Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive wint17



am 13. November 2017
Dave Grohl hat seine Lebensmelodie gefunden - Aufbegehren, Aufstehen, Aufeinander-Verlassen. Da kann was Old-School klingen, es ist die Wahrheit und immer neu.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Oktober 2007
Man kann schreiben was man will über diese Album, aber ich glaube, dass es heuer keiner anderen Band gelungen ist, so ein Meisterwerk vorzulegen. Diese Album überzeugt durch Songs die Spannungsbögen erzeugen, wie man sie eigentlich nur von guten Krimis kennt! Das Album ist abwechslungsreich, mal gefühlvoll mal heavy und mit jedem Mal geht es einem besser ins Ohr! Die Foo Fighters haben sich weiterentwickelt und das ist auch gut so, für mich gehören sie endgültig zu den ganz Großen! Anspieltips: Song-Nr.: 1,4,8,10,12
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Oktober 2010
Eines vorweg: wer eine platte im stil von The Pretender erwartet, oder ein neues TCATS (was es nie mehr geben wird),
sollte erst einmal in das Album hineinhören und sich dann für oder gegen einen Kauf entscheiden.

Und jetzt zur eigentlichen Rezension. Ja, ich bin ein fan der FF, besitze alle Alben und höre diese Band sehr gern. Und auch das neueste Werk hat mich in seinen Bann gezogen. Es ist ein Album, das unglaublich viel Abwechslung, Feingefühl und Präzision besitzt.
Wichtig zu wissen, ist jedenfalls, dass Echoes, Silence, Patience & Grace ein Album ist, welches Zeit braucht um sich zu entfalten. Es gibt eine ganze Reihe von Songs, die sich einem bei den ersten Hördurchläufen nicht wirklich erschließen. Die wahre Größe dieses Werkes erkennt man erst, wenn man sich "reingehört" hat.

Meine Meinung zu den einzelnen Liedern:

1. The Pretender 9/10
Yes, Dave , we can hear you!
Die erste Single des Albums rockt gleich frontal nach vorne und arbeitet sich schnell in meine liste der "favourite Tracks " der Foo Fighters hoch. Ein absolutes Highlight des Albums. Der Song kann mit fettem Rock- Breitwand Sound auf ganzer Linie überzeugen. Perfekte Single, genialer Opener, Hut ab Foo`s.

2. Let It Die 10/10
BÄÄM. Noch so ein Brett. Beginnt ruhig, baut sich aber immer weiter auf, und wenn der mitreißende Refrain einsetzt, steht fest, DAS ist FF at it`s best. Der Song baut sich einfach genial auf und endet in einem fetzigen Rock-Inferno. Gebt diesem Titel auf jeden Fall etwas Zeit, um sich zu entfalten und ihr werdet euch, genauso wie an The Pretender nicht mehr dran satt hören können. Für mich noch ein Stück besser als The Pretender.

3. Erase/Replace 8/10
Ehrlich gesagt konnte ich mit diesem Track anfangs nich sehr viel anfangen, aber mit der Zeit, wurde mir klar, Erase/Replace, hat irgendwie was. Das Lied groovt vor sich hin und hat auf jedenfall einen gelungen Refrain und rockt auch ganz ordentlich. Kommt trotzdem nicht ganz an die ersten beiden Titel ran.

4. Long Road to Ruin 7/10
Naja. Ist eben eine zeimlich massentaugliche Single, die die simple Struktur eines Pop-Songs besitzt. Haut keinen vom hocker, ist auch nix besonderes. Trotzdem wird einem ein hymnischer Refrain zum Mitgröhlen geliefert.

5. Come Alive 8/10
Interessanter Song. Baut sich FF typisch langsam immer weiter auf, ist aber etwas gewöhnungsbedürfig. Bewegt sich aber auf hohem musikalischem Niveau und ist ein gelungener Rock-Song.

6. Stranger Things have happened 7,5/10
Es wird entspannter. Eine nettes, ruhigeres Stück, mit coolen Einlagen der Gitarre später in Song. Dave Grohl`s Stimme hört sich toll an, es gibt eine hübsche Melodie, das Lied ist insgesamt eher simpel gehalten und kommt emotional rüber. Nicht zu verachten.

7. Cheer Up,Boys(Your Make-Up is running) 8/10
Plötzlich fegt dies punkige Rock-Bombe über die Platte. Hier werden noch einmal härtere Töne angeschlagen. Unterm Strich ist es ein Song, der sich erst entwickeln muss, zündet nicht beim ersten Hören. Cheer Up,Boys rockt aber dann richtig gut, nette Uptempo-Nummer.

