicht ordentlich zugänglich ist, also ein Schuss ins Bein! - in den langjährigen Auseinandersetzungen zwischen den ehemaligen Bandkollegen liegt. Anscheinend war für diese Wiederveröffentlichung eigentlich auch eine DVD mit dem Hammersmith-Konzert geplant; nach dem rechtlichen Hickhack rund um die "Paris"-DVD überrascht es aber kaum, dass dieser Plan letztlich gescheitert ist. So muss man sich mit dieser, gemessen an anderen Wiederveröffentlichungen ähnlich wichtiger Alben, etwas mageren Deluxe-Edition zufriedengeben.

Das Konzert jedenfalls war unter anderem Titel bereits als "Is Everybody Listening?" und "Concert Classics" erhältlich; beide Versionen sind jedoch inzwischen nur noch für Mondpreise zu bekommen. Außerdem wurden die Multitracks für diese CD von keinem geringeren als Ken Scott (Originalproduzent von "Crime..") neu abgemischt. So ist es auch der bombastische Sound, der als erstes auffällt: vielleicht nicht ganz so bombastisch wie das Studioalbum, aber für eine Liveaufnahme wirklich enorm und speziell im Bassbereich unglaublich wuchtig. Und auch hier gilt: Dynamik ist Trumpf - allerdings gibt es hier durchaus Kompression, was angesichts der geringeren Instrumentendichte hier vielleicht weniger Auswirkungen hat als bei Studioaufnahmen. In puncto Performance ist der Auftritt weniger 'poliert' als der vier Jahre später aufgenommene Klassiker "Paris". Das hat positive und negative Seiten. Negativ vor allem, weil man manchmal die Finessen der Originalarrangements vermisst (wo ist die Bahnhofsansage in "Rudy"? auf die singende Säge in "Hide in Your Shell" kann ich gut verzichten). Zudem hat Rick Davies nicht den besten Tag erwischt und glänzt z.B. im Intro von "Bloody Well Right" nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Andererseits: Das Bluesharp-Intro von "School" hat er auf "Paris" auch nicht besser hinbekommen. Bei "Asylum" vertut er sich im Text, was aber nichts daran ändert, dass diese Version weitaus eindrücklicher ist als die auf "Paris". Besonders interessant ist, dass die Band hier neben dem kompletten "Crime"-Material auch bereits vier Songs des damals noch nicht veröffentlichten Albums "Crisis? What Crisis?" ausprobiert. Dabei sind vor allem "Lady" und "Another Man's Woman" deutlich energetischer und mitreißender als die späteren Studioeinspielungen! Bei "Another Man's Woman" bekommt man einen guten Eindruck von Rick Davies' pianistischen Fähigkeiten. Beide Songs haben hier auch andere bzw. längere Schlüsse als auf "Crisis?". "Sister Moonshine" hat hier anstelle der Gitarrensoli (Hodgson ist bereits mit Rhythmusgitarre beschäftigt) ein Keyboard- und ein Saxophonsolo. Dazu kommt noch ein "Talent-Spot", wo 'master of ceremonies' John Helliwell sich ans Klavier setzt und "'A' - You're Adorable" vorträgt. Der einzige Störfaktor (wenn man es denn so nennen möchte) ist, dass die Songs des "Crime"-Albums zwar in 'korrekter' Reihenfolge gespielt werden, aber natürlich größtenteils ohne die Übergänge des Studioalbums. Dafür kann man hören, wie Supertramp "Bloody Well Right", "Hide in Your Shell" und "Crime of the Century" anstelle der Fade-Outs zu echten Schlüssen bringen. (Letzteres Stück übrigens noch ohne das dramatische Intro von späteren Liveversionen.)

