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Kundenrezensionen

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am 24. April 2007
Question of Balance ist für mich das Highlight der Band. Ein Konzeptalbum, das die Probleme der modernen Welt thematisierte und versuchte, Orientierung zu geben und Wege aufzuzeigen. Zwischen dem Beginn mit "Question" und dem Ende "Balance" spannt sich ein Bogen von Songs, die Leben, Leid, Freude, Verzweiflung, Liebe und die Möglichkeit der Erleuchtung in Worte und Klänge fassen. Ohne dafür Belege zu haben, gehe ich davon aus, dass die Bandmitglieder entweder profunde Praktizierende der Meditation waren oder entsprechende psychedelische Erfahrungen hatten (vermutlich Letzteres). Anders sind für mich einige Textpassagen und Aussagen der Stücke nicht zu erklären. Hermann Hesses Werke, allen voran "Siddharta" waren bestimmt auch nicht unbekannt. Musikalisch bietet die CD nicht nur den Hit "Question" mit seiner klagenden Frage, ob des Irrsinns der modernen Welt, sondern eine nahtlos ineinander übergehende Reihe von Songs, die den Hörer mit auf die Reise durch die eigenen Seelenlandschaften nehmen, um ihm am Ende bei "Balance" eine "erleuchtete" Antwort zu geben.
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am 7. März 2006
Auf dieser Produktion aus dem Jahr 1970 klingen die Moody Blues ein wenig anders als auf ihren Alben davor und danach. Die Kompositionen sind weniger komplex, die Arrangements nicht ganz so üppig, die Stilrichtung lässt sich für einen gewissen Teil der Stücke als Folk-Rock bezeichnen.
Ein Grund dafür war unter anderem das Problem der Gruppe, ihre vorangegangenen Produktionen nicht adäquat auf der Bühne umsetzen zu können.
Dies Album beginnt nach der Meinung der meisten Kritiker mit seinem stärksten Stück. "Question" ist abgesehen von "Nights in White Satin" die kommerziell erfolgreichste Single der Moody Blues, erreichte Platz 2 in den britischen Charts und verfehlte die Spitzenposition nur, weil gerade Fußball-Weltmeisterschaft war und die englische Nationalmannschaft sich mit "Back home" in die Volksseele sang. "Question" wechselt mehrfach Tempo und Stimmung, Anfang und Ende kommen eher Presto daher, stellen Fragen an die Gesellschaft und klagen an, während der Mittelteil eher ein Adagio ist und wesentlich persönlichere Themen anklingen lässt. Die Verschränkung beider Stimmungen und Stilrichtungen gibt dem Song eine innere Spannung, der man sich nur schwer entziehen kann.
Die Moody Blues versuchen, diesen Spannungsbogen auch über das gesamte Album aufrecht zu halten, aber viele der folgenden Songs sind nur gutes Mittelmaß. Gegen Ende des Albums setzt die Gruppe noch einmal Akzente. "Melancholy Man" von Mike Pinder hat eine düstere Grundstimmung, gewinnt am Ende aber an Wirkung durch die parallele Führung mehrerer Singstimmen, wobei die Kopfstimmen von John Lodge und Justin Hayward der Sache schon fast etwas Überirdisches beimischen. Obwohl dies schon ein würdiger Schlusspunkt gewesen wäre, wollte die Band das Album wohl nicht melancholisch ausklingen lassen und schob noch die Ballade "The Balance" nach, ein religiös angehauchtes Gedicht, das Mitgefühl und Liebe preist und mit einem furiosen Finale aller Stimmen und Instrumente endet. Die Geister der Kritiker scheiden sich allerdings gerade bei dieser Nummer sehr deutlich - manchmal ist weniger eben doch mehr...
Die Moody Blues haben das offenbar anders gesehen und bei ihren folgenden Platten wieder vieles mit Mellotron, Synthesizer und elektrischen Gitarren zugekleistert.
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am 2. Mai 2010
Von ihren bedeutenen "Classik - 7.Alben" dürfte diese das Pop-Album sein, da dieses "leichtere Kost" ist. Bedingt vor allem auch durch die Hit-Single "QUESTION", die die weltweiten Charts anführte. Starker mehrstimmiger Gesang prägt dieses Album.

Im gleichen Jahr spielten die Moodies beim ISLE OF WIGHT-FESTIVAL vor 600.000 Leuten. Nicht noch einmal wollte man sich die Chance entgehen lassen auf einem großen Festival nicht dabei zu sein. Hatte man doch durch einen Münzwurf entschieden, lieber ein Konzert in Paris zu geben, anstatt in WOODSTOCK aufzutreten, obwohl die Woodstockplakate mit den Moodys schon gedruckt waren.