8. Summer`s End 6,5/10
Hmmm. Fällt irgendwie ziemlich ab. An sich ist es kein übler Song, konnte mich aber trotz eines netten Gitarren Solos nie so wirklich mitreißen.

9. The ballad of the Beaconsfield miners 6,5/10
Hier gibt es nich viel zu sagen. Wer drauf steht... mir wäre ein weiterer echter Song lieber, als dieses rein instrumentalische Stück gewesen. Sicherlich nicht schlecht, aber eben einfach unspektakulär.

10. Statues 7,5/10
Von vielen wird dieser Song, als schlechtester des Albums geschimpft, das ist sicherlich Geschamckssache, aber ich hörs mir ab und zu ganz gerne an. Insgesamt schon etwas flach, und von den Klängen her wird es sicherlich nicht jeder mögen.

11. But, Honestly 8/10
Noch ein Song der Zeit braucht. Ich meine aber, dass dieser Track doch überdurchschnittlich ist. Anfangs verhält sich das Ganze noch sehr ruhig und man traut dem Titel den tollen, rockigen Schlussteil gar nicht mehr zu. Ich mags ganz gern, auch wenn 8/10 schon recht großzügig ist...

12.Home 8,5/10
Mit der sehr ruhigen und träumerischen Ballade Home verabschiedet sich ein Album, das ich lieben gelernt habe. Toll für die ruhigeren Momente und Grohl`s Stimme fasziniert mich hier einmal mehr,toll.

Puuuh, soviel zu den einzelnen Tracks.
Was ich so alles an Kritik gehört habe und meine Meinung dazu:
- das Album ist langweilig
Ach echt? Naja, man sollte sich informieren. Es ist bekannt, dass die Foo`s hier auch viele ruhigere Töne anschlagen, dass auch z.B. das Klavier (was es noch nicht oft bei den FF gab)in einigen Songs Platz findet.
Wen das stört, solls nicht kaufen.

-es gibt keine Weiterentwicklung, es ist ein Aufguss älterer Alben
Keine musikalische Weiterentwicklung? Finde ich nicht. Die Foo Fighter`s sind zeitgemäßer geworden und landen dabei trotzdem nicht in der Bedeutungslosigkeit des Mainstreams.
Haben wir alles schon mal gehört ? Nein, nicht wirklich. Ich denke sogar eher, dass die Foo`s mit dieser Platte zu neuen Ufern aufbrechen. Es ist eigentlich eine weiterentwickelte Version von In your Honor. Nur musikalisch gesehen, viel, viel besser und mit einer Menge neuer Klänge (z.B. Country, Folk).

Fazit: Was die Foo`s hier nach vielen Jahren Bandgeschichte geschaffen haben, ist mehr als nur beachtlich. Für mich ist dieser Longplayer eine Höchstleistung, die sich gewaschen hat. Das Album braucht, wie gesagt etwas Zeit um sich zu entfalten und zu entwickeln.
Ich freue mich schon total auf das nächste Werk dieser tollen Band, welches hoffentlich muskalisch auf Echoes,Silence,Patience & Grace aufbaut und dieses noch topt. Wenn es so kommt, kann ich versprechen, dass es ein verdammtes Meisterwerk wird.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. September 2007
Ich höre die Foo Fighters schon lange Zeit, kann sagen, dass ich nahezu alle Songs von ihnen kenne (inkl. aller B-Seiten, OST-Tracks und Accoustic-Sachen neben "Skin and Bones"). Und wie jeder Fan weiß, ist Grohls musikalisches Vermögen sehr weit gesteckt. Jede der fünf bisherigen Platten verbreitete bisher eine andere Grundstimmung, auch wenn man stets erkannte, dass es sich eindeutig um die Foos handelte, liegen Gedankenwelten zwischen der ersten Scheibe und "In your Honor". Und ein Stück wie "Everlong" ist, trotz desselben hohen Niveaus, nicht mit "Best of you" vergleichbar und beide nicht mit "Disenchanted Lullabys", ein "Learn to fly" ist kein "My hero" und trotzdem genauso emotional.
Und jetzt kommen Dave Grohl und seine Mannen mit einem sechsten Album, das alle Richtungen, in die sich die Band bisher bewegte, zusammen bringt, teilweise fusioniert und genialisch verarbeitet (mithilfe von Gil Norton). Und das bei nur 12 Songs. Der Hammer.
Beim Durchhören fühlte ich mich tatsächlich an alle Scheiben der Foo Fighters erinnert. Sie haben die Essenz ihrer besten Arbeiten zusammen genommen und auf ein Album gepresst. Darüber haben sie sich musikalisch weiter entwickelt und Daves Stimme wird mit dem Alter immer besser, klarer, präziser.
Das ist große/ ganz große Pop/Rock/70s/Hommage/Modern-Kunst. Definitiv was für Genießer und die, die es werden wollen.