Auch optisch macht die Deluxe-Edition mehr her als die 2002er Einzel-CD - mit einigen Abstrichen: So finde ich die Zuschneidung des Covers auf der Hülle (vermutlich aufgrund des breiteren Formats) nicht gerade schön. Die Widmung "To Sam" (an den ehemaligen Unterstützer der Band, Stanley August Misegaes) ist ganz verschwunden. Zudem war das Digipack der Deluxe-Edition von "Breakfast in America" schöner aufgemacht, und die Gestaltung der CD-Labels sagt mir auch nicht ganz so sehr zu, wie das bei der 2002-CD der Fall ist. Dafür ist das Schriftbild der Songtexte viel augenfreundlicher als noch 2002, und die Liner Notes von Phil Alexander sind sehr lesenswert, denn hier bekommt man einen guten Eindruck davon, in welch desolatem Zustand die Band vor "Crime" war, wie die Aufnahmesessions verlaufen sind und wie die Band ihr Label davon überzeugen konnte, ihnen noch eine Chance zu geben.

Alles in allem eine sehr lohnende Veröffentlichung; wer wie ich bisher nur die 2002-CD hatte (die 1997er Remaster hat einen ähnlich schlechten Ruf) und Wert auf guten Sound legt, sollte sich dieses Remaster zulegen; auch die Bonus-CD und das Booklet sind gute Kaufargumente (für die Doppel-CD).
Und mal ganz nebenbei bemerkt: Diese Remaster-Version sollte endgültig jeden Zweifel beseitigen, dass der Loudness-War der Musik ihren Reiz nimmt.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2014
Hallo,

ich habe diverse Versionen dieser wundervollen Scheibe, diverse Vinyls und ich glaube alle europäischen CD-Versionen.

Musik: kurz und bündig - immer noch und immer wieder spitze, Progrock vom Feinsten (5 Sterne) - den Rest spar ich mir hier, das haben 1000e vorher schon festgestellt.

Das Ur-Material der Scheibe war ja klanglich schon spitze, die (lapprige) Vinyl aus den early 80ern zeigt das ganz wundervoll.
Zu dieser CD: Der auffallenste Unterschied zum 2002er Remaster - der Durchschnittspegel ist deutlich reduziert, im Schnitt um satte 4 dB (bei vollem maximalen Pegel) - damit ist jetzt im Vergleich zur 2002er Scheibe der Loudness-War deutlich geringer. Das merkt man sofort, denn gerade da, wo die leisen Passagen in extrem laute in der nächste Sekunde übergehen ist der Kick dann spürbar größer.

Klanglich sind die Unterschiede zum 2002er Remaster weniger deutlich für meine Ohren als beispielsweise im Vergleich der 2002er zur 2010er Scheibe der Breakfast in America. Zum Vergleich: Die Breakfast aus 2010 wurde deutlicher 'neu' abgemischt, die teils analogen Fehler des Masters wurden sauber ausgebessert, dafür bleibt aber der Pegel deutlich lauter im Vergleich zu dieser hier (ca. +5 dB).

Hier ist die Räumlichkeit wieder besser geworden (da reicht aber schon die Reduktion des Loudness-War, um solch ein Ergebnis zu erzielen), die 80er Vinyl bleibt trotzdem vorne. Auch ist bei der 80er Scheibe der Bass härter, hat mehr Punch - und das gefällt mir persönlich besser.

Nun die neue 3-LP Variante habe ich zwar auch, die bleibt aber noch originalverpackt :-)

Also - 5 Sterne, da nichts verpfuscht wurde und dem allgemein gehassten Loudness-War hier sehr deutlich der Garaus gemacht wurde. Wer das 2002er Remaster hat, bzw. die Crime gerne mit der Breakfast zusammen hört, braucht diese Scheibe hier nicht.
Der Audiophile kommt immer noch nicht ganz auf seine Kosten - alles auf hohem Niveau natürlich. Ich weiß aufgrund der 80er Vinyl, es ginge noch besser - für meine Ohren :-)

Nochwas: Gegenüber der MFSL ist diese Scheibe unterlegen - aber für einen niedrigen Preis der beste Einstieg, für diejenigen, die nur die Erstausgabe der CD besitzen - dieses Material hier ist deutlich "freier" und luftiger abgemischt. Der Aufpreis zur MFSL - auch gebraucht - ist ggf. zu hoch. Die MFSL ist wirklich nur für die Besessenen unter uns Supertramp-Fans mit bestem Equipment zu Hause zu empfehlen.

update:
zur Blu-ray Audio CD - zu finden unter >Supertramp - Crime of the century (BRD audio) [Blu-ray]<
Diese Disc ist eine reine Audio-Disc aber im Gegensatz zur entsprechenden "Breakfast in America" eine wirlich vollwertige Audio-Disc basierend auf demselben 2014er Remaster wie die normale Audio-CD.

