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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 13. September 2005
Kaum wahrnehmbar illuminiert die Wintersonne die tannenreiche Waldlandschaft inmitten eines finnischen Gebirges, welches in der zweiten Jahreshälfte stets von trister, endlos erscheindender Dunkelheit befallen ist. Die unsäglichen Schneemassen bedecken nicht nur den nährbaren Boden, sondern begraben auch in angenehmeren Zeiten herrschende Tugenden - Sämtliche Mutmacher, wie Hoffnung und Zuversicht sind augenscheinlich mitsamt den üblichen Naturalien den abgrundtiefen Temperaturen zum Opfer gefallen. Auch der schmerzverzerrte Gesichtsausdruck des alten Greises, der sich mit letzter Kraft seinen Weg durch das strapaziöse Szenario gebahnt hat, ist mittlerweile sichtbar erstarrt und der indisponierte Wanderer scheint der klirrenden Kälte der Umgebung nicht mehr gewachsen zu sein: Mutlos hinterlässt er die letzten kräftezehrenden Fußspuren, bevor er mit endgültiger Todessehnsucht über dem eisigen Boden zusammenbricht und sich den rohen Naturgewalten seiner schneeweißen Ruhestätte geschlagen gibt...
Diese oder minimal abweichende Eindrücke ruft das Artwork der ersten WINTERSUN-Scheibe hervor und es ist an dieser Stelle wohl nicht zu weit hergeholt, dass der alte Mann eventuell den Märtyrer für die erfolgsversprechendste Erstveröffentlichung der letzten Monate - vielleicht sogar für das Debüt des Jahres darstellt und die Schneelandschaft die düstere musikalische Ausrichtung des Tonträgers perfekt charakterisiert, auch wenn mir bei den momentan eher sommerlichen Temperaturen nicht gerade das Blut in den Adern zu gefrieren scheint. Die Band um den Ex-ENSIFERUM Sänger Jari Mäenpäa und den ROTTEN SOUND-Drummer Kai Hahto ist ein Emporkömmling mit bemerkenswerter Geschichte, so gaben sich die Verantwortlichen von Nuclear Blast bereits mit einer drei Tracks umfassenden aber scheibar sehr aussagekräftigen Eigenproduktion zufrieden, um WINTERSUN mit einem fetten Plattenvertrag zu entlohnen. Hatte Mäenpäa anfangs nur ein Nebenprojekt geplant, so kündigte er Anfang des Jahres seinen Sängerposten bei ENSIFERUM, um sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren zu können. Und das hat sich auch gelohnt: Mit dem selbstbetitelten Debütalbum hat der Multiinstrumentalist quasi im Alleingang (Mäenpäa verantwortet sich auf "Wintersun" für sämtliche Instrumentierungen, das exzellente Drumming einmal ausgenommen) ein wunderschönes Stück Melodic Death geschaffen, das an Abwechslungsreichtum wohl kaum zu überbieten ist. Ähnlich wie bei seinem ehemaligen Arbeitgeber paaren sich hier zahllose Black/Death Metal-Einflüsse mit den gewohnten Folk-Anleihen ála MOONSORROW - Mäenpäa schafft allerdings noch den Kunstgriff, weitere Elemente in das Soundgefüge zu inkludieren, ohne dabei jedoch den Faden zu verlieren. Unter anderem finden sich auf "Wintersun" brachiale DISSECTION-Klänge ("Winter Madness"), typische CHILDREN OF BODOM-Frickeleien ("Beyond The Black Sun") und sogar Anbiederungen an den traditionellen Metal der Marke HAMMERFALL - oder stehe ich etwa mit der Meinung alleine da, dass der Refrain von "Death And The Healing" ein wenig an deren Kult-Ballade "Glory To The Brave" erinnert?
