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am 3. November 2012
Eigentlich bin ich kein Fan von Growls, aber diese Band hat es mir angetan. Mit dem Kauf der Heritage-CD wurde ich neugierig und habe mich in den Klangkosmos von Opeth reingehört. Und was soll ich sagen?...diese Band ist einfach genial. Abwechslungsreicher Prog zwischen metallischer Härte und zerbrechlich schönen Akustikpassagen und ebenso wunderschönen Vocals. Ganz besonders gut gelungen ist dies auf Ghost reveries. Einziger (kleiner) Schwachpunkt ist die etwas unterkühlte, glatte Produktion im Vergleich zum warmen organischen Sound von Heritage. Aber das ist Geschmacksache.
Der Sound dieses Albums ist erstaunlicherweise näher an dem zeitgleich veröffentlichtem Porcupine Tree-Album "Deadwing" - dies, obwohl Mastermind Steven Wilson an Ghost reveries gar nicht beteiligt war. Die langjährige Freundschaft Akerfeldt uns Wilsons hat demnach beide Bands musikalisch "befruchtet".
Auf die einzelnen Songs möchte ich an dieser Stelle nicht nochmal genauer eingehen, da dies ja bereits mehrfach von anderen gemacht wurde.
Für mich ist dieses Album in Punkto Vielfältigkeit und Atmosphäre absolut klasse. Auch die Growls sind, im Vergleich zu anderen Bands aus diesem Genre,
musikalisch top. Es gibt kein "hirnloses" Geknüpple, auch wenn es mal härter zur Sache geht.
Die Kompositionen sind fast ausnahmslos Spitze und rangieren im Bereich des Prog-Metal auf höchstem Niveau. Auch für "Nicht-Death-Metal-Fans" kann ich diese Scheibe unbedingt empfehlen.
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am 30. März 2017
Diese Scheibe gefällt mir genau so gut wie "Blackwater Park"! Bin erst neulich auf Opeth aufmerksam geworden und bin mit dieser Scheibe sehr froh. Sie ist abwechslungsreich! Es gibt deftige Stücke und Passagen, immer wieder mit dem Death Metal typischen "Röhrgesang" und eher leise und zurückgenomene Momente und Stücke mit "Klargesang. Ich finds top!
Mit den ganz frühen Werken und den letzten beiden Scheiben kann ich nicht so viel anfangen.
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am 6. September 2005
Opeth wiedervereinigen ihren Sound, der mit den letzten beiden Studioalben noch seine Aufsplittung fand. "Ghost Reveries" stellt damit eine Rückbesinnung auf glorreiche Zeiten des "Blackwater Park"s dar. Aber bei "Ghost Reveries" handelt es sich um viel mehr als nur ein Relikt aus vergangenen Tagen. Nachdem sich Bandleader Akerfeldt lange genug den Einfluss seines Freundes und Mentors Steven Wilson von Porcupine Tree ausgesetzt hatte, wodurch untypische Alben wie "Damnation" entstanden, ist es nun an der Zeit den Weg alleine fortzusetzten. Opeth gewinnen auf diesem Album ihrem Sound ganz neue Facetten ab. Crowling wird ganz bewusst nur an den Stellen eingesetzt, an denen es der Düsterstory zugute kommt. Ingesamt dominiert der cleane Gesang, was absolut positiv zu bewerten ist, da Akerfeldt so gut singt wie selten zuvor. Der größte Fortschritt ist aber dem Sound anzumerken. Immer wieder überraschen Opeth mit stark psychedelischen Passagen, bittersüßen Melodien und Orientalistik-Einsprengseln, wodurch das Album förmlich in sich ruht, und nur an bestimmten Stellen in brutale, aber immer zweckdienliche Death-Metal -und Crowling-Exzesse ausartet. Mein persönliches Albumhighlight ist das überragende "Reverie/Harlequin forest" - eine famose Verquickung sämtliche Opeth-Trademarks, mit ausgezeichneter Gesangs -und Gitarrenarbeit.
Für Prog-Freunde ist an "Ghost Reveries" somit kein Vorbeikommen, und man kommt wohl auch nicht umhin, das Werk als das ausgereifteste, schlichtweg beste, Album der Bandgeschichte zu bezeichnen.
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am 4. Dezember 2017
Damit habe ich nicht gerechnet.
Das ist die kreativste Musik, die ich je gehört habe.
Die Stimme des Sängers, wenn er singt, ist wirklich wunderschön, klar, brillant und von melodiöser Zartheit.
Es war für mich wirklich eine Überraschung. dass alle Stimmen von diesem Sänger stammen.
Die Musik ist abwechslungssreich und von hart groovig bis sanft und anrührend.
Ein wirklicher Genuss - läuft bei mir quasi im Dauerbetrieb.
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am 4. November 2005
Ein bisschen verwundert war ich schon, als ich "Ghost Reveries" zum ersten Mal in den Händen hielt. Cover und Booklet erinnern irgendwie an die Gemälde Albrecht Dürers. Hinzu kommt der insbesondere durch die Farbgebung hervorgerufene ungewohnt morbide Touch... Natürlich, die Opeth-Covers hatten schon immer eine melancholische Ader, aber die Intensität dieses Artworks wurde noch nie auch nur ansatzweise erreicht. Ein Tribut an die Klassik? Ein Abdriften in schwarze Gefilde (Black/Gothic)?

Doch als dann die ersten Klänge von "Ghost of Perdition" aus den Boxen schallten, war der Eindruck schnell vergessen. Was zuerst auffällt, ist, dass Opeth wieder die grundlegenden Stilelemente ihrer einzigartigen Musik mischen, anstatt sie wie bei "Damnation" und "Deliverance" separat abzuliefern. Das ist jedoch auch schon die einzige Erkenntnis, die auf die Frühwerke schließen lässt, wo dieser Stilmix bereits in Perfektion praktiziert wurde.