Sie bietet folgende Tonspuren (nur Stereo, sorry kein 5.1)
* PCM 24bit/192kHz
* DTS-HD 24bit/192kHz
* Dolby TrueHD 24bit/192kHz

Feiner Klang, nochmal eine Klasse oben drauf und für Freunde des HiRes sicherlich sehr lohnenswert. Das Analogband wurde wohl hochauflösend überspielt und dann weiter gemastert.
Tipp: wer auf die Disc verzichten kann, holt sich den PCM-Hires-Download bei qobuz (bitte googlen) für weniger Geld als die Disc.

Hoffe, war ein wenig hilfreich für Euch.

Gruß, Rounder6
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am 3. Dezember 2016
Ich will weniger auf das Album vom Inhaltlichen her eingehen. Es ist ein Klassiker. Tolle Titel einer tollen Band. Hier kommt allerdings in der Deluxe-Version ein Live-Album dazu, von 1975 - das Album on Tour also.

Als ich die erste der beiden CDs, also das Studio-Album, in den Player legte, freute ich mich noch. Eine alte Aufnahme, hoffentlich gut remastered, dass es noch mehr Spaß macht, zuzuhören - das hoffte ich genießen zu können. Ich höre fast ausschließlich unterm Kopfhörer - das vorweg.
Eigentlich habe ich das ALbum bereits, die MFSL-Ausgabe, irgendwann von vor zig Jahren mal gekauft. Gekauft habe ich die Deluxe-Ausgabe wegen der Bonus-CD und in der Hoffnung, dass man dem Album an sich etwas mehr Leben einhauchen kann durch den Remastering-Prozess. Es gibt ja einige gute Beispiele für gelungenes Remastern.

Die ersten Töne kommen, noch leise, klingt schon mal gut. Der sofortige Eindruck: man hat nicht alle der früheren Nebengeräusche ausgefiltert, das Klangbild wirkt warm. Und dann beginnt die laute Passage und ich dachte, mich trifft der Schlag. Da ist beim Remastern der Level aber gewaltig nach oben gerutscht. Gut, heute werden frühere, leise Aufnahmen, hochgezogen. Das sollte normalerweise kein Problem darstellen, wenn man als Tonmann seinen Job beherrscht, aber hier hat man es hörbar übertrieben. Die tiefen Töne zerren vor sich hin als hätten sie nahezu permanent die 0db-Grenze überschritten. Die Höhen wirken dagegen überwiegend vergleichweise zurückhaltend. So wirkt das abgesehen von den Verzerrungen teilweise leicht unsauber. Vereinzelt machen sich auch Lautstärkeschwankungen bemerkbar, quasi so, als hätte der Tonmann bemerkt, dass es zu laut ist und dann senkt er die Verstärkung. Ich muss mir das die Tage auch nochmal anhören, beim ersten Durchhören war ich zu detaillierteren Analysen echt nicht bereit. Erstmal in Ruhe und in einem Rutsch durchhören und wirken lassen.

Der Spaß an der ersten CD hält sich also durchaus in Grenzen. Mein Equipment ist wertig genug. Aktueller und wertiger Yamaha-CD am Violectric-KHV mit Beyerdynamic oder Sennheiser-KHs.