Wurde er bei ENSIFERUM meist aus dem Songwritingprozess ausgeschlossen, so kann der allgemeinhin vollkommen unterschätzte Musikus nun endlich sein künstlerisches Potenzial auf eindrucksvolle Weise unter Beweis stellen. Neben den wie erwähnt sehr umfangreichen Songstrukturen ist Jari Mäenpäa natürlich weiterhin ein bärenstarker Sänger, was durch die selbstkomponierten Gesangslinien noch einmal wesentlich deutlicher zur Geltung kommt. Mit eleganter Leichtigkeit wechselt der Gesang zwischen den gewohnten Melo-Death Kratzvocals und glasklar trällendem Gesang, der sich stets fernab der Eunuchen-Tonlage befindet. Hinzu kommt das virtuose Drumming von Kai Hahto, der auch einen hörbaren Einfluss auf das Liedgut hatte - der Härtegrad von ROTTEN SOUND wird selbstverständlich nie ganz erreicht, dennoch scheppert der Ausnahmemusiker zum Teil in bester Grindcore-Manier ganz schön drauf los um sich anschließend wieder etwas zu beruhigen und den zahllosen Melodien den nötigen Raum zu geben. Eben diese ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und schmücken dabei besonders die Aushängeschilder "Sleeping Stars" und "Death And The Healing", doch auch die schnelleren Stücke "Beyond The Dark Sun" und "Battle Against Time" lassen die wunderschönen Gitarrenläufe stets nicht vermissen und wissen dabei immer sehr zu gefallen. Etwas ärgerlich ist allerdings, dass sich diese Songs allesamt in der ersten Hälfte der Tracklist befinden, während die letzten Stücke des Longplayers zwar auch gut, aber alles andere als überragend ausgefallen sind. Da kann auch die überdimensionale Länge dieser Tracks - die letzten drei Lieder sprengen allesamt die 7 Minuten-Grenze - nichts mehr retten, vielmehr wirken die Songs dadurch eher künstlich in die Länge gezogen, da sie musikalisch an und für sich auch nicht mehr zu bieten haben als die eher kürzeren Tracks des Albums.
Trotz des leicht verunglückten Abschlusses ist "Wintersun" zweifelsohne ein empfehlenswertes Debütalbum zweier großartiger Instrumentalisten geworden und ich bin mir eigentlich sicher, dass dies der Startschuss einer ziemlich erfolgsversprechenden Karriere sein wird. Da der Sound sehr weitschweifig ausgefallen ist, werden sich wohl nicht nur Metalheads, die Jari Mäenpäa schon zu ENSIFERUM-Zeiten heilig gesprochen hatten, sondern auch Anhänger aus verschiedenen Stilrichtungen - sowohl NIGHTWISH- als auch AT THE GATES-Jünger werden auf dem Longplayer nämlich durchaus vertraute Elemente wiederfinden - für das Album begeistern können.
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am 20. März 2014
Ich bin direkt mit "Time I" in Wintersun eingestiegen, und nach Time I ist dieses Album zwar etwas verspielter, aber spürbar weniger kreativ.

Da fehlt noch ein bisschen der Feinschliff, hört sich alles sehr einheitlich und vor allem teilweise etwas planlos an.

An manchen stellen spürt man regelrecht wie nach einer Denkblockade die erst beste Idee verwertet wurde damits endlich weiter gehen kann. Manche Übergänge sind einfach zu schroff und ungeplant.
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am 28. November 2012
Da ich mich ganz spontan zum Download von "Wintersun" entschlossen habe möchte ich auch zu diesem Album meine Meinung abgeben.

Was mir zuerst aufgefallen ist: dieses Album ist definitiv "härter" als Time I!
Aber keinesfalls schlechter.

Ich habe schon einige Leute sagen hören, dass "Wintersun" vom Klang her sehr an Norther erinnert, kann mich dieser Meinung jedoch überhaupt nicht anschließen. "Wintersun" hat, finde ich, seinen ganz eigenen Charakter. So wie ich es schon von der Time I her kenne, eine Mischung aus Death, Power und Trash Metal, doch diesmal um einiges düsterer.

Wen man in Erinnerung behält, dass Time I erst nach "Wintersun" erschienen ist, fallen einem sofort Jaris stimmliche Verbesserungen auf.
