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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
21
4,9 von 5 Sternen
Chaos A.D. (Reissue) [Explicit]
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,99 €


am 6. März 2006
Als ich das erste Mal im Laden stand, mit dieser CD unterm Arm zum Player marschiert bin, um mal probeweise reinzuhören, war ich mehr als erstaunt. Allein der Opener zeigt bereits, welches Potential in dieser Platte steckt. Und das Potential wird auch voll ausgenutzt. Mittlerweile zählt Refuse/Resist schon lange zu einem meiner Lieblingssongs der Metalgeschichte.
Auf dieser Platte gibt es einfach keinen schlechten Song und das will was heißen. Auf den meisten Platten, die ich besitze, ist mindestens ein Song dabei, der nicht soooo toll ist. Nicht auf dieser!!!
Als ich die Rezensionen hier las, dachte ich: Das kann doch nicht wahr sein, dass die CD echt so gut ist. IST SIE ABER! Max hat eine unverwechselbare Stimme, die er auf diesem Album sehr gut einsetzt und die sich perfekt in das Soundgefüge einpasst. Interessant ist übrigens auch "Keiowas", das von einem Regenwald-Indianer-Stamm inspiriert wurde, der Keiowas hieß und aufgrund der Bestrebungen der Regierung, ihr Land und den Glauben zu nehmen, Massenselbstmord beging. Der Song ist rein instrumental, hat aber eine abwechslungsreiche Struktur mit neuen Melodien.
Spätestens bei "Biotech is Godzilla" bekommt es der Hörer knüppeldick auf die Ohren.
Ich konnte es beim Reinhören kaum fassen, dass ich wirklich von vorn bis hinten keine Schwachstelle fand und hab regelrecht verwunderte Blicke anderer Kunden geerntet, weil ich da mit Kopfhörern stand und weder Kopf noch Füße stillhalten konnte. Am liebsten wäre ich wohl headbangend in der Gegend rumgehüpft, was ich mir gerade noch verkneifen konnte.
Erstaunlich, was die Brasilianer hier abliefern. Man hat das Gefühl, sie verarbeiten alles an überschüssiger Energie und auch den Rest davon in diesem einen Album, das geradezu vor Höhepunkten strotzt.
Alle, die jetzt noch zweifeln und das Album noch nicht besitzen, sollten es schleunigst besorgen. Es lohnt sich wirklich!
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am 12. November 2004
Dieses Album ist mehr als nur der Höhepunkt von Sepultura's Schaffensgeschichte; es ist ebenfalls Ausdruck menschlicher Maßlosigkeit und politischer Ungerechtigkeit, beeinflusst durch die Erfahrung von 21 Jahren Militärdiktatur in Brasilien. Gegen Ende dieser Zeit formte sich die Band, doch erst jetzt entstehen die kritischsten und anstößigsten Songs, die vor 1985 nicht denkbar gewesen wären (ich glaube gehört zu haben, dass Max Cavalera sogar vom Regime wegen seinem künstlerischen Treiben kurzzeitig verhaftet und verhört wurde wie ein Schwerverbrecher). Aus musikalischer Sicht beginnt hier der eigene unverwechselbare Stil - bester Thrashmetal mit Tribaleinflüssen, dazu (gesellschafts-)politische bzw. psychologisch persönliche Texte - zu entstehen, welcher auf „Roots" noch einen Schritt intensiver vertieft wird.
Der Opener ‚Refuse/Resist' stellt für mich wie für viele andere auch einer der besten Songs von Sepultura überhaupt dar, vielleicht sogar die Superlative schlechthin. Ein Meisterwerk, das Cavaleras vier Elemente (Herz, Faust, Seele, Verstand) ausdrückt, diese Leitmotive vereint. Aber das trifft auf die meisten Lieder zu, unter denen man ‚Territory', ‚Amen', und ‚Clenched Fist' als durchweg tiefgründige und straighte Thrashnummern hervorheben sollte. Nicht minder wertvoll ist der Rest, allen voran das experimentelle ‚We Who Are Not As Others' und auch das Instrumental der ‚Kaiowas'.