P.S.: Noch ein Wort zu Amazons grandiosem Lieferservice. Hatte die CD vor ein paar Tagen vorbestellt und erhielt sie heute, am Erscheinungstag, um ca 12h bequem ins Haus geliefert. Danke sehr.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Oktober 2007
Ich höre seit 1995 (zzgl. viele Show-Besuche) Foo Fighters und diesem Album muss man schlichtweg eine Chance geben! Warum? Weil sich die Perlen erst beim mehrmaligen Reinhören offenbaren. Erst dann erkennt und bemerkt man die Vielseitigkeit von Songs wie z.B. "Let it die" oder "But honestly", oder die Stärke und Kraft eines "Pretender".
Ist das Album vielseitig? Eindeutig Ja!!
"Echoe, Silence, Patience & Grace" bietet ruhige Lieder, die starke, emotionale Passagen erst beim zweiten, dritten oder gar vierten Mal hören offenbaren (But Honestly, Come alive), tolle Akkustik-Aufnahmen (Stranger Things Have Happened, Home), rockige Titel (Pretender, Erase/Replace) und Songs, die rockige und ruhig-melodische Passagen haben (Let It Die), sowie leichte Songs zum Mitsingen (Long Road to Ruin, Summer's End).
Name des Albums ist hier Programm, dass jedoch den ein oder anderen durch zu hohe Erwartungshaltungen und Anforderungen des Vorgängers (In your honour) enttäuschen lässt. ....zu unrecht!!!

FAZIT:
Keine Revolution, sondern eine Evolution mit kleinen Kanten, die sie durch die Vielseitigkeit fast ausbügelt, wenn man dem ganzen eine Chance (mehrmaliges Hören) gibt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. September 2007
Die Diskussion um diese Band ähnelt derjenigen, die bei vielen Rockbands irgendwann geführt wird. Erlebt ihre Musik stilistische Veränderung, eigentlich die logische Folge der Fortentwicklung der einzelnen Bandmitglieder und oft auch musikalischer Trends, folgt eine stereotype Diskussion bei der insbesondere die "Fans der ersten Stunde" ihr Missfallen kundtun. Auch bei den Foo Fighters ist dies der Fall, wie auch die vorherigen Rezensionen teilweise zeigen.
Doch gerade deshalb ist es notwendig, die Situation im Falle dieser Band etwas differenzierter zu betrachten. Sicher gibt es viele Fans (wie auch mich), die von den letzten beiden Alben, trotz mehrerer eingängiger Singles, nicht begeistert waren. Zudem wirkte die außergewöhnliche Konzeption des letzten Doppelalbums "In your honor" befremdlich und ich denke, ich bin nicht der einzige, der die Akustikplatte dieses Werks nach zweimaligem Hören in den Tiefen seiner CD-Sammlung verschwinden lies.
Insgesamt fehlte beiden Platten jedoch etwas, was diese besitzt, nämlich Konstanz und Homogenität.
Ich kann allen Interessierten und vor allem den enttäuschten Käufern nur empfehlen, die Platte in Ruhe ein paar mal anzuhören um dies vielleicht auch für sich festzustellen. Diejenigen, die seit 10 Jahren auf ein "The color and the shape II" warten, sollten sich jedoch von diesem Wunsch lösen und sich für eine eingängige Platte ohne "Lückenfüller" öffnen, die auf einem durchweg hohen Niveau alles Gute verbindet, was die Foo Fighters auf ihren vorherigen Alben hervorbrachten. Und hierzu gehören neben harten, mitunter punkigen Songs ("The Pretender", "Erase/Replace") eher poppige Nummern mit z. T. folkigem Einschlag ("Long road to ruin", Summer's end") und eben auch langsamere Balladen wie "Home" und "Stranger things have happened". Diese jedoch sind die besten, die die Foo Fighters seit "Walking after you" und "February stars" geschrieben haben. Besondere Anspieltipps sind jedoch "Come alive" und "But, honestly", die mit ihren unglaublich dynamischen Spannungsbögen die Fortentwicklung und Reife dieser Band zeigen und einen bereits jetzt neugierig auf die nächsten Platten machen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Oktober 2007
Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 stehen die FOO FIGHTERS für punkig angehauchten Alternativ-Rock der besonderen Art. Daran änderte sich auch nach ihrem Ausflug in die Welt der Akustik-Gitarren (die zweite CD von IN YOUR HONOR und SKIN AND BONES) nichts. Auf ECHOES, SILENCE, PATIENCE & GRACE zeigen sich DAVE GROHL (Gesang & Gitarre), CHRIS SHIFLETT (Gitarre), NATE MENDEL (Bass) und TAYLOR HAWKINS (Schlagzeug) sowohl rockig als auch ruhig - häufig sogar beides in einem Stück.