Neben: CHICAGO - THE DOORS - ELP - FAMILY - JIMI HENDRIX - JETHRO TULL - PROCUL HARUM - SUPERTRAMP - TEN YEARS AFTER - THE WHO gehörten sie zu den Headliners und puschten somit die LP auf den vordersten Chartplatz.

Wieder ein Konzeptalbum.Die Platte steigert sich langsam zu dem Höhepunkt "MELANCHOLY MAN" von Mike Pinder. Der beste Song des Albums.Die Singleauskoppelung "MELANCHOLY MAN" wurde in Frankreich sogar eine No.1. Aufgrund dieser Erfolge coverte "Vicky Leandros" "QUESTION" (Hundert tausend Fragen) und "MELANCHOLY MAN" (Und der Himmel ist über mir) in Deutsch.

Hier zeigt sich wieder mal die gemeinsame Kreativität der Band und des "6.Moody" Produzent:Tony Clarke. Auch ist der wieder im Cover abgebildet. Diese SACD-Ausgabe ist Klanglich leicht verbessert, gegenüber der 1997 remastered Ausgabe.

Als BONUS ein bisher unveröffentlicher Song von Mike Pinder "MIKE`S NUMBER ONE"

Das Cover wieder aussergewöhnlich. Wie alle Cover der Moody Blues.
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am 15. Juni 2006
"Question Of Balance" was a high-hitter for the Moody Blues and with this set, not only do you get the fantastically crisp sound of SACD, but they have finally released some rare tracks. All the bonus and alternate mix tracks are of fine quality and the difference may be as subtle as additional back-up vocals or extra instruments.

No previous Moody Blues album has contained such rare BBC sessions, outtakes and alternate mixes. The differences are subtle but many include backup vocals, new instruments and a different pacing to the songs. One needs no other recording of this classic album. The box is half plastic and half cardboard which might not last as long as a regular CD package. However, the liner package notes are exhaustive with many new pictures and a complete history.

[]
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am 22. März 2014
Mit „A question of Balance“ landete die Band nach der grandiosen Weltraum-Reise des „Children“-Albums wieder sicher auf dem Boden der neu angebrochenen 70er Jahre. Das Album bietet 10 Songs ohne Intros oder kurze Verbindungsstücke wie man es noch auf den vorangegangen Alben gewohnt war.
Den Anfang macht Justin Hayward mit „Questions“, einem der bekanntesten Stücke der Band überhaupt. Ein Song der aus zwei schnellen Teilen zu Beginn und am Ende und einem balladenhaften Teil in der Mitte besteht. Akustikgitarren und Mellotron bestimmen den Song, begleitet von Haywards schöner Stimme. Definitiv ein Klassiker, welcher dann abgelöst wird von Mike Pinders „How is it (we are here)“. Bei den Songs von Tastenmann Pinder steht das Mellotron immer noch etwas mehr im Vordergrund. Da ich den Klang dieses Instruments unheimlich liebe, sind seine Songs immer etwas Besonderes für mich. Die geheimnisvolle Aura dieses Stückes empfinde ich daher auch als ungemein faszinierend. Das Lied klingt aus und die Stimme von Ray Thomas setzt ein mit „And the tide rushes in“, eine ruhige, langsame Nummer, toll gesungen und mit erhabenem Refrain. Weiter geht’s mit „Don't you feel small“ von Graeme Edge, einer etwas schnelleren, sehr entspannten Nummer, in welcher auch mal wieder die Querflöte von Thomas auftaucht. Toller Bandgesang mit flüsterndem Edge. Klingt eigentlich eher wie ein Song einer amerikanischen Band. Ähnlich verhält es sich auch bei den beiden nächsten Songs. Zunächst „Tortoise and the hare“ von Bassist John Lodge. Kommt folkig daher. Wenn Grace Slick noch mitsingen würde, könnte man es fast für eine Jefferson Airplane-Komposition halten. Der Song kann aber meines Erachtens das bisher gebotenen Niveau nicht ganz halten, fällt etwas ab. Ganz anders dann bei Haywards „It's up to you“, welches sogar mit leichten Country-Einflüssen spielt. Ein gutgelaunter, positiver, nach vorne gehender Song. „Minstrel's Song“ von John Lodge entführt einen dann insbesondere im Strophenteil ins Mittelalter. Der Refrain ist sehr eingängig gehalten. Kein schlechter Song, aber nicht rundweg überzeugend. Ich finde der Rhythmusteil in den Strophen hätte vielleicht eine Spur dynamischer sein können. Danach folgt die dritte Hayward-Nummer auf dem Album. „Dawning is the day“ ist für meinen Geschmack zunächst etwas unspektakulär geraten. Aufgewertet wird der Song hauptsächlich durch den Mittelteil mit Mellotron-Hintergrund und Querflöte. Ich muss aber wirklich zugeben, dass das Stück mit zunehmenden Hören noch wächst.
Bei „Melancholy Man“ bekommt man von Pinder eine tieftraurig klingende Nummer geboten mit toller Bandbegleitung im Hintergrund. Melodiös vorgetragen und mit hohem Erinnerungswert.
Schlussnummer auf dem Album ist „The Balance“ von Edge und Thomas. Gesprochener ruhiger Strophenteil und gesungener Refrain. Ein vertontes Gedicht. Der Refrain hätte ruhig etwas wuchtiger ausfallen dürfen, ansonsten gut gelungen.

