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Kundenrezensionen

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am 27. November 2009
Mittlerweile hat Melody Gardot ihr zweites Album auf dem Markt. Bei ihrem Debut -Worrisome heart- mögen die Kritikermeinungen noch geteilt gewesen sein. Beim Nachfolger -My one and only thrill- sieht das schon anders aus. Aber liegt das daran, dass Album Nr.2 besser, stimmiger oder künstlerisch wertvoller ist? Ganz sicher nicht. Vielmehr wird einem Neuling im Geschäft oft nicht all zu viel zugetraut. Doch mal ganz ehrlich: Überhören konnte man diese Stimme auch auf dem Debutalbum nicht. Dabei geht es mir gar nicht darum, wie viele Oktaven eine Jazzsängerin auf Tasche hat; nicht jede ist eine Ella Fitzgerald oder Billy Holiday. Und auch bei diesen grandiosen Ausnahmekünstlerinnen war es nicht unbedingt die Stimmgewalt, die sie so einzigartig machte, sondern die unglaubliche Art und Weise, wie sie sich mit einem Lied identifizieren konnten. Melody Gardot kann genau das. Passgenau, mit minimaler Instrumentenunterstüztung macht sie ihre Stimme zum "Hauptinstrument" des Stücks. Wer diese Stimme einmal live hören durfte, der weiß, dass Melody Gardot diesbezüglich über jeden Zweifel erhaben ist.

Auf ihrem Debutalbum -Worrisome Heart- spielt Melody Gardot sogar noch eine Spur mehr in Richtung Populärmusik, als auf dem Nachfolger. Es gibt ein paar Stücke, die erinnern in Arrangement und Klangfolge ein wenig an Norah Jones. Wobei Gardot mit ihrer Stimme den Liedern einen eigenen Stempel aufdrückt.

Anspieltipps: -Love me like a river does-. Für mich als Filmmusik in dem eher mäßigen Streifen "La linea" der absolute Höhepunkt des Films. Ein Lied, das düster und traurig unter die Haut geht. -Quiet Fire- ist eines der Lieder, die ein bisschen an Norah Jones erinnern. Ein unglaublich harmonisches Zusammenspiel zwischen Gitarre, Bläsern und Gardots Stimme. -Worrisome heart- ist der klassische Jazz-Bar-Song. Lässig, fast schon lasziv, plätschert das Stück sirenengleich aus den Lautsprechern. -All i need is love- ist ein zeitloses Stück, das aus den 60ern, 70ern oder 80ern stammen könnte, mit einer herrlichen Klarinette im Hintergrund. -Gone- wirkt wie eine Handreichung Richtung Pop, eine Ballade, die fast schon radiotauglich ist.

Auch der Rest der CD überzeugt(jedenfalls mich) voll und ganz. Melody Gardot entwickelt sich weiter. Die Dame aus New Jersey ist noch ziemlich jung und ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergehen wird. Wer weiß, vielleicht werden wir in ein paar Jahren von "der Gardot" sprechen. Wer kann das in dieser schnellebigen Zeit im Musikgeschäft heute schon sagen? Das Zeug zu einer ganz Großen hat Melody Gardot auf jeden Fall.
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am 27. März 2008
Was fällt sofort auf ? Es ist diese intensive, direkte Art des Gesangs: bluesig-schwer, aber dennoch so, dass eine ordentliche Portion Jazz im wahrsten Sinne des Wortes mitswingt. Die 10 Songs: nicht gekünstelt, nicht aufgesetzt, sondern aus der vermeintlichen Augenblicklichkeit des Alltags entnommen, weil man ihn vielleicht nicht aushält oder er einen selbst nicht hält. Manchmal glaubt man sogar, durch die Songs den schlammigen Geruch des Mississippi geradezu zu riechen. Das scheint unmöglich, aber bei Melody Gardot ist es wohl wahr.

Gerade mal 23 Jahre jung, gibt es eine eigene Geschichte hinter den Geschichten der Songs. Melody erlitt vor wenigen Jahren einen Unfall mit dem Bike, auf der Straße, angefahren von einem Jeep. Sie wurde zwar wieder gesund, aber seitdem brauchen ihre Augen die dunkle Brille und zum Gehen muss ein Stock helfen.

Die in New Jersey/USA geborene Sängerin und Songschreiberin fällt aus dem illustren Kreis selbstgefällig singender Diseusen, die so tun, als würden ihre Stimmen taugen, den Jazz mit dem Blues zu singen. Melody Gardot erzählt Stories von ihrer Welt neben unserer. Und singt im Schatten des Blues, jazzig-verhangen und nostalgisch verträumt, mit einer Spur von gehaucht-verruchter Eleganz: eine faszinierend schöne Frau. Ein schepperndes Schlagzeug, verklärte Hörner, eine wabernde Orgel, gelegentlich wimmernde Violinen und sogar der warme Klang einer Dobro-Gitarre schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Die alten Blues-Veteranen erzählen gerne, dass der, der den Blues singen kann, seine bittersüßen Ton-Geschichten zum lyrischen Sprechen bringt.

Wenn Melody Gardot spricht, hat der Blues-Gesang endlich wieder einen Namen !
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am 17. Juli 2008
Ich bin keine Spezialistin für Jazz und Blues und es ist mir auch egal, ob es schon Sängerinnen gibt, die vorher, nachher oder gleichzeitig ähnlich singen. Vor Mozart gab es auch schon Barockmusik!
Die Stimme ist sensationell gut, trifft Herz, Hirn und Gefühl und hört sich einfach nur gut an.
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HALL OF FAMEam 21. Mai 2008
Die Vorgeschichte/Biographie der Sängerin aus den USA, die nach einem schweren Autounfall und der schweren Zeit danach ihre Songs schrieb ist soweit bekannt. Doch viel wichtiger neben der Tatsache, dass sie neben dem Gesang noch die Gitarre und das Piano einspielte ist die Natürlichkeit dieses Albums.

