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  • Rose
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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
11
4,6 von 5 Sternen
Rose
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,99 €


am 8. April 2003
Es gibt Männer, in die man sich nur wegen ihrer schönen Augen verliebt. Oder wegen des schüchternen Lächelns. Sagt man. Ich vermute, in Maximilian Hecker verliebt man sich in erster Linie wegen seiner zerbrechlichen Liebeslieder. Er ist der romantische Anti-Held mit Gitarre, der vor Sehnsucht vergeht und bitte, bitte, niemals aufhören möge.
Maximilian Hecker hat sich darauf spezialisiert, 100prozentige Liebeslieder zu schreiben. Und er macht es perfekt. Er treibt es sozusagen auf die Spitze. Nach „Infinite Love Songs" (2001, Kitty-Yo) erscheint im April 2003 sein zweites Album: „Rose" (Kitty-Yo). Jeder der elf neuen „Instant Love Songs" hat Maximilian Hecker selbst geschrieben, komponiert und eingespielt. Produziert wurde „Rose" von Gareth Jones, der auch schon mit Depeche Mode zusammen gearbeitet hat. Wer Heckers erstes Album gehört hat, wird auch diesmal die melancholische Stimme und die traurig-hymnenhaften Songs sofort wieder erkennen. Wird aber auch sofort feststellen, dass die Kompositionen instrumental viel komplexer sind und zum Teil sogar tanzbar. Mit „Daylight" z.B. macht Hecker eine geniale Zeitreise in die hardcore 80er Jahre und den A-ha Effekt perfekt nach. Danach legt er noch mit „My Love For You Is Insane" eine kurze 2step & dance Variante hin, um doch festzustellen: der tragisch romantische Gestus paßt doch viel besser zu mir, da bin ich zu Haus. Und das ist auch wirklich besser so, denn, es gibt noch eine Assoziation, die sich dabei unfreiwillig aufbaut, und zwar die mit Modern Talking. Das ist dann so'n bißchen zu viel.
Hecker ist der Don-Quijote-Berlin-Mitte-Boy, der sein Leiden zelebriert, und wartet, und fleht, und flieht, selbstzerstörerisch, im Selbstmitleid langsam zergehend, der Liebe hinterher hetzend, vor der Liebe flüchtend, jedenfalls die Liebe bis zum geht-nicht-mehr thematisierend. Seine Dulcinea hat auf dem aktuellen Album einen zeitgemäßeren Namen: Song Nr. 1, „Kate Moss".
Pop ist sehr verläßlich. In Pop we trust. Das wissen „Oasis" z.B. auch. Und es ist eigentlich sehr schön, wie die Songs auf „Rose" beginnen, wie sie sich langsam aufbauen, so angenehm voraussehbar. Da gibt es keine experimentelle Überraschung, außer vielleicht bei den beiden oben genannten Tracks. Jeder Song ist ein 100prozentiger Pop-Song im besten Sinne. Wie bei Schlagern kann man sich dabei auf die essentiellen Aussagen verlassen. Hecker setzt ganz bewußt auf Schlager-Floskeln und faszinierenderweise gelingt ihm dieser Flirt mit dem doch eher verpönten Zitat. Irgendwie scheint hier das Meiste ein Zitat zu sein, so echt postmodern, ohne offensichtliche Ironie, die Distanz ist nicht spürbar und spürbar zugleich. Man könnte es auch raffiniert einfache Liebeslieder nennen.

Bei dem ersten Album ging mir das pathetische Gehabe nach ca. vier mal hören total auf den Keks. Dieses mal aber habe ich mich nicht dagegen gewehrt und es entstand so ein komischer Effekt, so ähnlich wie bei Werken von Jeff Koons, dass man sich der oberflächlichen Schönheit in ihrer geballten Essenz einfach nicht entziehen kann. Mehr als das Nötigste wird auch nicht verwendet, mit „I want you, I need you, I love you" ist doch alles gesagt worden, und mit „you don't want me, you don't need me, you don't love me, you don't please me" alles erkannt. Das ist eigentlich die Aussage der meisten Songs. Aber es geht nicht ums finden, es geht ums Suchen.
Ohne den existentiallistischen Schmerz, das hier ist viel ursprünglicher, wie ein Klagelied eines letzten Schlager-Ritters. Man muss es einfach nur zulassen.
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am 24. Mai 2003
Absolut gespannt war ich auf die 2. CD von Maximilian Hecker. Die 1. CD "Infinitive Love Songs" (meine Lieblings CD übrigens) strotzte nur so von Melancholie, schönen Melodien und über allem schwebte die wunderbarer Stimme von Maximilian Hecker. Und nun "Rose", absolut gleichwertig und professioneller. Die Songs erscheinen ausgereifter und Maximilian hat sich weiter entwickelt. Es beginnt mit dem gefühlvollen "Kate Moss" (mit einem schönen Klavier-Intro und typisch für Maximilian folgendem etwas schnelleren Beats) und endet mit einem Wunderwerk "Rose", um dieses Lied zu beschreiben reichen schlichte Worte nicht aus. Einfach anhören !
Dazwischen ein Sammelsurium wunderschöner Melodien, Klängen und ..... ich schwärme einfach. Kaufen, anhören und wohlfühlen. Übrigens wer die 1. CD nicht hat, sofort kaufen.
Noch etwas: Maximilian Hecker live zu erleben, ist ein Erlebnis. Wer die Gelegenheit hat das tun, sollte / muss es tun.
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am 17. Februar 2004
Gibt es das perfekte Pop-Album?
Wenn nicht, so ist Maximilian Hecker dem aber verdammt nahe gekommen.
Wo findet man sonst schon ein Album, dessen melancholische Grundstimmung einen nicht total runterzieht?
Hier ist es! Eine gekonnte Wanderung auf dem schmalen Grat zwischen Kitsch und Kunst!
Eine ziemlich hohe Stimme - die aber trotzdem nicht nervig wirkt! Wohlklang - der aber an den richtigen
Stellen immer wieder regelrecht ausbricht (z.B. im Titelstück). Rhythmen, die mich plötzlich denken lassen, mein CD-Player hakt (z.B. in "Fool") - es gibt keine Langeweile, trotz der grundsätzlich ruhigen Grundstimmung.
Nur der rabiate, einminütige Ausbruch an Atonalität im Stück "My Friends" (dauert von etwa 1:30 bis 2:30) ist nach meinem Geschmack etwas zu extrem geraten, aber auch wenn's nur fast perfekt ist, gebe ich die Höchstzahl!
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am 14. Mai 2003
"rose" ist maximilian heckers zweite veröffentlichung nach "infinite love songs" von 2001 und wieder eine reine soloveranstaltung. alle instrumente bis auf vier bassläufe hat er selbst gespielt. mit gareth jones hat er sich allerdings dieses mal einen produzenten genommen, der seine fähigkeiten bereits an depeche mode, den einstürzenden neubauten oder philip boa erprobt hat.
maximilian hecker variiert das tragische liebeslied mit jedem neuen stück und bewegt sich dabei immer an der grenze zum kitsch: verhallte pianoarragements, synthie-streicher, brüchiger kopfstimmengesang. und immer die ganz große geste. dass er aber mit "kate moss" einen song einem supermodel gewidmet hat, steht exemplarisch für seine fähigkeit, den balanceakt zwischen kitsch und kunst zu schaffen. denn supermodels werden nur die mädchen, die nicht einfach bloß schön sind, sondern die hinter der oberfläche tiefe spüren lassen. und dass er kate moss wirklich mag, kann man hören: schön, zerbrechlich aber dennoch nie flach wirken seine lieder.
leider sind die zweieinhalb stücke, in denen gareth jones mal so ganz den großen elektro-pop-produzenten raus hängen lässt, die schwächsten des albums. welche musikalischen wege maximilian hecker aber noch offen stehen, das deuten tracks wie „my story" oder "fool" an. sie sind fast schon deutscher gitarrenpop, wie ihn heute bands wie virginia jetzt! oder seinerzeit tilman rossmy mit der regierung spielten.
insgesamt eine klassische "zweite platte". man spürt, wie sie die mögliche marschrichtung vom erfolg des erstlings aus erkundet. dass er dabei auch in ein paar sackgassen läuft, lässt maximilian hecker nicht weniger eine große hoffnung der deutschen popmusik sein. er hat das potenzial, einst die grenzen zwischen pop, independent und sogar schlager nieder zu reißen.
diese platte kann und darf man kaufen, muss man aber nicht unbedingt, wenn man "infinite love songs" schon besitzt.
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am 4. September 2003
Die CD ist ja eher eine ruhige CD, aber trotzdem keineswegs langweilig, sondern der Hecker überrascht mit unerwarteten Enden der Lieder. Ohne welche die Lieder allerdings auch nur halb so schön wären. Man wartet die ganze Zeit sehnsüchtig auf das Ende, währenddessen man allerdings auch keineswegs gelangweilt ist, sondern einfach das jeweilige Lied genießt. Man kann die CD eigentlich immer anhören, egal in welcher Stimmung man sich gerade befindet, da sie immer passt. die erste cd von ihm kenn ich leider noch nicht, allerdings werde ich mir auch die noch bald möglichst kaufen. Er ist einfach ein genialer Künstler, der es gar nicht nötig hat, in den Charts zu sein. Beim anhören kann es einem schon gut mal passieren, dass man am liebsten mitsingt oder einfach nur strahlen muss, da einen die lieder manchmal wirklich ergreifen können...schööön!
zum Schluss lässt sich noch sagen, dass der Maximilian Hecker einfach wahnsinnig talentiert ist und schafft mit und in seinen Liedern das so ziemlich genialste was ich je gehört habe. Weiter so!!!
schade nur, dass so wenige Musiksender seine Lieder spielen...das sollte mal geändert werden, aber sonst super!
Also kauft euch die CD !! kann einem in Grunde nur gefallen, auch wenn man sonst eher andere Sachen anhört, wie gesagt:
einfach genial!
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am 17. Mai 2003
Für mich stellt sich schon mal gleich die Frage: Kann man mit so einem Namen Popstar werden? Man könnte sicher, wenn man die Unterstützung der Medien hätte, denn Maximilians Musik ist einfach nur als SCHÖN zu bezeichnen. Musik zum in den Tag träumen, Musik für Verliebte, Musik für die innere Ruhe, Musik die für Menschen, die noch Zeit finden zuzuhören.
Bei aller Liebe zu seinen wunderschönen Melodien, fehlen mir dann doch spätetstens nachdem vierten Song ein paar Ecken und Kanten. Die kommen zwar im letzten Song in Form von verzerrten Gitarren (?), aber das finde ich eher nervig als innovativ.
Wer Rosen liebt, wird auch diese CD lieben und wer den Vorgänger "Infinitive Love Songs" noch nicht hat, sollte die gleich mitbestellen....
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am 21. April 2006
Der Wahlberliner Maximilian Hecker ist einer der erfolgreichsten und eigenständigsten deutschen Singer/Songwriter. Sein Debütalbum "Infinite Love Songs" aus dem Jahr 2001 wurde von der New York Times(!) unter die besten zehn Alben des Jahres gewählt. Beachtlich, dass der scheue junge Mann sämtliche Angebote von Major-Labels in den Wind schlug, um sich bei dem kleinen Berliner Label "Kitty-Yo" zu 100% selbstbestimmt seiner Musik widmen zu können. Hecker ist Vollblutmusiker - er spielt sämtliche Intrumente, vom Klavier über Gitarre und Bass bis hin zum Schlagzeug, selbst ein. Mit "Rose", dem zweiten Album des Multiinstrumentalisten, schafft der junge Mann es aufs Neue den Superlativ großer Gefühle in ein musikalisch zeitgemäßes Gewand zu hüllen.

Warum ich gerade die LP und nicht den "Silberling" bewerte? Meiner Meinung nach stellt Vinyl ein, zur Romantik der Hecker'schen Musik, sehr passendes Medium dar. Darüber hinaus wird die Verfügbarkeit der LP nicht ewig gegeben sein. Also wer einen Plattenspieler sein Eigentum nennt und melancholische Grundstimmung in Musik nicht unbedingt als Kitsch abtut, kann bedenkenlos zugreifen...
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am 28. April 2003
Kaufen und abtauchen in Maximilians fragile Welt. Hier scheint die Sonne, hier regnet es Tränen, schön warm. Weich, klar und einfach wunderbar dieses Werk. Vielleicht hat er das auch nur geschaffen, damit wir uns alle in ihn verlieben, denn nichts sehnlicher wünschen wir uns jemanden, der uns genau diese Songs Tag für Tag spielt, oder? Wie auch immer, diese Platte verdient einen Thron in allen heimlichen Regalen der Liebeslieder!!!
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am 3. Mai 2003
... ist diese CD. Es fehlen einem die Worte und manchmal steckt auch ein Kloss im Hals. Maximilian Hecker singt seine Liebeslieder so, dass es nicht schnulzig oder rührig wird. Man glaubt es ihm einfach. "Kann diese Stimme lügen?" Ich sage nein. Für einen gemütlichen Abend zu zweit bei Kerzenschein und Wein kann es fast nicht Schöneres geben. Mein Tipp: "Kaufen, Abtauchen und für eine Weile unter dem Meeresspiegel des Heckerschen Meer der Tränen verschwinden."
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am 4. September 2003
Die CD ist ja eher eine ruhige CD, aber trotzdem keineswegs langweilig, sondern der Hecker überrascht mit unerwarteten Enden der Lieder. Ohne welche die Lieder allerdings auch nur halb so schön wären. Man wartet die ganze Zeit sehnsüchtig auf das Ende, währenddessen man allerdings auch keineswegs gelangweilt ist, sondern einfach das jeweilige Lied genießt. Man kann die CD eigentlich immer anhören, egal in welcher Stimmung man sich gerade befindet, da sie immer passt. die erste cd von ihm kenn ich leider noch nicht, allerdings werde ich mir auch die noch bald möglichst kaufen. Er ist einfach ein genialer Künstler, der es gar nicht nötig hat, in den Charts zu sein. Beim anhören kann es einem schon gut mal passieren, dass man am liebsten mitsingt oder einfach nur strahlen muss, da einen die lieder manchmal wirklich ergreifen können...schööön!
zum Schluss lässt sich noch sagen, dass der Maximilian Hecker einfach wahnsinnig talentiert ist und schafft mit und in seinen Liedern das so ziemlich genialste was ich je gehört habe. Weiter so!!!
schade nur, dass so wenige Musiksender seine Lieder spielen...das sollte mal geändert werden, aber sonst super!
Also kauft euch die CD !! kann einem in Grunde nur gefallen, auch wenn man sonst eher andere Sachen anhört, wie gesagt:
einfach genial!
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