Das Bonusmaterial bietet fünf Alternativ-Versionen von Albumsongs. Hier fällt insbesondere „Questions“ auf, bei welchem im Anfangsteil das Mellotron fehlt. Man hätte auch durchaus diese Version für das Album wählen können.
Außerdem enthalten die Extras noch eine weitere Pinder-Nummer. Das doch recht durchschnittliche „Mike's Number One“ wurde meiner Meinung nach zurecht nicht auf dem Album verewigt.

Auf diesem Album kann die Band das Niveau, welches auf den bisherigen Alben dargeboten wurde, zumeist halten, ohne jedoch „eins daraufzusetzen“. Ich halte 4,5 Sterne für angebracht. Ich werte hier runter auf 4 Sterne, da die John Lodge-Nummern mich nicht voll überzeugen.
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am 21. Februar 2013
Dies gilt wohl für alle Moody Blues Alben. Und wieder eines dieser schrecklichen Bonus-Alben. Wer sanfte, aber dennoch einzigartige Musik liebt, kann sich einfach ein Moody Blues auswählen und es kaufen. Enttäuscht wird man dabei kaum. Wer sich allerdings nur auf "Nights In White Satin" fixiert, hat die Musik dieser Band nicht wirklich verstanden. Ist jetzt vielleicht ein bisschen gemein was ich hier behaupte, aber meiner Meinung nach richtig. Da gibt es sehr viel mehr zu entdecken!
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am 28. November 2007
Ich habe zwar nicht die Deluxe-Ausgabe, kann zu den Bonus Stücken also nichts sagen, aber die ursprüngliche Ausgabe ist super! Eine der besten Moody Blues Platten, ja eine der besten Platten meiner Sammlung überhaupt. Nicht ein schwacher song! Am besten gefallen mir der Hit "Questions", sowie "the tide rushes in" und "the balance". Eine CD die die 5 Sterne ohne Einschränkung verdient hat!!!!
Habe mir mitterweile die remasterte CD gekauft. Die Songs sind identisch mit der der Deluxe Ausgabe. Der Bonustrack "Mike`s Number One" fällt deutlich gegenüber den restlichen Songs ab. Die Alternativversion von "Questions" gefällt mir besser als das Original. Die restlichen Bonustracks sind zwar gut, weichen jedoch von den bekannten Versionen kaum ab.
Fazit: Diese erweiterte CD ist nur eingefleischten Fans der M.B. zu empfehlen um die Sammlung zu vervollständigen.
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am 9. Januar 2013
Moody Blues war schon immer eine Gruppe mit wirklich vollem Klangvolumen und zeigt das auch hier. Sehr melodisch und vielfältig, in Text und Musik. Diese CD gehört einfach mit in die reihe der anderen, zur vervollständigung einer Sammlung. Noch immer kann man wunderbar dazu träumen...
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am 1. Mai 2013
Für mich eine der schönsten Werke aus den ersten Jahren der Moody Blues. So klingt diese Band einfach am besten : melancholische Songs, schöne Gitarrenklänge. Absolut zu empfehlen, auch wegen der weniger bekannten Songs.
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am 13. Januar 2008
Nach "To our children's children's children" pausierten die Moodys für ein Jahr mit ihren sphärischen, komplexen Kompositionen, und brachten 1970 "A Question of Balance" heraus, ein Album mit "straight forward" gespielten Songs, die mehr Pop als Prog waren. Wie hier bereits genannt war der Hauptgrund dafür, das es den Moodys kaum möglich war, z.b. die komplexen Songs der Vorgänger-LP Live zu spielen.

Abgesehen davon, das der Sound vielleicht etwas mehr rockt und leichte amerikanische Einflüsse zu erkennen ist, bietet das Album typischen Moody Blues Pop (nicht so sehr den klassisch angelehnten, mehr der folkigen Sorte) und mit "Question" den größten Hit der Gruppe nach "Nights in white Satin". Jedenfalls wimmelt das Album nur so von Ohrwürmern und verlangt dem Zuhörer nicht so viel ab wie die anderen bis 1972 entstandenen Moody Blues LP's, bietet ganz einfach 10 perfekte Songs.

Wie gesagt bedeutete diese LP aber nur eine Pause von der Musik, die die Moodys auf den vorherigen beiden Alben gespielt hatte. Mit der nächsten LP ("Every good boy deserves Favour") setzte die Band diesen Sound fort.
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