Da erinnert sie an ihre ähnlich tragische Kollegin Eva Cassidy, die auch als die äußerst talentierte junge Dame von nebenan durchging. Der Auftakt mit dem Titelsong ist ein klassischer Blues mit verschlepptem Rhythmus, einem mäandernden Saxophon und einer verletzlichen Stimme. Danach folgt mit "All I Need Is Love" eine swingende Akustikgitarre, die die unterschwellige Gehässigkeit der Sängerin zu diesem Thema nur schwer kaschieren kann.

Die Ballade "Gone" mit Streicherbegleitung und das countryeske "Sweet Memory" sind weitere Beispiele eines durchweg gelungenen Albums. In die gleiche Ecke geht das folkige "Some Lessons", das die klassische Variante des alleinigen Einsatzes von Stimme und der akustischen Gitarre wieder belebt.

Bleibt zu hoffen, dass Melody Gardot die Früchte für dieses Album ernten kann, denn so gut wie ihre Konkurrentinnen/Mitbewerberinnen Peyroux, Tunstall, Cassidy ist sie allemal.
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am 4. Februar 2009
Dringender Tip: Vor dem Kauf (oben) mal reinhören. Wenn man die Musik nicht mag, muss sie ja nicht schlecht sein. Dann kaufe man sie halt nicht...

Es gibt eine paar typische Blues-Riffs auf dieser CD, aber allenfalls "Worrisome Heart" ist formal ein Blues. Übrigens, da haben die Kritiker Recht, eine Art "Summertime"-Blues (jaja, nicht Eddie Cochrans). Das Video hier bei Amazon ist da übrigens wenig repräsentativ. Das ganze startet auf der CD wie eine sehr gelungene Version von Summertime und "tönt" (musikalisch) viel besser. Schöne Hammond-Flügel-Kombination übrigens.

Ansonsten ist das sehr dezenter, harmonisch in der Tat fast zu zurückhaltender Jazz. Keine x-te Auflage von Norah Jones übrigens, wie jemand schrieb. Viel dezenter und häufig "blue", wenn auch kein Blues. So richtig neu ist allerdings nix. Daher 4 Punkte.

Gekonnt gesungen, gekonnt begleitet. Gekonnt ist eben auch, wenn man sich im Arrangement weitestgehend zurückhält. Klingt übrigens wunderbar transparent. Interessant, dass sich bei all dem "dezent" mein PC manchmal an den Pegeln verschluckt. Mit gutem CD-Player jedenfalls erstklassig.

Ich mag die ruhigen Nummern. Mein Tip: "Love me like a river does". Wer das im Fahrstuhl hört, mag sich glücklich schätzen.

Potentieller Meckerpunkt: Viel ist nicht drauf (ca. 33 Minuten).
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am 25. März 2016
Schon nach dem ersten Ton von Melody Gardot ist man gefangen.
Gefangen von einer Stimme und einem Talent, die einen danach nicht mehr los lässt.
Sie zieht einen in den Bann und man will mehr.
Mehr von Ihrer Musik. Mehr von dem Jazz.
Feinster Jazz gepaart mit feinster Stimme. Melody's Debut. Pur und nachhaltig.
Die Vinyl Ausgabe ist gut verarbeitet, hat eine gute Laufruhe und sehr gute Aufnahmequalität.
Für aktuell 16€ unbedingt bestellen und genießen.
Wer diese Platte oft genug gehört hat, könnte sich anschließend me and my only thrill zulegen.
Passt thematisch zum Erstlingswerk, ist jedoch stellenweiser glatter produziert, passt aber perfekt zusammen.
Jazz auf Vinyl ist einfach ein Genuss.
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am 9. Februar 2016
I purchased this CD on the basis of the good ratings on Amazon and I'm delighted that I took the chance. Melody Gardot has a beautiful voice and because the tracks on this CD are highly enjoable I've purchased another of her CDs.
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am 19. April 2008
Wolle hat das Wichtigste schon gesagt! So möchte ich nur noch knapp ergänzen: endlich mal wieder eine Scheibe, die über dem Einheitsbrei deutlich heraus ragt. Schöne Stimme, gute Texte und tolle musikalische Begleitung und das alles in annähernd bester Soundqualität.

Da könnte noch einiges Gutes d'raus werden!
xD
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am 3. Dezember 2012
Worrisom Heart, ist für mich nicht nur ein großes Debütalbum, sondern auch das Beste was Melody Gardot bisher gemacht hat. Es ist schlicht und einfach auf dem Punkt der Musik gebracht. Ihre Stimme steht oft im Vordergrund. Die Songs schweifen nicht ab oder, ja wie soll man das sagen, es ist halt einfach, kein großes, Drum herum vorhanden. Keine langen Einspieler, keine langen Zwischenspieler und auch kein hinaus gezögertes Ende. Viele Nummern bleiben wirklich einfach hängen, wie Love me like a river poes oder Sweet memory oder Goodnite. Auch hört man sich diese CD gerne immer und immer wieder an. Vor allem dann wenn man etwas Ablenkung vom Alltag sucht. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 10. Oktober 2014
CD ist sehr gut. Selbstverständlich ist das auch eine Frage des Geschmacks aber ich als
Soul R&B Jazz und Hip Hop Liebhaber bin von der Musik begeistert und würde sie jedem der diese Musikrichtung mag, empfehlen.
Joe ist der absolute Hammer !!!
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