THE PRETENDER beginnt das Album direkt mit eine Knaller-Rock-Song, der an die glorreiche Tradition von FOO-Rockern wie EVERLONG, MONKEY WRENCH oder aber BEST OF YOU anknüpft.

LET IT DIE verbindet dann die beiden Seiten der FOOs mit einander - die ruhigen Strophen werden dabei immer wieder (mal länger, mal kürzer) von rockigen Parts durchbrochen.

ERASE / REPLACE zeigt DAVE GROHL & Co. wieder von ihrer harten Seite, dabei aber immer mit dem typischen Sinn für Melodie.

LONG ROAD TO RUIN könnte in dieser Form auch von BRUCE SPRINGSTEEN stammen, aber das sollte die FOO FIGHTERS-Fans nicht abschrecken, der Song ist einfach zu gut und wahrscheinlich würde sich der BOSS wünschen, einen solchen Rocksong zu schreiben.

COME ALIVE macht dann im Wechselspiel von Laut und Leise weiter, wie es bereits bei LET IT DIE so wunderbar funktioniert hat.

STRANGER THINGS HAVE HAPPENED ist ein wunderschönes Akustik-Stück mit tollem Solo, das man den Jungs vor ein paar Jahren noch nicht zugetraut hätte, aber spätestens seit der Erfahrung von IN YOUR HONOR und SKIN AND BONES wissen die Vier, dass sie auch auf akustischen Instrumenten ihre Fans überzeugen können.

CHEER UP BOYS (YOUR MAKE-UP IS RUNNING) kommt beschwingt rockig daher, ganz so bierernst, wie es der Songtitel bereits suggeriert.

SUMMER'S END ist wieder einer dieser lässigen kleinen Rocksongs, die DAVE GROHL immer so nebenbei aus dem Ärmel zu schütteln scheint, dass man sich schon fragt, wie er das wohl macht, denn bei mehrfachem Hören des Albums fällt einem dann immer auf, wie sehr man sich über eben diesen kleinen Song freut.

BALLAD OF THE BEACONSFIELD MINERS ist ein reines Instrumentalstück nur vorgetragen auf der Akustik-Gitarre, dabei zeigen die FOOS, dass sie ihre Instrumente wirklich beherrschen.

STATUES könnte auch von ELTON JOHN (in seinen guten alten Tagen aus den 70er Jahren) stammen, der Song wird vom Piano und leisen Streichern im Hintergrund getragen, passt überraschend gut zu den FOO FIGHTERS.

BUT, HONESTLY beginnt nur mit einer Akustik-Gitarren-Untermalung, ehr der Song sich nach etwas mehr als der Hälfte dann zu einem typischen FOO FIGHTERS-Rock-Song, mit der entsprechenden Attitüde entwickelt.

Mit der Pianoballade HOME schließt das Album sehr besinnlich. DAVE GROHL zeigt dabei einmal mehr, dass er nicht nur shouten sondern auch richtig gut und emotional anrührend singen kann.

