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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
17
4,2 von 5 Sternen
Filosofem
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,89 €


am 12. Mai 2000
Mit Filosofem sprengte Varg Vikernes die eng gesteckten Grenzen, die das Genre Black Metal steckt. Die ersten drei Stücke "Dunkelheit", "Jesus Tod" und "Erblicket die Töchter des Firmaments" stellen noch die Brücke zu den älteren CDs von Burzum her. Der vierte Titel "Gebrechlichkeit I" ist der Übergang zu den Keyboard-Stücken auf Filosofem ("Rundgang..." und "Gebrechlichkeit II") und den folgenden Alben. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Filosofem wohl eine der besten CDs aus dem Umfeld des Black Metals sein könnte.
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am 29. September 2005
Man kann vom guten alten Varg halten was man will. Obwohl sein selbst sehr umstritten ist - seine radikale politische Einstellung, und vor allem seine Antwort in der heidnischen Frage (nein, kirchen niederbrennen und den "arischen widerstand" zu predigen bringt uns nichts weiter...), die Geschichte mit Oystein Aarseth AKA Euronymous, etc. Auch wenn 98% aller Leute von seinen Taten und seinen Einstellungen Abstand halten eines muss ihm ein jeder zu Gute halten: Der Junge versteht was davon wie man echten Black Metal machen muss. Filosofem ist das Black Metal Album schlechthin und sollte eigentlich in keiner CD Sammlung fehlen! Die Lieder sind variant in ihrem Dasein -dennoch wagt er nichts. Er bleibt stets seinem Stil treu, und nebenbei entwickelt er ihn sogar noch dadurch weiter dass er noch minimalistischer und noch dunkler ans Werk geht. In Punkto dessen muessen Darkthrone echt neidisch sein...
Zudem befindet sich auf Filosofem mit "Dunkelheit" mein absolutes Lieblingslied von Burzum, und das macht diese Scheibe speziell fuer mich zu einem absoluten Prachtstueck. Das ambiente Lied ist zwar normalerweise nicht mein Geschmack aber es passt wenigstens gut in die Thematik aber auch in den Stil des albums (irgendwie...)
Naja, auf jeden Fall, kann man dieses Album weiterempfehlen, unentwegt, und nicht nur an Burzum Fans, sondern an alle die finden dass der wahre Geist des Black Metals in der Primitivitaet liegt.
Leider endet die Bewertungsskala bei 5 Sternen, denn "Filosofem" verdient mindestens 7!
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am 20. April 2002
Filosofem kann man nicht mit den Vorgängeralben vergleichen.Die Musik ist zwar wie gewohnt deppressiv,aber sie ist anders!Das Schlagzeug klingt stumpf,die Gitarren sind extrem verwaschen und der Flüstergesang ist ebenfall ungewohnt.Was neu ist,sind die häufigen Keyboardeinsätze,die wunderbar zu Liedern wie Dunkelheit passen.Bei den letzten 3 Stücken wurde das ganze dann aber etwas übertrieben.Die Musik ist zwar gut,aber von Burzum erwartet man dann doch eher hasserfüllteren Black Metal!Die ersten drei Stücke sind allerdings absoluter Kult und die letzten drei Geschmackssache!!!
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am 17. Dezember 2008
Die politische, natürlich völlig indiskutable Einstellung von Varg Vikernes ist ein wirkliches Ärgernis. Vor allem deshalb, weil man, sobald man seine Musik kritisiert, in den Verdacht gerät, das nur wegen seiner kruden Ideen zu tun. Nun, dieser Punkt spielt tatsächlich ein wenig auch mit hinein, ist aber bei weitem nicht das Wichtigste. Lediglich meine Meinung, dass die Musik von Vikernes bei Amazon und auch sonst wo nicht verkauft werden sollte, hängt damit zusammen. Auch wenn auf den frühen Alben von Burzum kein rechtes Gedankengut zu finden sein sollte (laut Vikernes selbst kann das durchaus anders interpretiert werden), sollte der Mann nicht finanziell unterstützt werden.

Musikalisch möchte ich dem verurteilten Mörder nicht jegliches Talent absprechen. Vor allem sein Gesang kommt - wie auf "Det Som Engang Var" - recht gut zur Geltung und ist durchaus hörenswert, auch wenn diesmal die elektronische Verzerrung der Vocals ein wenig überhand genommen hat und vieles von der Kälte in der Stimme nimmt. Der Rest ist mehr oder weniger zum Vergessen. Vor allem der penetrante Drumcomputer stört wiederum das Gesamtbild immens. Die ach-so-true Produktion, die ich persönlich einfach nur dilettantisch finde, tut ihr Übriges dazu, die Atmosphäre, die vielleicht aufkommen könnte, gekonnt zu zerstören. Die Gitarren sind noch verwaschener und verzerrter als auf dem Vorgänger und teilweise kaum noch als solche zu erkennen. Von einem Bass ist ebenfalls nichts zu bemerken, dafür gibt es vermehrt die von der heutigen "True-Fraktion" so verhassten Synthie-Einsätze, die damals scheinbar in Ordnung waren. Auch vom vielgepriesenen, ursprünglichen Hass und den großen Gefühlen, die beim Hören von Burzums "Black Metal" entstehen sollen, habe ich auch bei intensiver Beschäftigung mit dem Album nichts empfunden. Furchteinflößend geht jedenfalls anders. Klar, einige ganz Harte dürften dieses verwaschene Ungetüm für das Non-Plus-Ultra der extremen Musik halten, aber die haben wohl noch nie Alben von Darkthrone, Mayhem oder Gorgoroth gehört - dort wird ebenfalls beinhart gelärmt, aber mit wesentlich mehr Stil, Atmosphäre und musikalischem Können.

Durchschnittlich - und damit auf diesem Album weit besser als der Rest - ist lediglich einer der 6 Tracks. "Erblicket Die Töchter Des Firmaments" lässt zumindest Ansätze von gelungenem Songwriting erkennen und ragt damit aus dem Brei der Monotonie weit hervor. Der Rest der Songs leidet in meinen Ohren an unnötiger Länge des sowieso schon schwer verdaulichen Materials. Vor allem "Jesus' Tod" ist neben dem Opener Dunkelheit" ob seiner Eintönigkeit, die ja im Black Metal nichts Schlechtes sein muss, kaum zu ertragen. Für manche mag das die Essenz dieser Musik sein, ich empfinde das jedoch nicht als extrem, sondern als langweilig. Das größte Übel liegt aber an fünfter Stelle der Tracklist verborgen. Neben einigen Keyboardbegleitungen in anderen Stücken zeigt vor allem der 25-minütige "Rundgang Um Die Transzendentale Säule Der Singularität", wohin der Weg von Burzum in Zukunft führen sollte. Weg vom Black Metal, hin zu meiner Meinung nach faden Ambient-Sounds, die eigentlich niemanden, der Fan der dunklen Musikkunst ist, gefallen können. Das mag für den einen oder anderen tatsächlich der geeignete Soundtrack für einen Spaziergang sein, hat aber mit Black Metal nicht mehr viel zu tun. Nebenbei bemerkt bestehen die 25 Minuten des Songs vorwiegend aus den 3 oder 4 gleichen Tönen, was nicht gerade von großer Kreativität zeugt.

Als Fazit kann man sagen, dass die Person Varg Vikernes für die norwegische Black Metal Tradition maßgebliche philosophische Impulse geliefert haben mag (auch wenn er das heute vehement abstreitet), aber musikalisch ist sein Projekt Burzum meiner Ansicht nach bedeutungslos. Dieser Teil der Initialzündung der Szene gebührt viel eher Mayhem. Achja, etwas Positives gibt es noch zu vermerken: auch auf "Filosofem" ist das Cover wieder sehr gut gelungen, wenngleich mir die Entwürfe der früheren Alben etwas besser gefielen.
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am 3. Januar 2006
Von vielen als eines der besten Black Metal Alben angepriesen ist "Filosofem" zwar ein sehr gutes Werk, aber nicht das angepriesene Meisterwerk.
"Filosofem" verdient nur 4 Sterne und das aus einem Grund: Das Album ist viel zu monoton. Der eine oder andere mag das als einen Geniestreich von Varg zu sehen, ich tue das nicht.
Mit "Dunkelheit" fängt das Album an, mit "Jesus's Tod" geht es weiter und dann folgt "Erblicket Die Töchter des Firmamaents" - die besten Stücke auf dem Album. Die beiden "Gebrechlichkeit"-Teile sind mittelmäßig.
"Rundgang Um Die Transzendentale Saule Der Singularitat" ist mit 25 Minuten das längste Lied auf "Filosofem" und gleichzeitig das monotonste. Das gesamte Lied besteht nur aus einer immerwiederkehrenden Melodie, gegen Mitte wird das gesamte mit einem leichten Gitarrenspiel unterstrichen. Das mag sich zwar interessant anhören, und das ist es beim ersten Hören auch, vielleicht ist es das auch beim zweiten Hören, aber spätestens nach dem fünften Mal wird es doof. Der Song hätte niemals 25 Minuten lang werden sollen, 10 Minuten hätten gereicht, dann hätte sich diese Monotonie nicht so aufgedrängt. Für mich der schlechteste Song.
Dennoch: "Filosofem" darf in keiner Sammlung fehlen und ich bin stolz auf dieses Album, besonders, wenn ich die hohen Preise sehe.
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am 11. Januar 2000
Diese CD enthält acht Stücke, die mit den vorherigen Veröffentlichungen Varg Vikernes, mit Ausnahme der letzten beiden Songs vom "Hvis lyset tar oss" - Album, nicht mehr viel zu tun haben. Es handelt sich um Keyboard - Musik, die bewußt einfach, aber nicht langweilig, gehalten ist. Zu dem Stück "Burzum" / "Dunkelheit" wurde auch ein Videoclip gedreht, der jedoch nicht auf der CD enthalten ist, und "Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität" ist für den Soundtrack des Films "Gummo" vom "KIDS" - Regisseur Larry Clark ausgewählt worden. Die CD kommt als Digi-Pak, und enthält die Texte der Titel je nach Version auf englisch, norwegisch oder deutsch, Außerdem großartige Bilder von Theodor Kittelsen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. November 2000
Diese CD ist die erste die irgendwie anders ist als seine Vorgänger. Anders, aber nicht unbedingt schlechter. Das Album hat zwar eine Spielzeit von 64 min, davon kann man die zweite halbe Stunde aber getrost vergessen. Aber die ersten drei Songs blasen einem den Schädel weg. Absolute Pflicht für Burzum Fans. Die Songs sind zwar teilweise ziemlich eintönig (Jesus Tod), aber haben nichts an Klasse einzubüßen. Obwohl diese Platte anders ist (auch durch verzerrten Gesang) ist es doch unverkennbar BURZUM. Also. Wer Burzum kennt und mag, kommt auch an dieser Platte nicht vorbei. Kultstoff.
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