Es ist die Authentizität, die das Album über die musikalische Perfektion hinweg einzigartig macht. Nach wie vor schaudert es mich bei Liedern wie ‚Manifest' („Chaos has descended in "Carandiru" [...] Over a hundred inmates dead and hundreds injured on the massacre [...]The violence of the cops left the whole pavillion destroyed after the rebellion Pavilhao Nove"). Über die Musik schaffen Sepultura Nähe in Bezug auf die Thematik; so etwas vermag nur ein sehr starkes Album. Und „Chaos A.D." ist das stärkste!
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am 28. April 2005
Die Metal Metal-Fans dieser Welt sind sich eigentlich weitestgehend einig. Wenn eine Band in den 90ern das Potential gehabt hätte, die Urvätern SLAYER vom jahrelang erfolgreich verteidigten Thrash Metal-Thron zu verdrängen, dann wären es die Brasilianer SEPULTURA gewesen. Das Quartett aus Rio legte mit den Werken „Beneath the remains" und „Arise" zwei Thrash-Scheiben allererster Klasse vor, die auch heute noch in Szene-Kreisen zu den besten Alben des Genres gezählt werden. Doch vereinzelt taten böse Zungen SEPULTURA als bloße einfallslose SLAYER-Clones ab, die nur kopieren, aber niemals einen eigenständigen Song komponieren könnten.
Doch spätetstens im Jahr 1992, als die SEP-Scheibe „Chaos A.D." veröffentlicht wurde, wurden diese Kritiker zum Schweigen gebracht. Die Band um den extrovertierten und charismatischen Frontman Max Cavalera orientierte sich stilistisch in eine andere Richtung, in dem sie den Fuß etwas vom Gaspedal nahmen. Zwar dominierte auf „Chaos A.D." immer noch reinrassiger Thrash Metal. Aber die Songs waren im Gesamteindruck „runder", da man das Tempo oftmals variierte, und mehr und mehr auf effektive Mörder-Grooves setzte.
Mit Songs wie dem Opener „Refuse/resist" , „Territory" , „Propaganda" , „Slave new world" oder dem saugeilen „Manifest" lehnte man sich weniger an SLAYER, sondern viel mehr an die Power Thrash-Kapelle PANTERA an, deren Einflüsse an allen Ecken und Enden durchschimmerten. Es war aber ein Album voller Überraschungen. So durfte auf der kurzen und ruppigen Harcore-Eruption, die in Form von „Biotech is godzilla" über den Hörer hereinbrach, sogar kein geringerer als DEAD KENNEDYs Idol Jello Biafra mitwirken. Mit „The hunt" von den genialen NEW MODEL ARMY hatte man zudem eine absolut überzeugende Coverversion im Gepäck, der man den unverwechselbaren SEPULTURA-Charme aufdrückte. Nicht minder genial war auch das BLACK SABBATH-Cover von „Symptom of the universe", welches die Limited-Edition von „Chaos A.D." veredelte.
Die größte Überraschung des Albums war aber zweifelsohne das ruhige Tribal-Instrumental „Kaiowas", auf welchem man erstmals mit exotischen Instrumenten experimentierte. Ein akkustischer Trip in die tiefsten Dickichte des brasilianischen Regenwaldes. Die Atmosphäre, die dieser Song bis heute bei mir hervorruft, kann ich echt nur noch als atemberaubend und phänomenal bezeichnen!!!
Ihr merkt, ich könnte noch Stundenlang über dieses Album fachsimpeln und die ein oder andere Lobesrede auf „Chaos A.D." anstimmen. Aber ich lasse es...
Abschließend bleibt nur zu sagen, das SEPULTURA nach diesem unumstrittenen Band-Klassiker leider nie wieder zu ihrer Form gefunden haben. Wie groß hätte diese Band heute seien können...?
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am 15. März 2017
..nachdem diese CD schon so lange auf dem Markt ist. Wollte einfach meine Sammlung vervollständigen (ich brauche einfach CDs um "richtig" musik zu hören, nicht dieser download-quatsch...). Einfach ein Knaller album ! "Groove Metal" deluxe würde ich mal sagen....Mit "Roots" wurde das ganze seinerzeit dann perfektioniert. Mit den ersten Soulfly-Alben dann noch weitergeführt. Max hatt(e) es eben drauf. Heute ist es mir oft zu brutal und zu schnell was er macht.
