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am 20. November 2009
Als Lorraine Hunt Lieberson am 3. Juli 2006 mit 52 Jahren an einer Krebserkrankung verstarb, reagierte die musikalische Welt insbesondere in den angelsächsischen Ländern tief erschüttert, galt sie doch als eine der überragenden Sängerpersönlichkeiten ihrer Generation. Neben einer wundervollen Stimme (anfangs Sopran, später Mezzosopran) zeichneten sie eine hohe sprachliche Sensibilität und Intelligenz, sowie eine unvergleichliche emotionale Intensität aus, wie ich sie noch von keiner anderen Sängerin erlebt habe. Leider gibt es viel zu wenige Aufnahmen, darunter überwiegend Barockmusik (Händels "Theodora", "Susanna" und "Ariodante", aber auch Rameaus "Hippolyte et Aricie" und Charpentiers "Medée" unter William Christie). Ganz besonders sei auf eine Aufnahme zweier Bachkantaten verwiesen ("Ich habe genug" BWV 82 und "Mein Herze schwimmt im Blut" BWV 199). Ihr Repertoire war wesentlich breiter, als es durch Aufnahmen dokumentiert ist, an einer ganzen Reihe von Uraufführungen amerikanischer Komponisten war sie beteiligt. Der vorliegende Konzertmitschnitt vom November 2005 aus Boston dokumentiert einen ihrer letzten Auftritte im Konzertsaal und ist nicht nur deshalb tief berührend: fünf der schönsten "Liebessonette" Pablo Nerudas wurden von ihrem Mann, dem Komponisten Peter Lieberson ausgewählt und auf wundervolle Weise vertont. Die Klangsprache wurde von Kritikern durchaus zutreffend als stilistische Mischung zwischen Alban Berg und Manuel de Falla beschrieben, bewahrt jedoch einen ganz eigenen Ausdruckscharakter von großer emotionaler Tiefe. Eine bewegende Liebeserklärung, die insbesondere im letzten der 5 Lieder (Amor mio, si muero y tú no mueres) auf erschütternde Weise den Abschied besingt. Die letzten Zeilen lauten: "Aber diese Liebe, Liebste, ist nicht zu Ende, / und so wie sie keine Geburt hatte, / hat sie keinen Tod. Sie ist wie ein langer Fluss. / Sie wechselt nur Länder und Lippen."
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