Aber wo Schatten ist, ist auch Licht... das Bonus-Album nämlich. Ich hatte zunächst die Befürchtung, es wäre ahnlich katastrophal anzuhören aber nein, ganz im Gegenteil. Klasse Klangqualität für diese alte Aufnahme. Als ob hier jemand am Werk war, der keinen Hörschaden mit zur Arbeit bringt und der sich ganz viel Mühe gegeben hat, als sei dieser 74-minütige Konzertmitschnitt nicht vor über 40 Jahren entstanden sondern viele Jahre früher. Das Konzert an sich ist klasse, macht Spaß. Wie gesagt, es klingt gut und ist der wirklich positive Teil dieser Deluxe-Ausgabe. Wer aber das Original-Album noch im Schrank stehen hat, sollte es nicht hergeben. Das punktet klanglich mehr als die Remastered-Studio-Aufnahme.

Die drei Sterne vergebe ich daher so:
CD 1: möchte ich keinen Punkt geben - dass sowas vom Label freigegeben wird, ist mir unverständlich oder habe ich als einziger die Übersteuerungen wahrgenommen?
CD 2: volle Punktzahl
Package: Fingertapsenanfälliges Digi-Doppelcase. Ich bin kein Freund von diesen Digi-Dingern. Ich finde die klassische Plastik-Box um das Artwork herum besser und pflegeleichter. Zumindest gibt es hier noch Plastik-Trays und keine Einschübe, die Kratzer auf die CDs zu leicht ermöglichen. - drei Sterne
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am 1. Februar 2015
Meine Rezension bezieht sich auf die aktuell erschienene 180 g Pressung ("mastered for vinyl") an läßlich des 40jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung. Zur musikalischen Qualität dieses Meilensteins der Rockmusik braucht man ja nichts mehr zu sagen, daher kurz zur LP. Die Pressung ist sehr gut, wenn auch nicht perfekt: leichter Höhenschlag und kleinere Pressfehler. Dennoch ist der Klang schlicht phänomenal. Sehr plastisch mit guter Feinauflösung und gewaltigem Bassfundament. Für meinen Geschmack der CD deutlich überlegen und für Supertramp und/oder Vinyl-Fans mit gutem Plattenspieler ein "Muss".
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am 10. April 2016
Ich schreibe wirklich nicht viele Rezensionen, aber hier muss man einfach sagen: Leute kauft diese CD!!! Der Klang ist einzigartig. Ich habe noch nie eine CD so oft gehört. Die Musik - einfach genial. Ein Meilenstein.

Die Live-CD ist nicht ganz mein Fall. Wer die Musik noch einmal Live hören will, sollte unbedingt auf ein Konzert von Roger Hodsgen gehen. Was der Mann auf die Bühne zaubert ist unbeschreiblich.
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am 27. April 2016
Asylum,Crime of the century, Ruby, mit Sänger Rick Davies,welch eine Stimme! Wenn Hodgson singt meint man es sei eine andere Band.....genau das mochte und mag ich an Supertramp.Diese 2 Seiten. Davies und Hodgson...2 Vollblutmusiker hatten sie doch die grössten Erfolge zusammen.
Meine ganze Jugend haben sie mit Ihrer Musik
bereichert. Danke....ich bin jetzt leider auch schon über fuffich....but even in the quitest moments....
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am 2. Dezember 2005
Über die Musik dieses Albums ist schon genug geschrieben worden. "Crime Of The Century" ist sicherlich eines der besten Werke seiner Zeit. Hier verbinden sich Pop, Rock, Prog und (bisweilen) Jazz auf eine erfrischend Art und Weise. Hier werden die Fans verschiedenster Stilrichtungen bedient und zufrieden zurückgelassen. Bis heute hat die Musik nichts von ihrer Frische und Klarheit eingebüsst. Dazu trägt auch die blitzsaubere Produktion bei, die selbst heutigen Maßstäben genügt.
Leider bringt diese Remaster-Version keine Klangvorteile gegenüber der Erstveröffentlichung auf CD aus den Achzigern. Einzig die Lautstärke wurde stark angehoben. Die Höhen klingen sogar etwas verhaltener als bei der alten Fassung.
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