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am 8. November 2017
Da waren noch Sepultura eine Einheit!Das Album beginnt mit dem Herzschlag von Max Cavalera's Sohn...Genauso innovativ zeigt sich das ganze Album,Mal brachial und dann aber auch wieder mit sehr viel Gefühl!Auch nach fast 25 Jahren immer noch frisch klingend,tolle Produktion!Kann man einfach nur als Blind und Pflichtkauf empfehlen!
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am 28. Mai 2003
Mit dieser Platte haben Sepultura 1993 völlig neue Maßstäbe an Härte und Kompromisslosigkeit gesetzt. Hier wird brutalster Thrashmetal in Reinkultur zelebriert! Allein nach dem Hören der ersten vier Lieder auf voller Lautstärke ist man vom euphorichen Mitgröhlen und Pogen schon so erschöpft das man meint man hätte schon das ganze Album durch. Ultrafette Riffs, anspruchsvolle und qualitativ gute Lyrics, dazu hämmerndes Tribaldrumming und jeder echte Thrashmetaler schwebt auf Wolke Sieben! Wer bei diesem fetten Geknüppel nicht in Headbangstimmung kommt dem ist nicht mehr zu helfen. Dieses Teil MUSS in jeder Metal-CD Sammlung dabei sein! Also sofort zugreifen!
Die besten Lieder: Territory, Amen, Propaganda, Slave New World, Refuse/Resist
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am 22. November 2014
Mitte der neunziger hatte ein Freund mir diese Scheibe ausgeliehen. Danach lief sie jahrelang (damals noch in Form einer überspielten Kassette) in meinem Auto. Nachdem ich vor ca. 10 Jahre dann keinen Kassettenspieler mehr hatte, war die Chaos A.D. bei mir leider etwas in Vergessenheit geraten. Als ich vor wenigen Wochen zufällig hier beim Stöbern wieder auf Sepultura gestoßen bin, musste ich mir die Platte einfach bestellen (allerdings nciht über Amazon, habe sie wo anders günstiger gefunden).
Und, was soll ich sagen? Die Platte ist einfach der absolute Hammer!
Kein einziger Song, der mich nicht mitreißen würde; teils düstere, immer brachiale Stimmung, eine tolle Mischung aus aggressiver Musik und beängstigend fies klingendem Gesang, dazu noch Texte, die wirklich zum Nachdenken anregen. - Die Scheibe ist einfach Kult! In meinen Augen eines der besten Thrash-Alben aller Zeiten!
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am 14. Januar 2004
Beneath The Remains und Arise wussten zu gefallen, aber dieses Killeralbum ist wohl das beste was die Brasilianer aufgenommen haben. Alleine schon der Opener Refuse/Resist versetzt einen in Euphorie was dann folgt ist kaum in Worte zu fassen. Ein Gewitter aus dichten, harten und kompromisslosen Songs die aus den Boxen dröhnen!!! Es gibt nicht viele Alben die in dieser Liga mithalten können ausser vielleicht Machine Heads Debut Burn My Eyes. Leider gab es nach Chaos kein richtiges Sepultura Album mehr, obwohl mir Roots auch nocht gut gefällt. Wer dieses Album noch nicht hat unbedingt zulegen denn es gehört in jede Metallsammlung. Von der Produktion kann es eh mit den neuen Erscheinungen mithalten.
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am 22. Oktober 2013
Was bereits beim ersten Hören auffällt. ist die geballte rohe Power des Albums. Tribal Drums treffen auf sirenenhaft verzerrte Gitarren und hasserfüllte Vocals, die Kompositionen sind bewußt schräg gehalten, außer vielleicht dem akustischen Mittelstück "Kaiowas".
Auf den ersten Blick scheint an "Chaos AD" wenig Attraktives zu sein, doch frißt sich jeder Song in die Gehörgänge des geneigten Hörers-und bleibt dort. Warum jedoch ausgerechent idiotisches (Studio)Gekreisch als Hidden Track herhalten mußte, werde ich nie ganz verstehen.
Wie heißt es doch in einem Song so treffend: "We Who Are Not as Others." Für diese Andersartigkeit gibt es fünf Chaossterne und eine Empfehlung für alle Liebhaber gewagter Experimente.
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am 12. Dezember 2013
Es ist eine super Platte. Immer noch eine der Besten Gruppen der Welt. Einfach klasse. Gerne noch mehr davon kaufen.
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