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Kundenrezensionen

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am 21. November 2003
Das beste, das uns Springsteen-Fans in den letzten Jahren widerfahren ist, ist wahrscheinlich "Tracks" gewesen (was aber absolut nicht gegen "The Rising" spricht). Und nun haben wir es mit einer 3-CD-Compilation zu tun, die - zumindest mich - irritiert.
Für wen ist "Essential" gedacht? Für Fans - oder für solche, die es noch werden wollen? Für ersteres spricht eindeutig die 3. CD, für zweiteres die ersten beiden. Ist das nun ein Grund dafür, dass mit diesem Set niemand so recht glücklich sein wird?
Tatsächlich bin ich heute genauso alt wie Springsteens erstes Studio-Album. Bruce hatte mich all die Jahre hindurch begleitet und - dafür gebührt ihm großer Dank - für alle möglichen Stimmungen ein passendes Album parat. Mir ist zum Mitgröhlen zumute - also her mit "BitUSA"; nein, nicht Gröhlen - "Nebraska" und "Tom Joad" sind es 'wirklich' wert, angehört zu werden.
Und nun das hier.
Sicherlich, "Essential" bietet von jeder Schaffensperiode etwas. Ich kann mit jedem der Songs etwas anfangen, und ob ich sie nun ausgerechnet in dieser Zusammenstellung hören möchte, sei dahingestellt. Warum aber lohnt es sich tatsächlich für mich, die ersten beiden CD's anzuhören, zumal ich alle diese Songs bereits besitze? Ich weiß es nicht...
Dann kommen wir zur dritten CD. Natürlich muss ich sie haben, da führt kein Weg dran vorbei. Trotzdem frage ich mich, warum man nicht gleich ein 5-CD-"Tracks"-Set zusammengestellt und unter dem Namen "The unreleased Essentials" (o.ä.) in die Regale gestellt hat.
Es scheitert nicht an der Zusammenstellung des Sets; über die Liedauswahl wurde an anderer Stelle schon geargwohnt (und, so nebenbei, wenn ich mir bei einem Compilation-Album 8 Songs von seinem 84er Hitalbum wünschen würde, dann würde ich eben jenes vorziehen und die restlichen 4 Titel auch in Kauf nehmen). Es scheitert, fürchte ich, an der Zielgruppe. Fans benötigen die ersten beiden CD's nicht (nicht unbedingt), und Einsteiger könnten (schon alleine wegen des Namens) eher nach der "Greatest Hits" greifen. Am schlechtesten erwischt es die, die nur ein bisschen Springsteen wollen - die haben dann mit "Greatest Hits" & "Essential" so ziemlich alle Songs doppelt.
Hinzu kommt noch die Befürchtung, dass es ab heute nur noch bergab gehen wird mit Neuveröffentlichungen von The Boss. Seien wir mal ehrlich: Bruce ist 56, und es wird von nun an mehr Springsteen-Compilation-CDs geben (und schließlich, irgendwann wird auch "I'm on Fire" drauf sein) als Neues von ihm persönlich. Sony wird es sich nicht nehmen lassen, in regelmäßigen Abständen sowas wie ein "Greatest Hits"-Album (oder wie auch immer es heissen mag) herauszugeben, natürlich immer mit ein bis zwei bislang unveröffentlichten Songs.
Aber ganz offen: Wenn ich heute 14 wäre, dann wäre bei meiner Geburt "Tunnel of Love" schon ein alter Hut gewesen. "Streets of Philadelphia" würde ich genauso kennen wie "Secret Garden" aus "Jerry Maguire" (oder aber auch aus "Dawson's Creek"). Wenn ich heute 14 wäre, würde ich immer noch die 84er Hits kennen und vielleicht sogar mögen. An mir wäre "Tracks" vorübergegangen, und "The Rising" wäre mir nicht wirklich aufgefallen. Wenn ich heute 14 wäre, würde ich mir "Essential" sicher NICHT kaufen.
Wie Andre Heller in einem jüngsten Interview (nach 30 Jahren Plattenregalabstinenz) von sich gab: "Ich fürchte, meine Fans von damals können nicht mal mehr alleine meine neue CD kaufen gehen." Bleibt zu befürchten (wie oben erwähnt), dass nur noch mit Marketingtricks versucht wird, das Zielpublikum zu erhalten (vergrößern wäre wohl zu vermessen) - und somit gerade den Fans ein jeder müde Cent aus der Tasche gezogen wird.
Conclusio: Ein jeder Song dieses Albums ist es wert, gehört zu werden, und es verspricht somit über zwei Stunden pures Hörvergnügen. Verglichen mit der "Greatest Hits" (1 CD) sicherlich wegen der größeren Auswahl vorzuziehen, vor allem, wenn "Essentials" als einziges Boss-Album den Weg ins heimische CD-Regal finden soll. Auf Dauer kann es jedoch "Tracks" oder einem jeden einzelnen Studio-Album bzw. den Live-Alben nicht das Wasser reichen - eben genauso wie "Greatest Hits".
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am 17. November 2003
Als echter Bruce-Fan, der alle Aufnahmen der ersten beiden Discs bereits hat, war ich natürlich insbesondere auf die Bonus-CD gespannt, doch die ist meines Erachtens sehr durchwachsen und daher gibt es nur 3 Sterne. Natürlich sind einige sehr gute Songs drauf, darunter das phänomenale "None But The Brave", das mich allerdings von der Melodie sehr an "I Wanna Marry You" vom "River-Album" erinnert. Dazwischen gibt es aber auch erstmals echte Skip-Taste-Songs, wie "Held Up With a Gun", das vom Klang her furchtbar ist. Auch die Aufnahme von "County Fair", eigentlich ein supertoller Song, ist vom Klang her - ob gewollt oder nicht - miserabel. Was aber am meisten stört, ist die viel zu kurze Spieldauer der Bonus-Disc (47 Minuten). Es gibt so viele bisher nicht veröffentlichte Aufnahmen oder Live-Versionen, die es längst verdient hätten, veröffentlicht zu werden. So hat das ganze Paket doch etwas von Abzocke, das ich weniger Springsteen selbst als der Plattenfirma Sony anlasten würde. Denn, dass Bruce immer das Beste gibt, weiß jeder, der schon mal bei seinen Konzerten war. Was auch richtig ärgerlich ist, dass das Booklet wieder einmal - zuletzt bei der Live in N.Y.-City ebenfalls - nur so gespickt ist mit Fehlern. So ist die Trapped-Version exakt die gleiche wie auf der "We are the World-PLatte" und somit bestimmt nicht von der River-Tour, zumal deutlich Patti Scialfa zu hören ist, die bekanntermaßen erst zur Born In the USA-Tour zur Band gestoßen ist. Außerdem werden bei einem Photo Garry Tallent und Danny Frederici verwechselt.
Für die beiden ersten Discs kann man getrost die 5 Sterne vergeben, auch wenn sich über die Songauswahl streiten lässt. Es zeigt aber einen guten Überblick über das 30jährige Schaffen des Boss. Für all diejenigen, die mit Bruce nur Born in the USA und ein, zwei andere Songs in Verbindung bringen und die folglich bei den Bruce-Konzerten häufig etwas ratlos dastanden, ist es ein hervorragendes "Lehrbuch". Der Mann ist vielseitig wie kaum ein anderer.
Springsteen ist und bleibt der größte Rockstar aller Zeiten. Deshalb gebe ich auch gerne 20 Euro aus für Aufnahmen, die zwar allesamt bekannt sind, aber in einem besseren, moderneren Klang daherkommen. Aber noch immer hoffe ich auf ein echtes Box-Set mit all den unveröffentlichten Live-Versionen.
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am 6. November 2011
original Bruce, was will man mehr? Die Songs sind mehr oder weniger alle bekannt. Lediglich die Live Songs (41 Shoots) sind für den ein oder anderen neu.
Für echte Fans sehr empfehlenswert.
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am 7. Januar 2006
Also ich bin einfach nur daran, die Standards der Rockmusik zu sammeln. Weil Springsteen nun mal einer der ganz Großen ist, wollte ich diese umfangreiche Best Of haben. Auf CD1 kannte ich kein Lied, das sind nur uralte songs, die ich noch nie gehört habe. Auf CD2 kenne ich fast alle Lieder, auf CD3 nur "Viva Las Vegas". Da ich mich mit Musik an sich recht gut auskenne denke ich, dass sich diese Sammlung nur für wirklich eingefleischte Springsteen-Fanns lohnt. Für alle anderen, die einfach nur auf gute Musik stehen reicht CD2 vollkommen aus, also vielleicht nach einer günstigeren Scheibe umsehen. Aber die hier gab es für 8€ über Marketplace, dann sind die drei CD`s halt imer noch günstiger als andere einzelne best of CD`s von Springsteen. Gibt ja mehrere best of`s - wie paradox... .
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