Denn "Ghost Reveries" ist keine Rückbesinnung. Opeth erschließen sich neue Territorien. Sie setzen streckenweise auf orientalische Melodielinien, weben psychedelische Sequenzen ein und arbeiten mit ungewohnt locker arrangierten Parts. Wobei arbeiten eigentlich nicht den Kern der Sache trifft... vielmehr spielt die Band dermaßen gekonnt mit den Elementen, dass trotz allem alles in sich schlüssig, konsequent und logisch erscheint, so, als seien die 8 teilweise überlangen Kompositionen mal eben aus dem Handgelenk geschüttelt worden.

Gerade wegen der unglaublich vielen Einflüsse lässt sich die Magie von Opeth nicht in Worte fassen. Die Songs sind voller Melancholie, durchbrochen von brettharten, bangkompatiblen Rythmen. Die Wirkung am Einzelnen variiert extrem. Weil man sich teilweise auf die großen Rock- und Psychedelic-Heroen der späten 70er und frühen 80er bezieht, plötzlich jazzorientierte Passagen über einen hereinbrechen und dann doch wieder Metal-Riffs dominieren, lebt die Band von der Erfahrung der einzelnen Hörer. Erst durch Vorwissen versteht man die vielen akustischen Zitate und kann die Musik in ihrer ganzen Pracht fassen. Man muss die Band einfach erleben, am besten live.

Ein weiteres Jahrhundertwerk...
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am 22. November 2013
Aufmerksam auf Opeth wurde ich durch den Tip eines Freundes, als er hörte, wie sehr ich bedauere, dass Tool schon so lange kein Album mehr rausgebracht haben. Er empfahl mir "Deliverance" und schon war ich angefixt. Inzwischen besitze ich alle Opeth-Alben, und nach ausgiebigstem Hören aller Alben denke ich, dass "Ghost Reveries" das stärkste Opeth-Album ist. Es wirkt wie aus einem Guss, obschon die Song sehr unterschiedlich sind. Das einzige Album, welches aus meiner Sicht hier halbwegs heranreicht ist "Blackwater Park".

Anspieltips: Das ruhige, fast meditative "Atonement", und der für mich großartigste Opeth-Song überhaupt: "Reverie/Harlequin Forest"
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am 25. Juli 2012
Die Melange aus Stil und Substanz macht Ghost Reveries zu einer neuen musikalischen Erfahrung, die die beispiellose Klasse OpethŽs in Sachen Songwriting, Stimmungsaufbau, Deatilarbeit und technische Finesse aufzeigt.

Der aktuelle Release bietet u.a. eruptiven Rhytmusfiguren, beißenden, schrägen Gitarrenriffs und zerstörerischen Growls. Tribal-Passagen driften in cineastischen Keybord-Teppichen und träumerischen Gesangsharmonien.

Ein wahres Feuerwerk an großen Gefühlen, brutalen Riffs, sphärischen Gitarren, rockiges Orgelspiel, treibende Beats, zartes Piano und verzauberte Solos und Vocals wurden auf CD gebannt. Opeth steht für den Death, Progressive, Melancholic und Melodic Rock-Metal! Bei dem achten Release werden die Fans nicht enttäuscht und werden womöglich weitere hinzugewinnen können. (Jean/fomp.de_09.2005)
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am 8. September 2011
Ohne lange zu überlegen, würde ich diese CD als Nummer 1 meiner persönlichen Metal Top Ten platzieren. Psychedelisch, abgefahren, meisterhaft; ich bezweifle, dass die Band sich hiermit je wieder selbst übertreffen kann (was den beiden bisherigen Nachfolgern auch nicht gelingt). Und es ist eine gute Nachricht, dass trotz soviel Mut zur Eigenständigkeit kommerzieller Erfolg nicht ausbleibt in einer Szene, die auch ausreichend Bands kennt, die am anderen Ende der Skala rangieren und an Trivialität nicht zu überbieten sind. Großartig!
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am 6. September 2005
Wieder mal eine exzellente Leistung von Akerfeldt und Co.Natürlich können die Jungs ihren eigenen musikalischen Mikrokosmos nicht immer und immer wieder neu erfinden...aber ausbauen und bereichern.Dies tun sie durch die Hinzunahme von Keyboarder Per Wiberg,der seinen ureigenen Stil in die Kompositionen bringt ohne die 8 Songs aus dem Gleichgewicht zu bringen.Zweite interessante Sache ist die Nutzung von orientalischen Klängen und Percussions in einigen Songs.Mikael singt auf "Ghost Reveries" mehr denn je mit klarer Stimme. Alles in allem ein neues Meisterwerk der DeathProgDoomTranceSeventies-Visionäre. Die Scheibe bedarf allerdings,wie alle Opeth-CDs,mehrere Durchläufe.Erst dann entfaltet sie ihre wahre Schönheit.
Spannende Scheibe!!!
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am 15. September 2005
Das Album wird auch nach dem zehnten Mal durchhören nicht langweilig. Es ist vielschichtig, überzeugt durch Dynamik und Tempowechsel und hat eine unverkennbar, eigene Stimmung, die teilweise Zorn, teilweise Verzweiflung, Angst und Hass versprüht.
Ein sehr düsteres Album mit Tiefgang, das seinen Reiz auch nach mehrmaligem Durchhören nicht verliert und immer wieder Neues entdecken lässt.
Ich bin begeistert und empfehle dieses Machwerk Opeths vor allem auch A Perfect Circle/Tool Hörern, aber auch Fans der härteren Gangart, denn es wird nicht nur Clean gesungen, sondern auch durchaus herzhaft gegrowlt!
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