Ich für meinen Teil finde Jaris Stimme auf "Wintersun" noch etwas "wenig biegsam", wobei ich mir denken kann, dass der Umstieg von Pagan - Metal auf Death Melodic sicherlich auch stimmlich einige Umstellungen erfordert und Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Was mich an der Band Wintersun so fasziniert, ist die Tatsache, dass man selbst nach mehrmaligem Hören immer noch nicht genug von der Musik bekommt. So geht es zumindest mir. Man entdeckt immer wieder etwas was einem zuvor nicht aufgefallen ist, ein Gitarrenriff hier, eine Bassline da.

Auch wenn man merkt, dass Jari und Co. bei "Wintersun" noch in den Kinderschuhen gesteckt haben, so bleibt mir auch hier nur zu sagen, wer gutem Melodic Death nicht abgeneigt ist, der kann beruhigt auf "Wintersun" zugreifen. Falsch macht man damit definitiv nichts.
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am 25. Mai 2005
Was der ehemalige Ensiferum-Fronter Jari Mäenpää auf dieser CD zusammenkomponierte ist ein wahres Meisterwerk geworden. Er spielte alle Instrumente bis auf die Drums selbst ein, dieser Part wurde von Kai Hahto übernommen. Auch dieser ist ein Meister seines Faches, ein Virtuose sondergleichen. Als er auf einer Drummerveranstaltung auftrat, verbannte er kurz die vermeintliche "Elite" in Fachkreisen auf ihre Plätze - nicht ohne Grund, wie sich im Laufe dieses Prachtstückes herausstellt.
Wintersun zelebrieren zwar Melodic Death, allerdings nicht der klassischen Art, wie es ihn ohnehin schon zu oft gibt. Die exakte Einordnung der Band fällt schwer, fließen doch auch Black Metal-Elemente und von der atmosphärischen Seite her gothicartige Einschübe in die komplexen Klanggewebe ein. Die Sounds der Marke Wintersun sind maßgeblich geprägt von einer enormen hymnischen Komponente. Diese wird zum einen durch den unglaublich variablen Sänger erreicht, auf der anderen Seite jedoch auch durch vielschichtige Arrangements, wie man sie sonst eher von Nightwish oder gar Power Metal-Bands wie z.B. Sonata Arctica gewohnt ist. Die Stimme von Jari ist eine Klasse für sich, sie schwankt irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, pendelt zwischen tiefen Growls, Shouts und cleanen Vocals, die sich verstärkt in Backgroundchören und natürlich den orchestralen Refrains entfalten. An der Stelle, wo sich Herr Mäenpää bei Ensiferum verdingt gemacht hat ist nun verständlicher Weise eine tiefe Wunde entstanden, die vom neuen Sänger nicht wirklich kuriert werden kann.
Zu den Songs:
Der Opener "Beyond the Dark Sun" gehört zum Besten, was ich bisher im Bereich Metal erleben durfte. Er ist auf der einen Seite wahnsinnig hymnisch, scheinbar kompakt und pointiert, erscheint jedoch erst bei genauerem Hinhören in seiner gesamten Tiefe und Komplexität. Trotz seiner geringen Länge kann ich ihn immer wieder hören und werde jedes Mal von der Wucht des Titels erschlagen. (10/10)
"Winter Madness" ist nicht ganz so eingängig wie der Opener. Die vermeintliche Sperrigkeit beim ersten Hören wird jedoch durch den hochmelodischen Refrain revidiert. Dieser ist - ähnlich wie der Rest des Albums - von folkloristischen Momenten durchsetzt, was ihm besonders im Langzeittest Vorteile einbringt. Der Song ist ein nahezu perfektes Wechselspiel aus Doublebass-Attacken und geruhsamen Gitarrenläufen des Meisters himself. (9,5/10)
"Sleeping Stars" ist eher im schleppenden Bereich anzusiedeln. Er grenzt sich dadurch von den Vorgängertracks ab und entwickelt sein einzigartiges Charme. Während der Beginn des Titels rein instrumental ist, schwenkt er gegen Mitte urplötzlich um, Jari bindet seine Growls ein und das Konstrukt entwickelt sich zur Hymne. Genial! (9/10)
Dem schließt sich "Battle Against Time" an. Für mich ist das der einzige Titel des Albums, der mich nicht vollständig zu überzeugen weiß. Er ist als Bindeglied zwischen "Sleeping Stars" und "Death and the Healing" irgendwie zu austauschbar. Natürlich ist auch dieser Titel weit davon entfernt, wirklich schlecht zu sein, aber Jari verwendet die Hookline für meinen Geschmack doch ein wenig zu oft. Der Gesang des Meisters kann jedoch den Absturz des Titels ins Mittelmaß gekonnt verhindern. (7/10)
In "Death and the Healing" machen sich ganz andere Töne breit. Während die vorigen Titel noch durchsetzt waren von äußerst schnellen Passagen, lebt dieser Track von der Slowspeed-Atmosphäre. Jari singt häufig in cleanen Vocals, die Melodielinie, die den kompletten Titel durchzieht, setzt sich sofort im Kopf des Hörers fest. Insgesamt vielleicht einen Tick zu lang, ansonsten aber hervorragend umgesetzt. (9/10)
"Starchild" gehört definitiv zu den besten der auf dem Album enthaltenen Titeln. Er ist der längste auf dem Album enthaltene Track und gliedert sich in 4 storytechnische Abschnitte. Mit jedem beginnenden neuen Abschnitt geht auch eine neue Melodielinie einher, jede davon unverkennbar. Trotzdem gehen die Bestandteile dermaßen perfekt ineinander über, dass man die Übergänge ohne Mitlesen der Lyrics im Booklet gar nicht bemerken würde. Ein progressives Meisterwerk besonderer Klasse! (10/10)
"Beautiful Death" unterscheidet sich auf mir nicht erklärliche Weise in der Melodieführung von den restlichen Tracks. Irgendwie ist der vordere Gitarrenlauf diesmal etwas tiefer angelegt als zuvor. Das Laut-Leise-Schema ist zwar auch schon aus den anderen Titeln bekannt, wird jedoch hier noch eine Ecke atmosphärischer umgesetzt. (9,5/10)
"Sadness and Hate", der Bonustrack der ersten limitierten Auflage, überzeugt noch einmal durch die vereinten positiven Merkmale der anderen Titel. Hymnischer Refrain, grundsolides Wechselspiel der Geschwindigkeit, variabler Gesang. Für sich genommen wäre er sicher ein Juwel, im Kontext des Albums geht er jedoch etwas unter, da er nicht wirklich außergewöhnlich ist. (8/10)
Alles in allem ein grandioses Album zweier absoluter Virtuosen.
Ach so: Lasst euch bloß nicht von dem dämlichen Cover abschrecken, das wird der Musik in keinster Weise gerecht :)
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am 11. März 2005
Gerade erst wurde er bei Ensiferum vor die Tür gesetzt und schon präsentiert uns Jari Mäenpää dieser Tage sein Solodebut - und das kann sich sehen lassen. Zwar brauchte ich einige Anläufe, bis ich mich ins Album reingehört hatte, dann jedoch entfaltete sich mir feinster, dreckiger Power Metal, der wie härtere Ensiferum klingt. Technisch braucht sich Jaris beinahe Ein-Mann-Projekt (er spielte bis auf die Drums alle Instrumente selber ein) dabei in keinster Weise vor seiner Ex-Band zu verstecken. Auch das sehr abwechslungsreiche Songmaterial ist über jeden Zweifel erhaben und hätte kaum verändert auch auf dem neuesten (und überaus starken) Ensiferum Longplayer erscheinen können. Songs wie „Starchild" oder „Death and the Healing" sind einfach grandiose Halbballaden, während das schnelle und epische „Battle against Time" dann schon eher die Fans der härteren Gangart bedient. Fans von Children of Bodom und Co können bedenkenlos zugreifen.
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am 26. Oktober 2006
Mit sicherheit eine der besten Veröffentlichung des vergangenen Jahres!

Da freut man sich richtig, dass Jari bei Ensiferum ausgestiegen ist;)

Wer melodic Black/Death metal mag wird nicht entäuscht sein!
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am 10. November 2004
genaus das denk ich jetzt wenn ich mir das Album wieder und wieder anhöre. Als ich das erste mal Wintersun hörte war das der Clip im TV und ich hab mich gewundert wieso ich noch nie etwas von dieser "Band" gehört habe. Als ich mir dann das Album zum ersten mal angehört habe war ich nicht allzu begeistert von den restlichen Tracks nach "Beyond the dark sun". Jedoch inzwischen find ich das Album wirklich gut. Teils melodisch aber auch Death Metal Parts durchziehen das Album. Richtig erstaunt war ich als ich gemerkt habe, dass hier, bis auf das Schlagzeug, alles von einer Person gespielt und gesungen wird.
Ich hoffe der Gute bringt noch eine weitere CD von ähnlicher Qualität raus. Wirklich guter melodischer skandinavischer (woher sonst) Metal. Absolut empfehlenswert.
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am 21. März 2005
Ich habe das Video "Beyond the Dark Sun" gesehen und dachte mir sofort: "Alter Schwede was für ein geiles Lied".
Nach einiger Zeit entschloss ich mich dann das Album zu kaufen und es hat sich gelohnt. Was Jari Mäenpää und Kai Hahto da abliefern ist für mich echte Musik. Harte Gitarrenriffs und ein verdammt schneller Doublebass zeigen sich dort in Perfektion die seinesgleichen sucht.
Man wird mit "Beyond the dark Sun" gut in das Album eingeleitet. Es ist zwar sehr kurz (nur 2:38 Min.) aber dafür zeigt es schon mal perfekt wie das Album aufgebaut ist. Mit "Winter Madness" bekommt man dann die volle Ladung Death Metal in die Ohren um es dann in "Sleeping Stars" wieder etwas langsamer angehen zu lassen. "Battle against Time" haut dann wieder richtig rein. In "Death and the Healing" wird unter anderen mit einem Chor gearbeitet wozu dieses Lied (zumindestens für mich) zu einem Highlight auf der CD wird. Mit "Starchild" wird dann eine Geschichte in ein Lied verwandelt was sehr gelungen ist. In "Beautiful Death" wird dann noch mal die volle Ladung Death Metal
ausgepackt und angewandt. Mit dem letzten Lied "Sadness and Hate" wird das Album perfekt abgeschlossen (und das bei 10:16 Min.).
Jeder der Metal liebt wird dieses Album lieben. UNBEDINGT KAUFEN.
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am 29. Dezember 2009
Auch über fünf Jahre nach Veröffentlichung ist dieses Album noch regelmäßig auf meinem Plattenteller zu finden. Dieses Album ist nach wie vor ein Meisterwerk, das bis heute Seinesgleichen sucht. Jegliche Beschreibung des Inhalts, der einzelnen Lieder würde der Genialität nicht gerecht werden, mit der sie erstellt wurden. Ich kann allen nur raten, ihr die ihr auf melodiösen, schnellen, opulenten, symphonischen, bombast Death Metal steht - holt euch diese Scheibe, sonst fehlt euch etwas wesentliches in eurem Leben.
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am 22. Oktober 2004
Also ich habe letzte Woche auf Viva 2 den Clip einer mir bis dato unbekannten Death Metal Band gesehen und habe mir daraufhin die CD dieser Band (Wintersun) zugelegt und seit dem ist sie eine meiner Lieblingsscheiben geworden. Was diese Jungs auf ihrem Debüt abliefern ist allererste Sahne. Death Metal vom feinsten mit einer gehörigen Portion Melodie! Klingt für mich wie eine Mischung aus Children of Bodom und den frühen In Flames, aber wirklich eigenständig. Spieltechnisch haben die Jungs sowieso voll was drauf, also an dieser Band geht kein Weg vorbei, die machen Ihren Weg!!!
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