Im Ganzen betrachtet kommt das Album vielleicht ein wenig verhaltener daher, als noch die letzten Studio-Alben (mal abgesehen von der zweiten Disc von IN YOUR HONOR), dafür kann man die Entwicklung der Musiker genau erkennen, die sich nun nicht mehr nur auf rockende und möglichst laute Rocksongs konzentrieren, sondern auch die verschiedenen Facetten dazwischen ausloten. Das kann für den ein oder anderen Fan schon mal "zu wenig Rock" sein. Die Songs sind aber alle sehr gut geschrieben, schön instrumentiert und überzeugend vorgetragen, egal ob auf akustischen oder elektronischen Gitarren bleiben sie immer unverkennbar FOO FIGHTERS - und das ist auch gut so.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Oktober 2007
Dave Grohl verleiht jedem Song mit seiner intensiven Stimme das gewisse Etwas, unverwechselbar und einfach nur ehrlich. Hier wird Musik voller Überzeugung, mit Liebe zum Detail gemacht. Gradlinig, schnörkellos und mit hohem Wiedererkennungsfaktor. Die Foo Fighters sind erwachsen geworden und bieten mit Echoes, Silence, Patience & Grace" ein charismatisches, zeitloses Rockalbum. Hier stimmt einfach alles, besser kann das keiner! Absolut Empfehlenswert!
[...]
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. November 2007
Man sollte eine CD-Rezession nicht unbedingt nach dem ersten Durchhören im Angesicht des ersten Eindrucks verfassen. Was bleibt also nach mehrmaligen Belauschen der neuen Foo-Platte?
Musikalisch: keine Überraschungen, der bewährte Foo Fighter Stil ist auch hier vertreten. Und nein, eine neue Color And Shape ist diese LP wahrlich nicht - vielmehr eine Verschmelzung aller ihrer bisherigen Werke (das Debüt mal ausgenommen).
Der Produktionsstil: hier ein großes Lob, der Klang ist durchweg sauber, detailliert und gut abgemischt.
Stärken: The Pretender, Stranger Things Have Happened, Statues.
Ok: Let It Die, Long Road To Ruin, Home.
Nervt: Erase/Replace (uninspiriert), Come Alive (ziellos), Ballad Of The Braconsfield Miners (trotz der Hintergrundgeschichte deplaziert).
Die Foos liefern wiedermal eine gute Scheibe ab. Zu keinem ihrer bisherigen Alben kann man sagen, dass eines mal ein Reinfall war. Dennoch, auf der kreativen Seite geht Dave Grohl und seinen Mannen so langsam die Luft aus. Alle Lieder sind sehr auf Perfektion produziert, was mitunter den Charme und die Authentizität leiden läßt.
Bleibt zu fragen wie es weitergeht mit den Foo Fighters. Seit One Bye One verschwimmen zunehmend die künstlerischen Grenzen zwischen den Alben, kaum kann man noch jeder LP wirklich typische Merkmale zuordnen. Ich hoffe sie trauen sich endlich mal wieder etwas mehr Kantigkeit und Schieflage zu, anstatt sich wie derzeit von MTV und Co. in Richtung Trallalla-Mainstream ziehen zu lassen. Eine Radioband werden sie doch sowieso nie, und auch unser aller geliebtes Musikfernsehen wird sich nicht von heute auf morgen plötzlich auf Qualität und Orginalität besinnen...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. November 2007
Zuerstmal möchte ich mich der Meinung von R. Pedersen anschliessen - genau wie er dachte auch ich nach den ersten 2 Mal hören "watn datn?". Doch mit jedem Mal mehr anhören erkennt der geneigte CD-Konsument, daß die Foo Fighters mittlerweile eine absolut erwachsen gewordene Band sind. Ob das gut oder schlecht ist soll jeder selber beurteilen.

Ich bin Grohl-Fan seit ich sein "Marigold" auf div. Nirvana Bootlegs gehört habe, war auf dem ersten Foo Fighters Konzert in Österreich 1995 irgendwo im Ebenseer Land und habe tatsächlich mit ihm persönlich einige Mails ausgetauscht, nachdem sein ehemaliger Frontman 1994 beschloss den Namen Nirvana zum Programm zu machen (wobei, wer die Nachforschungen von Tom Grant kennt weiß, daß es da viele seltsame Vorkommnisse gab, aber das ist ein anderes Thema....).

Es stimmt daß die ersten Sachen anders geklungen haben - eben genau aus dem Grund, weil sie zu 99% von Grohl alleine komponiert wurden. Ich meine, war es nicht klar, wie seine Solokompositionen nach mehr als 5 Jahren Nirvana klingen würden? Eben, wie eine Fortsetzung davon und das war auch gut so. Und von Album zu Album vermischte sich diese wütende - vielleicht auch unkomplizierte - Art des Songwritings mit Intuition, anderen Einflüssen, persönlichen Erfahrungen etc. von z.B. einem Pat Smear oder dem genialen Brüderpaar von 'Sunny Day Real Estate' (empfehlenswerte Band übrigens).

Nicht alles ist Milch und Honig was FF im 21. Jhd. fabrizieren, ich selber finde 'Skin & Bones' oder 'In your honor' weit weniger gelungen als z.B. 'One by one'. Aber 'Echoes, Silence...' ist definitiv ein Album, daß facettenreich zeigt, wieviel Potential Dave & Co. noch besitzen und daß nach läppischen 13 Jahren sicher noch lange nicht Schluß ist! Und BITTE - es ist definitiv kein Pop oder Hitparadenalbum! FF stehen für Rock - und dementsprechend scheppert es auf diesem Machwerk auch wieder genug! ;-)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Wasting Light
6,49 €
In Your Honor
10,49 €
Foo Fighters
7,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken